Touristenkategorien

Beobachtung: Auf Madeira gibt es drei Kategorien an Urlaubern.

Da wären zunächst die „Aktiven“, leicht erkennbar daran, dass sie schon mit „deuter“-Rucksack und „Jack Wolfskin“-Klamotten in den Flieger steigen. Vom Alter her sind sie vorwiegend zwischen 50 und 60.

Die zweite Gruppe sind die sogenannten „Katalog-Touristen“, Altersgruppe gemischt, aber überwiegend 50+, die sich bei der Buchung dachten: „Oh, Madeira! Da gibt es doch so guten Wein und so schöne Blumen, außerdem ist doch da das Meer und es ist so schön warm dort. Da muss man unbedingt mal hin.“ Nur um dann vor Ort festzustellen: „Moment mal, da kann man ja gar nicht im Meer baden und überall geht es steil bergauf oder bergab und man muss viel laufen und überhaupt, auf einer Seite der Insel regnet es ja dauernd.“

Die dritte und letzte Gruppe nenne ich mal die „Urahnen“. Diese Touristen sind zumeist 75+ und kommen aus England. Sie besuchen seit mindestens 40 Jahren jedes Jahr die Insel und sind leicht an Ge(h)hilfen wie Gehstöcken, Krücken, Rollator oder jungen mitgereisten Betreuern zu erkennen.

Irgendwie passen wir in keine der Kategorien. Was solls, wir sind eh mit die Jüngsten im Hotel. Ich erntete heute schon schräge Blicke als ich im Schwimmbecken mit Schwimmbrille, geübt meine Bahnen zog.

Leb wohl, Winnetou!

Pierre Brice – der große Held meiner Kindheit ist tot. Er starb heute im Alter von sechsundachtzig Jahren.

Vor dreißig Jahren wäre bei dieser Nachricht eine Welt für mich zusammengebrochen. Allein meine Eltern könnten einschätzen, welches Drama sich damals abgespielt hätte. So schlimm ist es heute nicht mehr, aber es macht mich doch sehr traurig, weil ich viele schöne Erinnerungen mit seinen Filmen verbinde. Und ich rede da nicht nur von den Winnetou-Filmen sondern auch von so unbekannten Produktionen wie „Die Puppe des Gangsters“ mit Gina Lollobrigida.

Nun ist Pierre Brice in die „Ewigen Jagdgründe“ hinübergegangen. Die Welt hat einen großen Schauspieler weniger und Generationen von Fans müssen Abschied von ihrem Kindheitsidol nehmen.

Das gleich beide Kindheitsidole von mir – Pierre Brice und Leonard Nimoy – in einem Jahr sterben, ist eine Fügung des Schicksals, die vielleicht eine höhere Bedeutung hat.

Sie mögen beide in Frieden ruhen.

Schiffe in Funchal

imageMadeira Urlaub Tag 2:
Nach einem ausgiebigen Frühstück nahm ich mir ein bisschen Zeit für mein Reisetagebuch. Anschließend gingen wir zum Einkaufszentrum „Forum Madeira“ und kauften Wasser und einige Kleinigkeiten im dortigen Supermarkt. Direkt hinter dem Einkaufstempel war die Autovermietung, bei der wir unseren Mietwagen (einem relativ neuen Polo) abholten. Damit fuhren wir ins Hotel zurück und gingen von dort aus zu Fuß ins Zentrum von Funchal.

Unser Hotel liegt etwas außerhalb und bis zum eigentliche Stadtkern sind es etwa fünf Kilometer. Die Fußfaulen unter den Urlaubern nehmen den Linienbus bzw. den vom Hotel organisierten Shuttel. Wir sind die Strecke bisher immer gelaufen und zwar hin und zurück. Irgendwie muss man ja das üppige Essen wieder loswerden.
Oberhalb des Hafens von Funchal befindet sich der Stadtpark. Ein gepflegtes Gelände mit Palmen und Mimosenbäumen sowie einem kleinen Ententeich. Von dort hat man einen guten Blick auf die im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffe. Wir setzten uns auf eine Bank und genossen den Ausblick.
Wir hatten Glück, denn gestern lag die „Azura“ vor Anker. Der riesige Pott ragte mindestens elf Decks über den Anleger hinaus und war ein beeindruckender Anblick.

Anschließend spazierten an der neu errichteten Strandpromenade entlang, die ja vor fünf Jahren durch das Unwetter noch ziemlich kaputt war und nun durch einen neuen Anleger erweitert worden ist. Ganz sind die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen, aber das neue Gelände kann sich bereits sehen lassen.
Zurück gingen wir durch die engen Gassen der Altstadt, kauften im berühmten Bauernmarkt Obst und machten uns dann auf den Rückweg ins Hotel. Wo wir erst einmal die Füße hochlegten.

Um 17:45 Uhr hatte die hiesige Reiseleitung der TUI zu einem Willkommen geladen. Ein Termin den wir uns am Ende hätten sparen können. Wären wir dafür lieber Schwimmen gegangen. Gut, die Reiseleiterin ist erst seit drei Wochen hier, aber sie war wenig vorbereitet. Ich musste sie mindestens zwei mal korrigieren bzw. ihr mit Informationen aushelfen. Außerdem mangelte es ihr an gesundem Menschenverstand: Spätestens als sie den Gästen erklärte, dass die Fleischstücke beim hiesigen Nationalgericht „Espetada“ auf „Fenchel“-Spieße gesteckt würden … Seit wann ist Fenchel so fest, dass man Spieße daraus machen kann. Das Rindfleisch für die „Espetada“ wird auf Lorbeeräste gespießt, weil ein großer Teil des Waldes auf Madeira aus Lorbeerwäldern besteht. Ich war nett und habe mich zurückgehalten, um ihr die Peinlichkeit zu ersparen. Letztendlich war ich aber ziemlich sauer, weil ich mir wie auf einer Kaffeefahrt vorkam und ich die Stunde sinnvoller hätte nutzen können. Das, was ich eigentlich wissen wollte, nämlich, was sich hinter dem Programmpunkt „Chill Out (Adults only)“ für 72 Euro verbirgt, habe ich nicht erfahren, weil die „nette“ Frau nämlich keine Zeit mehr hatte.

Das anschließende Abendessen mit Meeresfrüchtebuffet entschädigte mich wieder. Ich probierte diverse Fischgerichte und kostete mich durch die vegetarischen Beilagen.

Madeira Ankunft

Madeira Tag 1:

Nach einem ruhigen Flug ohne Verpflegung (das hatte ich von Condor so nicht erwartet) landeten wir mit einem spektakulären Manöver auf dem Flughafen von Funchal.
Der Flughafen, mit einer Landepiste die Teils auf Stelzen ruht, gehört zu einem der anspruchsvolleren Flughäfen der Welt. Auftretende Scherwinde drücken mitunter die landenden Maschinen von der Piste und weil die Landebahn sehr kurz ist, wünscht man sich als Fluggast bei der Landung Fünfpunktgurte.
Angenehm war das Aussteigen. Da wir in der vorletzten Reihe saßen, waren wir mit die ersten, die den Airbus 320-200 über die hintere Gangway verlassen konnten. Sehr zu meiner Freude durften wir auch zu Fuß zum wenige Meter entfernten Flughafen Gebäude laufen. Ich finde es nämlich doof, wenn man wegen der paar Schritte erst noch in einen Bus verfrachtet wird.

Auffällig war im Flieger der Altersdurchschnitt von 60+, viele der älteren Herrschaften hatten sogar einen Stock oder gar Rollator. So richtig kann ich das eigentlich nicht verstehen, weil Madeira überhaupt nicht barrierefrei ist. Auf dieser Insel gibt es genau eine einzige gerade und ebene Straße und die befindet sich auf über 1600 Meter Höhe. Alle anderen Straßen und Wege haben eine mehr oder weniger starke Steigung.

Nach dem wir unser Gepäck geholt hatten, wurden wir von der netten TUI Reiseleitung in Empfang genommen. Hier bekamen wir jede Menge Informationen und sogar eine Karte der Insel. Ein kleiner Shuttlebus brachte uns über die Autobahn nach Funchal, wo wir wenig später in unserem Hotel eintrafen. Bei unserem letzten Besuch hatten wir unseren Mietwagen schon am Flughafen entgegengenommen. Das dauerte viel länger und wir mussten uns dann zunächst einmal orientieren, bis wir das Hotel fanden. So war es deutlich bequemer.

Im Hotel dann die Überraschung. Wir hatten über die TUI das günstigste Zimmer gebucht, das es gab. Da wir aber von unseren letzten Aufenthalten in den Hotels der Porto Bay Gruppe unsere Prestigecard dabei hatten, gab es gleich mal ein Upgrade. Statt eines kleinen Zimmers zur Straße bekamen wir ein Zimmer mit Gartenblick im Nachbarhotel „Eden Mar“, da im Porto Bay keine Zimmer mehr frei waren. Und da wir damit nicht im eigentlichen Hotel waren, gab es noch 150 Euro extra als Kredit. Dazu ist der Zimmersafe kostenlos und fürs WLAN bezahlen wir nur die Hälfte, was aber von den 150 Euro abgeht und somit auch kostenfrei ist.
Unser Zimmer hat eine voll eingerichtete Küche, ein Bad mit separater Toilette und zwei Waschbecken. Vom großen Balkon im ersten Stock hat man einen schönen Blick über den Pool aufs Meer. Die beiden Hotels sind miteinander verbunden und der Weg zum Zimmer ist im Grunde fast derselbe wie der vor fünf Jahren.

Vor dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang um zu sehen, was sich in den Jahren rund ums Hotel getan hat. Leider gibt es das kleine Café nicht mehr, in dem wir damals gern einen „Galao“ und ein „Pastei de nata“ konsumiert hatten. Auch das „Lido“ – das große Meeresschwimmbad, das kurz vor unserem Aufenthalt vor fünf Jahren bei einem schweren Sturm zerstört worden war, ist noch nicht wieder aufgebaut. Man ist dabei, aber es wird wohl noch ein paar Jahre dauern.

Völlig ausgehungert stürzten wir uns dann gestern Abend auf das portugiesische Spezialitäten Buffet, das wie immer sehr gut war und fielen nach einem Abendspaziergang völlig fertig ins Bett.
Jetzt überlegen wir, wie wir die 150 Euro möglichst effektiv nutzen können. Da wir ja keinen Alkohol wie Bier oder Wein zum Buffet trinken, können wir gar nicht so viel Essen und Trinken.

Blick vom Balkon

Urlaub

Ich bin im Urlaub!

Wenn es in den nächsten Tagen hier etwas ruhiger zugehen wird, nicht wundern, ich weiß noch nicht, ob das mit dem WLan im Hotel klappt.
Zur Einstimmung ein kleines Video von unserem Reiseziel.

https://www.youtube.com/watch?v=qTA8pvzErP4

Auch eine Form von Artenvielfalt

Folgendes Bild entdeckte ich in der letzten Ausgabe der BioBoom, einem Magazin das wir zusammen mit der Chiemgaukiste (unser Lieferant für Biogemüse & -obst) bekommen. Thema des aktuellen Heftes war der Anbau von Palmöl.

Inzwischen ist Palmöl das häufigste auf der Welt (hauptsächlich in der Industrie) verwendete Pflanzenfett. Zum einen weil es einige besondere Eigenschaften hat (cremig bis 35° C und hohe Hitzestabilität) aber auch weil es extrem billig ist. Die Palmen wachsen aber nur in tropischen Gebieten und weil die Nachfrage nach Palmöl steigt, muss konsequenter auch die Anbaufläche vergrößert werden. Dafür werden vor allem in Südostasien und in Südamerika große Flächen Regenwald gefällt. Wald der zusammen mit seinen Pflanzen und Tieren unwiederbringlich verloren geht.

Viele Biohersteller verzichten inzwischen auf die Verwendung von Palmöl, das nicht nur in Lebensmitteln (vor allem in veganen Produkten) verwendet wird, sondern auch in Kosmetik und als Kraftstoff. Auch ich werde jetzt häufiger einen genauen Blick auf die Zutatenliste einiger Produkte werfen. Schließlich hat man es als Verbraucher selbst in der Hand.

Und hier ist die neue Artenvielfalt, die sie sich zunehmend in den Regenwäldern der Welt breitmacht.

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Pfingstfeuer

0:30 Uhr steht meine Mutter vorm Schlafzimmerfenster: „Christina, es brennt!“ Ich springe wie angestochen aus dem Bett, renne dabei fast meinen Mann über den Haufen, der neben mir liegt und reiße das Fenster auf. Meine Mutter steht im Nachthemd vor mir. „Das alte Haus brennt“, ist das einzige, was sie sagen kann.

Ich steige in meine Hausschuhe und renne über den Hof. Es riecht verbrannt. Von Himmel regnen orangefarbene Aschepartikel, die am Boden weiter vor sich hin glühen. Man hört das laute Knacken und Knistern schon bevor man etwas sehen kann. Es ist ungewöhnlich hell. Vom Dach unseres Wintergartens offenbart sich mir das ganze Ausmaß der Katastrophe – Das alte Haus gegenüber steht lichterloh in Flammen.

Die Feuerwehr ist schon vor Ort. Laute Rufe dringen durch die Nacht und das hektische Blitzen des Blaulichts beleuchtet die dahinterstehenden Nachbarhäuser. Zwischen uns und dem brennenden Haus liegen vielleicht fünfzig Meter – alles kleine Gartengrundstücke. Ein paar hohe Bäume versperren die Sicht, sie werden vom Feuer rot angeleuchtet. Feuer und eine dicke Qualmwolke erheben sich aus den Trümmern eines Hauses, das bereits vor acht Jahren einmal ausgebrannt ist und seitdem als Ruine ein trauriges Dasein fristet. Dort brennt es nun schon zum zweiten Mal.

Die Brandbekämpfung ist in vollem Gange, man sieht zwar das Feuer nicht, aber man hört das Zischen des Wassers. Wie die Augen eines Gespenstes schälen sich die Scheinwerfer der Feuerleiter aus dem Rauch, streifen die Baume und Sträucher, tauchen alles in helles Licht.

Ich stehe da, sehe zu und meine Beine zittern. Mein Herz klopft und ich muss an die Leute aus den Häusern denken, die sich in direkter Nachbarschaft befinden. Ein Alptraum. Bei so vielen alten Häusern dicht an dicht reicht ein Funke und das eigenen Haus steht mit in Flammen. Mein Vater macht sich zu Recht Sorgen, das die herumfliegenden Aschepartikel auch unsere Scheune oder die des Nachbarn in Brand setzen können.

Irgendwann ist die Rauchentwicklung so stark, dass ich mich zurückziehe. Über dem ganzen Viertel hängt eine stinkende Rauchwolke. Ich gehe wieder ins Bett, aber mein Körper ist voller Adrenalin und es dauert noch Stunden, bis ich wieder einschlafen kann. Der Brandgeruch steckt auch noch am Morgen in der Luft.

Das war keine ruhige Pfingstnacht.

Blogfrei

Ich habe mir gestern eine Auszeit genommen, „Blogfrei“ sozusagen. An diesem einen besonderen Tag im Jahr darf man das, denke ich. :)

Ich wurde vor Kurzem gefragt: Warum ich eigentlich jeden Tag blogge? Nun ja, ich sehe das Bloggen als eine Art Selbstkasteiung. Andreas Eschbach rät jedem der professioneller Autor werden möchte, jeden Tag mindestens eine Seite zu schreiben. Wer das länger als ein halbes Jahr durchhält, darf sich für einen geeigneten Kandidaten halten. Nun schreibe ich nicht immer eine Seite an meinen Geschichten und Romanen, aber zumindest jeden Tag einen Blogeintrag. Ich blogge also aus reinem Selbstzweck. Aber vielleicht findet ja der eine oder andere, dass was ich schreibe nützlich oder unterhaltsam, dann ist das natürlich umso erfreulicher.

Mein erster Blogeintrag ist von 28. September  2014. Das sind jetzt fast 8 Monate und es macht mir immer noch Spaß. Es ist auch noch nicht das eingetreten, was ich befürchtet habe, nämlich, dass mir die Themen ausgehen. Bisher habe ich immer wieder etwas Interessantes gefunden, worüber ich erzählen oder mich aufregen kann. Ich hoffe, das bleibt auch noch eine Weile so.

Schriftartsucher

Wahnsinn! Sowas gibt’s wirklich.

Dafür hätte ich mir während meiner Ausbildung als Druckvorlagenhersteller (neudeutsch: Mediendesigner) wahrscheinlich ein Bein rausgerissen. Als Azubi hat man nämlich zu Übungszwecken, oder auch nur weil die Kollegen zu faul waren, die passende Schriftart aus dicken Schriftmusterbüchern von Adobe und Letraset heraussuchen müssen. Mit Serifen und ohne; besondere Erkennungsmerkmale waren meist das Unterteil des kleinen g. Da saß man schon mal Stunden, bis man die richtige Schrift identifiziert hatte.

Heute gibt es das Internet und ein paar schlaue Leute, die sich mit Bilderkennung auskennen. Auf der Internetseite von MyFonts gibt es die Rubrik: WhatTheFont!

Hier muss man nur ein kleines Bild von der gesuchten Schrift hochladen und schwups hat man die Antwort. Herunterladen kann man die Fonts dann auch noch und das meistens kostenlos.

Ich bin begeistert. Das hätte mir vor zwanzig Jahren Stunden des Suchens erspart. Stattdessen hätte ich dann wahrscheinlich den ausgelaufenen Entwickler/Fixier unter der Entwicklungsmaschine aufwischen dürfen … Dann doch lieber dicke Bücher wälzen.

Unter den Kuppeln Terranias

Ein Badeerlebnis der besonderen Art gönnten wir uns gestern. Bei regnerischem Wetter (oder besser: Es goss wie aus Kübeln) besuchten wir die Therme in Bad Aibling.

Die Thermendichte ist ja in der südöstlichen Region Bayerns sehr ausgeprägt. Fast alle Thermen oder Bäder haben wir in den letzten Jahren schon besucht. Was auf unserer Liste noch fehlte, war Bad Aibling. Man kann ohne Zweifel sagen, dass vom architektonischen Standpunkt diese Therme besondere Schwerpunkte setzt. Klein aber modern und futuristisch – kommst sie daher, mit all den Kuppeln und Bullaugenartigen Fenstern. Dabei durchaus vielfältig. Mit Entspannungs-, Heiss-Kalt-, Thermal-, Sinne-  und Erlebniskuppel, dazu ein abwechslungsreiches Außenbecken. Alles nicht besonders weitläufig, aber auch nicht zu eng. Für Schwimmer ist das nichts, aber die können das angeschlossenen Freibad benutzen. (Sofern es, wie gestern, nicht geschlossen ist.) Für Saunafans gibt auch einen Bereich mit Mooranwendungen und diversen Saunen. Eine steht direkt über einem Bach und man kann schwitzend dem Wasser beim Fließen zusehen.

Das ist alles sehr schön gemacht. Auch die Umkleiden und das Eintrittsbändchen mit Chip, das wie eine Uhr getragen wird und mit dem man auch im angeschlossenen Restaurant während des Badeaufenthalts bezahlen kann. Dazwischen jede Menge Liegen und Liegekissen. Da bekommt man für sein Eintrittsgeld schon einiges geboten.

Am beeindruckendsten fand ich die Architektur. Man fühlt sich wie in der Kulisse eines Science Fiction-Films aus den 70er Jahren. Als wir in der großen Sinne-Kuppel (mit wechselnder Beleuchtung und entspannenden Klängen) waren, sagte ich zu meinem Mann, dass das hier auch in Terrania – dem Regierungssitz des Solaren Imperiums bei Perry Rhodan – stehen könnte. Er hat mir nicht widersprochen.

Für Science Fiction Fans ist ein Besuch der Therme in Bad Aibling ein Muss und fast direkt an der A8 gelegen, auch sehr gut zu erreichen.

Leider darf man keine Kameras und keine elektronischen Geräte mit in die Therme nehmen, daher gibts hier nur die Bilder von der offiziellen Webseite der Therme Bad Aibling.

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