Biblischer Comic in drei Teilen 1

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Das ich Fan der Comics von Ralf König bin, habe ich hier schon öfter erklärt. Der Autor, der am 8. August diesen Jahres seinen 60. Geburtstag feiert, hat nicht nur Schwulen-Comics im Repertoire, sondern hat auch einige philosophisch/religiöse Titel geschrieben. In seiner Bibel-Trilogie setzt er sich auf lustige Weise mit dem Zwiespalt zwischen Glauben und Wissenschaft auseinander, ohne blasphemisch zu werden.

Im ersten Teil »Prototyp« steht die Schöpfungsgeschichte im Mittelpunkt. Seinen Figuren, Gott, Adam und Luz (Luzifer personifiziert als Schlange), legt Ralf König dabei Weisheiten von Philosophen, Schriftstellern und Berühmtheiten in den Mund bzw. die Sprechblasen. Sogar vor Liedern aus dem evangelischen Kirchengesangbuch macht er nicht halt. Das ist stellenweise richtig witzig, während es gleichzeitig zum Nachdenken anregt.

Die schnodderisch gezeichneten Figuren allenvoran die Schlange Luz sind ein echtes Highlight. Wer schon immer mal wissen wollte, wie es wirklich war im Paradies und warum Gott Adam nach seinem Vorbild schuf und dann die Kontrolle über ihn verlor, der sollte sich diesen Comic ansehen. Die Antworten sind überraschend glaubhaft.

»Prototyp« ist eine augenzwinkernde Schöpfungsgeschichte, die dennoch erstaunlich tiefsinnig daherkommt.

Wir werden alle nicht jünger

Quelle: knv.de

Zum Gratis-Comic-Tag 2017 fischte ich die Leseprobe aus dem Karton, vom damals aktuellen Comic von Ralf König. Inzwischen erwarb ich das komplette Buch.

In »Herbst in der Hose« erzählt der Autor und Zeichner kleine Episoden übers Älterwerden. Dabei geht es wieder um Paul Niemöser und seinen Lebenspartner Konrad.

Ralf Königs Schwulencomics sind schon lange Kult und nicht jeder findet sie brillant. Spätestens seit seinem »Barry Hoden« mag ich den schnoddrigen Stil sehr. Königs Geschichten über die großen und kleinen Probleme homosexueller Männer, sind augenzwinkernd erzählt und oftmals zum Brüllen komisch. Der Autor nimmt sich oft selbst auf die Schippe.

Bei »Herbst in der Hose« findet man sich aber auch als heterosexuelle Frau wieder. Nämlich dann, wenn es um das Altwerden an sich geht. Die Sorgen und Nöte sind doch die gleichen, ob Menopause oder Andropause. Das ist gut beobachtet und witzig zu Papier gebracht, dass man sich selbst entdeckt. Wer mal herzhaft lachen möchte, dem sei der Comic empfohlen.

Das Buch ist bei Rowohlt erschienen und als gedruckte Ausgabe und als E-Book erhältlich. Der Autor empfiehlt übrigens die Bestellung bei kleinen Fachhändlern im Netz, wie: buchladen-erlkoenig.de, prinz-eisenherz.buchkatalog.de, und in Österreich: loewenherz.at. Da geht es auch viel schneller als bei der Amazone.

Übrigens veröffentlicht der Autor in seinem Twitter-Account (@RalfKoenigComic) seit Beginn der Corona-Krise jeden Tag einen Comic-Strip zum Thema. Seit vergangener Woche gibt es auch regelmäßig ein neues Abenteuer von »Barry Hoden«. Alle Comics sollen später mal als Buch erscheinen. Damit versucht der Autor sich und seine Fans bei Laune zu halten. Ich finde die Idee großartig und werde ganz sicher das Album kaufen, sollte es erscheinen.

Also wer ein bisschen Aufmunterung in der dunklen Corona-Zeit braucht, der schaue bitte in die Twitter-Timeline von Ralf König. Ich wünsche gute Unterhaltung.

Evolution der Pornos

Quelle: Amazon

An dieser Stelle habe ich bereits hin und wieder auf die Comics von Ralf König hingewiesen. Spätestens seit »Raumstation Sehnsucht« bin ich den schnoddrigen Zeichnungen und dem anzüglichen Geschichten des Autors verfallen. Aus seiner Feder stammt die Comic-Vorlage zu einem der erfolgreichsten deutschen Filme überhaupt – »Der bewegte Mann«.

Aktuell las ich »Pornstory«. Wie der Titel schon sagt geht es um Pornos und das konsumieren derjenigen. Bemerkenswert ist, das sich Ralf König in diesem Buch zurückhält und eben keine pornografischen Bilder liefert. Das überlässt er seinem Co-Zeichner Nicolas Mahler. Der Österreicher ist für den Inhalt der wenigen Porno-Ausschnitte zuständig, die im Buch erwähnt werden.

Im Grunde wird die ganze Zeit über nur über Pornos gesprochen. Ralf König zeigt die Evolution eines Porno-Fans. Vom kleinen Jungen, der die Super 8 Filme seines Vaters entdeckt, über den Mittzwanziger der bei einem Videodreh mitmacht, bis hin zum Großvater der sich im Sex-Shop mit DVDs eindeckt. Am Ende steht wieder der Enkel, der die Welten von YouPorn entdeckt. Den Umgang der Generationen mit der Materie stellt Ralf König in den Mittelpunkt seiner Geschichte. Das ist oftmals sehr witzig, manchmal überraschend und immer nah dran am Otto-Normal-Bürger. Die Schwulen-Fraktion kommt genauso zu Wort, wie das weibliche Geschlecht.

Beginnen lässt Ralf König seine Geschichte mit einem kleinen Gedicht, das von Wilhelm Busch stammen könnte und zeigt zwischendrin Auszüge aus echten Pornofilmen. Eine Dokumentation über das Entstehen des Buches, findet sich am Ende, abgedruckt als Facebook-Dialog mit seinem Kollegen Mahler.

Mir gefiel, wie unbefangen und ehrlich der Autor an das Thema herangegangen ist. Eines ist allerdings klar, man muss diese direkte Anzüglichkeit mögen. Ralf König ist nichts für prüde Gemüter und nichts für Leute die Sex zu ernst nehmen. Wer sich aber an einem Augenzwinkernden Blick auf die schönste »Männerbeschäftigung« erfreuen kann, sollte unbedingt mal in den Comic hineinschauen.

Bewegte Männer

Quelle: rowohlt.de

»Auf deinem Wohnzimmertisch hockt ein nackter Hetero und grunzt.« Diesen Satz habe ich noch heute im Kopf, wenn ich an den Film Der bewegte Mann denke. Das Bild dazu übrigens auch – Til Schweiger im Adamskostüm auf einem Glastisch.

Im Herbst 1994 kam man um den Filmerfolg aus Deutschland nicht Drumherum. Es ist der erste zeitgenössische deutsche Film, den ich in einem Kino gesehen habe. (Die Karl-May-Filme die im Ferienprogramm in den Achtzigern in den DDR-Kinos liefen, stammten aus den Sechzigern.) 1994 steckte ich mitten in der Ausbildung in Oberfranken und weiß noch genau, dass der Film in einem Bayreuther Kino über 29 Wochen lief. Das ist mehr als ein halbes Jahr. Mein Mann hat ähnliche, wenn auch nicht so positive Erinnerungen an den Streifen. Er wartete auf Star Trek – Generations, das im November in die deutschen Kinos kam. Weil aber Der bewegte Mann so erfolgreich war, verschob das Kino in Traunstein Generations um Wochen nach hinten. Schlecht für die Star-Trek-Fans gut für das Publikum von Der bewegte Mann.

Allerdings möchte ich heute nicht über den Film schreiben, sondern über den Comic, der die Vorlage dazu lieferte. Den bekam ich am Freitag in die Hände, als mir die Deutsche Bahn mal wieder eine Stunde extra Zeit am Bahnhof in Bamberg »gönnte«. Aus lauter Verzweiflung, weil sich mein Lesestoff bereits erschöpft hatte, kaufte ich mir kurzerhand die Jubiläumsausgabe von Der bewegte Mann von Ralf König. Ich habe hier bereits über seine Comics Barry Hoden und Raumstation Sehnsucht geschrieben.

Beim Lesen des Jubiläumsbands (1987 war der Comic erschienen) war ich überrascht, wieviel von der Comicvorlage letztendlich im Film landete. Normalerweise lassen sich die Macher von Filmadaptionen mehr Spielraum, hier wurde die Vorlage so gut wie eins zu eins umgesetzt. Zu den Bildern im Comic hatte ich immer die Bilder aus dem Film im Kopf inklusive der Stimmen und Gesichter der Schauspieler. Verrückt!

Der Comic besteht aus zwei Geschichten, die zusammen in den Film eingeflossen sind. Der bewegte Mann und Pretty Baby sind in der Originalfassung abgedruckt. Zusätzlich enthält der Jubiläumsband einige Extras. Unteranderem einen kurzen Comic, der 29 Jahre später spielt und in dem sich die Protagonisten von einst als gealterte Persönlichkeiten wiederbegegnen. Des Weiteren ein Gespräch zwischen Ralf König und Joachim Król, der damals in die Rolle des schwulen Protagonisten Norbert Brommers geschlüpft war. Weiterhin einen Rückblick von Ralf König und einen Artikel von Michael Töteberg über dazu Zustandekommen des Films.

Allein die Extras finde ich ausgesprochen spannend. Aber auch die Geschichte hat nach wie ihren Reiz, obwohl heutzutage der Umgang mit Schwulen und Lesben viel selbstverständlicher ist, als noch in den Achtzigern. Allein daran merkt man dem Comic sein Alter an.

Der mit 270 Seiten umfangreiche Comicband erschien bei rororo und ist überall dort erhältlich, wo es Comics gibt und natürlich auch im Onlinehandel. Was mich angeht sind die 15 EUR jeden Cent wert.

Sehnsucht und Begierde im Weltraum

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Warum ich als heterosexuelle Frau die Schwulen-Comics von Ralf König so toll finde, kann ich mir eigentlich nicht erklären. Es ist aber so. Die etwas schnoddrigen Zeichnungen und die anzüglichen Texte sind genau das Richtige für mein versautes Gemüt. Wobei ich glaube, dass sich die Probleme von Schwulen sich nicht so sehr von den Problemen heterosexueller Menschen unterscheiden. Da steht Konrad zum Beispiel in der Schlange an der Kinokasse und fragt sich, wann die Leute vor ihm endlich mit ihren Nachos versorgt sind und warum sie sich eigentlich nicht gleich eine volle Mahlzeit mit ins Kino nehmen. Ich frage mich auch immer, warum man im Kino unbedingt etwas zu Essen braucht. In meiner Kindheit war das Essen und Trinken in Kinosälen nämlich strengstens untersagt.

Protagonist von Raumstation Sehnsucht ist Paul, der einen Roman über den schwulen Weltraumhelden Barry Hoden schreibt. In der Geschichte geht es eigentlich nur um Sexfantasien mit behaarten Kerlen und einen geilen weiblichen Androiden. Während die Szenen auf dem Raumschiff meist als Text geschrieben sind, spielt sich drumrum das Leben von Paul als Comic gezeichnet ab. Der soll nämlich im Auftrag seiner Mutter seine hochschwangere Schwester besuchen, die mit einem Polen verheiratet ist. Dumm nur, dass der genau ins Beuteschema von Paul passt. Andererseits erliegt Pauls Lebenspartner Konrad daheimgeblieben dem Charme seines rumänischen Klavierschülers Anton und dessen Sammlung antiker Likörgläser.

Das klingt jetzt alles ziemlich verwirrend, ist es aber nicht. Es fügt sich alles wie selbstverständlich zusammen und wird in Pauls Erzählung gespiegelt. Da tauchen die Menschen aus seinem Leben als Figuren in seinem Roman wieder auf. Das alles wird mit anzüglichen, teils derben Sprüchen kommentiert. Die Dialoge und Zeichnungen sind nur bedingt jugendfrei. Wem sowas gefällt, dem wird die Lektüre des Buches so richtig viel Spaß machen. Wer eher Probleme mit so viel Freizügigkeit hat, dem sei es nicht empfohlen. Es gibt übrigens eine Fortsetzung, die ich bereits hier besprochen habe.

Das einzige was ich monieren kann, ist, das man den mit Hand geschriebenen Text in den Comics manchmal schwer entziffern kann.

Gratis-Comic-Tag in der Provinz

Unsere Ausbeute vom Gratis-Comic-Tag 2017

Der Blick auf die Karte war ernüchternd. Im Umkreis von 50 Kilometern gab es nur zwei Geschäfte, die beim Gratis-Comic-Tag 2017 mitmachten: die Stadtbibliothek in Rosenheim und die Bahnhofsbuchhandlung in Bad Reichenhall. Weil Letzteres näher lag, fuhren wir heute morgen in die Kurstadt an der Saalach. In der Buchhandlung war es um neun Uhr morgens erstaunlich ruhig. Ich hatte mit großem Andrang, Familien mit Kindern und einem Stand gerechnet, an dem die Comics präsentiert wurden. Zumindest aber mit einem Werbeschild. Stattdessen standen zwei Kartons am Boden neben dem Comicregal. So als hätte der Buchhändler vergessen sie wegzuräumen. Doch dann sah ich das kleine Schild vom Gratis-Comic-Tag. Der junge Mann hinter dem Tresen rief uns zu, das wir diese Comics heute umsonst mitnehmen können. Na, wenigstens wusste er bescheid. Wir sagten ihm, dass wir extra deswegen gekommen waren, und das sie das einzige Geschäft in der Gegend sind, das an der Aktion teilnahm. »Tatsächlich«, sagte er verwundert, schien aber nicht sonderlich interessiert.

Eigentlich darf man beim Gratis-Comic-Tag nur einen Comic pro Person mitnehmen, aber wenn ich die vielen Hefte in den beiden Kartons betrachtete, würden die bis heute Abend niemals weggehen. Zumindest nicht, wenn sie so lieblos rumstanden. Also fragte ich, ob man auch mehr als ein Heft nehmen kann. Er sagte, dass er kein Problem damit hat und so deckten wir uns mit den unterschiedlichsten Comics ein. Weil wir aber nicht einfach so aus dem Geschäft gehen wollten – ich wäre mir ziemlich schäbig vorgekommen – kaufte ich noch das aktuelle Perryheft und mein Mann einen Donald Duck-Comicband. Damit hat sich die Aktion für den Buchhändler auch ein bisschen gelohnt.

Ich glaube nicht, dass sich noch viele Comicliebhaber aus der Gegend nach Bad Reichenhall verirrt haben. Dafür hätte man das anders aufziehen müssen. Zumindest mit einem Werbeplakat über der Tür und einer Aktion für Kinder und Familien. Wobei ich im Nachhinein feststellte, dass sich die Comics eher an ein erwachsenes Publikum richten. Zumindest die Hefte, die ich mitgenommen haben.

Obwohl ich kein Comic-Fan bin, hatte ich heute Nachmittag viel Spaß mit dem Comic »Herbst in der Hose« von Ralf König, dessen »Barry Hoden« mir schon so gut gefallen hatte und war beeindruckt von einem Comic aus der Djinn-Reihe. Den schicken Sherlock-Manga hebe ich mir für den Schluss auf.

Ehrlich! Die Gratishefte haben mein Interesse geweckt, vielleicht doch mal in den einen oder anderen Comic zu gucken. Und damit hat die Aktion genau das erreicht, was sie sollte. Schöne Idee!

Warum man allerdings auf den Heften die Überschrift »Gratis Comic Tag« mit Deppenleerzeichen geschrieben hat und nicht mit Bindestrich oder zusammen, wird wohl das Geheimnis der Marketingprofis bleiben.

Schweinkram aus dem All

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Ralf König, Barry Hoden – Im Weltall hört dich keiner Grunzen; erschienen im Männerschwarm Verlag

Ich habe lange überlegt, ob ich diesen SF-Roman wirklich in meinem Blog besprechen soll. Er ist … nun ja … sagen wir mal etwas unkonventionell … versaut trifft es eher. Der Autor Ralf König ist hauptsächlich bekannt, durch sein Buchvorlage zu dem erfolgreichen deutschen Film „Der bewegte Mann“.

Aufmerksam wurde ich auf sein neues Buch durch den vielsagenden Titel „Barry Hoden“. So landete es auf meinem Amazon Wunschzettel und in diesem Monat hat mich mein Mann schließlich damit beglückt. Das ich nicht zur eigentlichen Zielgruppe dieses Buchs gehöre, habe ich erst beim Lesen bemerkt. Und dennoch: Es hat auch für heterosexuelle Leser(innen) seinen Reiz.

Die Geschichte im Comicstil, ist quasi eine Geschichte in einer Geschichte:
Paul Niemöser ist Autor und schreibt an einem SF-Roman, entgegen seiner vorherigen Veröffentlichungen soll dieser Roman Anspruch haben, zumindest hat Paul sich das so vorgenommen. Das es nicht dabei bleibt, kann sich jeder Leser spätestens auf Seite fünf (mitten im Prolog) denken. So beginnt die Geschichte des Raumfahrers Barry Hoden, mit einem Rückblick auf den Vorgängerroman „Raumstation Sehnsucht“.

Im weiteren erfährt man vom Schicksal Barry Hodens. Der durch ein Schlurchloch gestürzte Raumheld ist in der Zukunft gelandet und arbeitet an der Kasse eines Alien-Porno-Kinos. Hier hat er inzwischen mehr gesehen, als ein Mensch sehen sollte. Keine Körperöffnung, keine noch so ungewöhnlichen Genitalien sind ihm mehr fremd. Nur eines gibt es in der Zukunft nicht – echte behaarte Kerle mit Nippeln.
Doch dann braucht man einen Piloten für eine besondere Mission und wendet sich an Barry. Der ist froh da rauszukommen und bricht zu einer abenteuerlichen Reise „unter die Gürtellinie“ auf, bei der es ihn und seine Crew aus der Zukunft auf einen erst kürzlich entdeckten Planeten verschlägt. Dort gibt es etwas, das Barry Hoden so in Verzückung versetzt, dass er nicht mehr fort möchte – große behaarte Kerle mit drei … Mehr möchte ich eigentlich nicht dazu erzählen.

Alle Figuren die Paul Niemöser in seinem fiktiven Roman verarbeitet, ähneln Personen aus seinem Leben. Sein Freund Konrad wird genauso wenig verschont wie seine Schwester oder seine Lektorin und sie tauchen plötzlich und unvermittelt mitten in der Geschichte auf und geben als Testleser ihre Meinung zu Pauls Werk ab. Am Ende fragt auch noch Ridley Scott bei Paul an, ob er seinen SF-Roman verfilmen dürfte.

Die schräge Geschichte um einen schreibenden Autor und seinen Romanhelden ist genial gemacht und hat einen durchaus ernsthaften Hintergrund. Was sich am Anfang noch etwas zäh liest, verwandelt sich aber recht bald in eine spannende Geschichte mit vielen außergewöhnlichen Idee. Allein die Dialoge mit dem, an Penisneid erkrankten, Schiffscomputer PIN mit Reißverschlussfetisch – großartig.

Die 223 bunt bebilderten Seiten haben mir sehr viel Vergnügen bereitet. Wobei ich eine Schwäche für schlüpfrige Geschichten habe. Zartbesaitet sollte man als Leser dieses Buches nicht sein. Deshalb meine Warnung: Diese Lektüre ist nicht empfehlenswert für prüde Leser mit Homophobie. :)