Mein Kommentar zur SOL 100

Quelle: perry-rhodan.net

Ich hatte bereits erwähnt, dass ich für den PERRY RHODAN-Report in Band 3088 einen kleinen Bericht über meine Arbeit als Chefredakteurin der »SOL« verfasst habe.

Netterweise erscheinen seit kurzem die Berichte mit zeitlichem Abstand auch auf der PERRY RHODAN-Homepage, so dass auch Nichtleser der Erstauflage in den Genuss der Reportberichte kommen. Die Idee finde ich gut.

Aus diesem Grund verlinke ich heute Teil 1 und Teil 2 meines »SOL« Sonderberichts. Die Fotos dazu gibt es nicht, aber dass muss auch nicht sein.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich endlich die »SOL 100« in Händen halten darf. Ein bisschen müssen sich die Mitglieder der PRFZ und ich noch gedulden.

Christina in den Medien

Am Freitag war Gucky-Tag. An diesem Tag erschien PERRY RHODAN Band 3088 »Gucky kehrt zurück«. Im dort enthaltenen PERRY RHODAN-Report ist mal wieder ein Artikel von mir erschienen, zuzüglich einiger Bilder.

Ben Calvin Hary bat mich im August etwas über das Jubiläum der »SOL«, dem Magazin der PRFZ, zu erzählen. Eigentlich kommt die »SOL 100« erst nächsten Monat, aber im November gibt es keinen PR-Report und so wurde der Text eben jetzt schon veröffentlicht. Wer mich also in Bild und Text erleben möchte, kann mal reinblättern. Das Heft gibt es bis Freitag noch am Kiosk oder überall als E-Book.

Ebenfalls am Freitag hat Martin Ingenhoven vom Heftehaufen ein Interview veröffentlicht, das er mit mir über meine FanEdition »Die Telepathin« geführt hat. Martin hat sich vorgenommen alle PR-Hefte von Band eins an zu lesen. Wenn ihm dazwischen mal langweilig ist, liest er PERRY-Fan-Fiction. Wer sich dafür interessiert, was ich alles so »Intelligentes« von mir gegeben habe, kann es hier nachlesen.

Besser spät als nie

Titelbild von Hans-Jochen Badura

Ich weiß nicht, warum es so lange gedauert hat, bis Thomas Harbach seine Rezension zu meiner zweiten FanEdition bei robots&dragons.de hochgeladen hat, aber das ist auch egal. Seine Besprechung erschien bereits in der SOL 88, jetzt kann sie auch online von jedem gelesen werden.

Den meisten seiner kritischen Anmerkungen muss ich beipflichten. Der Anfang hat mich damals selbst nicht überzeugt. Die ursprüngliche Version der Szene hatte 8000 Zeichen, doch mein Schreibcoach bemängelte, dass es zu kurz und zu wenig Konflikt drin wäre und ich solle das so umschreiben, das Perry Rhodan immer wieder scheitert. Ich tat wie mir geheißen und blies die Szene auf 25000 Zeichen auf. Mir war da schon klar, dass ich das nicht so lassen konnte. »Das nimmt uns keiner ab«, warnte ich Roman Schleifer. Wir einigten uns darauf, dass ich die Szene wieder eindampfte, auf letztendlich 18000 Zeichen und weniger Konflikte. Wie sich zeigte, war es immer noch zu viel und zu unglaubwürdig.

Einen Thriller oder Krimi zu schreiben ist extrem aufwändig, man muss im Grunde zwei Exposés schreiben. Eines aus Sicht des Täters und eines aus der Sicht des Ermittlers. Man braucht viel Hirnschmalz, damit beides fugenlos ineinanderpasst. Meine Hochachtung vor Krimiautoren ist dadurch gewachsen.

Ich finde, das es dennoch eine spannende Geschichte geworden ist und bin einigermaßen stolz auf meinen ersten Thriller.

Zur Rezension von Thomas Harbach geht’s hier lang.

Wolfenbüttel 2020

An diesem Wochenende fand das Schreibseminar zum phantastischen Roman an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel statt. Nachdem im Mai das Seminar coronabedingt abgesagt werden musste, war das aktuelle Seminar das erste seit März, das wieder vor Ort an der Bundesakademie stattgefunden hat. Unter den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen, versteht sich.

In den vergangenen Tagen wurde ich gefragt, warum ich nicht teilnehme, obwohl ich sogar von Literatur-Bereichsleiter Olaf Kutzmutz angeschrieben wurde. Da gibt es gleich mehrere Gründe. Ich hatte in diesem Jahr ohnehin nicht geplant, am Romanseminar teilzunehmen, weil ich meinen Roman noch nicht fertig habe und es unnütz wäre, mitten in der Schreibarbeit an einer neuen Romanidee zu tüfteln. Außerdem wollte ich mir durch das Corona-Prozedere nicht die schönen Erinnerungen an Wolfenbüttel verderben lassen. Außerdem hieße es für mich neun Stunden Zugfahrt mit Maske und vielen Leuten. Nein, da warte ich lieber ab, bis sich die Lage wieder einigermaßen normalisiert hat. Und wenn es nie wieder normal werden sollte … dann war es das für mich und die BA. Dann bleiben mir eben nur die schönen Erinnerungen daran.

Im Juli hatte ich im PERRY RHODAN-Report in Heft 3076 einen Artikel über die Seminare in Wolfenbüttel und ihre Bedeutung für die PERRY RHODAN-Serie veröffentlicht. An diesem Wochenende wurde der Text auf der PERRY RHODAN-Homepage veröffentlicht. Der Länge wegen, wurde er in drei Teile zerlegt.

Teil 1: bit.ly/2QzdiEi
Teil 2: bit.ly/2YFaxFY
Teil 3: bit.ly/2EBCSX1

Ich inmitten der Lichtfülle

Quelle: Perrypedia

»Inmitten der Lichtfülle« so heißt der PERRY RHODAN-Heftroman der diese Woche erscheint. Ich bin mal wieder mit einem Artikel im Heft vertreten. Allerdings nicht mit meiner Kolumne »FanSzene«, die kommt erst nächste Woche, sondern mit einem Beitrag für den PERRY RHODAN-Report.

Der Redakteur des Reports, Ben Calvin Hary, bat mich schon im Frühjahr einen Artikel über das Schreibseminar mit Uwe Anton an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel zu verfassen. Leider ist dieses Seminar, wie alle Seminare an der BA in dieser Zeit dem Corona-Virus zum Opfer gefallen.

Ich war angehalten, zu improvisieren und erinnerte mich an das Interview, dass ich 2015 mit Klaus N. Frick in Wolfenbüttel aufgezeichnet habe. Ich holte die Audiodatei also wieder hervor und versetzte mich zurück in den November 2015. Daraus entstand ein Text, in dem ich herausarbeite, was für mich das Besondere an den Seminaren in Wolfenbüttel ausmacht. Herausgekommen ist ein rein subjektiver Blick auf die Veranstaltungen, die ich in den vergangenen Jahren dort besucht habe. Ich hoffe den Lesern des Reports wird es gefallen.

»Inmitten der Lichtfülle« ist übrigens ein besonderer Roman. Es ist der erste Roman den Autor Arndt Ellmer seit fünf Jahren für die PERRY RHODAN-Serie geschrieben hat. Der dienstälteste Autor der Serie war sehr krank und es freut mich, dass es ihm wieder so gut geht, dass er wieder schreiben kann. Mehr über Arndt Ellmer erfährt man in einem exklusiven Interview in der SOL 99, die in den nächsten Tagen erscheinen wird.

Langatmige Hollywoodstory

Quelle: Amazon

Er wurde gelobt, wie fast jeder Film von Quentin Tarantino – »Once upon a time in Hollywood«. Weil wir die Blu-ray günstig erstanden haben, schauten wir ihn uns am Wochenende an. Wir haben zwei Abende gebraucht, weil der Streifen eine Lauflänge von 160 Minuten hat und wir ihn in zwei Teilen gesehen haben. Zwei Stunden und vierzig Minuten Handlung, die man locker auf zwei Stunden hätte runterbrechen können, ohne das es dem Film geschadet hätte. Gerade die ersten eineinhalb Stunden zogen sich extrem.

Bevor man sich den Film ansieht, sollte man sich über die Manson-Morde informieren, um die es teilweise im Film geht. Das erhöht die Spannung. Denn es wurde erst so richtig fesselnd, als einer der Protagonisten die Hippie-Kommune betritt, in der die Manson-Family lebt. Wer die Details darum nicht kennt, wird sich mehrfach in diesem Film fragen, um was es eigentlich geht. Hauptfiguren sind der alternde Schauspieler Rick Dalton (gespielt von Leonardo DiCaprio) und sein Stuntdouble bzw. Bodygard, Hausmeister und Fahrer Cliff (verkörpert von Brad Pitt). Die Vorgeschichte um die beiden nimmt endlos viel Raum ein, bis beide kurz vor Ende in die Manson-Morde verwickelt werden.

Es endet wie für einen Tarantino-Film typisch in einer Gewaltorgie. Gemetzel, Geschrei und verkohlte Leichen – das ist so übertrieben gezeigt, dass die Szenen fast schon komisch wirken, wie aus einem Comic. Das ist vielleicht ganz gut so, denn es nimmt ihnen die Härte. Für zartbesaitete Zuschauer ist das definitiv nichts, und es erklärt auch, warum der Film ab 16 Jahre ist. Das habe ich mich nämlich über zwei Stunden lang gefragt.

Wer eine historische Aufbereitung des Themas erwartet, liegt falsch. Denn, wenn man es genau nimmt, ist der Film eigentlich ein Science-Fiction-Film, weil er eine parallele Realität zeigt. Ich will nicht zu viel spoilern, aber das Ende ist überraschend und eigentlich auch das einzige Highlight des Films. Ansonsten ist die Dokumentation des Hollywoods Ende der Sechziger, Anfang der Siebziger ganz gut gelungen. Drogen, Sex und eine Kluft zwischen Arm und Reich, dass ist glaubhaft und mit schönen Bildern unterlegt.

Aber seien wir ehrlich, man muss den Film nicht gesehen haben. Der Film weiß nicht so genau was er eigentlich erzählen will, vom langweiligen Leben eines abgehalfterten Filmstars oder von den Manson-Morden. Es hilft die Starbesetzung aus DiCaprio und Pitt wenig, wenn die Geschichte nicht stimmt. Da gibt es eindeutig bessere Filme von Tarantino, den Klassiker »Pulp Fiction« zum Beispiel, oder »From dusk till dawn« bei dem er zwar nicht Regie geführt hat, aber das Buch geschrieben und mitgespielt hat. Insofern kann man zwei Stunden und vierzig Minuten mit sinnvolleren Tätigkeiten verbringen als sich »Once upon a time in Hollywood« anzusehen.

Post von der BA

Wäre 2020 ein normales Jahr geworden, so wäre ich wahrscheinlich nächste Woche zum Schreibseminar nach Wolfenbüttel an die Bundesakademie für kulturelle Bildung gefahren.

Da aber dieses Jahr nichts so ist wie immer, muss ich mich mit der Broschüre begnügen, die ich heute aus Wolfenbüttel bekommen habe. Ein paar ausgewählte Veranstaltung stehen drin. Die Frage wird sein, ob sie tatsächlich durchgeführt werden können. Ich will es jedenfalls hoffen, für all die Mitarbeiter der BA, die einen tollen Job machen und für all die Kunstinteressierten im Land, die hoffen, dass mit Corona nicht jegliche Kultur den Bach runtergeht.

Besonders freue ich mich, dass ich ein kleines bisschen an der schönen Broschüre beteiligt bin. Klaus N. Frick hat eines der Bilder, die ich von ihm in Osnabrück gemacht habe, zu seinem Beitrag verwendet. Das finde ich nett.

Für alle Interessierten gibt es die Broschüre auf den Seiten der Bundesakademie als PDF zum Download .

Selbstüberschätzung von Hobbyautoren

Sechs Schreibseminare, ein Schreibcoaching und fast dreißig Jahren Schreibpraxis, dennoch bezeichne ich mich als »Möchtegernautorin«. Was auch irgendwie passt. Außer Veröffentlichungen im Fanbereich kann ich nicht viel vorweisen. Manch einer wird mir zustimmen, ein andere vielleicht wegen meiner redaktionellen Tätigkeit für die PERRY RHODAN- Serie widersprechen. Wenn ich ein größeres Ego hätte, würde ich sicher selbstbewusster auftreten. So ein bisschen mehr Ego schadet nicht. Allerdings gibt es unter den Hobbyautoren immer wieder einige, die schwer an Selbstüberschätzung leiden und das nicht mal mitbekommen, sondern damit auch noch offen hausieren gehen.

Dieser Tage kochte im PR-Forum mal wieder eine solche Diskussion hoch. Da gibt es einen Fan, der unbedingt mal einen PERRY RHODAN-Roman schreiben möchte. Mit diesem Wunsch steht er nicht allein da. Diesen Wunsch hegen insgeheim viele Fans. Die Wenigsten würden das aber so offen kommunizieren. Das er das tut ist, an sich auch nicht weiter wild. Es haben sich sogar PR-Autoren gefunden, die dem Foristen Vorschläge gemacht haben, es doch zunächst mit einer STELLARIS-Kurzgeschichte zu versuchen.

Offenbar gefällt das dem Autor nicht, weil die STELLARIS-Geschichten einen moralischen Konflikt enthalten müssen. (Wie eigentlich jede gute Geschichte und jeder gute Roman.) Vielleicht scheut er aber auch die Arbeit, die eine Überarbeitung eines solchen Textes nach sich zieht. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Hobbyautor daran scheitert. Das musste ich gerade leidvoll erfahren, als ein Autor die garantierte Veröffentlichung seiner FanEdition ausgeschlagen hat, weil ihm die Überarbeitung seines Manuskriptes zu mühevoll erschien. Drei Wochen Lektoratsarbeit von mir für die Katz.

Jedenfalls hat heute Susan Schwartz, langjährige PERRY RHODAN-Autorin und Verlegerin, im Forum etwas dazu geschrieben. Sie, die Schreibkurse und Coaching anbietet, bringt es auf den Punkt. »Man kommt … nicht als perfekter Autor auf die Welt, es ist ein langer dorniger Weg.« Selbstüberschätzung hilft da nicht weiter, auch kein großes Ego. Letztendlich werden solche Autoren meist von den Lesern überführt, wenn das Ergebnis nicht stimmt und keiner ihre Bücher liest.

Ich denke darüber nach, den Autor zu fragen, ob er nicht eine FanEdition schreiben möchte. Zwar bekommt man dafür kein Honorar, aber immerhin eine Analyse des Exposés sowie ein professionelles Lektorat. Und was noch wichtiger ist, die PRFZ garantiert dem Autor eine garantierte Veröffentlichung.

Ich danke Susan Schwartz für ihre deutlichen Worte, und das sie den Mut hatte, sich im PR-Forum so offen dazu zu äußern. Wer den Wortlaut nachlesen möchte, den verweise ich auf den Foreneintrag:

5https://forum.perry-rhodan.net/viewtopic.php?p=691235#p691235

 

Die Schreie der Geräte

Am Freitagvormittag fiel es mir mal wieder besonders auf. Wie sehr wir uns eigentlich von technischen Geräten gängeln lassen. Und ich rede hier noch nicht mal von Smartphones oder Tablets.

Ich wollte schreiben, doch zunächst forderte mich mein Computer zu einem Update auf. Gut, ich machte das Update. Kaum hatte ich eine halbe Stunde geschrieben, piepste die Waschmaschine. Also stand ich auf, machte sie aus und schaffte die Wäsche in den Keller, um sie dort zum Trocknen aufzuhängen. Danach machte ich Muffin-Teig und schob das Blech in den Ofen.

Eine halbe Stunde später, ich war gerade mitten im Schreibfluss, piepste der Backofen. Die Muffins wollten raus. Ich stand also auf, schaltete den Ofen ab und nahm das Blech heraus.

Gerade hatte ich mich wieder hingesetzt und einen Satz geschrieben, meldete sich das Telefon. Der Akku war leer. Prima! Ich steckte das Telefon lieber gleich in die Ladeschale, weil es sonst keine Ruhe geben würde.

Zurück am Computer waren inzwischen mehrere E-Mails gekommen, die ich dringend beantworten musste. Danach versuchte ich wieder in den Text einzutauchen, da meldete die Spülmaschine mit einem hartnäckigen Piepton, dass sie jetzt fertig wäre und ausgeräumt werden wollte. Der Versuch sie zu ignorieren, misslang. Ich schaltete sie aber nur aus und ließ sie offen stehen.

Ein Blick zur Uhr und mein knurrender Magen zeigten mir an, dass es Zeit war, das Mittagessen zu bereiten. Ich setzte Wasser auf den Herd und schaltete die Kochsensorik ein, dann kehrte ich an den Computer zurück. Keine zehn Minuten später meldete der Kochsensor mit lautem Piepsen, dass das Wasser jetzt kochte und ich die Nudeln hereingeben konnte. Wieder ging ich in die Küche und schüttete die Nudeln ins Wasser. Setzte die Soße auf den Herd und stellte den Timer. Der Herd würde sich nach Beendigung des Kochvorgangs selbst abschalten, damit ich nicht wieder aufstehen musste.

Mir blieb noch zirka eine halbe Stunde, um an meinem Roman zu schreiben, dann kam mein Mann zum Essen nach Hause.

Soviel dazu, dass man an einem freien Tag doch ganz viel Zeit zum Schreiben hat. Dabei war das war nicht mal ein typischer Freitagvormittag, meisten klingelt nämlich noch das Telefon oder der Postbote. Und zwar genau dann, wenn man gedanklich einen perfekten Satz formuliert hat. Aber ich will nicht meckern. Ich habe am Freitag fast 15.000 Zeichen geschrieben. Das ist nicht schlecht für einen Vormittag, an dem einen die Haushaltsgeräte auf Trapp gehalten haben.

Ach, so. Nachts um zwölf hat uns dann noch der Radiowecker in der Küche aus dem Schlaf gerissen. Irgendeiner von uns war tagsüber beim Anschalten mal wieder auf den Alarmknopf gekommen. Er liegt direkt über dem Einschalter. Mein Mann hat sich erbarmt und ist aufgestanden, um ihn auszumachen. Manchmal kann die Technik auch zum Fluch werden, vor allem Nachts.

Textarbeit am Freitag

Eigentlich liebe ich es, Texte zu korrigieren. Stundenlang könnte ich an Manuskripten und Kurzgeschichten herum feilen. Manchmal aber ist es aber auch zäh und dann quäle ich mich sehr.

Über den Jahreswechsel hatte ich mir eigentlich vorgenommen, mal wieder an eigenen Projekten zu arbeiten. Doch da ich in den vergangenen Monaten keine Zeit hatte, eine zukünftige Publikation der PRFZ zu lektorieren, musste das noch erledigt werden. Weil es beim letzten Mal so gut flutschte, dachte ich mir, dass ich das nebenbei erledige.

Denkste! Neuer Autor, neues Glück, kann man nur sagen. Formulieren wir es mal so: es ist schwierig. Wenn eine Geschichte rein inhaltlich nicht funktioniert, weiß man nämlich nicht, was man zuerst korrigieren soll, Inhalt oder Stil. Vor allem ist es schwierig, es dem Autor so zu vermitteln, dass er sich nicht angegriffen fühlt. Man muss also die Kommentare abwägen, damit sie möglichst verständlich aber auch noch nett formuliert sind.

Jedenfalls habe ich heute die erste Hälfte des Manuskriptes abgeschlossen und an den Autor geschickt. Jetzt warte ich gespannt auf seine Rückmeldung. Vielleicht macht der Autor noch eine richtig tolle Geschichte aus dem Manuskript. Ich wünsche es mir.

In der Zwischenzeit habe ich die Gelegenheit genutzt, mal wieder etwas für mich zu schreiben. Da bekanntlich im Juli der GarchingCon stattfindet und es dazu wieder ein Conbuch geben wird, arbeite ich an einer angefangenen Kurzgeschichte, die ich dort zu veröffentlichen gedenke. Mal sehen ob es klappt.  Immerhin habe ich heute 10.000 Zeichen geschafft.