Christinas Multiversum

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Schnipp, schnapp!

Dieses neue Video von Simon’s Cat möchte ich niemandem vorenthalten. Da geht es schließlich um ein wichtiges Thema. Unkastrierte streunende Katzen können zu einem echten Problem werden, deshalb ist es sinnvoll bei den kleinen Lieblingen Schnipp Schnapp zu machen.

In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß!

Schwein gehabt

Quelle: Amazon

Am Freitag habe ich eine Bildungslücke geschlossen. Der Film erschien schon Mitte der Neunzigerjahre und ich habe ihn, ungelogen, bisher nicht ein einziges Mal gesehen, obwohl er sehr beliebt und erfolgreich war. Zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, das ich nicht zur Zielgruppe des Films gehöre.

»Ein Schweinchen namens Babe« erzählt die Geschichte eines Schäferschweins. Ein Ferkel das Schafe eintreibt, sieht schon ziemlich lustig aus. Die Story ist nett und Kindertauglich erzählt. An den Animationen dagegen erkennt man, dass der Film nicht mehr ganz so taufrisch ist. Damals wurde noch mit Puppen gearbeitet und das sieht man. Den Darsteller James Cromwell kenne ich als Zefram Cochrane aus STAR TREK – Der Erste Kontakt.

Jedenfalls habe ich mich gut unterhalten. Auch wenn mir der Film über »Schweinchen Wilbur und seine Freunde«, den ich auch erst vor wenigen Wochen zum ersten Mal gesehen habe, besser gefiel.

Steampunk aus Frankreich

Das es nicht immer superdetaillierte 3D-Animationen sein müssen, um zu begeistern, habe ich gestern auf ARTE erleben dürfen. Dort lief nämlich der gezeichnete Trickfilm »April und die außergewöhnliche Welt«. Und außergewöhnlich war sie, die Geschichte eines Mädchens in Paris, das sich nach dem scheinbaren Tod ihrer Eltern allein durchschlagen muss …

Halt! So ganz allein ist Avril nicht, immer an ihrer Seite ist Darwin ihr sprechender Kater. Er ist es auch, der ihr vorliest und sie Naturwissenschaften lehrt, ganz im Sinne der Familie, die schon seit Generationen an einem Unsterblichkeitsserum gearbeitet hat. Ob Avril eines Tages erfolgreich ist und wie das alles mit den weltweiten Entführungen von Wissenschaftlern zusammenhängt, davon erzählt der klassische Trickfilm vom französischen Comic-Superstar TARDI.

In detailreichen Bildern zeigt er ein Frankreich der 1940er Jahre, in dem es weder Elektrizität noch Erdöl gibt. In dem es aber auch durch den massiven Einsatz von Kohle und Holzkohle keine Bäume und Pflanzen mehr gibt. Das Zeitalter der Dampfmaschinen und die Herrschaft der Napoleons ist hier nie zu Ende gegangen, ein Grund dafür ist Avrils Urgroßvater.

Zu der spannenden Grundgeschichte gesellen sich noch eine Liebesgeschichte und ein Kriminalplot mit einem übereifrigen Polizisten, der es auf Avril und ihren Großvater abgesehen hat. All das macht die Handlung extrem kurzweilig.

Besonders gut hat mir Kater Darwin gefallen, der nicht nur mit seinem losen Mundwerk punktet, sondern auch mit den natürlichen Bewegungen und dem niedlichen Katzennäschen. Der Zeichner hat ihn sogar anatomisch korrekt als Kater dargestellt.

Noch bis zum 20.6. ist der Film in der ARTE Mediathek zu sehen. Allen, die auf phantastische Geschichten stehen und sich für klassische Trickfilme begeistern, kann ich nur sagen, schaut euch »April und die außergewöhnliche Welt« an. Es lohnt sich.

Warum das Mädchen im Filmtitel allerdings April heißt, während in der deutschen Synchronisation der französische Name Avril beibehalten wurde, muss ich nicht verstehen.

Die 80er in Frankreich

Quelle: Amazon

Auf Servus TV laufen sehr oft ungewöhnliche Filme, so auch an diesem Mittwoch. Plötzlich wieder jung – Zurück in die 80er hieß der Streifen mit Kad Merad und Franck Dubosc in den Hauptrollen.

Zwei Männer, die die Vierzig bereits überschritten haben, sind mit ihren Leben so gar nicht zufrieden. Eric führt ein Sushi-Lokal und hat neben Steuerschulden auch noch ein Problem mit der Monogamie, weshalb sich seine langjährige Partnerin endgültig von ihm trennt. Patrice dagegen ist ein angesehener Frauenarzt und Buchautor. Mit einer wunderschönen intelligenten Frau und Tochter an seiner Seite sollte er eigentlich glücklich sein, doch weit gefehlt. Er hätte gern das abenteuerliche Leben seines Freundes Eric. Als sich die beiden Freunde im Haus von Patrices Eltern in der Normandie treffen und einen zuviel über den Durst trinken, fallen sie auf der Suche nach einer Flasche Rotwein die Kellertreppe hinab. Als sie wieder zu sich kommen, sind sie wieder jung und im Jahr 1986 gelandet. Nach kurzem Schock stellen sie fest, dass sich ihnen die Chance bietet, alle ihre Fehler wieder gut zumachen. Eric möchte wie Patrice ein angesehener Arzt werden und Patrice sich von Leben treiben lassen wie Eric. Doch sie kommen beide dem eigenen Charakter nicht aus. Bald merken sie: was sie für erstrebenswert halten, ist nicht das, was sie glücklich macht. Sie wollen schnellstmöglich in die Zukunft und ihr Leben zurück, doch das ist gar nicht so einfach.

Die intelligente Komödie über Zukunftswünsche und Bestimmung hat uns einen wunderbaren Fernsehabend verschafft. Das Duo Merad und Dubosc brilliert in dem Film durch ihre Unterschiede. Zwei Freunde die als erwachsene Männer in ihren Körpern als Jugendliche aufwachen und mit den schönen und komplizierten Seiten der 80er Jahre zurechtkommen müssen. Wie verabredet man sich, wenn man kein Handy hat? Wie dreht man nochmal die Kassette in einem Walkman um? Und Rollschuhfahren, wie ging das gleich nochmal?

Besonders witzig sind die Szenen als sie versuchen, ihr Wissen über die Zukunft gewinnbringend zu vermarkten, in dem sie der Empfangsdame eines Filmproduzenten die Handlung der erfolgreichsten Streifen des französischen Kinos erzählen, von den Besuchern, über die Sch’tis bis hin zu Ziemlich beste Freunde. Merad präsentiert sogar sein Gesangstalent als er einem Musikproduzenten vorsingt. Eine Hommage an den Film Die Fete ist auch im Film enthalten, dazu wird ein Song von Cook da Books gespielt. Überhaupt gibt es in dem Film eine Menge guter Musik aus den Achtzigern unteranderem auch der Song Voyage, Voyage der Sängerin Desireless.

Wie es bei einem französischen Film sein muss, geht es aber vorwiegend um Frauen und die erste Liebe. Er handelt aber auch über das Leben als Teenager, den Ärger mit den Eltern und wie sich die eigene Sichtweise im Alter verändert. Das ist frisch und im Kontext der achtziger Jahre eingebettet, so richtig schön nostalgisch. Für Fans französischer Komödien und für Menschen, die ihre Jugend in den Achtzigern verbracht haben, ist der Film ein unbedingtes Muss. Selbst SF-Fans könnte es interessieren, zumal es eine fantastische Komponente gibt.

Hier der Trailer:

Mit dem Opa zum Mond

Einen schönen Animationsfilm haben wir am Samstag bei SuperRTL entdeckt. Von »Einmal zum Mond und zurück« hatte ich noch nie zuvor gehört. Schon erstaunlich, weil ich sonst eigentlich keinen Animationsfilm verpasse. Und schon gar keinen, in dem es um die NASA und die Mondlandung geht.

Obwohl der Film sicher kein Pixarniveau hat, haben wir uns dennoch gut amüsiert. Die Geschichte um eine Wiederholung der Mondlandung ist intelligent gestrickt und man versucht wenigstens sie auf eine wissenschaftlich und historisch korrekte Basis zu stellen. Dabei kommen auch die Emotionen der Figuren nicht zu kurz. Das Ganze ist hübsch animiert, wenn auch nicht annähernd so detailliert wie »Cars 3«.

Mir hat die Geschichte gefallen, besonders die kleine Eidechse war als Sidekick eine echte Show. Und die Idee einen Androiden zu zeigen, der wie Steve Jobs aussieht und auf den Namen »Gates« hört, finde ich immer noch fabelhaft.

Wer gern mal in den Film hinein schnuppern möchte, hier ist der Trailer:

Die X-Akten wurden geschlossen

So lange Akte X im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wird, so lange bin ich schon Fan von Mulder & Scully. Die 11. Staffel ging vergangene Woche zu Ende und es sieht momentan nicht nach einer weiteren aus.

Um es vorwegzunehmen, es war ein schöner Abschluss. Überhaupt, die gesamte Staffel hat mir gefallen. Im Gegensatz zur 10. Staffel, von der eine einzige Folge sehenswert war, gab es viele gute bis sehr gute Episoden. Einige erinnerten an Geschichten aus der Frühzeit der Serie, die inzwischen zu echten Klassikern geworden sind. Andere waren besonders, weil sich die Serie selbst nicht so ernst genommen hat.

Besonders im Gedächtnis bleiben, wird mir die Folge, in der Mulder und Scully in dem japanischen Restaurant gegessen haben, in dem es nur Roboter gab. Und wo sie anschließend von einer KI verfolgt und erpresst werden, weil Mulder kein Trinkgeld gegeben hat. Das war ein sehr beängstigender Ausblick, auf das was uns erwartet, wenn wir uns weiterhin vom Internet und Computern abhängig machen.

Einzig die erste Folge der 11. Staffel war nicht so gelungen. Die Auflösung des Cliffhangers aus der 10. Staffel fand ich schwach und einfallslos. Dafür überzeugte mich die letzte Episode. Für mich ein gelungener Abschluss der viele Fäden zusammenknüpft und einige schöne emotionale Momente für die beiden Hauptfiguren bereithält.

Mulder und Scully haben mit den Jahren ein paar Falten bekommen, aber die Chemie zwischen ihnen ist nicht verloren gegangen. Besonders Gillian Anderson hat mit der Darstellung der gealterten Scully eine beeindruckende Leistung abgeliefert.

Fortsetzung oder nicht? Ich würde mich freuen, wenn die Serie auf dem gleichen Niveau wie dem von Staffel 11 fortgesetzt werden würde, könnte aber damit leben, wenn es das endgültige Ende gewesen wäre.

Eine tierisch gute Komödie

Quelle: Amazon.de

In der vergangenen Woche und am Wochenende haben wir einige unterhaltsame Filme angesehen. Einer davon war ein Spontankauf im Kaufland.

Mich hatte das Cover der Blu-ray mit der Katze angelockt. »Voll verkatert« ist eine Hollywood-Komödie mit Starbesetzung. Kevin Spacey als ekelhafter Unternehmer und Multimillionär Tom Brand, für den seine Lieben weniger zählen als seine Firma. Als sich seine Tochter Rebecca zum Geburtstag eine Katze wünscht, geht er in die Tierhandlung von Felix Perkins (grandios gespielt von Christopher Walken) und kauft Kater Mr. Kuschelpuschel, obwohl Brand Katzen hasst wie die Pest. Auf dem Rückweg hat er einen Unfall und findet sich von da ab im Körper von Mr. Kuschelpuschel wieder. Wenn er in sein altes Leben zurück will, muss er sich opfern …

Zugegeben, der Plot ist nicht superoriginell, aber seine Umsetzung finde ich durchaus gelungen. Jennifer Garner spielt Brands zweite Ehefrau mit großer Hingabe und auch Malina Weissman (die Garner enorm ähnelt) überzeugt als Brands Tochter Rebecca. Die Katzenstunts, teilweise mit richtigen Katzen gedreht, teils aus dem Computer, sind ausgesprochen witzig.

»Voll verkatert« ist der passende Film für einen entspannten Fernsehabend. Viel Humor mit einer Prise Kritik am egoistischen Unternehmertum. Regisseur war übrigens Barry Sonnenfeld, der auch die »Man in Black«-Reihe gemacht hat.

Mit la, la, la zum Oscar

Quelle: Amazon.de

Neugierig geworden durch die vielen Oscars, die der Film im vergangenen Jahr bekommen hat, haben wir uns dieser Tage »LA LA LAND« angesehen.

Zunächst einmal, es ist kein schlechter Film … die Geschichte ist nett, die Aufmachung als Musical gelungen und die Kameraeinstellungen und Farben sind ungewöhnlich. Aber, ich frage mich dennoch, wo die Oscar-Jury hier die Besonderheit und Güte des Films sieht. Wenn man genau hinschaut, ist die Story doch ziemlich flach.

Mia, armes Mädchen vom Land, versucht in Hollywood Kariere zu machen, Sebastian, talentierter Pianist, träumt vom eigenen Jazzclub, muss aber in Bars Weihnachtslieder spielen. Beide verlieben sich ineinander und dann trifft Sebastian der Erfolg, während Mia vermeintlich leer ausgeht. Sie trennen sich und finden wieder zusammen, weil sich der Erfolg dann auch für Mia einstellt. Fünf jähre später ist Mia eine gefeierte Schauspielerin und Sebastian hat seinen eigenen Club, doch zusammen sind sie nicht mehr. Der Erfolg hat ihre Liebe zerstört. Mia ist verheiratet und hat ein Kind mit einem anderen Mann. Als sie durch Zufall in Sebastians Club kommt, sieht sie vor ihrem inneren Auge, was gewesen wäre, wenn sie zusammengeblieben wären.

Die Gesangs- und Tanzeinlagen sind eine Hommage an die Revuefilme der 50er, nur etwas poppiger und moderner gemacht. Am Anfang hatte ich die Befürchtung, das der Film wie eine Bollywood-Romanze werden würde. Das hat sich aber zum Glück nicht bewahrheitet. Dennoch bin ich der Meinung für sechs Oscars war die Geschichte zu flach und die Darstellung der Schauspieler zu schwach. Einzig Optik und Beleuchtung ragen über den Durchschnitt hinaus.

Im Grunde feiert sich Hollywood mit diesem Film selbst und wahrscheinlich gab es deswegen von dort so viel Lob und Preis. Man kann ihn sich ansehen, man muss es aber nicht. Vor allem jene Filmfreunde, die keine Gesangseinlagen in Filmen mögen, sollten den Streifen lieber im Regal lassen.

Das andere Star Trek

Auf den gestrigen Abend hatte ich mich richtig gefreut. Es war so wie früher, als neue Star Trek-Folgen im Abendprogramm liefen. Nun ist The Orville nicht Star Trek, aber irgendwie ist die Serie es dann doch. Die Gesprächsthemen der Besatzungsmitglieder sind etwas ungewohnt, aber die Mischung aus Comedy und SF-Serie gefiel mir gut. Eben weil die Handlung der Folgen nicht der Lächerlichkeit geopfert werden, sondern weil sie richtige Geschichten erzählen, die höchst ungewöhnlich sind. Die Vielzahl der Star Trek-Darsteller, die in den ersten beiden Folgen auftauchten, war erstaunlich, und auch die Macher hinter der Kamera sind für Star Trek Fans keine Unbekannten.

Mir haben die ersten beide Folgen sehr gut gefallen und ich habe mich seit langem mal wieder gefühlt wie in den 90ern. Das einzige nervtötende beim Zuschauen ist die Werbung. Die war früher auch mal besser. Jetzt wird fast nur noch für irgendwelche Internetseiten und Veranstaltungen geworben, nicht mehr für Produkte. Das finde ich schon ein bisschen seltsam. Wahrscheinlich fiel mir das nur deshalb auf, weil ich seit langem kein Fernsehen mehr gucke, sondern nur noch Serien und Filme aus der Konserve.

Das wird sich in den nächsten Wochen wohl ändern, denn heute Abend startet auch die neue Staffel von Akte X. Wieder eine Serie aus den 90ern, die ich damals mit großer Leidenschaft verfolgt habe.

Hoffentlich mutiere ich bei dem derzeitigen Fernsehprogramm nicht noch zum Fernsehjunkie.

PERRY RHODAN YouTube-Kanal

YouTube-Videos sind bei Jugendlichen heutzutage beliebter als Fernsehen. Um als Firma oder Verlag diese Zielgruppe zu erwischen, braucht man zwangsläufig einen YouTube-Kanal auf dem regelmäßig neue Videos hochgeladen werden. Das gilt selbstverständlich auch für die PERRY RHODAN-Redaktion.

Videos auf YouTube gibt es bei PERRY RHODAN schon länger. Jetzt jedoch startet die Redaktion mit monatlich erscheinenden Clips durch. Verantwortlich für die Beiträge ist mein guter Freund und Autoren-Kollege Ben Calvin Hary, der in den letzten Monaten durch seinen eigenen YouTube-Kanal auf sich aufmerksam machte. Ben kennt sich nicht nur sehr gut mit der PERRY RHODAN-Serie aus, sondern auch mit all dem anderen nerdigen Zeug. Außerdem arbeitete er beim Radio und weiß als Online-Redakteur die Möglichkeiten des Internets auszuschöpfen.

Ich finde, er macht seine Sache ziemlich gut. Deshalb werde ich ab jetzt regelmäßig reinschauen, was es im YouTube-Kanal der PERRY RHODAN-Redaktion Neues gibt.

Hier kommen schon mal die ersten Beiträge.