Christinas Multiversum

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Ein Western zum Debüt

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO – Band 173 »Lockruf des Kreells« von Ruben Wickenhäuser

Die MAGELLAN kommt einer Kolonie Blues aus dem Tentra-Gelege zu Hilfe. Ein Asteroid ist auf einer ihrer Schürfwelten eingeschlagen und hat schwere Verwüstungen hinterlassen. Betroffen sind besonders die einheimischen Hemasch, welche die Tentra bisher mit Nahrung beliefert haben. Sie geben den »Himmelssammlern« die Schuld an der Katastrophe und verweigern ihre weitere Versorgung. Perry Rhodan und seine Crew versuchen einen kriegerischen Konflikt zwischen den Tentra und den Hemasch zu verhindern. Und dann ist da auch noch ein Energiesignal auf dem Planeten, das den Memeteranzug, des aus dem Kreell befreiten Tuire Sitareh, gelb färbt.

Ein Western ist es also, den uns der neue Autor im NEO-Team präsentiert. Die klassische Geschichte einer Goldgräbersiedlung, die in Streit mit Indianern gerät. Ein Trapper, der den Greenhorns das Jagen beibringt; ein Handlungsreisender, der in den Konflikt hineingezogen wird und Perry Rhodan, der in Old Shatterhand-Manier die Parteien zum Frieden anstiftet. Nicht zu vergessen Gucky, der in die Rolle eines Sam Hawkins gepresst wird und immer für einen witzigen Spruch sorgen muss.

Keine ganz so schlechte Idee. Aber möchte ich das bei PR-NEO lesen? Vielleicht hätte der Autor ein paar weniger Klischees bedienen und sich ein wenig mehr Zeit für seine Figuren nehmen sollen. Der Anfang mit dem Tentra Jepprafomm war nämlich richtig gut geschrieben. Doch die Figur versackt im Strudel der weiteren Ereignisse und leidet wie vieles unter dem rasanten Tempo, mit dem der Autor die Leser durch den Roman jagt. Ähnlich wie es die PR-Autoren zu Beginn der klassischen Serie taten. Ich fühlte mich wie eine Getriebene, es passiert viel (vielleicht zu viel) und das in relativ kurzer Zeit.

Zumindest nimmt sich Ruben Wickenhäuser Zeit für die Beschreibungen des Planeten Rivar, die ihm gut gelungen sind. Weniger gut sind die Anschlussfehler aus den Vorgängerromanen. Icho Tolot tut, als würde er Tuire schon immer kennen, ohne das dies erklärt wird. Er stieß ja erst zur MAGELLAN, als der Aulore längst von Bord gegangen war. Die erkrankten Blues im Sanatorium scheinen schon Monate oder gar Jahre dort zu sein, obwohl wir im letzten Roman gelernt haben, dass die Infektion innerhalb weniger Tage zum Tod führt. Was auch das abgelegene Sanatorium ad absurdum führen müsste, weil die Infizierten bei den Strapazen der Anreise wahrscheinlich längst tot sind, bevor sie dort ankommen. An dieser Stelle hätte mich eher interessiert, wie die Blues ihre Toten bestatten. Und das am Ende einer der geheilten Blues mit der rührseligen Geschichte um die beiden kranken Blueskinder seine Artgenossen beeindruckt, ist schlicht falsch. Denn wie Susan Schwartz in Band 172 festgestellt hat, kennen die Blues-Völker kein Mitleid. Nun, vielleicht ist das auf Rivar anders, aber dann hätte es einer Erklärung bedurft.

Die großartigste Szene jedoch hat der Autor an den Anfang gestellt. Eine Raumschlacht zwischen zwei Blues-Raumschiffen kommentiert wie ein Fußballspiel. Sehr schön und sehr lustig. Weniger lustig finde ich dagegen die Darstellung von Gucky. Da fehlt mir der Ernst, den die anderen Autoren dem Mausbiber verleihen. Auf mich wirkt er in diesem Roman zu oft wie eine Witzfigur.

»Lockruf des Kreells« trägt den Titel zurecht. Es ist im Grunde ein Western der im NEOversum spielt. Der Stil des Autors ist gut lesbar. Er baut die Geschichte zusammenhängend und logisch auf, rast aber so schnell durch die Handlung, dass er dadurch viel vom Potenzial seiner Figuren verschenkt. Mein Fazit: Einstand geglückt, es gibt aber noch Raum nach oben.

Eine Frage aber bleibt unbeantwortet: Wie passt das Titelbild zum Roman?

Die »internationale« SOL

SOL 90 mit einem Cover von John Buurman

Die letzten Tage, Wochen und Monate verbrachte ich meist mit der Planung der SOL 90. Das Jubiläumsheft sollte etwas ganz besonderes werden, weshalb ich schon im September vergangenen Jahres begann Artikel aus aller Herren Länder anzufordern. So richtig heiß wurde es dann im Februar und seitdem ist kaum ein Tag vergangen, an dem ich nicht mehrere E-Mails oder Texte für die kommende SOL bearbeitet oder verfasst habe. Das führte dazu, dass all meine privaten Projekte liegenblieben und auch meine Blogeinträge erschienen nicht mit der gewohnten Regelmäßigkeit.

Die letzten Tage wurde es nochmal hektisch, doch jetzt ist die Schlussredaktion so gut wie durch und alle Beteiligten einschließlich mich können aufatmen. Herausgekommen ist eine hoffentlich für alle interessante Ausgabe mit Beiträgen aus aller Welt. Fans aus Brasilien, Frankreich, Japan und der USA berichten über die PERRY RHODAN-Serie in ihren Heimatländern und über das dortige Fandom. Im Zuge der Artikelbeschaffung habe ich viele nette Menschen kennengelernt, die mir tolle Texte geschickt haben. Einen Artikel aus Russland beschlossen wir nicht zu veröffentlichen, weil er nicht interessant genug bzw. zu spezifisch war. Aber vielleicht machen wir später mal etwas daraus.

Der Rest des Heftes setzt sich aus Interviews, den gewohnten Rezensionen und Artikelreihen zusammen. Mitglieder der PRFZ bekommen das Heft im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Einzelhefte können nach Erscheinen über die Homepage der PRFZ bestellt werden.

Von Gelb und Blue

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO – Band 172 »Der gelbe Tod« von Susan Schwartz

Die MAGELLAN entkommt der Konfrontation mit Gatasern nur, weil die Hanen, ebenfalls ein Blues-Volk, sich in die Schlacht einmischen. Anschließend werden Rhodan und die Crew ins Heimatsystem der Hanen eingeladen. Im Gegensatz zum Gatasischen Befehlshaber Kerrek ist der Flottenkommandand der Hanen zurückhaltend und freundlich, obwohl er um die Schlagkraft der Transformkanone weiß. Auf Han bekommen die Menschen wiederholt Einblick in die ungewöhnliche Kultur der Blues und sie begegnen dem gelben Tod. Tifflor kann ein Heilmittel gegen die Krankheit entwickeln, was Rhodan gegen ein Enzym tauschen möchte, mit dem man den Kreellblock bearbeiten kann, in dem Tuire Sitareh gefangen ist. Doch der Ursprung des Enzyms stellt Rhodan vor eine harte moralische Entscheidung.

Anfangs befürchtete ich das Schlimmste. »Der gelbe Tod« erzählt eine ähnliche Geschichte wie Band 171. Mit dem Unterschied, dieses Mal waren es eben die Hanen, statt der Gataser. Doch die Autorin illustriert die Kultur der Hanen so mitreisend, dass sich meine Befürchtungen schnell zerstreuten.

Besonders die beiden Blues-Frauen auf der Wachstation haben sich mir eingeprägt. Sie sind gleichzeitig so fremdartig wie lebensecht geschildert, dass es eine wahre Freude ist. Ebenfalls schön beschrieben ist der exotische Planet Han, mit den überfüllten Städten, den kargen Landschaften und der zugigen Kälte. Susan Schwartz schickt ihre Leser auf eine faszinierende Reise durch eine fremde und doch gleichzeitig auch bekannte Welt. Denn so sehr unterscheiden sich die Außerirdischen mit den Tellerköpfen nicht von den Menschen. Sie haben ähnliche Probleme und Gewohnheiten und hegen dennoch völlig andere Moralvorstellungen und Ansichten. Dieser Widerspruch macht die eigentliche Genialität dieses Romans aus.

Man nimmt der Autorin alles ab, was sie erzählt, weil sie es auf eine Weise tut, die im Leser Assoziationen wecken. Bis auf eine kleine Rauferei am Rande kommt dieser NEO ohne Actionszenen aus und ist dennoch bis zum Schluss spannend. Nach NEO 154 ist dieser Band erneut ein großartiger Roman von Susan Schwartz, in dem sie ihr Talent für phantastische Welten und glaubhafte weibliche Figuren voll ausleben kann.

»Der gelbe Tod« ist mehr als nur eine Beschreibung eines Blues-Volkes. Es ist gleichzeitig eine Geschichte, die Perry Rhodan vor einige knifflige Situationen stellt. Es wird gezeigt, wie sehr sich das Handeln des Terraners inzwischen verändert hat. Er trifft Entscheidung, die er zu Beginn der Serie so niemals getroffen hätte. Das Aufzeigen dieser Entwicklung hat mir gut gefallen. Von mir daher eine unbedingte Leseempfehlung.

Gedanken zum »kein Worldcon«

Diese Woche ließ eine Meldung auf der PERRY RHODAN-Homepage die Fangemeinde aufhorchen: Zum Erscheinen von Band 3000 wird es keinen Worldcon geben.

Einige Fans haben ihrem Ärger darüber sowohl im Forum als auch in den sozialen Medien Luft gemacht, andere spekulieren über die Gründe. Ich kann die Aufregung nicht so richtig nachvollziehen. Das es keinen Con geben wird, hat sich doch schon länger angedeutet. Schon allein deswegen, weil sich in den vergangenen Monaten keiner aus der Redaktion so richtig darüber äußern wollte. Klaus Bollhöfener schwieg sich bereits auf den 2. Perry Rhodan Tagen in Osnabrück im vergangenen Jahr verdächtig darüber aus. Chefredakteur Klaus N. Frick erklärte dann im Februar in einem Eintrag im Forum, das es keinen Con geben würde.

Nun, ich war nie auf einem Worldcon, aber ich war auf ähnlichen Veranstaltungen dieser Größenordnung und ich kann mir vorstellen, warum die Entscheidung in der Redaktion oder im Verlag gegen einen Con gefallen ist. Es kostet nicht nur unheimlich viel Geld, es kostet vor allem eines, nämlich Zeit.

Wie will eine kleine Redaktionsmannschaft einen großen Con aufziehen und dabei gleichzeitig das Tagesgeschäft abwickeln? Das ist schlicht unmöglich. Man könnte einwenden, dass es dafür professionelle Eventmanager gibt. Die lassen sich das Ganze aber gut bezahlen und stellen möglicherweise eine Veranstaltung auf die Beine, der schlicht das Herz fehlt, um im Fandom einzuschlagen. Eben weil Außenstehende Serie und Fans zu wenig kennen. Wahrscheinlich würden dann auch die Eintrittsgelder so hoch sein, dass viele potentielle Besucher abgeschreckt wären.

Es gibt in der PERRY RHODAN-Fanszene viele Aktive, die bereits Cons veranstaltet haben. Ich denke dabei an die Ausrichter des ColoniaCon oder des GarchingCon. Sie wissen, wieviel Arbeit dahinter steckt. Ich selbst habe es auf den 2. Perry Rhodan Tagen im letzten Jahr hautnah erlebt, was es heißt, einen Con zu veranstalten und dabei handelte es sich »nur« um eine Veranstaltung mit 200 Gästen. Ich denke, das wir Aktive mehr Verständnis haben für die Entscheidung der PR-Redaktion gegen einen Worldcon, da dort die Dimension nochmal eine andere ist.

Statt einem Con wird nun eine Ersatzveranstaltung stattfinden und zwar in München. Was ebenfalls einigen Fans sauer aufstößt, die meinen, dass es schon zu viele Veranstaltungen zu PERRY RHODAN im Süden gibt. Denen kann ich nur entgegenhalten, dass es aus meiner Sicht mehr Veranstaltungen im Norden gibt. Denn wenn ich in den letzten Jahren an einem Con teilnahm, dann fand der meist weit weg von mir statt. So gesehen freue ich mich, über eine Veranstaltung in München. Vor allem auch weil die Serie damit an den Ort ihrer Entstehung zurückkehrt. Und das finde ich eine schöne Geste zur Veröffentlichung des 3000. Bandes der größten Science-Fiction-Serie der Welt.

Gestrandet zwischen den Blues

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 171 – »Brennpunkt Eastside« von Arno Endler

Der Transmitter lässt die MAGELLAN nicht wie geplant im Zentrum der Milchstraße materialisieren, sondern in der Eastside. Der Sprung hat große Schäden an Schiff und Mannschaft hinterlassen. Es gibt viele Verletzte, unter denen sich auch die schwangere Autuum Legacy befindet. Besonders schlimm ist der Ausfall der Hauptpositronik, die das Schiff einigermaßen wehrlos macht. Nach und nach bekommen die Techniker das Schiff wieder auf Kurs. Leyden entdeckt Spuren von Kreell in dem System, ohne das er sagen kann, woher es kommt.
Da taucht plötzlich eine Flotte fremder Raumschiffe auf, die eine merkwürdige Panzerung aufweisen. Der Oberbefehlshaber Kerrek fordert die Kapitulation der MAGELLAN, weil sie unerlaubt in ihr Territorium eingedrungen ist. Die Außerirdischen haben Tellerköpfe und blaues Fell, was Reginald Bull veranlasst, sie Blues zu nennen. Als Rhodan der Forderung der Blues nicht nachgibt, entbrennt eine Schlacht, in der sich die beiden gleichstarken Gegner eher »beschnüffeln«, um möglichst viele Informationen über die Kampfstärke herauszufinden. Erst ein Einsatz der Transformkanone beendet die Kampfhandlungen und die Blues bieten Verhandlungen an. Dazu laden sie die Terraner in ihr Heimatsystem ein und versorgen die MAGELLAN mit Kartenmaterial, da die Menschen keine Navigationsdaten über die Eastside besitzen.
Eine Abordnung aus Perry Rhodan, Reginald Bull, Gabrielle Montoya, Luan Perparim, Abha Prajapati, Sicherheitsoffizier Maxwell T. Muller sowie Icho Tolot und Gucky landen auf Gatas, der Welt der Blues, auf der sie den Rat des geheiligten Ovarions, die Regierung der Gataser, treffen sollen. Sie können zwar viele Informationen über das fremde Volk sammeln, doch die Blues verzögern ein Treffen mit dem Rat und veranstalten dafür ein mehrtägiges Fest für die Ankömmlinge.
Während der Feierlichkeiten entdeckt Gucky im Keller eines Gebäudes einen vertrauten Gedankenimpuls. Eine Blueswissenschaftlerin bemerkt ihn, schlägt aber keinen Alarm, sondern zeigt ihm und Rhodan, woran sie forscht. Es ist ein Block aus Kreell in dem ein menschlicher Körper eingeschlossen ist, es handelt sich dabei um Tuire Sitareh. Der Aulore ist noch am Leben, aber die Blues hat bisher keine Möglichkeit gefunden, ihn zu befreien. Rhodan bittet sie, ihm den Block auszuhändigen. Sie willigt ein, weil sie eine Kriegsgefangene der Gataser ist. Es gibt verschiedene Bluesvölker, die sich gegenseitig bekämpfen.
Gerade als sie den Block aufs Dach schaffen, um ihn in die Korvette zu verladen, bekommen die Gataser Wind von der Angelegenheit. Besonders der Flottenchef Kerrek hat es auf die Terraner und im Speziellen auf deren Transformkanone abgesehen und versucht sie mit allen Mitteln aufzuhalten. Die Korvette mit dem Außenteam kann von Gatas fliehen und im letzten Moment in die MAGELLAN einschleusen, bevor diese eine Nottransition macht. Doch die Gatasische Flotte kann das Flaggschiff der Terraner aufspüren und durch ihre schiere Übermacht in die Knie zwingen. Rhodan bleibt kein Ausweg, er befielt die Kapitulation.

Egal wie viel Mühe sich Arno Endler mit seinen Figuren gibt, es gelingt ihm nicht, mich zu überzeugen. Der Roman ist in seiner Zerrissenheit nicht ganz so schlimm wie sein letzter, dafür erscheint mir diese Mal die erzählte Geschichte zu flach. Rhodan und seine Terraner begegnen den Blues, einer durchaus aggressiven und auf Expansion ausgerichteten Spezies. Im Laufe des Kontaktes begehen die Menschen aber derartig viele taktische Fehler, dass es ein Wunder ist, das Rhodan und das Außenteam wieder heil von dem Planeten herunterkommen. Zum Beispiel teilt Rhodan den einzigen Sicherheitsoffizier im Team ausgerechnet Tolot und Gucky zu, während er allein mit einem potenziell gefährlichen Außerirdischen alleine eine Tempelanlage besichtigt. Derselbe Sicherheitsoffizier versucht später Tolot unter den Tisch zu trinken, während sich Rhodan ungeschützt inmitten tausender feiernder Blues bewegt. Wenn das Autuum Legacy erfährt …

Die vom Autor beschriebene Kultur der Blues ist zwar interessant, doch die Beschreibungen lähmen die Handlung. Lange Zeit passiert überhaupt nichts, selbst die Schlacht zwischen MAGELLAN und Bluesflotte dümpelt so dahin. Erst gegen Ende des Romans kommt mit der Entdeckung von Tuire Sitareh die Geschichte richtig in Gang und ist wenige Seiten später auch schon wieder zu Ende.

Auffällig sind wiederholt die vielen kurzen Kapitel, die mich als Leser verleiten, das Buch öfter als nötig aus der Hand zu legen. In diesem Fall funktionieren die Cliffhanger in den Kapiteln sogar, um der Handlung mehr Spannung zu verleihen, als sie eigentlich hat. Was auf Dauer aber auch keine befriedigende Lösung ist.

Viele Nebenhandlungen erstrecken sich über höchstens ein oder zwei Kapitel und stellen sich als nicht Handlungsrelevant heraus. Dazu sind mir Schwächen in der Erzählperspektive aufgefallen, die oft zwischen auktorial und persönlich wechselt.

Alles in allem ist »Brennpunkt Eastside« ein eher befriedigender Roman, der mir sicher nicht in Erinnerung bleiben wird. An dieser Stelle vermisse ich die exzellenten Romane von Michael H. Buchholz noch schmerzlicher. Der Autor, der vor mehr als einem Jahr gestorben ist, hat eine größere Lücke hinterlassen, als es mir damals bewusst war.

Ein großes Lob richte ich dagegen an Dirk Schulz für das geniale Cover.

Kosmologisches Feuerwerk

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 170 – »Abschied von Andromeda«

Die aus dem Transfernexus zwischen den Universen kommenden Raumschiffe greifen zunächst die DOLAN an. Rhodan kommt dem Schiff mit der MAGELLAN und ihren Beibooten zu Hilfe, doch sie haben gegen die Kalamarane der Crea keine Chance. Bevor die Verluste unter den Terranern zu groß werden, setzt die FERNAO die Transformkanone ein. Eines der Creaschiffe wird beschädigt, die anderen ziehen sich in die Nähe des Transfernexus zurück.
Ein Außenteam, dem neben Rhodan auch Mirona Thetin, Atlan und Faktor III angehören, untersuchen den weidwunden Kalamaran, der aus Kristallen zu bestehen scheint. Erst tief im Inneren des Raumschiffes treffen sie auf die Besatzung. Ein Kommunikationsversuch scheitert und die Crea eröffnen das Feuer auf Rhodans Team. Da erscheint Suator, Mirona Thetins Leibwächter, und rettet Rhodan und die Faktoren unter Einsatz seines Lebens.

Auf der MAGELLAN kommt es indes zu einer Invasion durch die Crea. Sie versuchen die Speicherbänke des Flaggschiffes anzuzapfen. Dem Techniker Atila Ardal und Icho Tolot gelingt es, sie daran zu hindern. Nachdem Rhodan zurückgekehrt ist, kommt ein weiteres Schiff aus dem Universenriss. Es ist die Crea, der Rhodan bereits auf Aguerron begegnet war. Sie ist bereit mit Rhodan zu kommunizieren und tut dies telepathisch. Rhodan erfährt, dass die Crea die Bewohner des Einsteinuniversums für eine Bedrohung halten und sie verhindern möchten, dass die Fremden in ihr Universum vordringen. Auch weil ebenfalls Redrifts von Materie aus dem Einsteinuniverum im Creaversum stattfinden und den Bewohnern schaden. Die Crea handeln also aus den gleichen Motiven wie die Menschen und Thetiser. Perry Rhodan kann der Crea klar machen, dass keiner von ihnen an der Ruptur zwischen den Universen schuld ist und schließt mit der Crea Freundschaft, bevor sich diese wieder in ihr Universum zurückziehen müssen.
Noch während des Kampfes gegen die Crea, wird John Marshall von Bord der DOLAN an einen fremden Ort »teleportiert«. Dort trifft er Ernst Ellert, der ihm aber nur vage Hinweise geben kann, was es mit den Chasmas und der Ruptur auf sich hat. Er spricht von einem kosmischen Schachspiel das ANDROS gegen seine Schwester ES spielt. Ellert gibt ihm einen Gegenstand und schickt Marshall auf eine Reise durch die Universen, vom Creaversum bis zum Rande des Einsteinuniverums. Zum Schluss schwebt John im Raum zwischen den Universen. Er sieht das Creaversum als Beule am Universum der Menschen wachsen, bevor er mit Hilfe von Ellerts Geschenk an Bord der MAGELLAN zurückkehren kann.
Nachdem die Gefahr durch die Crea gebannt ist, führen Rhodan und Mirona Thetin ein Gespräch. Sie gibt zu, dass sie von ANDROS getäuscht wurde, aber sie ist nicht bereit, deswegen eine weichere Gangart gegenüber ihrem Volk einzuschlagen. Aber sie wird die intrigierenden Faktoren nicht exekutieren, sondern einen Dialog mit ihnen anstreben. Danach macht sie den Terranern das Angebot die MAGELLAN über den Sechseck-Transmitter in die Milchstrasse zurückzuschicken. Auch, damit sie untersuchen können, was auf dem Erdmond passiert. Rhodan stimmt zu und die MAGELLAN kehrt nach ausgiebigen Reparaturen auf der Paddler-Plattform zwei Wochen später in die Milchstrasse zurück.

 

Wenn Rüdiger Schäfer von PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick so überschwänglich gelobt wird, dann ist das wie ein Ritterschlag oder die Verleihung des Literaturnobelpreises … Okay, Letzteres ist vielleicht ein wenig übertrieben, aber es bedeutet, dass der Roman überdurchschnittlich gut sein muss.

In der Tat hat der Autor mit dem Abschlussband der Mirona-Staffel Überragendes geleistet. Er hat nicht nur die aufgeworfenen Fragen aus den vergangenen sieben Staffeln beantwortet, er hat zudem die Essenz der PERRY RHODAN-Serie für NEO neu interpretiert, ohne die Erstauflage zu verraten.

In der Tat ist das Leben nicht nur schwarz und weiß, es gibt nicht nur Gutes oder Böses. Die Realität besteht in der Regel aus einer Mixtur von Beidem und man muss als Mensch stetig Kompromisse eingehen, ohne den Rahmen der eigenen Moral zu sprengen. Rüdiger Schäfer lässt Perry Rhodan in dem Konflikt zwischen den Crea und den Meistern der Insel einen Zwischenweg finden, der vielleicht nicht ideal erscheint, der aber das Beste ist, was den Terranern in diesem Moment möglich ist.

Die Mischung aus actionreicher Handlung, tiefgründiger Charakterbeschreibung und philosophischer Betrachtung ist gleichermaßen gelungen wie die kosmologische Einordnung des »Schachspiels« zwischen ES und ANDROS. Dass Schäfer am Ende einen befriedigenden, und das meine ich jetzt nicht negativ, Abschluss der Andromedareise der MAGELLAN schafft und es ihm gleichermaßen gelingt, genügend Fragen für die folgenden Staffeln unbeantwortet zu lassen, finde ich stark.

Der Abschied von liebgewonnenen Figuren wie Tani Hanafe, John Marshall, Atlan, Tuire Sitareh und auch Baar Lun tut im ersten Augenblick weh, wird aber durch das Wissen, dass sie aus eigenem Wunsch in Andromeda zurückbleiben, und die Hoffnung ersetzt, sie irgendwann einmal wiederzusehen.

Fazit: Ein großartiger Abschlussroman, mit dem notwendigen Sense of Wonder und einer echten Verbeugung vor dem Geist der klassischen PERRY RHODAN-Serie.

Neues aus dem Perryversum

Ben Calvin Hary hat ein neues YouTube-Video für die PERRY RHODAN-Redaktion produziert. Es geht darin schlicht um die Frage, wo man denn die Heftromane kaufen kann.

Das ist in der Tat ein wichtiges Thema, denn es wird zunehmend schwieriger an die Perryhefte zu kommen.

In Thüringen zum Beispiel bekomme ich keine NEO-Romane, wenn ich Glück habe, finde ich die Ausgaben der Erstauflage in einem einzigen Zeitungsladen in der Stadt. Aber selbst am Hauptbahnhof in München ist es inzwischen schwierig. Nicht jedes der Zeitungsgeschäfte dort führt noch Romanhefte und wenn, dann sind die in der allerletzten Ecke versteckt, damit sie auch ja nicht gefunden werden. Früher hätte man das schon fast als Verschwörung gewertet, damit die Jugend keinen Schund liest. Aber inzwischen sehen sich die Kids von heute im Internet schlimmeres an.

Auf unserem Dorf in Bayern gibt es gar keinen Perry … Halt! Das stimmt so nicht … Seitdem ich nämlich die NEO-Serie abonniert habe, führt der ortsansässige Lottoladen (in dem es zuvor kein PERRY RHODAN gab) PERRY RHODAN NEO. Was für ein Zufall! Mein Mann schwärmt von früher, als man PERRY RHODAN noch im Edeka kaufen konnte. Aber die Zeiten sind längst vorbei.

Inzwischen bevorzugen viele Leser E-Books. Kein Platzbedarf, einstellbare Schriftgröße, keine Rennerei zum Kiosk und man hat alle Folgen seiner Lieblingsserie immer dabei – das sind natürlich unschlagbare Vorteile. Trotzdem habe ich persönlich lieber ein Heft in der Hand, es riecht nach Papier, man kann es einrollen, damit es in die Handtasche passt und mir tut der Arm nicht weh, nachdem ich eine halbe Stunde gelesen habe. Aber das muss jeder Fan für sich selbst entscheiden.

Eine frostige Angelegenheit

Schneegestöber über dem Messesee

Nein, geschwitzt habe ich heuer auf der Buchmesse nicht. Im Vergleich zum vergangenen Jahr war es geradezu frostig. Das lag vor allem an den Temperaturen vor den Messehallen und dem dichten Schneefall. Aber beginnen wir von vorn …

Als ich Freitagmorgen den Zug bestieg, war es bewölkt aber nicht kalt. Und weil ich wusste, wie heiß es auf der Buchmesse sein kann, zog ich mir auch keine warmen Sachen an. Ich überlegte sogar, die Halbschuhe aus dem Schrank zu holen, aber mein Mann erinnerte mich daran, dass fürs Wochenende Kälte angekündigt war, also zog ich Stiefel an. Ab München strahlte dann die Sonne zum Zugfenster herein, so dass ich die Jalousie schließen musste, weil ich auf dem Display meines iPads nichts mehr erkennen konnte. Der Zug war gut gefüllt. Viele wollten ebenfalls nach Leipzig und vertieften sich schon mal in ihre Literatur oder ihre Laptops, nur der Prosecco trinkende Hausfrauenclub zwei Reihen vor mir hielt sich nicht an die Regeln im Ruhebereich und musste ein paar Mal von Mitreisenden ermahnt werden, nicht allzu laut und lustig zu sein.

Kurz vor Leipzig – beim Blick aus dem Fenster, wollte ich es gar nicht glauben. Dichtes Schneegestöber trieb über die Felder, auf denen der Schnee zunehmend weiße Flecken hinterließ.

Pünktlich um zwölf Uhr mittags stieg ich am Hauptbahnhof aus dem Zug und rein in Kälte, dichten Schneefall und Matsch. Der Bahnsteig außerhalb der Halle war nur bedingt geräumt, es war glatt. Auf dem Weg zur S-Bahn und beim anschließenden Warten auf die selbige glaubte ich fast zu erfrieren. Einen so kalten Empfang hatte ich nicht erwartet. Vom S-Bahnhof zum Messegelände nahm ich in all den Jahren zum ersten Mal den Bus. Normalerweise laufe ich die 500 Meter gern.

Glücklicherweise, gab es keine Schlangen an den Personenkontrollen vor der Halle. Ich hätte mich nicht gern bei Schnee und Kälte dort angestellt. In der Halle schüttelte ich mir die Schneeflocken von der Jacke, bevor ich mich durch das Drehkreuz am Einlass zwängte.

Trotz des schlechten Wetters war es erstaunlich voll, aber lange nicht so brechend wie im letzten Jahr, als ich die Messe am Samstag besucht hatte. Das transparente Hallendach schimmerte milchig weiß, von der kondensierten Feuchtigkeit und dem Schnee, außerdem es war recht kühl. Ich bemitleidete die Manga-Girls in ihren kurzen Kostümchen und flüchtete mich in Halle 1 zum Stand von CrossCult. Der war heuer klein und sehr spärlich bestückt. Nein, sagte die junge Frau, den zweiten PERRY RHODAN-Sammelband gäbe es zwar schon, aber den hätten sie nicht dabei. Nur Mangas, weil die in den letzten Jahren besser gekauft worden waren als der Rest der Publikationen. Worauf der Verlag entschieden hat, nur noch diese mitzunehmen. Kann man verstehen. Es ärgerte mich aber doch, weil ich den Comic eigentlich von Kai Hirdt am Perry-Stand signieren lassen wollte.

Ein kurzer Streifzug durch Halle 1 und 3 brachte mich zurück in die Haupthalle. Die Geräuschkulisse in der großen Halle während der Buchmesse ist unbeschreiblich. Es erinnert entfernt an einen Bienenstock, hat aber auch etwas von Meeresbrandung. In Halle 2 traf ich am Perry-Stand erst einmal jemanden vom Mannheimer Stammtisch und begrüßte Exposéautor Christian Montillon, der fleißig Autogramme gab. Anschließend bewunderte ich die Auslagen der Verlage für phantastische Literatur und sprach mit Jürgen Eglseer von Amrun-Verlag. Dass es in Traunstein einen Verlag für Phantastische Literatur gibt, habe ich erst vor kurzem herausgefunden.

Anschließend hatte ich einen Termin mit Matthias Teut, dem Autor von Erellgorh, den ich beim letzten Seminar in Wolfenbüttel kennengelernt hatte. Der Stand von ihm und seinem Partner war umlagert von Fans und der Buchverkauf lief höchst erfreulich für die beiden Autoren.

Dazwischen stärkte ich mich an einem der vielen Essensstände in der Nähe und wagte mich sogar für einen Toilettenbesuch wieder hinaus in die Kälte. (Drinnen waren die Schlangen vor den WC’s so lang, dass ich wahrscheinlich Stunden dort verbracht hätte.)

Autorendiskussionen mit Kai Mayer und Andreas Eschbach

Zurück am Perry-Stand saß inzwischen Madeleine Puljic für Unterschriften bereit. Wir alberten ein wenig mit Kai Hirdt und Christian Montillon herum. Fans kamen vorbei und ließen sich von Madlen Bihr aus der PR-Redaktion informieren, während mehrere Autoren und Zeichner am Tisch saßen und diskutierten. Unteranderem kamen Kai Mayer und Andreas Eschbach vorbei. Letzterer hatte kurz zuvor an einer Sendung von 3sat teilgenommen. Die man sich übrigens in der 3sat-Mediathek ansehen kann.

Ewas später besuchte ich in Halle 5 noch den Stand vom Unsichtbar-Verlag und schwatzte ein wenig mit Dirk Bernemann übers Bloggen, Schreiben und Punk. Bevor mich mein letzter Termin an diesem Messetag zurück an den Perry-Stand brachte. Mit Klaus N. Frick redete ich über diverse Projekte für die SOL und die PRFZ.

Als ich um 18 Uhr zum Ausgang ging, ertönte der Gong zum Ende des Messetages. Durch Zentimeter dicken Schnee stapfte ich zu Fuß zur S-Bahn, stand mit hunderten frierenden Leuten am Bahnsteig in der Kälte und war froh, als ich am Bahnhof in Halle in den warmen Zug nach Hause steigen durfte.

Es war frostiger Tag, aber nur vom Wetter her. Bei den Gesprächen zwischen Autoren, Lesern und Verlegern herrschte Wärme und Verbundenheit vor. Man spürte wie alle ihre Energie einem Medium widmen, das in letzter Zeit oft totgesagt wurde, was uns aber, so glaube ich, auch die nächsten 50-100 Jahre erhalten bleiben wird – dem Buch.

Gefangen im Kreell

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 169 – »Dunkle Welt Modul« von Rainer Schorm

Als Perry Rhodan nach einer gefährlichen Reise mit der FERNAO endlich Modul erreicht, stellt sich die Situation noch katastrophaler dar, als gedacht. Der Planet ist vollkommen mit Kreell bedeckt, jener Substanz, die durch einen Riss aus der Dimension der Crea in unser Universum herüber diffundiert. Wie gefährlich das Zeug ist, bemerken die Menschen sofort. Es zerstört jegliches Gewebe und saugt nicht nur Energie von Schiff und Ausrüstung ab, sondern auch von den Mutanten. 
Das Treffen mit Faktor III und VII verläuft positiv auch die Ankunft der Paddlerplattform mit der MAGELLAN erfolgt problemlos. Die beiden MdI sind freundlich und den Vorurteilen der Menschen aufgeschlossen. Bei einem Rundgang auf der Oberfläche entdecken Rhodan und das Leyden-Team in Kreell eingeschlossene Körper, unteranderem eine Bestie und den ehemaligen Faktor V. Mit Hilfe von John Marshall und Tani Hanafe gelingt es die Aufzeichnungen von Faktor V aus dem Kreell zu bergen. Da kann sich die Bestie befreien und greift Menschen und Faktoren an. Nur mit Hilfe von Icho Tolot und Monade kann die Bestie besiegt werden. Die gewonnen Informationen zeigen Baar Lun dem letzten Modul, dass sein Volk nicht von den Meistern vernichtet wurde, sondern durch einen Versuch den Riss zu stabilisieren. Während Tolot einen Zugang zur fremden Dimension öffnet, um mit den Crea zu kommunizieren, enttarnt sich das Schiff von Atlan und Mirona. Die MAGELLAN nimmt Kontakt zu ihnen auf, da bricht etwas durch den Riss.

Rainer Schorm schuf mit »Dunkle Welt Modul« einen soliden Roman, der die losen Fäden der Staffel gut zusammenführt. Er ist leider nicht so herausragend wie sein letzter NEO, dafür verläuft die Handlung zu geradlinig. Mich störte unteranderem die Leichtsinnigkeit der Menschen. Sie erkennen die Gefahren (z. B. die Bestie) bringen sich aber nicht in Sicherheit, sondern spazieren weiter über die Oberfläche.

Mit dem Auftreten von Faktor III und VII versuchen die Expokraten eine andere Sicht auf die Faktoren zu zeigen. Es gibt eben nicht nur gut und böse oder schwarz und weiß, sondern auch Nuancen dazwischen. Das hat mich nicht ganz überzeugt, mir wäre lieber gewesen, die Faktoren wären zwiespältiger oder undurchschaubarer geblieben.

Persönlich hat mich die Erläuterung zu den grünen Sonnen gefreut. Rainer Schorm liefert eine Erklärung, die ich ihm unter Umständen abkaufe. Er hat sogar eine passende Spektralklasse herausgesucht. Sehr schön!

Schwächen zeigte dafür das Lektrorat. Vor allem in der ersten Hälfte des Romans, sind dem Verantwortlichen ein paar Patzer durchgerutscht. Eine dünne Membran hat es an sich, dass sie extrem dünn ist.

»Dunkle Welt Modul« treibt die Handlung der MIRONA-Staffel ihrem Finale zu und beantwortet einen Teil der Fragen. Rhodan erfährt von den Vorkommnissen auf dem Mond und beschließt die Rückkehr in die Milchstraße. Damit bereitet Rainer Schorm die kommende Blues-Staffel vor. Zuvor bin ich aber auf das Finale aus der Feder von Rüdiger Schäfer gespannt.

SOL goes international

Die vergangen Tage und Wochen sammelte ich Beiträge für die Jubiläumsnummer der SOL. Die Nummer 90 soll nämlich einen besonderen Schwerpunkt haben.

PERRY RHODAN erscheint nicht nur in Deutschland, Österreich und der Schweiz, sondern auch in anderen Europäischen Ländern wie Frankreich, der Niederlande oder Tschechien. Aber das ist noch nicht alles Perry, wird unteranderem auch in Ländern wie Japan oder Brasilien gelesen. Und darum soll es in der nächsten Ausgabe der SOL gehen. Weshalb ich in den vergangen Wochen und Monaten ganz viele E-Mails verschickt habe und Menschen in der ganzen Welt um Beiträge für die SOL gebeten habe. Einige sind der Aufforderung gefolgt, andere nicht. Aber damit musste ich rechnen. Ich freue mich jedoch über die nette Kontakte, die ich nach Brasilien und Japan knüpfen konnte. Und ich hoffe, dass auch die Leser der SOL Gefallen an den Interviews und Artikeln finden.