Ein paar Tage frei

Ich hatte jetzt gut zwei Wochen Urlaub, weshalb es hier auch so ruhig war. Ich hatte gedacht, ich käme dazu, weiterhin zu bloggen, aber es ging einfach nicht. Erholsam waren die Tage nicht, dafür ist zu viel passiert, aber es gab zumindest einige schöne Momente.

Ein paar will ich hier zumindest fotografisch teilen.

So schaut ein Wintereinbruch in den Bergen aus. Am Wochenende vom 17.-18. September war es nicht nur regnerisch, sondern auch so kalt, dass es in den Bergen geschneit hat. Die Spitzen ab 1000 Meter waren leicht gepudert. Es sah schön aus, für die Wanderfreunde, die sich auf einen sonnigen Wanderherbst gefreut hatten, war es eher unangenehm. Das Bild entstand am 20.9. am Abtsdorfer See und zeigt den Untersberg mit der längsten und tiefsten Höhle Deutschlands. Hier konnte 2014 ein verletzter Forscher vom KIT Karlsruhe nach einem Steinschlag in einer aufwendigen Rettungsaktion erst nach mehreren Tagen geborgen werden. Seit dem ist die Höhle gesperrt.

Das hier ist ein Eisvogel. Aufgenommen in der Hirschauer Bucht am Chiemsee. In dem Biosphärenreservat tummeln sich jede Menge seltene Vögel. Unteranderem soll es hier auch Flamingos geben, die irgendwann aus einem Zoo entkommen sind. Ich habe aber noch keine gesehen. Die Hirschauer Bucht beherbergt das Mündungsdelta der Tiroler Ache. Der Fluss fließt in einem weit verzweigten Netz aus Nebenflüssen in den Chiemsee und bringt dabei viel Schwemm-Material mit. Es gibt hier mehrere Aussichtsplattformen, von denen man die Vögel im Schutzgebiet beobachten kann. Der Chiemsee-Radweg führt direkt hindurch.

Der Chiemsee zeigte sich am Mittwoch von seiner sonnigen Seite. Noch waren die Berge in dichte Wolken gehüllt und zeigten ihre weißen Kuppen nur sporadisch. Dafür strahlte der See. In der Nachsaison sind weniger Urlauber hier und weil es früher Vormittag war, waren auch noch nicht so viele Radwanderer unterwegs. Wir spazierten ein wenig in der Sonne am Seeufer von Chieming entlang. Ein Arbeiter war damit beschäftigt den Unrat vom mit Kieselsteinen bedeckten Strand zu entfernen. Eine anhängliche Ente verfolgte uns auf Schritt und Tritt, um etwas Fressbares zu erhaschen. Ich habe ein paar sehr schöne Panoramafotos machen können.

Zu guter Letzt noch dieses Bild. So sieht es aus, wenn bei uns der Notarzt kommt. Mein Schwiegervater hatte einen Kreislaufkollaps. Es ist zwar alles gut gegangen, aber es war eine Erfahrung, auf die ich gern verzichtet hätte.

 

Nachtrag zu Braunschweig …

… das Drumherum.

Über den Con hatte ich ja bereits berichtet. Heute möchte ich noch ein bisschen was zur An- und Abreise, sowie dem ganzen Drumherum erzählen.

Eigentlich wollten wir ja mit der Bahn fahren, wir hatten auch schon die Tickets gekauft. Nun kam es anders und ich weiß jetzt, dass man die Sitzplatz-Reservierungen nicht erstattet bekommt, wenn man seine Buchung von sich aus storniert. Das finde ich ein wenig frech von der Deutschen Bahn. Es ist quasi eine zusätzliche Strafgebühr, denn die Stornierung eines Spartickets kostet grundsätzlich 10 Euro. Nicht, dass mir die 18 Euro im Geldbeutel fehlen würden, aber in Ordnung finde ich es nicht. Ich hoffe nur, dass die Bahn das Geld zumindest vernünftig investiert.

Ostramondra. Ob da Mondra Diamond herkommt.

Wir sind also mit dem Auto nach Braunschweig gefahren. Damit die Fahrt nicht so stressig ist, fuhren wir in zwei Etappen, mit Zwischenstopp in Thüringen, wo ich gleich noch ein paar Termine erledigen konnte. Mit unserem Corsa fand ich Autobahnfahrten belastend. Ich war danach immer völlig erschöpft. Mit dem ID3 ist das nicht so. Es ist tatsächlich ein so entspanntes Dahingleiten, dass ich anschließend nicht müde bin.

Das Laden hat wie immer anstandslos geklappt. Und bei dem warmen Wetter hat das Auto kaum etwas verbraucht. Wir sind auf 12,9 kWh pro 100 km gekommen, dies sind umgerechnet 1,3 l Diesel pro 100 km. Nach dem letzten Update hat das Auto auch signifikant mehr Reichweite. Bei 100 Prozent Ladung zeigt es jetzt 620 km Reichweite an. Wir sind am Donnerstag mit 90 Prozent losgefahren und hatten in Plech (nach 310 km) noch 43 Prozent Restreichweite. Wir hätten also locker bis Saalfeld durchfahren können. Haben das aber nicht gemacht, weil wir sowieso stehengeblieben wären und was gegessen hätte. So war es halt so, dass das Auto schneller mit Laden fertig war, als wir mit Toilettenbesuch und Mittagessen. Das Laden in Saalfeld beim Nachbarn hat nicht geklappt, der hat sich zwar eine Wallbox installieren lassen, hat aber kein E-Auto. So ist ihm nicht aufgefallen, dass die Wallbox nur mit einer RFID-Karte zu bedienen ist, die er aber vom Monteur nicht bekommen hat. So haben wir das Auto wieder an der Ladesäule am Bahnhof geladen. Die zehn Minuten Fußweg sind dann auch nicht schlimm.

In Braunschweig fand sich eine Schnellladesäule in Hotelnähe, die wir am Sonntagfrüh angesteuert haben. Wobei ich es gut fände, wenn die Hotels den Gästen eine Lademöglichkeit anbieten würden. Es muss ja kein Schnelllader sein. Auf der Rückreise nach Waging haben wir am Montag dann wieder in Greting gehalten und auch hier hatten wir so viel Restreichweite, dass das Auto nur zwanzig Minuten laden musste.

Was mir während der Fahrt aufgefallen ist, war die extreme Trockenheit. Bei uns in Oberbayern ist es nicht ganz so schlimm, aber je weiter man nach Norden fährt, umso trostloser sieht die Landschaft aus. Besonders auffällig ist es im Erfurter Becken und oberhalb des Harz. Hier wägte man sich schon fast in der afrikanischen Savanne und glaubte jederzeit auf den gelben vertrockneten Feldern Elefanten und Giraffen zu sehen. Der Mais war zirka einen Meter hoch und komplett dürr. Das habe ich so noch nicht gesehen. Die Wälder im Thüringer Wald oberhalb der Saale sind inzwischen großflächig gerodet. Auf manchem Bergkamm steht nicht ein Baum mehr. Das ist ein grusliger Anblick.

In den Dörfern rund um den Harz sieht es nicht weniger gruslig aus. Wir fuhren durchs Mansfelder Land und waren auf der Suche nach einer Gaststätte oder einer Bäckerei, wo wir hätten Mittagessen können. Fehlanzeige. Die Dörfer wirken runtergekommen und verlassen, die Geschäfte waren geschlossen und die Fenster verbarrikadiert. Die Gaststätten, die in der Google-App angezeigt wurden, existieren schon länger nicht mehr oder hatten geschlossen. Als Alternative blieb uns da tatsächlich nur ein Besuch im Kaufland in Aschersleben. Auf der Rückfahrt sind wir auf der westliches Seite des Harz entlanggefahren, da sah die Welt tatsächlich noch ein wenig freundlicher aus. Es ließ sich auch besser fahren, deswegen brauchten wir bis Saalfeld keinen Stopp.

Von Braunschweig selbst habe ich nicht viel gesehen. Ich wünschte, ich hätte mehr Fotos gemacht. Aber irgendwie war ich die ganze Zeit über zu beschäftigt, das ich daran einfach nicht gedacht haben. Das einzige, was ich außerhalb des Congebäudes fotografiert habe, war das pompöse Treppenhaus im Hotel. Das war aber auch das einzige Highlight des Hauses. Unser Zimmer ist in den Neunzigerjahren das letzte Mal renoviert worden. Man erkennt das immer gut an den Bädern. Die Fenster sind noch aus den Siebzigern oder Achtzigern. Man kann sie nicht kippen, dafür sind Haken an den Seiten angebracht, um sie einzuhängen, damit nicht zugehen.

Großartig gedämmt scheint das Haus auch nicht zu sein, sonst wäre es tagsüber nicht so irre warm und nachts so frisch gewesen. Energetisch ist das Gebäude ein Alptraum, auch wegen des Treppenhauses. Die Austattung war recht einfach. Keine Minibar, dafür ein Föhn und ein elektrischer Heizlüfter im Bad. Mein Handtuch hatte Löcher, der Duscheinstieg war ein Abenteuer und für bewegungseingeschränkte Menschen nicht nutzbar. Die Ablagemöglichkeiten im Bad waren kaum vorhanden und die Sitzverhältnisse auf der Toilette so beengt, dass sie die Norm für Bewegungsflächen in Bädern locker unterschritten haben. Zudem herrschte ein Geruch, der einem schon den Atem verschlug, wenn man zur Tür hereinkam. Dafür dann noch 100 Euro pro Nacht zu verlangen, fand ich nicht gerechtfertigt. Es soll aber bereits renovierte Zimmer geben. Ob die dann teuer sind, weiß ich nicht. Das Frühstück war okay, auch wenn der Saft von Discounter stammte.

Ich weiß noch nicht, ob wir beim nächsten Mal wieder dort absteigen werden. Wobei es andere Conteilnehmer schlimmer getroffen hatte. Bei denen war das Hotel überbucht, und sie wurden ins Umland ausquartiert oder mussten sich eine neue Unterkunft suchen.

Die Gaststätten, in denen wir gegessen haben, waren jedenfalls sehr gut. Am Freitag waren wir im »Lord Helmchen« und am Samstag in »Schadts Brauereigasthaus«. Hier stimmt das Preis-Leistungsverhältnis und geschmeckt hat es auch.

Endlich wieder Freibad

Über zwei Jahre waren wir jetzt nicht im Freibad. Das lag nicht nur unbedingt an den Auswirkungen der Pandemie, sondern auch am Wetter. Vergangenes Jahr war der Sommer bei uns im Alpenraum meist kühl und nass.

Es hat sich in der Zeit einiges geändert. Viele Freibäder haben das Problem, dass sie nicht genug Personal haben, sprich Bademeister, die aufpassen, dass niemand ertrinkt. Deshalb bleiben Bäder geschlossen oder haben ihre Öffnungszeiten angepasst. So auch das Freibad in Bergen, wo wir immer hingefahren sind. Als ich letztens nachschaute, stellte ich fest, dass das Bad nicht mehr um neun Uhr morgens öffnet, sondern erst um elf. Das ist uns schlicht zu spät, weil wir ja mindestens eine halbe Stunde brauchen, bis wir dort sind. Außerdem ist das Bad zu dieser Zeit dann auch entsprechend voll, das von entspanntem Schwimmen nicht mehr die Rede sein kann.

Also hab ich mich umgesehen, welche Alternativen es in der Gegend gibt und bin auf das Freibad in Neukirchen am Teisenberg gestoßen. Das wurde von einem Verein mit privaten Mitteln aufgebaut und öffnet schon um acht Uhr morgens.

Heute morgen waren wir dort und sind echt angetan. Alles sieht neu aus, man riecht noch das frische Holz. Die Duschen, WCs und Umkleidekabinen sind sauber und funktional. Das Wasser wird über eine Solaranlage erhitzt. Es gibt ein kleines Nichtschwimmerbecken, das auch für Kleinkinder geeignet ist und ein 25 Meter Schwimmerbecken, eine große schattige Liegewiese, einen Spielplatz, kostenlose Sonnenschirme und Poolliegen.

Als wir kurz vor zehn kamen, war es noch ruhig. Das Wasser war 22 Grad Celsius warm oder kalt, je nachdem wie man es nimmt. Zum Schwimmen war es jedenfalls ideal. Wir waren die einzigen im Schwimmerbecken, später kam noch ein älterer Herr dazu.

Nach den ersten Runden streckten wir uns zum Trocknen auf den Sonnenliegen aus und beobachteten die Kälber (mit Glöckchen) auf der Wiese gegenüber. Man hat von hier einen schönen Blick auf die Berge. Den Straßenlärm von der nahen A8 hört man überraschenderweise gar nicht.

Doch dann strömten die ersten Familien ein und mit der Ruhe war es vorbei. Die herumtobenden Zehnjährigen wurden allerdings vom etwas kühlen Nass ausgebremst und tummelten sich erstmal im etwas wärmeren Kinderplanschbecken.

Mit den nächsten Runden hoffte ich, dass ich das Wasser, das mir in die Ohren gelaufen war, wieder rausbekommen würde. Die Hoffnung erfüllte sich allerdings nicht. Nach zehn Bahnen wurde es mir dann auch ein bisschen zu kalt. Frisch Geduscht verließen wir das Bad nach einer Stunde wieder.

Fazit: Schön war’s. Hierher kommen wir sicher bald wieder.

Ach, ja, der Eintritt kostet 3 Euro für Erwachsene und 2 Euro für Kinder ab Sieben. Kinder unter Sechs in Begleitung eines Erwachsenen müssen nichts bezahlen. Das finde ich absolut fair.

In der Entenlochklamm

Nachdem unser Ausflug in die Entenlochklamm am Donnerstag buchstäblich ins Wasser gefallen war, zogen wir am Freitag los. Es war schon am Morgen schwül und die Sonne brannte unerbittlich vom Himmel, als wir in Richtung Kössen fuhren. Für einen Freitag kurz vor Pfingsten war auf den Straßen erstaunlich wenig los. Genauso wie auf den Parkplätzen am Durchbruch der Tiroler Ache. Hier verläuft die Grenze zu Österreich mitten durch einen Straßentunnel. Ob deshalb eine Seite des Tunnels betoniert ist und die andere aus Fels besteht, kann ich nicht sagen. Es ist aber auffällig. Optimal sind die Parkplätze nicht, wegen der engen Straße direkt am Berghang geht es wahrscheinlich nicht besser. Dafür gibt es zwei Bushaltestellen, eine auf deutscher und eine auf österreichischer Seite. Das einzige was es nicht gibt, ist ein Fußweg dazwischen. Es ist schon ziemlich nervig, wenn die Autos gefühlt einen halben Meter an einem vorbei rauschen.

Der Wanderweg nach unten ist relativ verborgen und recht steil bzw. steinig. Zuerst kommt eine Kapelle und anschließend eine Gaststätte, die just Freitags geschlossen hat. Unterhalb beginnt der Rundwanderweg und der Schmugglerweg, der offensichtlich bis Kössen reicht. Am Grund der Schlucht angekommen hat man ein großartigen Blick auf zwei enge Felsdurchbrüche die von Hängebrücken überspannt werden. Dazwischen weitet sich der Fluss und fließt gemächlich dahin. Ganz oben thront eine Aussichtsplattform über der Schlucht. Selbst für verwöhnte Alpenländler wie uns ist das ein wirklich schönes Fleckchen.

Wir beschlossen uns dem Rundwanderweg anzuvertrauen. Doch dazu musste ich mich erstmal überwinden, über die Hängebrücke zu gehen. Zuerst stand ich nur da und hielt mich krampfhaft fest. Unter uns schwammen zwei Schlauchboote mit Rafftern vorbei, die von einem Mann auf der Brücke fotografiert wurden. Erst als niemand mehr auf der Brücke war, tastete ich mich vorwärts. Höhenangst ist doof und wenn dann auch noch die Brücke schwankt, ist das noch schlimmer. Mein Mann machte Fotos und war gleich drüben. Nur ich hing ans Geländer geklammert und traute mich nicht weiter. Er sprach mir Mut zu, aber irgendwann wollte ich eigentlich nur noch umkehren. Da war ich aber schon auf der Hälfte. Ich ärgerte mich über mich selbst, dass ich so ein Angsthase bin, also riss ich mich zusammen und ging auf die andere Seite, dabei immer den Blick das Ende der Brücke gerichtet. Den Ausblick von der Brücke würde ich mir dann halt auf den Fotos ansehen müssen.

Der schmale Weg führt in Serpentinen steil bergauf. An einer Abzweigung beschlossen wir zu der Aussichtsplattform zu gehen, obwohl der Boden der Plattform nur aus löchrigem Metall war und ich sicher nicht draufgehen würde. Nun, ich schaffte es zumindest bis kurz vors Geländer. Anschließend setzten wir uns auf eine Bank und erholten uns von dem anstrengenden Anstieg, bevor wir wieder bis zur Abzweigung abstiegen.

2017 ist der Weg angelegt oder ausgebaut worden. Er ist relativ gut gesichert und auch mit Kindern zu begehen. Wir folgten dem Pfad an den Felsen entlang bis zum zweiten Felsendurchbruch. Die zweite Brücke führt zwar etwa doppelt so hoch über die Schlucht, ist aber keine Hängebrücke. Ich machte es wie zuvor und konzentrierte mich auf das Ende des Übergangs und ging einfach ohne hin- oder herzusehen (geschweige denn nach unten) drüber. Das klappte ganz gut.

Hinter der Brücke kann man eine Gletschermühle bewundern. Das ist ein Loch im Felsen, in dem ein Stein durch Wasser rundgeschliffen wurde. Es gibt auch Tische und Bänke zum Rasten. Wir beobachtete Angehörige der Wasserwacht, bei einer Übung zur Rettung von Leuten aus dem Fluss. An dieser Stelle ist man etwa in Höhe der Straße, leider gibt es keinen direkten Weg dorthin. Man muss erst wieder nach unten zum Beginn des Rundwegs, um dann wieder über die Gaststätte und die Kapelle nach oben zu steigen.

Am Auto angekommen war ich ziemlich fertig. Die Hitze und die starke Sonneneinstrahlung machte mir zu schaffen. Zum Glück hatten wir genug zu Trinken im Auto und eine kühlende Klimaanlage. Wir fuhren zurück in Richtung Unterwössen, wo wir in dem Restaurant Mittagessen wollten, in dem wir vergangenes Jahr bei OldieCon waren. Leider haben die wie die meisten Gaststätten erst abends geöffnet. Also fuhren wir weiter und fanden schließlich in Staudach-Egerndach ein Lokal das Mittagstisch anbot. In einem großzügigen Biergarten unter großen Bäumen wurden wir gut und günstig bewirtet. Es war so viel, das ich mir einen Teil einpacken lassen musste.

Also wer auf Bergwandern mit einem bisschen Nervenkitzel steht, dem kann ich den Ausflug zur Entenlochklamm nur empfehlen. Das schaffen selbst ungeübte Stadtmenschen. Bergschuhe sollte man aber anhaben.

Im Märchenwald

Eigentlich wollten wir an diesem Donnerstag zur Entenlochklamm, aber das Wetter zeigte sich morgens trübe und regnerisch. Eine Wanderung entlang eines Bergbachs verbot sich daher. Ich war auch irgendwie nicht so recht in Stimmung. Ab Mittag hellte es auf und dann schien plötzlich die Sonne vom tiefblauen Himmel. Ich machte meinem Mann den Vorschlag nach Ruhpolding in den Märchenwald zu fahren. Mein Schwager hatte dort vergangenes Jahr mit seinen Kindern einen Star Wars-Fanfilm gedreht.

Also fuhren wir die 20 Minuten nach Ruhpolding und tauchten in einen grünen geheimnisvollen Wald ein. Erfreulicherweise waren wir hier wieder die einzigen. Vor Pfingsten ist touristisch in unserer Gegend noch nicht viel los und man ist fast überall unter sich. Der Märchenwald ist ein Gebiet in dem es im 13. Jahrhundert zu einem Felssturz kam. Inzwischen sind die Felsen verwittert und von Moos und Bäumen bewachsen. Leider ist der Pfad durch den Wald nicht eindeutig erkenntlich gemacht. Wir irrten ein paar mal zwischen den Felsen umher. Das Gebiet steht unter Naturschutz, weshalb auch die Bäume kreuz und quer liegen und man nur bedingt jede Stelle im Wald erreichen kann. Aber schön ist es anzusehen und ein bisschen fühlt man sich wie auf dem Waldmond Endor. Man erwartet fast jeden Moment ein Speederbike an einem vorbei rauschen zu sehen.

Da die Wanderung durch den Märchenwald nicht so lang ist, sind wir noch ein paar Kilometer weitergefahren auf den Wanderparkplatz Urschlau. Hier waren wir vor zwei Jahren schon mal, da war es entsprechend voller. Wir spazierten den Bergerlebnispfad entlang, vorbei an einer Kiesgrube, entdeckten in einem kleinen Tümpel Kaulquappen, einen Molch, zwei kleine Ringelnattern und in der nächsten Pfütze auch einen Frosch. Wir erfreuten uns an seltenen Blumen und dem Rauschen der Urschlauer Ache. Natur pur und ungestört.

Weil wir schon in Ruhpolding waren, kehrten wir auf dem Rückweg bei der »Windbeutelgräfin« ein. Hier waren wir schon oft. Das Lokal serviert die berühmten Lohengrin-Windbeutel. Jeder einzelne ist nummeriert und wird gezählt. Ich hatte die Version 8 mit frischen Erdbeeren und Sahne und meiner hatte die Nummer 2961572. Wir saßen draußen, hatten geradeso einen Tisch ergattern können und ließen uns den Windbeutel mit einem Cappuccino schmecken.

Das ist Urlaub, den wir, wenn wir wollten, eigentlich jeden Tag haben könnten.

Hier noch ein paar Impressionen:

 

Burg und Wasser

»Du wolltest doch immer mal auf die Burg nach Stein an der Traun«, schlug mein Mann vor.

Gesagt getan, fuhren wir am Mittwoch in Richtung Altenmarkt. Ich bewundere die Burg jedes Mal, wenn wir daran vorbeifahren. Auf einem Felsen über der Traun gelegen, ist sie weithin sichtbar. Dabei liegt der Großteil der Räume im Berg selbst. Wir beschlossen uns aber nur den oberen Teil anzusehen und auf die Höhlenbesichtigung zu verzichten. Hier verlief über 500 Jahre lang die Landesgrenze zwischen Bayern (Chiemgau) und Salzburg (Rupertiwinkel), bis Napoleon beschloss, das zu ändern.

Ein schmaler fast schon zugewachsener Weg schlängelt sich auf den Berg. Oben kann man rund um die Burg gehen, kommt aber nicht rein, dazu muss man wahrscheinlich die Führung buchen. Ich fand es dennoch schön. Es gibt Bänke und hier und da stehen runde Türme, die der Belüftung der Höhlen dienen. Auf engen Pfaden kann man die teilweise eingestürzten Mauern umrunden, es ist alles sehr zugewachsen. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es auf der großen Rasenfläche vor der Burg regelmäßig Veranstaltungen gibt. Laut meinem Mann konnte man früher von oben direkt in der Felswand entlanglaufen. Aber seit vor ein paar Jahren ein Teil des Felsen abbrach und ein Wohnhaus mitsamt seinen Bewohnern unter sich begrub, sind die Wege offenbar gesperrt.

Wir waren an diesem Vormittag die einzigen und hatten bei schönstem Sonnenschein einen super Blick auf die Umgebung. Irgendwann jedoch spuckte eine versteckte Treppe aus dem Untergrund eine Schulklasse mit lärmenden Kindern aus, die an einer der Höhlenführungen teilgenommen hatten. Also gingen wir auf einem vom Regen aufgeweichten Reitweg zurück. Unten am Parkplatz beobachtete ich fasziniert die Fische in einem kleinen Teich.

Hinter Altenmarkt fließen die Traun und die Alz zusammen. Etwa einen Kilometer hinter Stein an der Traun direkt in Altenmarkt befindet sich an der Alz ein Wasserwerk. Wir sind dort schon so oft entlang gefahren, haben es aber nie genau angesehen. Dieses Mal nahmen wir uns die Zeit. Leider kommt man aus Sicherheitsgründen nicht mehr an den Fluss heran, das Gelände ist weiträumig eingezäunt. Die Kaskaden sehen auch nicht ungefährlich aus.

Eigentlich wollten wir danach irgendwo einkehren, leider machen die meisten Restaurants erst am Abend auf. So kauften wir uns auf der Rückfahrt zwei Tiefkühlpizzas und setzen uns auf den Balkon.

Wenn das Schöne liegt so nah

… also warum in die Ferne schweifen.

Da wir diese Woche noch frei haben und wir in einer Urlaubsregion wohnen, haben wir das genutzt, um Orte in der Nähe zu besuchen, an denen wir noch nicht waren.

Am Montag sind wir bei schönstem Wetter nach Laufen gefahren. Das liegt nur 18 Kilometer entfernt an der Salzach. Ich hatte letztens auf der Webseite der Stadt ein Luftbild gesehen und war ganz fasziniert, dass die Stadt direkt an einer Flussschleife liegt.

Wir stellten unser Auto am Rathaus ab und spazierten am Salzachufer entlang, an der Europabrücke vorbei – einem Fußgängersteg nach Österreich –, sammelten Steine am Flussstrand, bewunderten die Kirche hoch über dem Fluss und machten Fotos von der historischen Brücke nach Oberndorf, wo die »Stille Nacht, heilige Nacht« Kapelle steht. Hier wurde das Weihnachtslied zum ersten Mal gesungen.

Inmitten der Salzach verläuft die Grenze nach Österreich. Spaziert man über eine der Brücken ist man in einem anderen Land. Ich finde das immer wieder faszinierend, wenn wir nach Oberndorf zum Einkaufen in den Hofer (dem österreichischen Aldi) fahren. Das haben wir auch dieses Mal gemacht, nachdem wir ein Eis gegessen und durch die Gassen der Innenstadt spaziert sind.

Nach unserem Einkauf (beim Hofer gibt es viel mehr Bioprodukte als beim Aldi) fuhren wir wieder zurück und weil es noch früh am Vormittag war, sind wir in Leobendorf abgebogen zum Abtsdorfer See. Der kleine See liegt sehr idyllisch und man hat hier einen sensationellen Blick auf die Berge. Auf dem Parkplatz und am See war nichts los. Wir waren so gut wie allein. Im Sommer sind die Liegeflächen am See sicher brechend voll.

Eigentlich wollten wir um den See herumfahren, aber die Straßen endeten im Nirvana, also sind wir durch viele kleine Bauernhöfe gefahren, um zurück zur Hauptstraße zu kommen. Mit dem Fahrrad kann man da gut spazieren fahren.

Hier noch ein paar Eindrücke:

 

 

Laden oder nicht laden …

Unser erster längerer Urlaub mit dem E-Auto – ein Erfahrungsbericht.

»Da kann man ja nicht so weit fahren … da muss man ja dauernd stehen bleiben … und was wenn es keine Ladesäule gibt … das kostet doch viel mehr, weil man viel öfter laden muss als tanken«

Das sind die gängigen Argumente, mit denen man als Besitzer eines E-Autos konfrontiert wird. Ich trete mal den Gegenbeweis an. Wir sind in acht Tagen etwa 1400 Kilometer gefahren, haben unterwegs fünfmal geladen, dreimal davon kostenlos. Sprich, wir haben ungefähr 30 Euro für die 1400 Kilometer bezahlt. Und nein, wir haben nirgendwo außerplanmäßig stehenbleiben müssen, weil unser Auto leer war und wir haben auch immer eine funktionierende Ladestation gefunden, wenn wir eine gebraucht haben. Außerdem verbrauchen E-Autos deutlich weniger … vorausgesetzt, man fährt vernünftig und rast nicht.

In der Pfalz und in Baden-Württemberg, zumindest in den Gegenden, in denen wir waren, gibt es nämlich in jedem kleinen Dorf mindestens eine öffentliche  22 kw Ladestation. Die Wanderparkplätze im Pfälzer Wald sind meist mit Ladesäulen ausgestattet. Wenn man will, kann man dort sein Auto laden, so lange man Wandern geht oder irgendwelche Burgen besichtigt. Da haben wir in Bayern noch deutlichen Nachholbedarf. Wenn es in der größten Stadt im Landkreis Traunstein nur eine mickrige öffentliche Ladesäule gibt und auf den umliegenden Dörfern gar keine, kann das nichts werden mit der E-Mobilität. Zumindest einige Hotels haben das Potenzial inzwischen erkannt und bieten ihren Gästen eine Lademöglichkeit (meist gesponsert von Tesla).

Die Ladestationen in den Gemeinden in der Pfalz sind übrigens fast alle von Bund und Ländern gefördert worden. Dass es zu teuer wäre, ist also keine Ausrede. Und inzwischen sind auch die Energieversorger soweit, dass sie die Infrastruktur nach und nach danach ausrichten.

Hier zwei Bilder, die die Unterschiede deutlich zeigen, vielleicht fällt jemandem was auf:

Parkplatz für E-Autos am Bahnhof in Bad Reichenhall (18.530 Einwohner)
Ladestation an einem Wanderparkplatz in Wachenheim (4585 Einwohner)

Wer es nicht gleich sieht. In Bad Reichenhall gibt es zwar einen Parkplatz für E-Autos, aber keine Ladestation.

Zwischenstopp Neu-Ulm

Am Freitag den 27.5. hieß es Abschiednehmen von Deidesheim. Doch bevor wir abreisten, deckten wir uns beim hiesigen Winzerverein noch mit Wein ein. Nicht, dass wir große Weintrinker wären, aber man braucht ja das eine oder andere Mitbringsel.

Vom Hotel Ketschauer Hof waren wir begeistert. Das hatte alles Stil. Das Personal war unaufdringlich aber stets freundlich und zuvorkommend. Wir konnten kostenlos unser Auto laden und an der Qualität der Speisen und Getränke kann man bei einem Restaurant mit Michelin-Stern ohnehin nicht meckern. Abends gab es immer ein süßherbes Betthupferl, sprich eine handgemachte Praline, die kalt serviert wurde. Man merkte dem Aufenthalt die höhere Preisklasse des Hotels an.

Wir wohnten übrigens im Nebenhaus direkt über der Showküche. Dort fanden und finden Kochseminare statt. Die Ausstattung der Zimmer ist modern, abgesehen von der Beleuchtung. Hier müsste mal auf LED umgestellt werden. Ob man die KNX-Schalter unbedingt braucht und ob es sinnvoll ist, mehrere Funktionen auf einem Schalter unterzubringen und den dann so klein zu beschriften, dass man eine Brille braucht, um zu erkennen, wo man nun das Licht ein oder ausschalten kann, sein dahingestellt. Auch dass im Bad ständig die Fußbodenheizung an war, sollte man im Zuge der Energieeffizienz mal überdenken. Aber im Großen und Ganzen hat alles gepasst.

Gegen 11 Uhr reisten wir ab und wollten im Besucherzentrum bei Mercedes in Wörth Mittagessen. Leider hatte das Restaurant wegen des Brückentags geschlossen. Aber wir haben uns kurz das Besucherzentrum angesehen und die Trucks bewundert, die kurz vor der Auslieferung an ihre Fahrer standen. 500 Zugmaschinen werden jeden Tag im größten LKW-Werk der Welt produziert.

Wir fuhren weiter Richtung Ulm und nutzten den Stau bei Pforzheim, um von der Autobahn abzufahren und kurz was zu essen. Anschließend lotste uns das Navi durch die Innenstadt von Pforzheim. Formulieren wir es mal so: es gibt schönere Städte.

Nach einem kurzen Stopp in Ulm-Lehr, wo wir unsere Klamotten für die Hochzeitsfeier abholten, fuhren wir nach Finningen ins Hotel Hirsch. Hier findet am Samstag die Hochzeitsfeier von Wilfrieds Nichte statt. Eigentlich wollten wir im Hotel zum Kaffee ein Stück Kuchen essen, aber das gab es leider nicht. Das ist uns schon während der letzten Tage aufgefallen. So ein richtiges Café, in dem es auch Kuchen gibt, scheint aus der Mode gekommen zu sein. Überall wo wir waren, gab’s höchstens Apfelstrudel mit Eis. Kaffee und Kuchen scheinen out zu sein. Jedenfalls war ich durch die Autofahrt so müde, dass ich erstmal eine Stunde geschlafen und den restlichen Abend im Hotelzimmer vergammelt habe.

Ich merke an dieser Stelle an, dass in einem 4-Sterne-Hotel in Bayern kein MDR im Fernseher einprogrammiert ist. Gut, den NDR gab’s auch nicht. Aber ich finde das in Zeiten wie diesen schon ein bisschen fragwürdig, wenn man das iPad braucht, um seine Lieblingssendung (ETC) am Freitagabend zu sehen. Gleichfalls merke ich an, dass die Innenarchitekten, die das Hotel eingerichtet haben, den Leitspruch »form follows function« nicht verinnerlicht haben. Flokati-Teppiche an den Wänden sehen vielleicht cool aus, sind aber ein Staubfänger sondergleichen. Und Pendelleuchten neben dem Bett sind nicht wirklich zum Lesen geeignet, auch wenn sie überdimensioniert sind. Ich frage mich ja ernsthaft, ob es tatsächlich jemanden gibt, der einen leuchtenden Hirsch über dem Bett schön findet. Ach so, es hilft der beste Verdunklungsvorhang nicht, wenn die Tür zum Bad aus Glas besteht und es dort ein Fenster ohne Jalousie gibt.

Speyer und Filmmuseum

Es war ein trüber Morgen und vergleichsweise kühl. Wir hatten uns vorgenommen nach Speyer zu fahren. Weil wir bisher nur im Technikmuseum gewesen waren, wollten wir uns endlich mal die Innenstadt und vor allem den Dom anschauen. Auf dem Parkplatz am Dom musste ich dann nicht nur eine, sondern zwei Jacken anziehen, so kalt blies der Wind. Auf dem Parkplatz standen 16 Mannschaftswagen der Polizei und die Beamten machten Pause.

Wir waren kaum ausgestiegen, kam ein Polizist zielstrebig auf uns zu. Weil noch andere Autos rechts und links von uns parkten, nahm ich an, dass er etwas über unser E-Auto wissen wollte … und richtig. Er fragte, ob wir ihm ein paar Fragen beantworten möchten, weil er sich auch eins kaufen will. Mein Mann, der schon gedacht hatte, dass wir irgendwas falsch gemacht hatten, entspannte sich sichtlich und gab Auskunft. Ich finde das interessant, seit wir das E-Auto haben, kommen wir immer wieder mit anderen Autofahrern ins Gespräch, sei es an der Ladesäule oder auf Parkplätzen. Übrigens, die Hundertschaft der Polizei war wegen eines Drittligaspiels angereist. Der junge Mann opferte also seinen Feiertag, weil sich ein paar Fußballfans nicht normal benehmen können. Wir leben schon in einer traurigen Welt.

Bei kräftigem Wind folgten wir den Touristenströmen in Richtung Dom. Der Dom von Speyer ist ein imposantes Bauwerk, auch wenn wir ihn nicht von innen gesehen haben (es war Himmelfahrts-Gottesdienst). Und es ist nicht die einzige Kirche in Speyer. Bei durchwachsenem Wetter spazierten wir durch die Stadt und machten sozusagen »Kirchen-Hopping«. Ich bin ein Fan von gotischen Kirchenhäusern, daher gefiel mir die Gedächtniskirche am besten. Zwischendrin legte sich der Wind und es wurde etwas wärmer. Ich konnte zumindest eine der Jacken ausziehen. Doch im Vergleich zum Vortag ließ uns das schöne Wetter im Stich. Viele Himmelfahrtsausflügler schien das nicht zu stören, die Stadt war voll mit Leuten. Wir machten dann noch einen Abstecher in die Altstadt bevor wir wieder zurück nach Deidesheim fuhren und dort leckeren Flammkuchen verspeisten.

Danach stand ein geplanter Museumsbesuch an. Das Deutsche Museum für Foto-, Film- und Fernsehtechnik hatten wir am Montag in Deidesheim entdeckt. Es liegt etwas versteckt in einer Seitengasse und sieht absolut nicht so groß aus, wie es von innen ist. Als jemand, der sich seit seiner Lehre und später im Studium mit Medientechnik befasst hat, für denjenigen ist das Museum ein absolutes Muss. Ich glaube, es gibt keine Kamera, keinen Projektor und kein Tonbandgerät, was hier nicht ausgestellt ist. Beeindruckend ist vor allem die Fotoabteilung bestehend aus jeder Menge Vitrinen mit unzähligen Kameras, von den ersten Plattenkameras bis zur Highend-Digitalkamera.

In dem alten Gewölbe versteckt sich aber noch mehr. Die Abteilung im Erdgeschoss zieht sich durch mehrere Räume und beherbergt die Film- und Fernsehabteilung. Unteranderem gibt es eine ganze Vitrine mit Kameras meines ehemaligen Arbeitgebers ARRI. Ich war jedenfalls hin und weg von den unfassbaren Werten, die dort ausgestellt sind. Leider ist das Museum so gut wie unbekannt, das hat auch der ältere Herr an der Kasse bedauert. Also wer sich für Film- und Fototechnik interessiert, besonders für den Amateurbereich, der sollte nach Deidesheim fahren und sich die Ausstellung unbedingt ansehen.

Inzwischen war das Wetter wieder wunderbar klar und warm, deshalb ließen wir bei einem Spaziergang den Tag ausklingen. Im Anschluss noch ein paar Eindrücke.