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Nussernte 2018

Heute ein kurzer Blick auf die diesjährige Nussernte. Es sind so viele, dass sie nicht alle auf unseren Tisch passen. Dabei waren wir erst zwei Mal zum Nüsse sammeln. Wenn wir am nächsten Wochenende genauso erfolgreich sind, haben wir Nüsse für die nächsten zwei Jahre.

Vorfreude auf die Nussernte

Traube-Nuss

Nachdem es in den vergangenen Jahren eher wenig bis gar keine Walnüsse gab, gibt es heuer dafür umso mehr. Das milde Frühjahr hat daran einen großen Anteil. Während im vergangenen Jahr ein später Frost der Nussblüte den Gar ausgemacht hat, konnten in diesem Frühjahr die Bäume ungehindert erblühen. Dementsprechend voll sind sie jetzt. Unser Nussbaum hatte in den vielen Jahren noch nie und ich betone das, weil es stimmt, noch niemals so viele Nüsse. Ich habe heute ein paar Fotos gemacht. Unteranderem hängt an einem einzigen Ast eine Traube mit sechs Nüssen. Da bekommt die Bezeichnung Traube-Nuss, die sonst nur bei Schokolade verwendet wird, eine ganz neue Bedeutung.

Sicher, es werden nicht alle dranbleiben bis zum Herbst. Das geht gar nicht, aber ich hoffe und wünsche mir, dass wir wenigstens ein paar selbst ernten können. In den vergangenen Jahren waren meist die Eichhörnchen schneller. Zumindest sollten bei der Fülle ein paar übrigbleiben.

Wenn man es genau nimmt, sind die vielen Nüsse und auch die vielen Zapfen an den Douglastannen kein gutes Zeichen. Es ist zu trocken und die Bäume reagieren darauf, indem sie möglichst viele Samen produzieren, um sich zu vermehren.

Dennoch, ich freue mich auf’s Sammeln und darauf, dass mein Mann wieder sagt: Du und Deine Nussmacke!

Eichhörnchenkram

Nachdem ich die ganze Woche lang ausschließlich in Zügen und vor Monitoren verbracht habe, gönnte ich mir heute den Spaß und ging meiner Lieblingsbeschäftigung im Herbst nach – Nüsse sammeln.

Mein Mann ist nach wie vor der Meinung, dass ich vom Eichhörnchen und nicht vom Affen abstamme. Bei der Ausbeute, die wir heute wieder nach Hause gebracht haben, glaub ich das fast. Eigentlich sieht es in diesem Jahr mit Nüssen ziemlich schlecht aus. Alle Bäume im Ort sind im Frühjahr abgefroren und daher gibt es keine Walnüsse im Umkreis von mindesten vier Kilometern. Mit meinem »Walnussradar«, wie mein Mann immer spottet, haben ich dennoch einen Baum gefunden. Der liegt ein paar Kilometer entfernt, etwas abseits auf freiem Feld und hat so viele Nüsse wie die Jahre zuvor. Dort konnte ich heute Nachmittag meiner Lust fröhnen und Walnüsse sammeln bis der Rücken schmerzte. Dabei gehe ich militärisch vor, frei nach dem Motto: keiner wird zurückgelassen.

13 Kilo in einer halben Stunde ist ein super Schnitt. Jetzt werden sie auf der Terrasse getrocknet, damit wir im kommenden Jahr wieder genug Walnüsse im Haus haben, zum backen und essen. Der Berg sieht echt beeindruckend aus.

Nussernte2016

Nussernte 2015

Ich bin zur Zeit mal wieder als Eichhörnchen unterwegs. Mein Mann hat sich inzwischen an meine Nussmacke gewöhnt. Schließlich ist er es, der von den vielen Walnüssen profitiert. Ich selbst esse ja gar nicht so viel. Ich denke am Wochenende werden wir in Sachen Walnuss zum Endspurt ansetzten. Die Saison 2015 geht zu Ende. Aber die Ausbeute kann sich schon sehen lassen. Dabei ist die halbe Plastikstiege, die bereits im Keller steht, gar nicht mit im Bild.

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Nuss-Macke

Ich sammle gern Nüsse, wobei die Betonung auf sammeln liegt, verzehren dürfen sie andere.

Mein Mann behauptet ja, das es in der Reihe meiner Urahnen Eichhörnchen gegeben haben muss. Wenn ich mir die Nussausbeute vom Wochenende so ansehe, kann ich dem nicht widersprechen.

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