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Comic in 4D

Quelle: GratisComicTag.de

Unter den Comics vom Gratis-Comic-Tag 2019 sind ein paar echte Hingucker. Soeben habe ich die Lektüre von »Unschlagbar« beendet.

Eigentlich steht auf dem Comic »für Kids«, aber ich weiß nicht, ob Kinder die Genialität hinter den Comic-Strips in dem Heft durchschauen. Bis zu dem einen oder anderen AHA-Moment hat es bei mir etwas gedauert.

Man kann das gar nicht richtig erklären, was der Autor und Zeichner so genau macht. Zumindest nutzt er das Medium Comic so geschickt für seine Geschichten aus, dass man ziemlich verblüfft ist und erstmal nachdenken muss, wie hat er das gemacht. Ganz kurz: er bezieht die Reihenfolge der Strips in die Handlung mit ein. Sein Held klettert mal kurz ein oder zwei Bilder weiter oder greift durch die Seite um den Bösewicht zu schnappen oder einfach mal die Katze einer älteren Dame von einem Baum zu retten.

Wie gesagt, das ist alles ziemlich ungewöhnlich. Ich überlege mir tatsächlich eines der genialen Alben von Pascal Jousselin dem Vater von »Unschlagbar« zu kaufen. Somit hat Carlsen Comic mit dem Gratis Comic alles richtig gemacht.

Comicbeute

Beute vom Gratis-Comic-Tag

Da habe ich mir ja etwas vorgenommen. Diesen Stapel an Comics hat mein Mann bei Gratis-Comic-Tag abgeräumt. Normalerweise werden nur maximal drei Comics pro Person weitergegeben. Aber wahrscheinlich findet kaum einer aus der Gegend den Weg in die Bahnhofsbuchhandlung von Bad Reichenhall, so dass sie dort froh sind, wenn ihnen jemand das Zeug abnimmt.

Wir haben jedenfalls jetzt einen Packen an Comics, die gelesen werden wollen. Ich lasse mich überraschen, beim letzten Mal habe ich mir anschließend tatsächlich das eine oder andere Album gekauft. Dafür findet diese Aktion überhaupt statt.

Gestern Abend habe ich mir allerdings erst einmal den wunderbaren Comic von Zep angesehen, den ich von meinem Mann zum Hochzeitstag bekommen habe. Zep ist der Star der französischen Comic-Szene. Seine Cartoons sprühen vor Witz. Ich hatte gestern fast Atemnot vor Lachen. Im Album »Happy Sex – ab 18 Jahre« nimmt er die sexuellen Problemchen von Erwachsenen aufs Korn und das ziemlich freizügig. Das grenzt schon an Pornografie, ist aber so witzig gezeichnet, dass es eine wahre Freude ist. Ich musste das Buch ein paar mal aus der Hand legen, sonst hätte ich mich vor Lachen nicht mehr eingekriegt. Mein Mann meinte: er freue sich, dass er mir das Richtige geschenkt hat. Ich freu mich auch.

Bilderfluten

Am Wochenende hatte ich wegen des Regenwetters Zeit, die Fotos einzusortieren, die schon seit Monaten herum lagen. Dabei wurde mir bewusst, dass mein Leben ziemlich gut dokumentiert ist.

Mein Vater hat immer gern und viel fotografiert. Es gibt beinahe aus jedem meiner Lebensmonate ein oder mehrere Bilder. Obwohl das in der DDR teuer war und man ewig warten musste, bis man seine Bilder oder Dias wieder beim Fotografen abholen konnte. Besonders lange dauerten Farbfotos. Da wartete man schon mal bis zu sechs Monate, um dann vielleicht herauszufinden, dass das Bild gar nichts geworden ist. Heute in Zeiten der digitalen Fotografie unvorstellbar.

Nun, jedenfalls habe ich die Leidenschaft am Fotografieren geerbt. Als ich alt genug war, schenkten mir meine Eltern eine analoge Spiegelreflexkamera, von da ab fügte ich der ohnehin schon großen Foto- und Dia-Sammlung meiner Eltern weitere Alben mit Fotos hinzu.

Später kaufte ich mir diverse Digitalkameras. Weil ich aber Spaß an gedruckten Fotos habe, die man in die Hand nehmen und anschauen kann, lasse ich immer von den gelungensten Bildern Abzüge machen. Auch das hat die Bilderflut wachsen lassen. Eine Zeit lang habe ich es mit digitalen Fotorahmen versucht, in die man nur die Speicherkarte einlegen muss. Trotzdem ist das nicht dasselbe, wie ein richtiges Bild in der Hand zu halten.

Inzwischen bin ich dazu übergangenen, Fotobücher zu gestalten, die schaut man gern an und die nehmen nicht ganz so viel Platz im Schrank ein, wie ein Fotoalbum. Seien wir ehrlich, jeden Tag schießen Millionen von Menschen, Milliarden von Fotos. Die meisten davon bleiben in den Speichern der Smartphones oder auf den Festplatten der Computer und werden im Zweifelsfall nie wieder angesehen. Ich finde das schade, denn es gibt so viele Momente, an die man sich erst wieder erinnert, wen man ein Foto davon in der Hand hält.

Die Entdeckung der Langsamkeit

Mein Heimweg

Hin und wieder, wenn es morgens regnet, fahre ich mit meinem Mann zur Arbeit. Er lässt mich im Gewerbegebiet von Waging aussteigen und fährt 12 Kilometer weiter zu seiner Arbeitsstelle. Wenn am späten Nachmittag die Sonne scheint und es nicht allzu kalt ist, laufe ich nach Hause. Es sind drei Kilometer, also nicht die Welt. Ich brauche etwa eine halbe Stunde. Für mich ist das wie Fitnessstudio, nur besser.

Denn ich spaziere durch einen kleinen Wald, an Wiesen und Feldern vorbei. Rechts fließt ein Bach, links sprudeln Quellen aus den Feldern. Die Vögel zwitschern in den Bäumen, und an einer Stelle zirpen ganz laut die Grillen. Es duftet nach Erde und nach Blumen. Manchmal auch nach dem, was die Bauern hier massenhaft auf die Felder sprühen. Am Bahnübergang rieche ich den Gummi des Fahrbahnbelags. Hin und wieder bin ich zu der Zeit unterwegs, wenn der Waginger Zug kommt oder abfährt. Dann ist die Hupe Kilometerweit zu hören und die Schienen vibrieren schon, wenn die beiden Triebwagen noch gar nicht zu sehen sind.

Auf halber Strecke beginnt, die Ortschaft. Ich schau mir die Gärten der Leute an und erfreue mich an den gepflanzten Blumen und Bäumen. Am Ende sind meine Beine schon ein bisschen schwer, dennoch fühle ich mich großartig.

Wir sollten viel öfter zur Arbeit laufen oder zurück. Klar bin ich mit dem Fahrrad schneller zu Hause. Aber was mache ich da, ich ziehe mich um und sitze vor dem Computer oder auf der Couch. Am Abend gehen wir hin und wieder im Park spazieren.

Manch einer geht nach der Arbeit ins Fitnessstudio oder fährt sogar dorthin, vielleicht noch mit dem Auto. Ich verbinde das Angenehme mit dem Nützlichen und laufe von der Arbeit nach Hause. Ich kann es mir leisten, weil ich nicht so weit entfernt wohne. Jedem, dem das möglich ist, kann ich das nur empfehlen, es entschleunigt ungemein.

Als ich in München gewohnt habe und noch in Schwabing gearbeitet habe, bin ich immer gelaufen. Auch da gab es jeden Tag etwas neues zu entdecken.

Wichtiger Beitrag in der SOL 94

Die Autogramme der »Rhodan Familie«

Endlich, die SOL 94 ist in der Druckerei und wird, wenn alles gut geht, noch bis zum 21. Mai ausgeliefert. Also noch vor den 3. PERRY RHODAN-Tagen in Osnabrück. Ich werde heilfroh sein, wenn das klappt. Denn wir haben einen ganz speziellen Beitrag im Heft, der direkt mit der Veranstaltung in Osnabrück verknüpft ist. Darin geht es um etwas, was die Herzen einiger Sammler höher schlagen lassen wird.

Und weil vielleicht der eine oder andere Sammler nicht dazu kommt, die SOL 94 rechtzeitig zu lesen, oder weil er kein Mitglied in der PRFZ ist und die SOL nicht erhält. Möchte ich an dieser Stelle nochmals ausdrücklich daraufhin weisen.

Gunnar Teege, ein Fan aus München, sprach mich auf der Veranstaltung im Literaturhaus in München zwischen Tür und Angel an und erzählte mir, dass er einen besonderen Schatz daheim hütet. Er erzählte mir von der »Rhodan-Familie«, die auf der Leserkontaktseite von PR 795 abgedruckt worden war. Und er sprach vom WeltCon 1980, auf dem er gewesen ist, um sich die Unterschriften der damaligen Autoren zu holen, eben auf dieser Seite. Ich bat ihn, mir doch die ganze Geschichte aufzuschreiben und zuzusenden, damit wir sie in der SOL abdrucken können. Er stimmte zu und machte anschließend noch einen unglaublichen Vorschlag. Er fragte, ob wir nicht die Seite aus dem Heft auf dem Con in Osnabrück versteigern wollten. Er würde der PRFZ das Dokument spenden. Damit hatte ich nun nicht gerechnet und fragte später, als er mir per E-Mail seinen Text schickte, ob er das ernst gemeint hätte, mit dem Versteigern. Er meinte »ja« und schickte mir die Seite drei Tage später zu.

Die originale Heftseite enthält die Unterschriften von William (Rhodan) Voltz, Marianne (Rhodan) Sydow, Kurt (Rhodan) Mahr, Walter (Rhodan) Ernsting und Ernst (Rhodan) Vlcek. Wir werden also auf dem Con in Osnabrück dieses seltene Stück für einen guten Zweck versteigern. Für welchen Zweck – entscheiden wir auf der zuvor stattfindenden Mitgliederversammlung.

Also, wer noch unsicher ist, ob er die 3. PERRY RHODAN-Tage in Osnabrück besuchen soll, dann ist dies hier ein weiterer Grund, unbedingt am Con der PRFZ teilzunehmen. Allen potenziellen Interessenten wünsche ich schon mal viel Glück.

Trinkspiele im Mai

Maibaum

Am Mittwoch dem 1. Mai 2019 nahm ich zum ersten Mal am bayrischen Ritual des Maibaum-Aufstellens teil. Maibäume kenne ich auch aus meiner thüringischen Heimat. Nur sind sie dort nicht blauweiß angemalt und stehen auch nur ein paar Wochen, nicht wie hier zwei bis drei Jahre. Außerdem werden sie meist am Vorabend des 1. Mai von der Feuerwehr aufgestellt. Ich habe dabei schon einige Mal zugesehen. Das ist relativ unspektakulär und nach einer halben Stunde erledigt.

Die Bayern zelebrieren das Aufstellen ihrer Maibäume. Wie bei den meisten Festen geht es im Grunde ums Trinken – möglichst viel, in möglichst kurzer Zeit. So auch beim Maibaumaufstellen. Wir waren nach ein Uhr auf dem Dorfplatz und ich befürchtete schon, alles verpasst zu haben, doch zum Glück befand sich der Maibaum noch in Schräglage. Männer in Tracht wuselten umher, hatten Stangen unter den Stamm gestützt. Der Motor des Krans lief, der den Stamm vorm Abstürzen sichern sollte. Rings um saßen die Zuschauer auf Bierbänken in der Sonne und ließen sich Leberkäs und Bier schmecken. Die Blaskapelle spielte.

Wir warteten, das es endlich losging. Dann plötzlich ein »Hauruck« und der Baum bewegte sich einen halben Meter nach oben. Dabei blieb es erstmal. Die Bedienungen schafften Masskrüge herbei, verteilten sie unter den Stamm-Hebern. Der Motor des Krans wurde abgestellt, die Blaskapelle spielte das obligatorische »Oans, zwoa, g’suffen« und die Männer tranken. Eine der Frauen eilte mit einer Flasche Sonnencreme herbei und schmierte das Gesicht ihres (wahrscheinlich) Mannes ein.

In der folgenden halben Stunde wurde der Baum keinen Millimeter höher bewegt. Dafür wurden weitere Biertische auf die Straße gestellt (die für den Durchgangsverkehr gesperrt worden war) und immer mehr Menschen strömten herbei. Ich hatte mich derweil auf eine Bierbank gesetzt und fragte mich, wann die denn mit dem Aufstellen endlich loslegen wollen. Wenn die so weitermachen, waren sie heute Abend noch nicht fertig. Ich blickte mich um, aber es schien keinen zu wundern, dass es nicht weiterging. Die Leute aßen, tranken und unterhielten sich.

Zünftig geht’s zu

Minuten später wurde der Motor des Kranwagens erneut angeworfen. Jemand rief etwas, die Männer an den Stangen gingen in Stellung, der Baum bewegte sich kaum merklich, zumindest wackelte die Krone. Dann war wieder alles vorbei und es wurde eine neue Runde Bier ausgeschenkt – in Maßkrügen wohlgemerkt.

Mein Mann schüttelte den Kopf und meinte, dass er sich das Besäufnis nicht länger ansehen wollte. Ich fragte mich, ob die Männer überhaupt noch in der Lage sein würden, den Baum aufzustellen. Wenn sie bei jedem Zentimeter eine Maß tranken, mussten sie womöglich irgendwann ausgetauscht werden.

Als wir um vier Uhr spazieren gingen, stand der Baum. Es mussten nur noch die Zunftschilder angebracht werden. Diesmal mit dem neuen Leiterwagen der Feuerwehr. Auch hier das gleiche Ritual: ein Schild, eine Maß Bier. Nach Zeugenaussagen saßen die Leute bis 23 Uhr und feierten das Trink-Ritual des Maibaumaufstellens. Das ist bayrisches Brauchtum.

Ciao Bella

Passend zum 1. Mai schreibe ich über eine Erinnerung an meine Kindheit, die mich dieser Tage auf ungewöhnliche Weise heimgesucht hat.

Ich stehe morgens auf Arbeit in der Küche und brühe mir einen Tee auf, da kommt einer der Azubis herein und trällert »Bella Ciao, Bella Ciao, Bella Ciao Ciao Ciao!«. Ein Lied, dass ich das letzte Mal vor bestimmt vierzig Jahren gehört habe. Das Partisanenlied gehörte zu den Liedern im Musikunterricht, die wir bis zum Abwinken gesungen haben. Woher kennt ein 19-jähriger dieses Lied, fragte ich mich.

Das Internet wusste die Antwort. Es gibt wohl eine Netflix-Serie, in der das Lied immer mal wieder von den Protagonisten gesungen wird. Das hat mehrere Bands und DJs veranlasst, dass Lied modern aufzupeppen und einen Remix daraus zu machen. Der avancierte im letzten Jahr zum Sommerhit und zwar nicht nur im Heimatland des Liedes – in Italien.

Es ist schon erstaunlich, irgendwann erlebt alles ein »Revival«. Die Auferstehung eines Partisanenliedes, das ich aus dem Musikunterricht der DDR kenne, hätte ich allerdings nicht erwartet. Neugierigerweise habe ich mir mal die Videos diverser Interpretationen bei YouTube angesehen. Mensch, wenn wir das damals geahnt hätten, hätten wir das Lied sicher mit mehr Enthusiasmus gesungen. So war es Pflicht und wurde eher mit negativer Einstellung gesungen. Obwohl es eigentlich nicht übel klingt.

Irgendwo habe ich dann im Netz noch den deutschen Text von damals ausgegraben. Die Übersetzung in der Wikipedia ist nur bedingt singbar. Wahnsinn! Wir müssen das Lied damals wirklich sehr oft gesungen haben, denn die ersten Strophen konnte ich noch auswendig.

Ich bin mir fast sicher, dass es auch am 1. Mai gespielt und gesungen wurde, während wir durch die Straßen unserer Heimatstadt marschierten und Birkengrün mit roten Fähnchen schwenkten. Lange ist es her.

Es grünt und blüht

Veilchenblau

Weil über Ostern so schönes Wetter war, nahm ich die Kamera mit zum Spaziergang, um ein paar Fotos zu machen. Gerade jetzt, wenn die Obstbäume blühen und die Bäume ausschlagen, finde ich die Farbkontraste besonders schön. Das hat sowas von Neuanfang. Obwohl ich eigentlich eher der Herbstfan bin, kann ich mich dennoch an den vielen Blüten erfreuen.

So ist die Wiese vorm Haus nicht mehr grün, sondern hellblau. Tausende von Veilchen stehen dicht an dicht und bilden einen regelrechten Teppich. Auch die Vergissmeinnicht, die wir die vergangenen Jahre auf unserer Terrasse kultiviert haben, wurden von den Ameisen über die ganze Wiese verbreitet. Die Katzen der Nachbarin haben im Gras schon kleine Pfade getreten und hocken auf dem Fensterbrett in der Sonne.

Die japanischen Kirschen leuchten schon von weitem und in den Obstbäumen summen die Bienen. Ja, es gibt tatsächlich noch welche. Sowohl im Kurpark, als auch auf dem Gelände des Bergader Käsewerks stehen Bienenstöcke. Die Gemeinde hat im Kurpark Obstbäume angepflanzt und auch in den Gärten sieht man Apfel, Birne und Kirsche wieder häufiger.

Von unserer neuen Wohnung aus sieht man viel mehr grün. Wir haben eben keine Straße mehr vorm Haus. Abends gehen wir meistens noch ein bisschen spazieren und schauen uns den Fortschritt an, den die Natur jeden Tag macht. Inzwischen fängt bereits der Flieder zu blühen an. Aber wenn es nicht bald regnet, wird die Schönheit schnell dahin sein. Es ist staubtrocken, trotz des vielen Schnee, der im Januar gefallen ist und der zum Glück lange genug liegengeblieben ist, um tief in die Erde zu dringen.

Zu viel Sonnenschein hat halt auch seine Schattenseiten, im wahrsten Sinne des Wortes. Ach ja, die Weidezäune stehen wieder unter Strom, was das einprägsame Schild beweist.

Neuzugänge im April

Gefärbte Orchidee

Nicht nur mit unserem Transport vor zwei Wochen, haben wir unsere Wohnung um ein paar Gegenstände bereichert.

Seit dem wir uns im Januar von unserer Innovation-Couch getrennt hatten, wirkte unser Hobbyraum etwas leer. Die alte Couch hatte am Ende nur noch gekrümelt und weil es keinen Ersatzbezug gab, habe ich bei Ebay-Kleinanzeigen eine neue (gebrauchte) gekauft: gleiches Model, anderer Bezugsstoff und etwas jünger. Der Verkäufer war so nett, sie zu meinen Eltern zu liefern. Dort stand sie jetzt den Winter über, bis wir sie hergeholt haben. Nun kann man auch im Hobbyraum wieder entspannt auf der Couch rumlungern. Übernachtungsgäste können wir ab jetzt auch empfangen.

Weil sie meiner Mutter im Weg rumstand, haben wir auch noch die Monstera/Fensterblatt aus dem Wintergarten mitgenommen. Jetzt haben wir zwei solche grünen »Monster« im Wohnzimmer. Aber Grünpflanzen kann man bekanntlich nicht genug haben.

Vorsorglich hat mein Mann Samstag vor einer Woche schon mal meine Geburtstagsblumen gekauft – eine blaue Orchidee. Sie verliert aber schon die Farbe, weshalb ich die blaue Ostereierfarbe aufgehoben habe, um den Stock regelmäßig damit zu wässern. Mal sehen, ob das mit dem Nachfärben klappt.

Und dann habe ich mir endlich ein neues iPad mini zugelegt. Es wurde Zeit, mein Altes war einfach zu langsam. Man merkt dann doch den Unterschied, auch am Display. Neben dem Computer ist es mein wichtigstes Arbeitsutensil. Schließlich schreibe ich immer fleißig damit, wenn ich unterwegs oder zu faul bin, den Computer einzuschalten. Das neue ist rosé (gold) und passt damit zum iPhone.

Frohe Ostern 2019

Da Osterkarten schreiben, ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein scheint – ich habe auf meine 10 Karten gerade mal 4 Karten und zwei E-Mails zurückbekommen – wünsche ich meinen Lesern an dieser Stelle ein frohes Osterfest.

Das Wetter spielt in diesem Jahr mit. So sommerlich war es an Ostern lange nicht. Ich habe mir schon einen leichten Sonnenbrand geholt.

Ein kleiner fotografischer Gruß mit selbstdekorierten Eiern. Leider nur noch liegend, der Osterstrauß ist schon verblüht.

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