Perry im Schwarzwald

Quelle: www.mein-schwarzwald-magazin.de

Das Magazin »Mein Schwarzwald« berichtet in seiner aktuellen Ausgabe unteranderem über die PERRY RHODAN-Serie. Der Artikel richtet sich vor allem an Unkundige des Perryversums, hält aber auch für Fans ein paar interessante Informationen sowie Fotos aus den Räumen der PERRY RHODAN-Redaktion parat. Da findet sich auch mal die Auflagenzahl im Kleingedruckten oder die Anzahl der Anschläge für einen Erstauflagen-Roman. Und wer schon immer mal wissen wollten, was die Mitarbeiter des PERRY RHODAN-Marketings denn so im Schrank stehen haben, oder wie Chefredakteur Klaus N. Frick seine Heftromane archiviert, kommt an dem Magazin nicht vorbei.

Doch auch die anderen Beiträge im Heft sind interessant geschrieben und schön bebildert. Beispielsweise erfährt man wie aufwendig der Anbau von Meerrettich ist, wo man aufbereitete Lederschuhe bekommt, oder welche Leute eine Autobahnkirche besuchen. Das Geheimnis des Schwarzwälder Schinkens wird gelüftet, das Rezept für einen perfekten Glühwein abgedruckt und wofür Zitronenverbene gut ist. Die Hornisgrinde, ein legendärer Gipfel des nördlichen Schwarzwalds, wird genauso vorgestellt wie das »Molerhüsli« am Herzogenhorn und zehn Wein-Erlebnisse im Badischen. Daneben gibt es jede Menge Tips zu Ausflügen und Insider-Informationen rund um die Schwarzwald-Region.

»Mein Schwarzwald« richtet sich an Bewohner der Region, aber auch an Leser, die gern ihren Urlaub im Schwarzwald verbringen oder verbringen möchten. Das Magazin erscheint zweimal im Jahr und kann hier abonniert oder als Einzelheft bestellt werden. Es ist allerdings auch in Zeitschriftenläden zu bekommen. Einfach mal nachfragen.

 

Jugendstil, Perry und eine Bahnschranke

NEO auf dem BuCon

Das Wochenende verbrachte ich in Frankfurt. Am Samstag fand dort parallel zur Buchmesse der BuchmesseConvent statt. Es war bereits mein dritter BuCon. Inzwischen kenne ich sowohl das Prozedere und auch einige der Leute, die sich dort jährlich treffen. Wobei ich jedes Mal neue Autoren und Fans kennenlerne. In diesem Jahr hatte ich sogar eine Übernachtungsmöglichkeit in Frankfurt, so dass ich nicht völlig gestresst und umweltschädigend mit dem Flieger an- und abreisen musste.

Ich fuhr entspannt mit der Bahn am Freitagmittag nach Frankfurt, stieg dort instinktiv, ohne den Fahrplan näher zu inspizieren in die nächste S-Bahn und an der Hauptwache in die nächste U-Bahn und kam tatsächlich dort an, wo ich hin wollte. Es macht sich bezahlt, wenn man mal in Großstädten gelebt hat. Der städtische Nahverkehr scheint einem ins Blut überzugehen, oder er funktioniert halt überall ähnlich. Außerdem lag mein Ziel ziemlich zentral.

Von meiner Gastgeberin Esther Schmidt wurde ich sehr herzlich empfangen. Wir kennen uns von den Seminaren in Wolfenbüttel, bei denen sie fast schon zum Inventar gehört und gern ihr Wissen übers Schreiben an andere weitergibt. Sie wohnt in einem hundertjährigen Stadthaus im klassischen Jugendstil, mit hohen Räumen, Stuckdecken und passend eingerichtet mit edlen Tapeten und Antiquitäten. (Ich habe das ganze Wochenende nachgerechnet, wie viel es kosten würde, so ein Haus energetisch zu sanieren. Das ist zur Berufskrankheit von mir geworden.) Zwischen all den antiquarischen Schätzen entdeckte ich immer wieder nerdige Dinge, die scheinbar nicht dahin gehören, z. B. eine Tartis oder Star Trek-Postkarten. Wenn man die Bewohnerin kennt, passte dann doch alles sehr schön zusammen. Ich durfte in der Bibliothek übernachten, einem Eckzimmer mit gut gefüllten Bücherschränken bis unter die Decke und einem beeindruckenden Blick auf die Straßenkreuzung vorm Haus.

Am Freitagabend saßen wir bei thailändischen Essen noch lange zusammen und wälzten Autorenprobleme. Nach Mitternacht kam dann auch der zweite Übernachtungsgast (die Autorin Ann-Kathrin Karschnik) vom Galaktischen Forum nach Hause, so dass wir in dieser Nacht und am Morgen als kleine Autorinnen-WG verbrachten und auch gemeinsam zum BuCon fuhren, inklusive eines Zwischenstopps an der Tankstelle, weil Esthers Auto wegen der ungewohnten Beladung – drei Leute plus Gepäck – zu wenig Reifendruck meldete.

Vor dem Bürgerhaus in Dreieich war schon einiges los. Ich verbrachte ein paar Minuten in der Schlange am Einlass, bis ich meinen Eintritt zahlen konnte und meine Contüte entgegennehmen durfte. Danach ging es auch schon in die »heiligen« Hallen. Entweder waren es mehr Stände als in den vergangenen Jahren, oder sie lagen weiter auseinander, jedenfalls kam es mir voller vor, als beim letzten Mal. Allein den Lärmpegel empfand ich wegen meiner Kopfschmerzen zunächst als unangenehm. Spätestens nach dem ersten Bekannten, der mir in die Arme lief und dem ersten Gespräch waren die jedoch vergessen.

Ich führte viele Gespräche an diesem Tag, hörte mir sogar zwei Lesungen an. In einer erzählte Robert Corvus über seine Erlebnisse in Darjeeling. Ich verquatschte mich aber auch und verpasste leider die Lesung von Oliver Plaschka, die ich eigentlich hören wollte. Nahm aber am PERRY RHODAN NEO Programmpunkt teil, bei dem neben den beiden Exposé-Autoren Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm auch Oliver Plaschka, Michelle Stern und NEO-Neuzugang Lucy Guth angekündigt waren. PR-Chefredakteur Klaus N. Frick war ebenfalls gekommen, ihm versagte aber im entscheidenen Moment die Stimme, so dass Rüdiger gut vorbereitet und souverän durch die Stunde führte.

Nachdem meine Mitfahrgelegenheit schon früher hatte gehen müssen, suchte ich für die Rückfahrt nach Frankfurt eine Alternative. Rüdiger Schäfer war mein Retter, der brachte Rainer Schorm zum Frankfurter Hauptbahnhof und nahm mich kurzerhand mit. Wir warteten in Buchschlag zwar eine gefühlte Ewigkeit an einer Bahnschranke, kamen aber pünktlich an, so dass Rainer seinen Zug noch bekam. Ich fuhr voller Euphorie vom Hbf weiter und als ich aus der U-Bahn ausstieg und am Fahrkartenautomaten vorbeikam, stellte ich mit Entsetzen fest, dass ich mir gar keine Fahrkarte gekauft hatte. Unfassbar, jetzt war ich auch noch zum Schwarzfahrer geworden. 

Nach einer kurzen erholsamen Nacht, trotz des Verkehrslärms – ich bin das echt nicht mehr gewohnt, seit ich nicht mehr in München wohne  – und einem guten Frühstück fuhr ich am Sonntagmorgen wieder nach Hause. Diesmal nahm ich bis zum Bahnhof den Bus, um noch ein bisschen von der Stadt zu sehen. Der fuhr tatsächlich zwischen den Wolkenkratzern hindurch, was mich ein bisschen an meine Zeit in New York City erinnerte. So ging ein schönes und ereignisreiches Wochenende mit einem Blick auf die Frankfurter Skyline zu Ende.

Von der Schlossruine zu den Schlosslichtspielen

Den sonnigen Vormittag nutzen wir in Heidelberg zu einem Spaziergang durch den Schlossgarten. Der Schlossberg ist zwar steil, aber so kurz, dass wir binnen fünf Minuten oben waren. Die ausgedehnte Parkanlage ist kostenlos, wohingegen man für den Besuch des Schlosses und des Schlosshofs Eintritt zahlen muss. Wir verschoben das auf einen späteren Zeitpunkt und bummelten lieber durch den in Terrassen angelegten Schlossgarten, der eine unglaubliche Aussicht auf Heidelberg bietet. Man versteht, warum die Stadt bei Touristen so beliebt ist. Es ist die Lage im engen Flusstal, das sich zu einer weiten Ebene öffnet, die bemerkenswert anmutet.

Für den Abstieg vom Berg nutzen wir einen verschlungenen Waldweg und standen alsbald in der historischen Altstadt. Hier jedoch dominierten wie scheinbar überall in Deutschland Baustellen das Bild. Am Neckar entlang bummelten wir zurück zum Bismarckplatz, von wo uns die Straßenbahn bis zum Hotel zurückbrachte.

Punkt 12 Uhr Mittags starteten wir zur nächsten Etappe unseres Kurzurlaubs. Es ging nach Karlsruhe. Wie immer um diese Jahreszeit. Die Schlosslichtspiele lockten und auch das Treffen mit dem Autor des Totengräber-Tagebuchs.

Überrascht davon, dass die beiden Städte so nahe beieinander liegen, kamen wir schon 40 Minuten später am Hotel AVISA an. Drehten hier aber drei Ehrenrunden, bis wir einen Parkplatz gefunden hatten. Nett, das uns die Dame an der Rezeption anbot, ihr Fahrzeug umzuparken, damit wir einen Stellplatz bekommen. Zum Glück fuhr aber gerade jemand weg. So nah am Bahnhof ist es nicht leicht einen Parkplatz fürs Auto zu bekommen. Ehrlich gesagt, war dies eine meiner größten Sorgen vor der Reise gewesen. Normalerweise reisen wir immer mit dem Zug an.

Nach einer Stärkung in unserem Lieblingscafé »Tante Emma« und einer längeren Ruhepause war es auch schon soweit, in Richtung Marktplatz aufzubrechen. Dort hatten wir uns u.a. mit Volker Langenbein verabredet, dessen »Totengräbers Tagebuch« ich unlängst hier rezensiert habe. Organisiert hat das Treffen Lektor und Mitautor Klaus N. Frick, der ebenfalls vor Ort war.

Es wurde ein lustiger Abend, mit leckerem Essen und spannenden Geschichten. Volker beantwortete mir noch die eine oder anderer Frage, die nach der Lektüre seines Buchs noch übrig geblieben war. Es blieb Zeit für ein Foto und die Signatur des Romans. Volker hatte sich extra auf einem Zettel notiert, was er mir ins Buch schreiben wollte. Das fand ich sehr nett und ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal für seine lieben Worte.

Die Vorführung hatte längst begonnen, als wir zum Karlsruher Schloss aufbrachen. Wie immer saßen und standen viele Leute auf dem Platz vor dem Schloss. Leider war es schon so dunkel, dass man es nicht genau schätzen konnte, wie viele es wirklich waren. Mir kam es jedoch so vor, als wären es mehr gewesen, als in den Jahren zuvor.

Die ersten drei Präsentationen hatten wir verpasst, gerade aber begann »300 Fragments« von Maxin10sity, das für die ersten Schlosslichtspiele 2015 entworfen wurde. Es ist immer wieder ein Erlebnis die Show live auf der Fassade des Schlosses zu sehen und nicht nur als Clip bei YouTube. Dieses Mal standen wir ziemlich weit vorn im Schlosshof, also ganz nah dran. Die darauffolgende Präsentation »Noise3« hatten wir in den vergangenen Jahren auch schon gesehen, aber das anschließende »Our only blue One« von Maxin10sity war neu. Es ging um nichts Geringeres als die Geschichte des Universums vom Urknall bis heute, mit einem Ausblick auf die Zukunft. Eigentlich zwei Ausblicken: einem der eine vermüllte Erde zeigt und einem, in dem die Menschen in Harmonie mit der Natur leben, ohne das sie auf Wohlstand und Technik verzichten. Die Show entstand in Zusammenarbeit mit dem KIT (Karlsruher Institut für Technologie) und enthält eindrucksvolle Bilder aus unserem Kosmos.

Kurz bevor wir gingen, projizierte man noch eine Aufnahme von Alexander Gerst auf die Schlossfassade. Bei seiner Rede vom November 2018 von der Internationalen Raumstation an die zukünftigen Generationen – bei denen er sich entschuldigt, dass seine Generation, also wir, die Erde in keinem guten Zustand hinterlassen – bekam ich wiederholt Gänsehaut. Den Astro- oder besser Kosmonauten so überlebensgroß zu sehen, war echt beeindruckend und ein würdevoller Abschluss eines wirklich gelungenen Tages. Danke an alle indirekt Beteiligten!

Das Heidelberger Schloss
Hübsche Häuser neben der Baustelle
Am Neckarufer
Mit Volker Langenbein
Eindrucksvolle Show auf der Schlossfassade

Arbeitsplatz Friedhof

Quelle: shop.hirnkost.de

Der einzige Tote, den ich in meinem Leben gesehen habe, war ein Fahrradfahrer, der vor unserem Haus von einem LKW überfahren wurde. Damals war ich etwa 13 oder 14 Jahre alt und beobachtete vom Fenster aus, wie die Notärzte versuchten, den Mann wiederzubeleben und es schließlich aufgaben. Dann holte mich meine Mutter vom Fenster weg. Das letzte, was ich sah, war, wie man die Leiche mit einem Tuch abdeckte. Das Bild werde ich nie wieder vergessen.

Volker Langenbein sieht so etwas täglich und oft noch viel schlimmere Dinge, denn der Mann ist Totengräber. Jetzt hat er ein Buch darüber geschrieben, wie er zu dem Beruf gekommen ist, und was er bei seiner täglichen Arbeit auf dem Friedhof alles erlebt. Und das ist ausgesprochen interessant.

Seien wir ehrlich, wer von uns weiß schon, wie die Arbeit eines Totengräbers aussieht. Die meisten haben keine Ahnung und wollen es auch nicht wissen. Wir sind Meister im Verdrängen, wenn es ums Sterben und den Tod geht. Und wir schauen vielleicht auch auf Menschen herunter, die solche »Drecksarbeit« für uns erledigen. Warum das so ist, ist eine der Fragen, die der Autor in seinem Buch zu beantworten versucht.

Er nennt sich Rusty und hat eine schwere Kindheit hinter sich. Der gewaltsame Tod des Vaters, das tägliche Überleben auf den Straßen der Vorstadt prägen ihn und bringen ihn bis ins Gefängnis. Als er 1993 eine befristete Stelle als Friedhofsgärtner angeboten bekommt, packt er sein Schicksal am Schopf. Er arbeitet sich hoch bis zum Leiter eines Stadtteilfriedhofs. Doch der Beruf zehrt, nicht nur an seinem Körper, sondern auch an seiner Seele. Die Rufbereitschaften, in denen er nachts Selbstmörder und Unfallopfer buchstäblich von der Straße kratzen muss, lasten zunehmend auf ihm. Am Ende steht er kurz vorm Scheitern.

Geradlinig erzählt Volker Langenbein seine Geschichte. Die Kapitel bauen in den ersten zwei Dritteln aufeinander auf und liefern dem Leser einen intimen Einblick in die Arbeit eines Friedhofs. Eine Menge Arbeitsschritte sind notwendig, um einen Toten zu bestatten. Die Leiche muss abgeholt, gewaschen, umgezogen und für die Aufbahrung geschminkt werden. Bei Unfallopfern müssen Wunden vernäht und Körperöffnungen verschlossen werden. Gräber müssen ausgehoben, Blumen für die Trauerfeier arrangiert und die Zeremonie vorbereitet werden. Und am Ende müssen Sarg oder Urne beigesetzt werden. Doch das ist längst nicht alles. Ein Totengräber muss auch Grabstätten verkaufen und Hinterbliebene trösten. Er steht an vorderster Front, wenn es darum geht, mit trauernden Angehörigen zu kommunizieren. Und das alles mit einem Hauptschulabschluss und zu einem mickrigen Arbeitslohn. Erst seit 2003 gibt es die offizielle Berufsbezeichnung »Bestattungsfachkraft« und erst seit 2007 hat man sich in Deutschland auf eine einheitliche 3-jährige Berufsausbildung geeinigt. Allein daran erkennt man, welchen Stellenwert der Tod in unserer Gesellschaft hat.

»Totengräbers Tagebuch« ist kein Roman. Es ist, wie schon gesagt, ein Tagebuch. Die Geschichten beruhen auf wahren Begebenheiten und echten Personen. Und hier liegt auch das Kernproblem. Es fehlen die Plotpoints, die Konflikte für die Hauptfigur und ein geschlossener Spannungsbogen. Auch wenn im Buch viele menschliche Schicksale angesprochen werden, für Rusty geht im Grunde alles gut aus. Er hat Erfolg, er arbeitet sich schnell hoch, wird von den Kollegen und Vorgesetzten anerkannt. Man sieht ihn nicht scheitern und wenn, liefert der Autor dies in einer Zusammenfassung nach. Das macht das Buch leider, ich will nicht sagen langweilig, aber vorhersehbar.

Ein guter Vergleich an dieser Stelle ist »Bob, der Streuner« von James Bowen. Das Buch des ehemaligen Junkies entstand auf ähnliche Weise. Auch er erzählt seine Lebensgeschichte und wie die Begegnung mit einem streunenden Kater sein Leben veränderte. Doch James Bowens Geschichte ist deshalb so erfolgreich, weil er auf dem Weg zum »Ruhm« immer wieder vom Schicksal gebeutelt wird oder an sich selbst scheitert.

Das Leben ist nicht gnädig, mit keinem von uns. Jeder stößt irgendwann an Grenzen, an denen er aufgibt oder sie überwindet. Keine Frage, es gehört Mut dazu, darüber zu sprechen. So gesehen hätte ich mir gewünscht, dass Volker Langenbein ein wenig mehr aus den dunklen Kapiteln seines Lebens erzählt hätte. Von den Momenten an denen er kurz davor stand aufzugeben, oder mehr über die Konflikte, in die er durch seine Arbeit getrieben wurde, zum Beispiel über die Trennung von seiner Frau. Ich hätte den Menschen hinter dem Totengräber gern noch ein bisschen näher kennengelernt.

Doch das ist Mäkeln auf hohem Niveau. Denn wie der Titel schon sagt, ist »Totengräbers Tagebuch« kein Roman, sondern ein Tagebuch und so sollte man es auch lesen. Es ist informativ und erweitert den Blickwinkel auf jene Menschen, die uns irgendwann einmal zu Grabe tragen. Es fördert die Wertschätzung für einen Beruf, der sowohl körperlich als auch psychisch unglaublich belastend ist und zudem schlecht bezahlt wird. Allein das zählt.

Ko-Autor des Buches ist Klaus N. Frick, der als Punk im Anzug Erwähnung findet. Das Buch erschien im Juni 2019 im Hirnkost-Verlag und ist als Hardcover-Ausgabe und E-Book im Buchhandel erhältlich.

Conblues am Sonntag

Programmpunkt zur EA

Ein wenig später als am Vortag fielen wir morgens im Haus der Jugend Osnabrück ein. Dort war schon einiges los. Nicht nur die PRFZ hatte an diesem Tag ihre Zelte dort aufgeschlagen. Nein, in einem Teil des Jugendhaus war auch das Wahlbüro eingerichtet, was am Tag der Europawahl öfters für Verwirrung sorgen sollte.

Der Stand war schnell eröffnet und die ersten Fans trudelten ein. Das Programm war ursprünglich bis zum Nachmittag geplant gewesen, dann hatten aber einige Ehrengäste angekündigt, bereits am Sonntagmorgen abzureisen, unteranderem die NEO-Autoren Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm.

Ein Highlight gab es jedoch, ich meine damit die beiden Programmpunkte mit Wim Vandemaan, der in diesem Jahr von Klaus N. Frick unterstützt wurde. Leider kann ich nicht viel darüber berichten, weil ich draußen saß und mit Fans und Autoren plauderte, sowie mir von Robert Corvus eine Strafpredigt anhören musste. Falls Du das liest Robert: ich werde Deinen Rat beherzigen – mehr Schreiben und weniger PRFZ.

Abgerechnet wird zum Schluss

In der Mittagspause packte ich schon mal die Publikationen zusammen und machte gemeinsam mit Uwe die Kasse. Später tummelten sich alle im großen Saal und warteten auf die Abschiedsworte von Herbert Keßel, der den Con fast im Alleingang organisiert hatte. Von der Bühne gab es ein Dankeschön an das Orga-Team sowie an Fans und Ehrengäste, dann war der Con auch schon Geschichte. Leider waren da bereits viele schon unterwegs. Persönlich gefreut hat mich, das Chefredakteur Klaus N. Frick bis zur letzten Minute geblieben ist, obwohl ihm eine längere Heimreise bevorstand.

Im Namen des Orga-Teams bedanke ich mich herzlich beim Con-Team, bei allen Ehrengästen und selbstverständlich bei allen Fans und Besuchern: Ihr habt die 3. PERRY RHODAN-Tage in Osnabrück erst möglich gemacht. Ich hoffe, wir sehen uns alle im Jahr 2021 gesund und munter in Osnabrück wieder. Dann feiern wir 60 Jahre PERRY RHODAN-Serie. Der Termin ist schon reserviert.

Im Anschluss kehrte ein Teil des Orga-Teams im Ratskeller zum Mittagessen ein, wo wir in kleiner Runde das Wochenende Revue passieren ließen. Am späten Nachmittag spazierte ich mit meinem Mann noch durch die ausgestorben wirkende Osnabrücker Innenstadt, wobei ich einige Fotos machte. Am Ende des Tages war ich traurig, dass die beiden Tage so schnell vorbeigegangen waren.

Wie im Rausch … der Con-Samstag

Beim PRFZ-Panel

Der Samstag war tatsächlich schneller rum, als man bis Drei zählen konnte. So kam es mir jedenfalls vor.

Morgens ging es gleich nach dem Frühstück los. Im Jugendhaus bestückte ich zunächst den Stand. Am Tag zuvor hatten wir nur die Kartons unter den Tisch gestellt, jetzt musste ich die FanEditionen, Dorgon-Romane und PerryPaper-Bastelbögen noch hübsch auslegen. Enttäuschung macht sich breit, nachdem ich feststellte, dass die aktuelle SOL-Ausgabe 94 fehlte. Noch enttäuschter war ich aber, dass meine STELLARIS-Geschichte im Conbuch durch das Layout derart verhunzt wurde, dass sie eigentlich nicht mehr verständlich ist. Ich entschuldige mich also schon mal im Voraus bei denjenigen, die sich beim Lesen durch die nicht mehr vorhandenen Kapiteltrennungen verlieren. Mir bleibt nur ein seufzendes Kopfschütteln.

Kaum aufgebaut, ging es schon los mit dem Verkauf. Eine neue FanEdition und ein neuer DORGON ziehen immer Käufer an. Noch schöner wäre es aber gewesen, wir hätten mal wieder ein neues Papiermodell anbieten können. Kurz nach 10 Uhr stand plötzlich Con-Moderator Markus Gersting neben mir, um mich zum PRFZ-Programmpunkt abzuholen. Inzwischen hatten sich zum Glück mit Michael Tinnefeld und Gerhard Huber zwei Helfer gefunden, die mich an Stand vertreten konnten. Danke an die beiden Fan-Autoren.

Zusammen mit Nils Hirseland wurde ich dann auf der Bühne im großen Saal von Roman Schleifer über die SOL, die PRFZ und die FanSzene ausgequetscht. Roman ist der geborenen Entertainer und moderierte auch all die anderen Programmpunkte mit Witz und viel Wiener Schmäh. Nach dem Programmpunkt blieb ich im Saal, weil ich das, was da kommen sollte, um nichts in der Welt verpassen wollte. Unter dem langen Titel »Die Vorsitzenden der PRFZ – im Gespräch über gestern, heute und morgen« mit Klaus Bollhöfener, Nils Hirseland und Rüdiger Schäfer verbarg sich nämlich etwas anderes. Es sollte eine Überraschung werden und zwar für die Zuschauer und für einen der Beteiligten auf der Bühne. Der hatte keine Ahnung und war zunächst entspannt, blickte dann aber zunehmend ungläubiger, je länger Klaus Bollhöfener redete. Der PERRY RHODAN-Marketingchef spielte großartig mit und verlieh am Ende einem völlig verdutzten und sichtlich gerührten Rüdiger Schäfer die Ehrenmitgliedschaft der PRFZ. Überraschung gelungen, würde ich sagen.

Auch beim nächsten Programmpunkt blieb ich im Saal, weil es einer der wenigen Punkte war, die ich mir fest vorgenommen hatte anzusehen. PR-Chefredakteur Klaus N. Frick stand Rede und Antwort zu Fragen, die Roman Schleifer ihm stellte. Es waren auch einige dabei, die Fans in den Sozialen Medien gestellt hatten. Eine Stunde lang wurde über die Produktion der PERRY RHODAN-Serie geredet. Unteranderem wurden Schreibblockaden von Autoren angesprochen und der dann in Kraft tretende Plan B verraten. (Wenn es hart auf hart kommt schreibt der Chefredakteur auch mal höchstselbst den Roman übers Wochenende fertig.) Sowie allerlei weitere interessante Fakten über die Hintergründe der Serie offenbart. Ich war überrascht mit welcher Offenheit Klaus N. Frick den durchaus kritischen Fragen begegnete und sichtlich Spaß an der Unterhaltung hatte.

In der darauffolgenden Mittagspause blieb keine Zeit zum Luft holen, denn es war die Mitgliederversammlung der PRFZ ausgerufen. Hermann Ritter übernahm die Leitung und zog die Versammlung straff wie am Schnürchen durch. Immerhin 20 Mitglieder hatten sich eingefunden, beim letzten Mal in Osnabrück waren es noch 25 gewesen. Vor allem waren viele Vorstandsmitglieder nicht anwesend, was kein gutes Licht auf die innere Struktur der PRFZ warf. Da ist fürs nächste Mal definitiv noch Luft nach oben.

Mir blieb nicht mal eine Stunde am Stand, bevor ich erneut auf die Bühne klettern durfte. Roman Schleifer hatte mich gebeten, ihm beim NEO Programmpunkt zu unterstützen, um gezielt inhaltliche Fragen stellen zu können. Es war mir eine Ehre Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm ein paar Informationen zu entlocken und Rainer eine Dr. Brömmers-Frosch-KI zu überreichen. Ob die Zuschauer Spaß an dieser Unterhaltung hatten und ob sie mit den Fragen und Antworten zufrieden waren, kann ich an dieser Stelle nicht beantworten. Ich hoffe es wenigstens.

Den Rest des Nachmittags verbrachte ich am Stand, um Publikationen zu verkaufen und mit Leuten zu plaudern. Besonders gern erinnere ich mich dabei an die Unterhaltung mit Karl Nagel, dessen Lesung ich wegen NEO leider verpasst hatte. Es war aber sehr nett, den Autor, Punk und ehemaligen Kanzlerkandidaten der APPD persönlich zu treffen. Dazwischen holte ich mir noch die eine oder andere Unterschrift in der Autogrammstunde.

Die zwei Stunden vor dem Abendprogramm nutzten mein Mann und ich, mit den beiden NEO-Exposéautoren und NEO-Lektor, Dieter Schmidt, zu einem Abendessen im Kartoffelhaus, um anschließend gestärkt dem großen Finale des Con-Samstags beizuwohnen.

Rüdiger Schäfer hatte zur Saturday Night Live-Talkshow geladen und begrüßte unteranderem Wolfgang Kehl (Arndt Elmer), Andreas Brandhorst, Klaus N. Frick, Hermann Ritter und Robert Corvus auf der Bühne. Klaus Bollhöfener wurde von Klaus N. Frick gedoubelt (leider ohne fränkischen Dialekt). Dazwischen gab es Quizfragen fürs Publikum, bei dem Raritäten und Sammlerstücke gewonnen werden konnten. Ich hätte gerne die NEO-Sternenkarte ergattert, wusste aber nur den Vornamen des Pseudonyms von Rainer Schorm – Regina Shadow. Dabei stand er in der letzten Ausgabe der SOL auf Seite 43. Ich hätte es eigentlich wissen müssen. Nun ja, Namen sind eben nicht meine große Stärke.

Völlig erschöpft fiel ich kurz vor Mitternacht in Bett. Es war ein toller Tag, wie immer bei solchen Ereignissen nur leider zu kurz.

Langer Confreitag in Osnabrück

Das Con-Hotel

Die Deutsche Bahn brachte uns pünktlich und ohne Probleme nach Osnabrück. Na, ja, ich hatte meinen Mann dabei, der bringt mir bei Bahnreisen meist Glück. Ich genoss es mal wieder lange am Stück in einem Zug zu fahren, ohne nach zwei oder drei Stationen umsteigen zu müssen. Ich schrieb eine Szene für meinen Zeitreise-Roman und schmökerte in einem Buch, in dem es um PERRY RHODAN (zumindest indirekt) und um Pornos geht. Die Mischung ist durchaus skurril und witzig. Ich werde bei Gelegenheit darüber berichten.

Nach der Ankunft in Osnabrück stärkten wir uns in einem Café in der Fußgängerzone. Ein selig lächelnder Chefredakteur eilte an uns vorbei, ohne uns zu bemerken. Ich nahm aber freudig zur Kenntnis, dass Klaus N. Frick tatsächlich sein Versprechen wahr gemacht hatte, den Con in Osnabrück zu besuchen. Wo er doch in der Vergangenheit oft genug hatte verlauten lassen, keinen Perry-Con mehr besuchen zu wollen.

Während sich mein kränkelnder Ehemann im Hotelzimmer etwas hinlegte, ging ich ins Jugendhaus um Hallo zu sagen und bei den Vorbereitungen zu helfen. Vor und im Jugendhaus herrschte reges Treiben. Jugendliche aller Alterstufen tummelten sich dort. Schön zu sehen, dass sich die Jugend doch noch für nicht-virtuelle Aktivitäten von ihren Smartphones und Computer weglocken lässt.

Es hatten sich außerdem schon viele aus dem engeren Kreis der PRFZ versammelt und waren dabei, die Con-Räumlichkeiten zu dekorieren und die Händlertische aufzubauen. Die ausgedruckten Poster mit dem Programm wurden mir aus der Hand genommen und strategisch günstig aufgehängt, während ich mich um den Aufbau des Stands und das Anbringen des großen Banners an der Bühnenfront kümmerte. Im Laufe des Nachmittags kamen weitere Fans vorbei und boten ihre Hilfe an. Vielen Dank an dieser Stelle dafür, denn so waren wir schneller fertig als gedacht und setzten uns bei einem Kaffee im großen Kreis zusammen.

Gegen 18 Uhr wechselten wir ins wenige Meter entfernte Kartoffelhaus. Michael Tinnefeld und Gerhard Huber hatten mich schon im Vorfeld zum Essen eingeladen, als Dankeschön, dass ich ihre FanEdition lektoriert hatte. Nach einem sehr guten und vor allem umfangreichen Abendessen schlenderten mein Mann und ich ins Hotel zurück.

Am späteren Freitagabend traf sich dann die PRFZ-Spitze zu einem Vorgespräch im Biergarten vom Romantik-Hotel Walhalla. Mit von der Partie war Klaus Bollhöfener aus der PR-Redaktion. Wir sprachen über Zukünftiges und über die Verbesserung interner Abläufe. Doch je weiter der Abend voranschritt, desto kälter wurde es. Als ich eingewickelt in zwei Decken und mit einer Tasse Tee immer noch fror, zog ich mich dann doch lieber ins Hotelzimmer zurück. Außerdem war es spät und ich wollte am nächsten Morgen ausgeschlafen sein.

Der Saal im Jugenhaus

Interview auf Russisch

Ich betreibe heute mal Metablogging. Das heißt, ich berichte über einen Blogeintrag eines Perryfans aus Russland, mit dem ich für die SOL ein Interview geführt habe. Das Interview hat der Fan nun auf Russisch auf seinem Blog veröffentlicht. Wer Lust hat mal meinen Namen auf Russisch zu lesen, darf gern dort vorbei schauen. Mit dem Google-Übersetzer kann man dem Text sogar ziemlich gut folgen.

Fast dreißig Jahre nach meiner letzten Russischstunde habe ich die Interviewfragen in Russisch verfasst und anschließend die Antworten zurück ins Deutsche übersetzt. Es ist erstaunlich, wie viel von den acht Jahren Russischunterricht hängen geblieben ist. Zum Lesen, bzw. zum Erfassen der Zusammenhänge reicht es allemal. Übersetzen konnte ich damals schon ziemlich gut. Die Sprache gehörte auch zu meinen Lieblingsfächern, gerade wegen ihrer grammatikalischen Komplexität – mit sechs Fällen, drei Geschlechtern und dem kyrillischen Alphabet.

Aber seien wir ehrlich, ich könnte in einem Moskauer Restaurant zwar die Speisekarte lesen, aber weder Essen noch Trinken bestellen. Im Sprechen bin ich eine absolute Null. Da bekomme ich höchstens ein paar Begriffe und wenige Verben zusammen, geschweige denn richtige Sätze. Verbale Kommunikation haben wir leider nicht wirklich im Unterricht gelernt. Wie auch, wir haben ja nie einen Russen getroffen, obwohl es bei uns in der Stadt eine ganze Kaserne voll gab. Doch die armen Soldaten durften da nicht raus – die sind höchstens in der Nacht über den Zaun geklettert und haben im Garten meiner Oma Obst und Gemüse geklaut, weil sie so wenig zu essen bekommen haben. Und die Offiziere mit ihren Frauen und Kindern haben sich mit den DDR-Bürgern nicht abgegeben. So kommt es, dass ich zwar Russisch lesen, und zumindest ein paar Worte sowie meinen Namen schreiben, aber nicht wirklich kommunizieren kann.

Was ich besonders lustig finde, sind die Namen der PERRY RHODAN-Mitarbeiter Philine-Marie Rühmann und Klaus N. Frick in kyrillischen Buchstaben. Da auch Eigennamen im Russischen gebeugt werden, bekommen sie je nach Fall unterschiedliche Endungen angehängt, was mitunter echt witzig klingt.

Beispiel?

Филене-Мари Рюманн (Philine-Marie Rühmann)

Клаусу Н. Фрику bzw. Клауса Н. Фрика (Klausu N. Fricku bzw. Klausa N. Fricka)

Buchmesse Blitzbesuch 2

Redakteure beim Plausch

Und hier die Fortsetzung …

In Halle 5 kaufte ich unter anderem das neueste Werk von Dirk Bernemann. Leider war der Autor dieses Mal nicht vor Ort, aber ich hielt ein Schwätzchen mit seinem Verleger. Bei einem anderen Verlag ergatterte ich die Visitenkarte eines Lektors. (Mal sehen, ob sich da was ergibt.) und beim Stand von Papyrus-Autor erfreute ich mich an der Bücherwand. Die Software-Schmiede hatte im Vorfeld dazu aufgerufen, Bücher, die mit Papyrus-Autor geschrieben wurden, am Stand auszustellen. Eine nette Idee, wie ich finde.

In Halle 3 wollte ich mir dann wenigstens den Roman von Bela B kaufen, doch ich fand ihn am Stand von Heyne nicht. Auf meine Nachfrage war der Mitarbeiter selbst verdutzt, dass keine Exemplare mehr im Regal lagen. Ein anderer wusste aber noch eines aus den Tiefen eines Schrankes hervorzuzaubern, so dass ich tatsächlich das letzte Exemplar erwischte.

Mit vollem Beutel eilte ich zurück in Halle 2, wo Andreas Eschbach am Perry-Stand seine Perry Rhodan-Biografie signieren sollte. Ich kam sogar erstaunlich gut durch, weil sich viele der Messebesucher bei der Wärme nach draußen geflüchtet hatten und dort in der Sonne saßen. Im letzten Jahr, sah das anders aus, da lag Schnee auf dem Hallendach.

Am Perry-Stand traf ich auf die umtriebigen Mitglieder des Mannheimer Stammtischs, die bereits in den Startlöchern warteten. Nach und nach kamen andere Besucher hinzu, die bereits den dicken Wälzer von Eschbach bereithielten. Überpünktlich traf dann auch der Autor ein, der gut gelaunt und mit souveräner Ruhe alles unterschrieb, was man ihm entgegenhielt. (Ob Körperteile auch dabei waren, kann ich aber nicht sagen.) Auch ich hatte den Roman durch die halbe Republik nach Leipzig geschleppt. Mein Mann hatte es sich nicht nehmen lassen, ihn schon im Voraus zu kaufen und auch zu lesen. Obwohl ich das Buch eigentlich erst auf der Messe kaufen wollte. Aber gut das ich es dabei hatte, denn laut einigen Besuchern, war es an diesem Tag bereits ebenfalls ausverkauft.

Ich schwatzte lange mit ein paar Fans über Dies und Das, sah Andreas Eschbach beim Signieren zu und kaufte an den umliegenden Ständen noch ein paar Bücher, meist solche, dessen Autoren ich persönlich kannte.

Weil ich irgendwann nicht mehr stehen konnte, lauschte in der Leseinsel zunächst einer Lesung aus »Warrior-Cats« und später der von STELLARIS-Autor und Wolfenbüttel-Seminarteilnehmer Ulf Fildebrandt. Bei der Gelegenheit muss ich anmerken, dass die Sitzgelegenheiten der Leseinseln, für ein deutlich jüngeres Publikum ausgerichtet sind. Nicht nur ich hatte Mühe, mich wieder vom Boden zu erheben.

17 Uhr! Der letzte Termin an diesem Freitag war ein Treffen mit PR-Chefredakteur Klaus N. Frick. Wir sprachen über die FanSzene und die PRFZ. PR-Mitarbeiterin Madeleine Grobe machte noch ein schönes Foto von uns und dann musste ich auch schon wieder weg.

Denn die Bahnverbindung zwischen Saalfeld und Leipzig, die noch im vergangenen Jahr so passend funktioniert hatte, gibt es nicht mehr. Inzwischen muss ich mehrfach umsteigen und brauche im Durchschnitt zweieinhalb bis drei Stunden. Also entschied ich mich für einen ICE über Erfurt, mit dem ich in knapp zwei Stunden zu Hause sein würde.

Weil ich spät dran war, nahm ich wieder den Bus. Der gleiche Busfahrer vom Mittag war immer noch gut drauf und machte seine Späße mit den Fahrgästen und den Besuchern, die vor dem Bus mitten auf der Straße spazierten, ohne nach rechts, links oder nach hinten zu schauen. Mit viel Humor kam ich am Messebahnhof an, wo auch schon mein ICE wartete. Hier tat ich zum ersten Mal etwas, was ich noch nie gemacht habe. Ich stieg ohne Fahrkarte in den Zug. Die kaufte ich erst an Bord über meine Smartphone-App. Das Internet macht es möglich.

Völlig erschlagen aber hoch zufrieden fiel ich an diesem Tag spät abends ins Bett. Und ich wünschte mir tatsächlich mehr Zeit für den nächsten Messebesuch. Es war heuer wirklich ein bisschen zu hektisch gewesen.

Vielen Dank an Madeleine Grobe aus der PERRY RHODAN-Redaktion für das nette Foto.

PR 3000 Nachlese

Ich teile heute mal zwei Audio-Interviews vom österreichischen Journalisten Christian Wehrschütz. Der auch auf der Veranstaltung im Münchner Literaturhaus war und viele Beiträge zu PERRY RHODAN für den ORF gedreht hat. Einige sind heute bei ORF2 zu sehen. Zumindest für diejenigen, die in Österreich wohnen oder die Sender über das Kabelfernsehen bekommen (wie wir).

Christian Wehrschütz ist selbst Fan und hat neben Interviews mit den beiden Wiener PR-Autoren Michael Marcus Thurner und Leo Lukas, auch mit Andreas Eschbach und Klaus N. Frick gesprochen. Letztere verlinke ich hier mal, weil ich sie auch für Nicht-Perryfans ausgesprochen interessant finde.

Viel Spaß!

#PerryRhodan Band 3000 Interview mit #AndreasEschbach

Eschbach hat eine fiktive Biographie der Jugend von PR geschrieben, bis zum Mondflug. Lesenswert.Perry Rhodan Sendetermine im ORF am 18.2.2019Die Sendungen können über Livestream aber auch danach über die sogenannte TVThek des ORF gehört und gesehen werden. Die TV-Beiträge stelle ich dann auch noch auf meine offizielle Facebook-Seite. Radio:Kulturjournal um 17.09 Ö1 Fernsehen:ORF2, „Mittag in Österreich“ ab 13.15 nach der Zeit im Bild um 13 UhrORF2, „Studio2“ Beginn der Sendung um 17.30 Kultur Montag, ORF2, Beginn um 22.30

Gepostet von Christian Ferdinand Wehrschütz am Mittwoch, 13. Februar 2019

 

#PerryRhodan Band 3000 Interview mit CHefredakteur #KlausFrick

Die Sendetermine für Montag habe ich auf FB bereits angekündigt. Ad astra. CW

Gepostet von Christian Ferdinand Wehrschütz am Freitag, 15. Februar 2019