Christinas Multiversum

Ansichten, Rezensionen, Kommentare

rainbow

Schokohäuschen zum Selberbauen

Wer schon immer mal ein Haus bauen wollte, für den hat Milka jetzt die richtige Anleitung parat. Winterlich geschmückt passt das auch noch zur kommenden Jahreszeit.

Ach, ja! Essen kann man es natürlich auch.

Hinweis für Autoren und Verlage

In den vergangenen Wochen erhielt ich vermehrt Rezensionsanfragen von Verlagen und Selfpublishern. Wenn ich wollte, könnte ich quasi den ganzen Tag nichts anderes tun, als zu lesen und zu rezensieren. Da ich aber irgendwie auch Geld verdienen muss und ich meinen Blog bewusst werbefrei halten möchte, kann ich nicht auf alle Rezensionsanfragen eingehen. Ich habe daher beschlossen, folgenden Text auf meine Infoseite zu stellen:

Ich nehme nur Rezensionswünsche entgegen, wenn sie sich auf das Genre Science Fiction beschränken. Ich lese keine Fantasy oder dystopische Romane! Ich rezensiere gern auch Romane, die sich mit Subkulturen des späten 20. Jahrhunderts beschäftigen. Ich behalte mir vor, keine Rezension zu veröffentlichen, wenn ich den Text als nicht lesbar erachte. Ich bin nicht daran interessiert, Verrisse zu schreiben oder Autorenbashing zu betreiben. Bin aber gern bereit, dem/der Autor/in meinen persönlichen Eindruck zum Roman in einer persönlichen E-Mail zu schildern.

Das klingt jetzt wahrscheinlich ein wenig arrogant, aber ich weiß mir momentan nicht anders zu helfen, da ich nicht die Zeit habe, auf jedes Angebot mit einer E-Mail einzugehen. Sorry!

Bestrafte Naivität

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 186 – »Aufstand der Goldenen« von Susan Schwartz

Die Crew der MAGELLAN verarbeitet noch den Tod ihres Kameraden, als ein Notruf sie erreicht. Während das Flaggschiff im Kriiyrsystem zurückbleibt, um mit den Laurin (Naiir) diplomatische Gespräche zu führen, bricht Perry Rhodan mit der FERNAO und der DOLAN auf, um dem Signal auf den Grund zu gehen. Sie entdecken ein Sonnensystem, dessen Sonne zu einem roten Riesen angeschwollen ist und zwei der inneren Planeten bereits zerstört hat. Schnell wird den Menschen klar, dass ihnen keine Zeit bleibt, die fünf Milliarden Ranaarer auf dem dritten Planeten zu evakuieren. Zwar warten zehntausend ranaarische Schiffe, um den Teil der Bewohner aufzunehmen, der im wahrsten Sinns des Wortes das große Los gezogen hat. Aber es wird nicht reichen, man würde eine ganze Flotte von Schiffen wie der MAGELLAN benötigen.
Da gibt es einen Zwischenfall in einer Biofabrik. Den, dort, von der Allianz gezüchteten Goldenen, gelingt die Flucht. Sie wollen den sterbenden Planeten ebenfalls verlassen und nutzen ihre Intelligenz, um nicht nur die FERNAO sondern auch die DOLAN unter ihre Kontrolle zu bringen. Rhodan sieht hilflos zu, wie die psychopathischen Klone nicht nur unschuldige Ranaarer ermorden, sondern auch Pläne schmieden, um die MAGELLAN zu erobern und sich damit an den Laurin für das Massakar auf Torran-Gar zu rächen, während er und die Crew der FERNAO auf dem sterbenden Planeten festsitzen. Icho Tolot muss eine Entscheidung treffen, die das Leben Vieler über das Leben Weniger stellt, um seine Freunde zu retten.

Es ist nicht alles Gold was glänzt – unter diesen Leitspruch könnte man den Roman von Susan Schwartz einordnen. Dabei enthält der Roman eine Menge wichtiger moralischer Fragen. Auch die Beschreibungen der Ranaarer und ihrer Welt sind plastisch und gelungen. Aber – und hier haben wohl Exposáutoren als auch Autorin gleichermaßen Anteil – das Verhalten von Perry Rhodan und seinen Mitstreitern innerhalb der Geschichte ist mehr als zweifelhaft. Man kann es fast schon töricht nennen, mit welcher Naivität sie den Goldenen in die Falle gehen. Da ist plötzlich nichts mehr übrig von der Cleverness, die die Crew der MAGELLAN und FERNAO in den vergangenen Staffeln an den Tag legte. Dass die Menschen einem Notsignal folgen, obwohl sie im System einer fremden Intelligenz stehen, die für den Tod eines ihrer Freunde verantwortlich ist (absichtlich oder unbeabsichtigt), dem kann ich noch folgen. Helfersyndrom! Aber wie sie sich von den Goldenen auf der Nase herumtanzen lassen, hat mich richtiggehend geärgert. Sowohl Superhirn Eric Leyden, als auch Perry Rhodan selbst, erkennen die offensichtliche Gefahr viel zu spät und selbst dann warten sie nur ab, statt zu agieren. Da hilft auch ein übermotivierter Gucky nicht mehr. Fast scheint es, als wäre die stoische Gelassenheit der Ranaarer ansteckend.

Dass dann auch Icho Tolot und die KI der DOLAN so spielend leicht von den Goldenen aufgehalten werden können, ist der Gipfel der Unglaubwürdigkeit. Ihre Überlegenheit ist mehr als fragwürdig, wenn man bedenkt, wie die Autorin in bester Gruselmanier die Klone zum Leben erweckt. Der Roman erschien wenige Tage nach Halloween und ich hatte die ganze Zeit im Hinterkopf, dass sich die Geschichte wie eine Parodie auf diverse Horrorfilme anfühlt. Vom Zombiestreifen mit unausgereiften Klonen bis hin zu den schreienden Menschen aus »Die Körperfresser kommen«. Diese unfreiwillige Komik empfand ich nicht nur als störend, sondern als beleidigend. Ich möchte als Leser ernst genommen werden. Bei »Aufstand der Goldenen« hatte ich eher das Gefühl verspottet zu werden. Glaubhaft wäre gewesen, wenn die Goldenen fertig ausgebildet aus ihren Tanks gekrochen wären. Das hätte auch besser mit der Erklärung übereingestimmt, dass das Projekt schon vor Jahrhunderten stillgelegt wurde.

Auf die unzähligen wissenschaftlichen Patzer, z. B. dass aus einem Neutronenstern ein Weißer Zwerg entsteht oder eine Sonne zwei Drittel des Himmels einnimmt, will ich gar nicht eingehen. Auch die »infrarotsichtigen Augen« hätte ich verschmerzen können, wenn die Autorin die übertriebene Moral der Menschen bis zum Ende durchdacht hätte. Tolot ist letztendlich derjenige, der die einzig vernünftige Entscheidung trifft und die Goldenen aufhält, bevor sie die halbe Milchstraße in Schutt und Asche legen können. »Die Bedürfnisse Vieler sind wichtiger als das Wohl Weniger« – schon Spock wusste, dass manchmal der Tod Einzelner in Kauf genommen werden muss, um die große Masse vor Schaden zu bewahren. Perry und Co zerbrechen sich den Kopf über das Überleben von achtzig psychopathischen Mördern, während sie am Ende Milliarden Ranaarer ihrem Schicksal überlassen. Der Ranaarische Regierungschef lehnt Rhodans Angebot ab, wenigstens ein paar tausend Ranaarer an Bord der FERNAO und der MAGELLAN unterzubringen. Hat sich irgendjemand Gedanken gemacht, dass vielleicht nicht alle Untergebenen der gleichen Meinung sind? Nein! Diese Aussage wird einfach so akzeptiert und das ist es, was mich am Ende richtig wütend gemacht hat. Auf der einen Seite wird ein moralischer Konflikt geschürt, der eigentlich keiner ist, während auf der anderen Seite der eigentliche Konflikt ignoriert wird. Die Goldenen sind gefährliche Krüppel, die sogar der Allianz gefährlich werden können. Ihr Leben ist zudem eine Tortur, die man dem ärgsten Feind nicht wünscht. Während die Ranaarer ein unschuldiges Volk sind, dass von den Laurin gnadenlos für ihre Zwecke ausgenutzt wurde. Die Parallelen zu den Meistern der Insel sind hier eindeutig.

Versöhnend ist am Ende nur die Erkenntnis von Perry Rhodan, dass was im Sonnensystem der Ranaarer passiert, möglicherweise auch im Solsystem geschieht und sie unbedingt zur Erde zurückkehren müssen. Endlich!

Fazit: »Aufstand der Goldenen« wirkt wie ein, aus der Staffelhandlung herausgelöster Roman, der mit großen Ambitionen daherkommt, die letztendlich einer schlecht durchdachten Story geopfert werden. Ich empfand diesen NEO-Roman nicht nur vergebens, sondern als einen Schlag ins Gesicht. Da kann man als Autor/in noch so stilsicher schreiben, wenn man den großen Fehler begeht und seine Leser nicht ernst nimmt.

Sommer im Herbst

Nachdem sich der Nebel lichtet, knallt die Sonne vom Himmel, als müsse sie die verlorene Zeit aufholen. Sie bringt die Farben des Herbstes zum Leuchten und den blauen Himmel gleich mit. An den Wegen blüht der Löwenzahn, gleichzeitig hat er Pusteblumen ausgebildet, die hoffen, beim nächsten Windhauch ihre Samen der Luft zu übergeben. Das Laub raschelt unter meinen Füßen. Es riecht nach Erde und modrigem Holz. Selbst das Licht scheint anders. Weich und mild senkt es sich über die Landschaft, lockt noch die letzten Pigmente aus Laub und Boden. Obwohl es in diesem Jahr so trocken war, zeigen sich die Bäume erstaunlich bunt. Selbst jetzt noch Mitte November. Die Wiesen sind grüner als im Sommer und weil es so warm und mild war, blüht der Raps. Die letzten Schmetterlinge flattern auf der Suche nach einem Winterquartier über die blattlosen Hecken. Zugvögel ziehen in Formation über den Himmel und machen mit lautem Geschnatter auf sich aufmerksam. Der See liegt da wie ein bleierner Spiegel, eingerahmt vom hellbraunen Schilfgürtel und reflektiert das flach einfallende Sonnenlicht.

Ich bin ein großer Herbstfan, in keiner Jahreszeit fühle ich mich wohler als im Herbst. Da kann der Himmel auch mal grau sein, denn es gibt dazwischen immer Tage wie gestern, an denen mich Licht und Farben begeistern. Nirgends im Jahr ist das Farbspektrum der Natur so umfangreich wie in den Monaten Oktober und November. In diesem Jahr scheint die Sonne besonders warm und hinterlässt am Abend einen rosa Schimmer in meinem Gesicht. Ich habe mir auf unserem zweistündigen Spaziergang tatsächlich einen Sonnenbrand geholt – im November! Nun, die Fotos waren es wert.

Mission complete

In dieser Woche ist unsere Wohnung fertig geworden. Am Mittwoch kam die Küche und gestern haben meine lieben Kollegen noch den Waschtisch im Bad angebracht. Jetzt ist alles so wie wir es uns vorgestellt haben.

Die neuen Küchenschränke und die Arbeitsplatte passen gut zu unserer vorhandenen Spaceküche. Wir haben nun nicht nur genug Raum für alle Koch- und Backutensilien, sondern endlich auch Platz für eine Brotschneidemaschine. Etwas, was ich in den vergangenen Jahren schmerzlich vermisst habe. Pünktlich zur Vorweihnachtszeit ist jetzt auch genügend Fläche vorhanden zum Teig ausrollen und Plätzchen dekorieren. Wir stehen uns zu zweit nicht mehr im Weg. Selbst die Lieferung und der Aufbau lief dieses Mal glatt, kein Vergleich zu dem Theater, was wir mit unserer Spaceküche erlebt hatten. Wir haben die Schränke bei einem anderen Möbelhaus bestellt, weil es unsere Küche leider nicht mehr gibt.

Den Badschrank hatten wir im Sommer in der Baywa entdeckt und uns sofort darin verliebt. Das Waschbecken ist aus mintgrünem Floatglas und könnte von hinten beleuchtet werden. Darauf haben wir dann aus Umweltgründen verzichtet. Es sieht auch so ganz schön aus.

Perry 3000 Event

Karten zum Event

Heute kamen sie, die Karten zur Perry-Veranstaltung im Literaturhaus in München.

Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich zwei der limitierten Tickets ergattern konnte. Innerhalb von vier Tagen war die Veranstaltung nämlich ausverkauft. Ich weiß nicht, ob Verlag oder PERRY RHODAN-Redaktion mit einem solchen Ansturm nicht gerechnet haben. Vielleicht hätten sie besser eine größere Location gebucht. Obwohl man ohnehin nur eine kleine Veranstaltung wollte, des Arbeitsaufwands wegen.

Ich bin jedenfalls froh, dabeisein zu dürfen. Die Programmpunkte versprechen interessant zu werden. Außerdem möchte ich im Anschluss für die SOL und die vielen Fans, die beim Kartenverkauf leer ausgegangen sind, darüber berichten. Ein paar meiner Redaktionskollegen werden ebenfalls vor Ort sein, da könnten wir im Anschluss fast noch eine SOL-Redaktionssitzung abhalten.

Schauen wir mal!

Warum man die Karten allerdings in einem größeren Karton verschickt hat, anstatt in einem simplen Umschlag, bleibt das Geheimnis des PERRY RHODAN-Onlineshops. Vielleicht resultieren hieraus die sechs Euro, die man pro Ticket zusätzlich bezahlen musste. Ich weiß es nicht, finde es aber vor allem ökologisch bedenklich.

Autor und Fandom-Urgestein gestorben

Wieder ist eine Persönlichkeit aus dem PERRY RHODAN-Fandom unerwartet und viel zu früh von uns gegangen.

Achim Mehnert (*1961) starb am 7.11.2018 in Köln.

Persönlich sind wir uns nie begegnet, denn ich besuchte nie den ColoniaCon. Aber ich kannte den Autor mit dem markanten Aussehen von Fotos und aus den Erzählungen anderer. Er schrieb für PERRY RHODAN und ATLAN genauso wie für Ren Dark und Professor Zamorra. Er war Mitveranstalter des ColoniaCon und dort immer hinter der Theke präsent.

Erneut ein PERRY RHODAN-Autor den ES vor seiner Zeit zu sich geholt hat. Wie viele Romane hätte er noch schreiben, wie viele Kölsch hätte er noch trinken wollen und bei wie vielen Cons wollte er im Kölner Jugendpark noch hinter dem Tresen stehen?

Was bleibt sind seine Texte und die Erinnerungen der Menschen, die ihn gekannt haben. Mein Beileid gilt allen Angehörigen und Freunden.

Ad Astra, Achim!

Mangels eines Fotos verlinke ich hier Achims Blog.

Halloweennachtrag

Fast hätte ich es übersehen. Es gibt ein neues Video von Simon’s Cat. Eigentlich sind es mehrere Videos zum Thema Halloween. Das ist war vorbei, aber die Filmchen kann man sich eigentlich immer ansehen.

Viel Spaß!

Kassettenkind

Mein SKR-700

Viele Punkbands bringen ihre Songs wieder oder immer noch auf Vinyl heraus. Mangels Plattenspieler könnte ich die nicht mal abspielen. Ich könnte den wahrscheinlich auch gar nicht bedienen. Wenn ich als Kind irgendwas auf Platte anhören wollte, so haben die immer meine Eltern aufgelegt. Fasziniert war ich damals aber nicht von dem Plattenspieler, sondern am meisten von dem Marderhaarpinsel, mit dem man die Staubkörner von den Platten entfernte.

Später besaß ich selbst auch ein oder zwei eigene Platten. Eine haben mir meine Eltern im Intershop gekauft, eine andere erreichte mich in einem Westpaket. Irgendwo habe ich die auch noch und meine Eltern haben noch mindestens zwei, wenn nicht gar drei Plattenspieler herumstehen (und ein Grammophon), aber wie gesagt, ich wüsste wirklich nicht mehr, wie man die bedient.

Ab 1988 war ich Kassettenkind, denn da bekam ich zur Jugendweihe und Konfirmation meinen ersten Kassettenrekorder. Einen SKR 700 – gute DDR-Ware. Der hat damals mit 1540 Ostmark ein Vermögen gekostet (für das Geld mussten meine Eltern zwei bis drei Monate arbeiten), aber dafür funktioniert er heute noch. Der Rekorder hatte den Vorteil, dass ein Radio integriert war und man die Lieblingssongs direkt und ohne Kabel aufnehmen konnte. Ein Mikro hatte er aber auch. So kam es, das ich 1988 und 1989 jeden Freitagabend vor dem Radio verbrachte und bei der Hitparade auf Bayern 3 eifrig mitgeschnitten habe. Und wehe der Moderator hat in den noch laufenden Song reingequatscht …

Irgendwann kam ich auf die Idee mangels Videorekorder auch Filme und Serien vom Fernsehen aufzunehmen. Leider hatte unser alter Fernseher keine Buchse für das »Überspiel- /Diodenkabel« und ich musste das integrierte Mikrophon des SKR benutzen. So wurden die Eltern kurzerhand zum Schweigen verurteilt, während im Fernsehen der Lieblingsfilm lief und ich hektisch die Kassette drehte, wenn eine Seite fertig bespielt war. Später hörte ich das Aufgenommene immer während der Hausaufgaben. So kommt es, dass ich einige Filme aus meiner Jugendzeit noch heute Wort für Wort mitsprechen kann – so oft habe ich die Kassetten gehört.

Autovermietungen und Kreditkarten …

… sind eine Kombination, bei der man unheimlich aufpassen muss. Leider lässt sich diese Kombination nicht vermeiden, denn ohne Kreditkarte kann man kein Auto mieten. Umso umsichtiger sollte man im Nachhinein sein. Besonders sollte man seine Kreditkartenabrechnung anschließend genau unter die Lupe nehmen.

In diesem Jahr ist es mir wiederholt passiert, dass nach dem Urlaub unerwünschte Beträge von meiner Kreditkarte abgebucht wurde. Einkäufe, die ich nie getätigt habe. Mein Verdacht fiel sofort auf die Autovermietung, bei der wir im Mai unseren Mietwagen an der Algarve gemietet hatten. Das Gleiche war uns nämlich schon 2008 in Rumänien passiert, mit der gleichen Autovermietung wohlgemerkt. Dabei hatten wir auch dieses Mal, den Mietwagen bereits in Deutschland über den ADAC gebucht und bezahlt. Doch alle Vorsicht nützte nichts, man benötigt die Kreditkarte als Kaution für den Wagen. Auf der Juniabrechnung meiner Kreditkarte tauchte die Abbuchung eines Adidas Shops in Amsterdam auf sowie weitere 11 Euro der Autovermietung in Albufeira über die ich keine Rechnung bekommen habe.

Der Verdacht, dass die Kreditkartendaten in der Autovermietung geklaut worden waren, lag nahe, weil meine Karte brandneu war und ich bisher nur einmal bei Amazon damit eingekauft hatte. Beweisen konnte ich freilich nichts. Ich ließ also die Karte sperren und bekam die unberechtigten Summen ersetzt. Hatte aber die Scherereien und musste mir mal wieder eine neue Kartennummer inklusive Pin merken.

Vergangene Woche erhielt ich ein Schreiben der Autovermietung. Sie haben im September festgestellt, dass ein Mitarbeiter der besagten Filiale in Albufeira im großen Stil Kreditkartendaten geklaut und für private Einkäufe genutzt hat. Und bestätigten damit meinen Verdacht. Sie baten um Entschuldigung und forderten mich auf, meine Kreditkartenabrechnungen auf Unregelmäßigkeit zu prüfen. Gleichzeitig erklärten Sie, dass sie den Mitarbeiter entlassen und bei den Strafbehörden angezeigt haben. Seit April trieb der oder die (uns bedienten zwei Frauen in der Filiale) Täterin ihr Unwesen. Aufgeflogen ist es aber erst im September. Das ist eine ziemlich lange Zeit, in der sicher genügend Touristen zum ahnungslosen Opfer geworden waren.

Die Konsequenz der Geschichte: Traue keiner Mietwagenfirma! Wobei man das natürlich nicht pauschalisieren kann. Schwarze Schafe gibt es überall. Bei mir bleibt jedoch nach zwei ähnlichen Vorkommnissen ein fader Beigeschmack. Zumindest werden wir diese eine spezielle Firma in Zukunft meiden.