Entartete Zeit und andere chaotische Zustände

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 387 – »Zeitbruch« von Dietmar Schmidt & Oliver Müller

Endlich sind Perry Rhodan und seine Gefährten in der Gefahrenzone des Taschalonsystems angekommen, wo sie Atlans Sohn finden wollen. Mit einer Maxi-Disk begeben sich Thora und ihr Mann auf den Planeten Zhalur’Kamon. Sie werden begleitet von Atlan, Dao-Lin-H’ay und Gucky. Auf dem Planeten werden sie mit chaotischen Raum- und Zeitphänomenen konfrontiert und Gucky verschwindet plötzlich, weil er Weidenburn in Gefahr wägt. Von Eric Weidenburn erhoffen sich die Rhodans Informationen über ein spezielles Artefakt, das sie benötigen, um ihre Tochter Nathalie zu retten.
Doch Weidenburn hat ganz andere Sorgen. Nach einem Experiment mit einem Chrono-Resonator und einem der Artefakte, bei dem eine Kollegin Weidenburns verschwand, reagiert er allergisch auf die Artefakte. Er leidet unter Kopfschmerzen, Übelkeit und Halluzinationen, sobald er sich dem Labor nähert. Doch sein Vorgesetzter, der arkonidische Wissenschaftler Varek da Sharib, übt Druck auf ihn aus, um Weidenburn zur Fortsetzung der Versuche zu zwingen. Dieser versucht wiederum durch Manipulationen, die Anlage zu sabotieren und wird beinahe ertappt. Es ist Gucky, der Eric mehrmals aus einer misslichen Lage hinaus teleportieren kann. Letztendlich gelingt es dem Thetiser die Anlage zu zerstören, doch der Preis dafür ist hoch. Es kommt zu einem Zeitbruch, der sich über den Planeten und das Taschalonsystem ins ganze Universum auszudehnen droht. Es entsteht eine Negasphäre!
Am Ende aber können Perry und seine Freunde Eric Weidenburn befreien. Durch ihn erfahren sie, dass die Artefakte in den falschen Händen, eine ungeheure Bedrohung für die Stabilität des Universums darstellen. Weshalb Varek da Sharib, die Artefakte als Waffen einsetzen will, um sich zum neuen Alleinherrscher von Arkon aufzuschwingen.

Oha! Jetzt sind wir also beim Negasphären-Zyklus angelangt. Es ist immer wieder erstaunlich, wie es den Exposéautoren gelingt, alte Begriffe mit neuem Inhalt zu füllen. Man darf gespannt sein.

Der vorliegende Roman ist spannend. Keine Frage. Aber … ein paar der Handlungstwists finde ich weniger gelungen. Ganz besonders am Ende, an dem weder die Protagonisten noch die Leser erfahren, wie sich Perry und Co aus der vertrackten Situation befreien konnten. Das war schwach. Wahrscheinlich ist den beiden Autoren der Platz ausgegangen. Das hätte vermieden werden können, wenn im Vorfeld einige Dinge weggelassen worden wären.

Ich habe mich beim Lesen immer wieder gefragt, was Perry und Co da eigentlich treiben. Sie wollten nur auf den Planeten, Weidenburn rausholen und wieder wegfliegen. Aber sie lassen sich dauernd von ihrer Mission ablenken. Bei den verschiedenen Raum- und Zeit-Phänomenen habe ich noch ein Auge zugedrückt, weil das irgendwie zur Handlung gehörte. Aber spätestens bei dem Raumschiffwrack und Perrys Suche nach Überlebenden, war der Spaß vorbei. Die Kapitel haben einerseits nichts mit der Handlung zu tun und sind zweitens völlig lebensfremd geschrieben. Man stelle sich vor, man käme auf dem Weg zu einem wichtigen Termin an einem kaputten Auto vorbei. Ein Teil des Autos ist schon von Pflanzen überwuchert, ein anderer Teil schaut neu aus. Würde man wirklich auf die Idee kommen, dass in dem Auto noch Menschen sitzen, die auf Hilfe warten? Und wenn ja, würde man die Verletzten dort ohne Not herauszerren und damit riskieren, dass sich ihre inneren Verletzungen verschlimmern? Vor allem dann, wenn man ohnehin keine Möglichkeit hat, sie angemessen medizinisch zu versorgen? Jeder Rettungssanitäter hätte bei der Geschichte die Hände über den Kopf zusammengeschlagen. Und weil Perry und Co ja so viel Zeit haben, um Weidenburn und den vermissten Gucky zu suchen, holt man auch noch die zweite Leiche aus dem Wrack, um sie neben dem verstorbenen Arkoniden zu bestatten. Hä! Das ist nicht euer Ernst?

Besser gefallen mir dagegen die Kapitel um Eric Weidenburn, die, so tippe ich mal, wegen der hin und wieder eingestreuten Chemie-Hinweise, vermutlich von Dietmar Schmidt stammen. Seine Schilderung von Weidenburns Leiden, seiner Zerrissenheit zwischen dem Wunsch zu forschen und der Notwendigkeit seine Forschungsergebnisse zu vernichten, sind sehr gut geschrieben. Der Thetiser entwickelt sich immer mehr zu einer tragischen Figur.

Die vielen witzigen Bemerkungen und Dialoge vor allem von Atlan und Gucky lockern die doch etwas komplizierten Erklärungen von Zeitparadoxa und seltsamen Raumphänomenen gut auf. Für das Fortschreiten der Staffelhandlung liefert die Geschichte aber zu wenig.

»Zeitbruch« ist ein spannend zu lesender Roman, der die Leser am Ende aber unbefriedigt zurück lässt.

Schönes Weltraumbuch für Kinder

Wenn ich ein besonders schönes Buch sehe, kann ich selten daran vorbeigehen, ohne es zu kaufen.

Das ging mir am Wochenende in Bad Reichenhall nicht anders. Als wir an der Buchhandlung Rupprecht vorbeigingen, entdeckte ich im Schaufenster viele Bücher über Astronomie und Weltraum. Unteranderem gab es da ein großes dickes Buch mit Goldschnitt und goldenen Verzierungen über Sterne. Da konnte ich echt nicht widerstehen. Ich war offenbar nicht die einzige, denn es stellte sich heraus, dass das Buch im Schaufenster das letzte Exemplar war. Die Verkäuferin ist extra wegen mir ins Schaufenster gekrochen und hat das Buch geholt.

Nun liegt es vor mir und ich kann mich an den Bildern und der Aufmachung nicht sattsehen. Gut, es ist für Kinder gemacht und die meisten Informationen aus dem Inhalt kenne ich in- und auswendig, aber es gab doch ein paar Kleinigkeiten, die ich nicht gewusst habe. So zum Beispiel, dass alle Planeten zusammengeschoben, genau die Entfernung zwischen Erde und Mond ausfüllen. Oder dass der Saturnmond Iapetus wie ein Kugelraumer mit Ringwulst aussieht. Das hat mich überrascht.

Die meisten Fotos im Buch sind Aufnahmen des Hubble-Teleskops, dazu kommen schöne Illustrationen, die (welch Wohltat) nicht von einer KI stammen, sondern von zwei Illustratorinnen. Wer auf der Suche nach einem besonderen Weihnachtsgeschenk für ein Kind ist, macht mit dem Buch keinen Fehler. Es ist die 26 Euro auf alle Fälle wert. Und vielleicht weckt man damit ja das Interesse eines Kinds für die Astronomie. Bei mir hätte das bestimmt funktioniert.

Wer mal in Bad Reichenhall ist, sollte unbedingt in die Buchhandlung Rupprecht gehen, die haben eine tolle Auswahl an Büchern und kümmern sich sehr um ihre Kunden.

Perry’s Eleven

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 386 – »Sammler der Kuriositäten« von Antares Bottlinger

Um ihrer Tochter Nathalie zu helfen, benötigen Perry Rhodan und seine Frau Thora die Hilfe von Atlans Sohn Eric Weidenburn, zu dem sie aber nur vordringen können, wenn sie ein anderes Artefakt auftreiben.
Ihre Suche nach einem Artefakt führt sie auf den Planeten Agemas im Kugelsternhaufen M13. Dieser Planet wird seit kurzem von schweren tektonischen Erschütterungen heimgesucht. Sie brechen bei einem Kuriositätensammler ein und klauen das Artefakt, doch kaum sind sie zur TERRANIA II zurückgekehrt, bewegt sich das Artefakt eigenständig an seinen Ausgangsort zurück.
Dao-Lin-H’ay schlägt vor, den geheimnisvollen Veiyerdal um Hilfe zu bitte, da er sich offenbar mit den Artefakten auskennt. Mit seiner Hilfe gelingt der Diebstahl. Der Abtransport des Artefakts durch die Menschen geschieht gerade noch rechtzeitig, bevor ein Vulkan die Gegend um das Anwesen des Kuriositätensammlers unter Lava begräbt und tausende Arkoniden in Gefahr bringt. Der Ausbruch wurde durch die Anwesenheit des Artefakts ausgelöst.

Wenn im Abspann des Romans nicht auf den Inhalt des Romans eingegangen wird, wirft das in der Regel kein gutes Licht auf die Handlung. Die Geschichte rund um Perry und Co ist in der Tat etwas dürftig und stellenweise auch nicht nachvollziehbar.

Den Roman rettet die Nebenhandlung, die deutlich spannender ist und das Leben der Arkoniden auf einem paradiesischen Planeten zeigt, der von lauter superreichen Touristen heimgesucht wird. Es stecken viele gute Ideen in der Story aber auch eine Vielzahl an Klischees, dennoch spiegelt sie parallele Entwicklungen aus unserer Wirklichkeit gekonnt wieder. Das hätte sich genauso gut auf La Palma abspielen können. Korrupte Politiker und rücksichtslose Superreiche auf der einen Seite sowie die arbeitende Bevölkerung als Leidtragende auf der anderen Seite, ergibt ein in sich stimmiges Bild. Die sympathischen Charaktere und die bodenständige Geschichte sind ein großer Pluspunkt für den Roman.

Dagegen wirken Perry und seine Begleiter »out of character« wie man so schön sagt. Der moralisch überlegene Perry Rhodan bricht in eine Millardärsvilla ein und entwendet das Eigentum eines anderen ohne auch nur ein einziges Mal über eine Alternative zu dem Diebstahl nachzudenken. Er versucht es nicht mal. Erst beim zweiten Versuch wird zumindest ein Grund geliefert, warum es notwendig ist, das Artefakt zu entfernen, da es den Vulkan ausbrechen lässt. Gucky und Dao spielen Taxi, wobei sie mal erschöpft und mal weniger erschöpft sind. Jedenfalls waren sie immer dann fit, wenn sie gebraucht wurden, was der Geschichte die Spannung genommen hat. Dao erschien mir zudem etwas zu kratzbürstig zu sein. Und über den Maahk als Sicherheitschef reden wir lieber nicht.

Das Auftauchen von Veiyerdal war für mich die größte Überraschung. Er war es, der Nathalie angegriffen und mit ihr verschwunden ist. Und keiner, weder Dao, die dabei gewesen ist, noch Perry, dem Dao es erzählt hat, kommt auf die Idee, Veiyerdal nach Nathalie zu fragen. Also irgendwie war das für mich nicht schlüssig. Ich hätte eher gedacht, man wendet sich an Prospektor Lee Norskwod. Veiyerdal erschien mir nach den vergangenen Romanen eher der geheimnisvolle Bösewicht zu sein.

Davon abgesehen, dass man Reginald Bull erstmal wieder auf der Erde geparkt hat und Atlan sich von seinem Kryoschlaf erholen muss – seltsam für einen Zeitträger – fand ich das schnelle hin- und herfliegen zwischen Milchstraße und M13 schon in den vergangenen Romanen unglaubwürdig. Hier wieder. M13 ist 23.000 Lichtjahre entfernt. Früher drehten sich ganze Staffeln nur um den Flug dorthin. In der Zeit der Symaios war es unmöglich M13 zu erreichen und nun reicht ein Fingerschnipsen der Autoren und schon ist man da. Hm!

»Sammler der Kuriositäten« ist ein schwacher NEO mit einer guten Nebenhandlung. Dieser Roman beweist, dass ein guter Autor nicht zwingend auch ein guter NEO-Autor sein muss.

Von Katzen und hohen Mächten

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PERRY RHODAN NEO Band 385 – »Das Erbe der Kartanin« von Rüdiger Schäfer

Das Tor zum Larengranulon steht offen. Das Volk des Konzils der Sieben startet seine Invasion des Einsteinuniversums am Vela-Pulsar in der Milchstraße. Trotz diverser Anpassungsschwierigkeiten der Larischen SVE-Raumer droht den Terraner eine verheerende Niederlage gegen die Larenflotte. Da hilft auch nicht die Unterstützung ihrer Verbündeten, den Arkoniden und den Akonen. In buchstäblich letzter Sekunde greifen die Posbis in den Konflikt ein und schließen vorerst die Transgranulare Schwelle. Es wird sich zeigen für wie lange.
Durch die Erzählung der Erlebnisse von Dao-Lin-H’ay und Nathalie Rhodan da Zoltral erfährt Perry Rhodan, dass die Artefakte eine zentrale Ursache für den Einfall der Laren in die Milchstraße darstellen. Doch der Ursprung dafür könnte noch viel weiter zurückliegen und viel tiefer gehen, als es sich selbst das Konzil der Sieben jemals vorstellen könnte – im Subkosmischen Kontinuum.

Okay! Jetzt sind wir bei Thez angelangt. Das war mein erster Gedanke, als die Schwestern der Tiefe ihre Theorie des Subkosmischen Kontinuum vorgestellt haben. Dies existiert noch unterhalb (oder oberhalb) des Quantenraums und hier sollen die Entscheidung getroffen werden, welche der Quantenrealitäten Wirklichkeit werden. Es ist also doch nicht alles Zufall im Quantenraum. So habe ich das zumindest verstanden. Eigentlich wollte man bei NEO auf das Zwiebelschalenmodell verzichten, aber offensichtlich kommt man auch bei dieser Serie nicht daran vorbei, um die Geschehnisse irgendwie plausibel zu erklären.

Rüdiger Schäfer liefert in der Haupthandlung des Romans eine gigantische Weltraumschlacht und lässt seine Protagonisten an der Irrsinnigkeit dieses Unterfangens verzweifeln. Es ist schwer, nicht die Moral zu verlieren, wenn man derartig angegriffen wird. Auch ein Perry Rhodan muss einsehen, dass manchmal der Angriff die beste Verteidigung ist.

Im zweiten Handlungsstrang erfahren wir mehr über die Kartanin Dao-Lin-H’ay. Ihrem Schicksal widmete der Autor bereits mindestens drei Romane in denen er ihren Lebensweg und ihre Beziehung zu Nathalie Rhodan beschreibt. Er führt das in diesem Roman konsequent fort und wirft dabei etwas Licht auf die Artefakte und ihre Herkunft. Ich erfahre zudem, wie Nathalie verschwunden ist und warum es so wichtig ist, die Träne der Sterne zu finden.

Am Ende sind sich alle einig, dass man Eric Weidenburn finden muss, um mehr über die Artefakte und ihre Wirkung zu erfahren.

»Das Erbe der Kartanin« erklärt ein wenig die Hintergründe zu den Artefakten, ergeht sich aber zu sehr in philosophischen Betrachtungen über Moral und Wissenschaft, als dass mich die Romanhandlung wirklich fesseln konnte. Und nein, bei diesem Rüdiger Schäfer-Roman musste ich nicht ein einziges Mal weinen.

Zurück aus der Kälte

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 384 – »Der Macht zu nah« von Kai Hirdt

Atlan da Gonozal erwacht aus sem Kryotank und greift seine Freunde an Bord der TERRANIA II an. Warum, erfahren sie, als der Arkonide ihnen erzählt, wie es ihm in den vergangenen Jahren ergangen ist. Auf der Suche nach seinem Sohn Eric Weidenburn reiste er bis in den Kugelsternhaufen M 13, wo er jedem Hinweis nachging. Die Spur führte ihn zur Taryshsippe der Mehandor. Diese Sippe arbeitet verdeckt und scheint mit echten Artefakten zu handeln. Im Hintergrund agiert dort der Terraner Lee Norskwod. Der Empfänger der Artefakte ist ein mysteriöser schwarzhaariger Arkonide namens Varek da Sharib, der Experimente mit den hyperphysikalischen Objekten anstellt.
Atlan und die Besatzung der TERRANIA II versuchen das Rätsel zu lüften, wie die Artefakte, die Mehandor, Eric Weidenburn und der entartete Raum zusammenhängen, da erhalten sie die dramatische Nachricht, dass eine Invasionsflotte aus dem Granulon der Laren ausgebrochen ist und die Milchstraße und ihre Völker bedroht.

Man muss es ihm lassen, Kai Hirdt weiß, wie man Dialoge und Geschichten so schreibt, dass man das Gefühl hat, mittendrin zu sein. Und das funktioniert sogar, wenn er seine Figuren nur erzählen lässt, was sie erlebt haben.

In diesem Roman ist das neben Atlan der ehemalige Prospektor Lee Norskwod. Der vom armen Prospektor zum Großindustriellen mutierte Terraner hat durch den Kontakt mit der »Träne der Sterne«, einen großen Plan, den er still und heimlich verfolgt. Jeden von dem er denkt, er könne bei der Verwirklichung seines Plans helfen, macht er zu seinem Verbündeten. Lässt ihn aber auch schnell wieder fallen, wenn es seinem Plan zuwiderläuft.

Sowohl durch Atlan als auch durch Norskwods Erzähliungen fügen sich die Puzzlteile dieser Staffel nach und nach zusammen. Das ist gut gemacht, denn anscheinend unbedeutende Ereignisse aus den ersten vier Romanen werden plötzlich relevant und erscheinen in anderem Licht. Andererseits werden in diesem Roman aber neue Baustellen eröffnet, von denen ich nicht weiß, ob und wie sie die nächsten Romane beherrschen werden. Ich befürchte, dass man sich im zweiten Teil der Staffel mal wieder verzettelt – es wäre nicht das erste Mal – lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

Meine Spekulation ist ja, dass die Laren die Artefakte in den Einsteinraum geschickt haben, um die Barriere zwischen ihrem Granulon und dem Universum der Menschen zu überwinden und es gleichzeitig ihren Lebensbedingungen anzugleichen.

»Der Macht zu nah« ist ein ausgesprochen spannender Roman, obwohl er eigentlich nur zwei Geschichten im Zeitraffer erzählt.

Alles andere als abgründig

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 383 – »Spur in den Abgrund« von Stefan Pannor

Perry Rhodan, Thora Rhodan da Zoltral, Reginald Bull und Gucky sowie Dao-Lin-H’ay reisen auf die Freihandelswelt Lepso um ein Artefakt zu erwerben, dass ihnen den Zugang zum Taschalonsystem ermöglichen soll. Auf Lepso stoßen sie auf Märkte voller Fälschungen, hinterlistige Betrüger und auf erschreckende soziale Missstände. Die Stadt Orbana ist an der Oberfläche ein glitzerndes Juwel, doch unterhalb in der Tiefe eines alten Meteroidenkraters tut sich ein Abgrund auf und das nicht nur im wörtlichen Sinn.
Reginald Bull steigt in diese Tiefe und entdeckt ein System, dass auf illegale Geschäfte, geduldete Kriminalität und Ausbeutung beruht. Je tiefer die Etage, desto erbärmlicher das Leben der Bewohner. Doch seine Suche nach einem echten Artefakt bleibt erfolglos. Genauso ergeht es Thora und Perry an der Oberfläche. Das einzige was sie herausfinden ist, dass eine Mehandorsippe den Artefaktenhandel übernehmen will. In einem ihrer Lagerhäuser espert Gucky ein bekanntes Bewusstsein. Kann aber nicht sagen, wer es ist.
Vor Ort finden sie einen Kryotank, dessen Inhalt sowohl für die Mehandor als auch für einen mysteriösen schwarzhaarigen Arkoniden ein höchst wertvolles Gut darstellt. Perry und Co verfolgen heimlich den Weg des Tanks und können die Mehandor mit einem Bluff davon überzeugen, die Empfänger der Lieferung zu sein. Statt des schwarzhaarigen Arkoniden nimmt die TERRANIA II den Kryotank an Bord. Als man ihn öffnet, findet man den seit Jahren verschollenen Atlan da Gonozal.

Wie schon Ruben Wickenhäuser im Vorgängerroman zeigt uns Stefan Pannor die Gesellschaft eines fremden Planeten. Dabei kann das Leben auf der Handelswelt Lepso im Gegensatz zu Arkon I unterschiedlicher nicht sein. Der Autor erzählt dies mittels der Diebin Ssonja Arnon, die auf ihre Art unsterblich ist. Wird sie getötet, wacht sie immer wieder auf. Deshalb ist sie für das gefährliche Leben in der Unterwelt der Stadt Orbana wie geschaffen. Dort unten dominieren Armut und Verbrechen, Dreck und Gestank aber auch Hoffnung. Mir hat es unheimlich gut gefallen, wie es Stefan Pannor gelingt, diese Hoffnung darzustellen.

Die Storyhandlung in Orbana und dessen Unterstadt allein hätte mir gereicht. Die Geschichte um den Kryotank und Perry Rhodans Jagd nach diesem Tank am Ende des Romans, wirkte für mich aufgesetzt. Auch wenn es gut erzählt ist, es gehört nicht zu der Geschichte und fühlt sich wie ein Fremdkörper an. Das Atlan dem Kryotank entsteigt, war keine Überraschung, war der Arkonide doch schon auf dem Titelbild des Folgeromans zu sehen. Insofern bin ich mir nicht sicher, ob das Titelbild von Band 384 eine so gute Wahl gewesen ist, und ob es nicht besser gewesen wäre, die Jagd nach dem Tank lieber in Band 384 zu erzählen.

Die Geschichten abseits der Artefaktsuche haben mir bisher in dieser Staffel am besten gefallen. Mit dem Rest werde ich noch nicht so richtig warm. Aber »Spur in den Abgrund« fand ich absolut lesenswert.

Holprige Rückkehr eines Genies

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PERRY RHODAN NEO Band 381 – »Im Dienst der Republik« von Jaqueline Mayerhofer

Auf der Suche nach einem mysteriösen Artefakt, das ihrer Tochter helfen kann, machen sich Perry Rhodan und seine Frau Thora an Bord der TERRANIA II auf die Suche. Nahe des Kugelsternhaufen M13 finden sie eine Flotte zerstörter Mehandorschiffe vor, die das Artefakt an Bord gehabt haben müssen. Es sieht so aus, als wäre es den Händlern gestohlen und die Besatzungen der Schiffe gnadenlos massakriert worden – und zwar von Schiffen der arkonidischen Flotte. Um herauszufinden warum die Arkoniden das getan haben, muss die TERRANIA II tiefer ins Zentrum von M13 fliegen.
Dort wird auf einer Forschungsbasis Erik Weidenburn in einem goldenen Käfig gehalten. Der Sohn von Atlan und Mirona Thetin ist vor Jahrzehnten aus dem Tiefschlaf erwacht. Er weiß nicht, wie er die drei Jahrhunderte seit der Symaios überlebt hat und wo er sich befindet. Zunächst verdingt er sich auf einer arkonidischen Kolonialwelt bei einem Bergbauunternehmen, bis er sich einer Mehandorsippe anschließen kann. Doch aus seiner Reise zurück in die Milchstraße und ins Solsysem wird nichts. Ein arkonidischer Wissenschaftler überredet Weidenburn an den Artefakten zu forschen, die in der ganzen Milchstraße auftauchen. Weidenburn findet die Arbeit zunächst interessant, bis er merkt, dass man ihn in der Forschungsstation auf dem abgelegenen Planeten gefangen hält. Nach einem gescheiterten Fluchtversuch ergibt er sich in sein Schicksal.

Anfangs hat mich der Roman verwirrt. Irgendwie schien das alles nicht zusammenzupassen. Mehandor, die in einem Nebel havarieren und auf einen unbekannten Gegner treffen, ein missglücktes Experiment mit einem Artefakt, das eine Arkonidin verschlingt und dann bekommt Reginald Bull von Aurelian Voss einfach so die TERRANIA II, um mit Rhodan auf Rettungsmission zu gehen. Unwahrscheinlich! Natürlich ist es mal wieder Nathalie, die Hilfe braucht und Dao Lin H’ay hat außer ein paar Koordinaten nicht viel zu der Suche beizutragen. Also nichts, was man nicht schon gefühlte hundert Mal bei NEO gelesen hätte.

Spannend wird es erst als Eric Weidenburn ins Spiel kommt. Mit der Lebensgeschichte des Thetiser kann mich die Autorin wieder einfangen. Ihr gelingt es, mir das Schicksal des (zunächst) jungen Mannes nahezubringen und gleichzeitig, mein Interesse für die Geschichte rund um die Artefakte zu wecken. Da bin ich wirklich gespannt, wie es weitergeht.

Nach einem schwachen Start wird »Im Dienst der Republik« dann doch noch richtig spannend. Für Fans von Eric Weidenburn ein absolutes Muss.

Der Plan des Keloskers

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 380 – »Jenseits des Schleiers« von Kai Hirdt

Die TERRANIA mit Reginald Bull und Perry Rhodan an Bord macht sich auf die Suche nach mehreren verschwundenen Raumschiffen einer Kolonialwelt. Bei der Untersuchung eines Schiffswracks werden sie von arkonidischen Raumschiffen bedrängt und zur Flucht gezwungen. Die Nottransition führt sie durch eine Raumzeit-Spalte ins Granulon der Kelosker. Die sind alles andere als erfreut über den unfreiwilligen Besuch und beschuldigen Rhodan und die Menschheit am Untergang ihres Granulons und dem Tod tausender Kelosker. Sie entern die TERRANIA und nehmen die Besatzung gefangen, wie sie es schon mit anderen Schiffen zuvor getan haben, darunter auch die vermissten Raumschiffe von der Kolonialwelt und ein Schiff der Arkoniden.
Perry Rhodan und seine Frau Thora können die TERRANIA mit Guckys Hilfe unbemerkt verlassen und machen sich auf die Suche nach einem Rückweg. Auf einem Planeten finden sie weitere im Granulon gestrandete Personen aus dem Einsteinuniversum. Alle leben auf einer Art Gefängniswelt in Anarchie und Chaos. Sie treffen auf eine Gruppe arkonidischer Wissenschaftler, die ebenfalls unbeabsichtigt hier gestrandet sind. Zusammen mit einem verbündeten Kelosker suchen sie einen Stato auf, um in den Einsteinraum zurückkehren können.
Doch irgendeiner der führenden Kelosker verfolgt einen anderen Plan, denn entgegen aller Wahrscheinlichkeiten können Perry und Thora einen Chrono-Korrelator erbeuten, der die TERRANIA und die anderen Raumschiffe durch den Stato zurückschicken könnte. Die Mediker an Bord stellen fest, dass die vor längerer Zeit Gestrandeten mit einem Virus infiziert wurden, der nicht nur die Menschheit, sondern auch alle anderen Völker der Milchstraße vernichten könnte.
Rhodan und seinen Begleitern gelingt es, in ihr angestammtes Universum zurückzukehren. Da taucht Dao Lin H’ay auf. Die Schwester der Tiefe bittet Rhodan um Hilfe zur Rettung seiner Tochter Nathalie benötigen sie ein Artefakt, eine sogenannte Träne der Sterne.

Endlich wieder mal ein Roman von Kai Hirdt. Wie sehr hatte ich mich darauf gefreut. Und tatsächlich kann mich der Co-Exposéautor unterhalten. Die Figuren stimmen, das Timing auch und der Humor sowieso. Dennoch war ich am Ende ein wenig enttäuscht. Vielleicht weil ich schon bessere Romane des Autors gelesen habe, vielleicht auch, weil mich die Darstellung der geheimnisvollen Kelsoker nicht überzeugt hat.

Die bisher als überlegen und weitsichtig beschriebenen Denker mit ihren elf Gehirnen wirken in diesem Roman eher plump und wenig clever. Wenn sie so klug sind, wie bisher beschrieben, müssten sie wissen, das Rhodan nicht für den Schaden an ihrem Granulon verantwortlich sein kann und es wenig Sinn macht, Menschen zu quälen, damit sie ihnen das Gegenteil erzählen. Die Hintergründe des Vorgehens des bösen Keloskers bleiben im Dunkeln, sowohl für Perry, als auch für mich als Leserin. Ich habe hier bewusst alle Namen weggelassen, weil ich im Laufe des Romans bei den vielen Namen irgendwann nicht mehr mitgekommen bin.

Spannend fand ich die Nebenhandlung um den Prospektor, der in einem Asteroiden ein geheimnisvolles Artefakt entdeckt und damit die Machenschaften eines Bergbaukonzerns aufdecken kann. In dieser Geschichte steckt für mich mehr Potenzial als in der Keloskersache. Für einen Roman zum Staffelauftakt hat mir ein bisschen der Wow-Effekt gefehlt.

Ich schreibe diese Rezension zirka vier Wochen nachdem ich den Roman gelesen habe und muss zurückblickend eingestehen, dass mir so gut wie nichts von der Handlung in Erinnerung geblieben ist. Im Gegenteil, ich musste einige Passagen des Romans nochmal querlesen, weil ich nicht mehr wusste, worum es überhaupt ging. Das ist sicher kein gutes Zeichen für einen Roman am Staffelbeginn.

»Jenseits des Schleiers« ist seit langem mal wieder ein NEO-Roman von Kai Hirdt. Zugegeben: es ist kein Highlight auch weil sein Inhalt kaum in Erinnerung bleibt. Es gab aber schon weitaus schlechtere Romane des Autors.

Erwachen einer Superintelligenz

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 379 – »Maschinenzorn« von Rüdiger Schäfer

Den Schaden am Zentralplasma der Posbis den die Rückholung des Bewusstseins von Thomas Rhodan da Zoltral verursacht hat, kann nur die mentale Verschmelzung von Anich mit den Nakken reparieren. Doch die Vereinigung wird von den Cybora-Kindern verhindert. Sie übernehmen die orientierungslosen Raumschiffe der Posbi-Rebellen und greifen das Zentralplasma Anich an. Zuletzt dringen sie durch den Schutzschirm um Pharaduat und versuchen die Realität aufzulösen, damit das Zentralplasma stirbt. Dabei nehmen sie den Tod von Perry Rhodan und seinen Gefährten in Kauf.
Hilfe kommt von Seiten der Schwestern der Tiefe. Die ewige Schwester Vhynja Crii bittet Nathalie Rhodan da Zoltral zu ihnen zurückzukehren. Im Gegenzug würde sie das Konnektiv der Kinder auflösen und die Verschmelzung der Nakken mit dem Zentralplasma vollführen. Sie lässt ein Distanzloses Tor materialisieren, diese riesige Raumstation unterbricht die Verbindung zwischen den Cybora-Kindern und stellt eine Verbindung zwischen den Bewusstseinen der Nakken und Anich her. Doch sie benötigt Perry Rhodan als Geburtshelfer. Der Zeitträger kann der entstehenden Wesenheit ANICHAR Menschlichkeit einimpfen. Die Posbikrise endet, die Kinder werden ihren Eltern übergeben Rhodan und seine Begleiter kehren mit der MAGELLAN zur Erde zurück.

Die Bodenständigkeit aus den ersten Romanen der Staffel wurde zuletzt schon reduziert. In Rüdiger Schäfers Roman geht sie gänzlich verloren. Ein wilder Mix aus Bewusstseinsanalyse, Quantentheorien und metaphorischen Formulierungen führt die Geschichte ihrem Ende zu. Die Schwestern der Tiefe mischen wieder mit und Perry Rhodan muss als Zeitträger erneut Unmögliches leisten. Ich bin tatsächlich froh, dass das Kapitel Posbikrise damit endlich abgeschlossen ist, hätte mir aber eine, sagen wir, weniger komplexe Lösung gewünscht.

Gewohnt gefühlvoll und mit vielen klugen Worten macht einem der Autor die Lektüre der hochkomplexen Vorgänge erträglich. Dieses Mal rührt er mich zwar nicht zu Tränen, erntet aber meinen Respekt für den Versuch die quantenmechanischen Vorgänge irgendwie rational erklären zu wollen. Das gelingt ihm mehr oder weniger gut. Spannend ist die Geschichte allemal, allein durch die bildhaften Beschreibungen vom Beinaheuntergang Pharaduats.

Bei den Cybora-Kindern wählt er wieder die Erzählperspektive von Lyrie Arbas, macht jedoch einen Fehler, in dem er Taro Jen zum aggressiven Part der Sieben ernennt. Das war in der Vergangenheit jedoch immer Darrow Myel gewesen. Taro war eher der in sich gekehrte Außenseiter, der überlegt und behutsam vorgegangen ist.

»Maschinenzorn« beendet die Posbikrise und damit die Staffel »Metamorph« mit einem Feuerwerk aus Quantentheorie und ausufernder Action. Das wird sicher nicht jedem gefallen, ist aber in sich schlüssig erzählt.

Albtraumhafte Posbi-Action

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 378 – »Welt der Albträume« von Ruben Wickenhäuser

Nach einem Zwischenstopp bei NATHAN auf Luna fliegen Perry Rhodan und seine Familie sowie Roi Danton und dem Mentamalgam Sud zum Heimatplaneten der Posbis. Dort gelingt es ihnen mit Unterstützung des Posbis Algron, die sich belauernden Flotten zwischen anich-treuen Posbis und Rebellen-Posbis zu durchqueren und ins Heiligste der Roboterzivilisation vorzudringen. Auf Pharaduat lebt das intelligente Zentralplasma Anich, von dem Anteile in jeden Posbi integriert sind. Hier ist auch das Bewusstsein von Rhodans totgeglaubtem Sohn Thomas gefangen. Und nicht nur das, auch sein Körper wurde hier über die vielen Jahrhunderte unversehrt von den Posbis aufbewahrt. Doch eine Überführung von Toms Bewusstsein zurück in seinen Körper stellt sich als schwierig heraus. Thomas Rhodan da Zoltral will nicht mehr zurück, weil er sich an der Macht berauscht, die ihm die Existenz im Zentralplasma verleiht. Er fühlt sich wie ein Gott und handelt entsprechend. Mit aller Macht versucht er eine Übertragung seines Bewusstseins in seinen menschlichen Körper zu verhindern und nimmt dabei selbst den Tod seiner Familie in Kauf.
Roi Danton kämpft dagegen mit den Geistern der Vergangenheit. Er muss zusammen mit Nathalie von Echo-TOOR, einem Planeten außerhalb der Zeit, Technologie der Schwestern der Tiefe besorgen, damit Thomas in seinen menschlichen Körper zurückübertragen werden kann. Sein bestehender Hass auf die Schwestern wird noch größer, als unvermittelt die Kartanin Dao-Lin-H’ay auftaucht und ihnen helfen will.
Letztendlich kann Thomas in seinen angestammten Körper zurückgeholt werden. Allerdings bringt dies Anich in Lebensgefahr. Offenbar kann das Zentralplasma nur gerettet werden, wenn es eine Mentalverschmelzung mit dem Volk der Nakken eingeht.

Okay, das ging jetzt schnell. Nachdem Rhodan und Co endlich auf Pharaduat angekommen sind, geht es Schlag auf Schlag. Man erfährt, wie Thomas Rhodan dorthin gelangt ist, warum er nicht zurückwill – ein wenig größenwahnsinnig war er ja schon immer – und warum die Rebellen-Posbis so skrupellos agieren.

Die Lösung, Technik der Schwestern der Tiefe vom Planeten Echo-TOOR zu holen, fand ich zwar etwas weit hergeholt, aber der Autor schafft es, mir durch die Auseinandersetzung zwischen Nathalie und Roi Danton die ethischen Konsequenzen der Taten der Schwestern sehr plastisch zu vermitteln. Der Albtraum von Roi, seine Kenntnisse aus den Zeiten der Französischen Revolution und sein Leidensweg, der von den Schwestern der Tiefe in Gang gesetzt wurde, ist großartig ausgearbeitet und lässt mich die eine oder andere Schwäche im Plot vergessen.

Zumindest einen Fehler muss ich anmerken. Als ich bei Romanbeginn las, dass man wieder bei NATHAN ist, um ein paar Dinge abzuholen, habe ich mich schon gefragt, wann wollen die denn nun endlich mal nach Pharaduat fliegen. Die MAGELLAN müsste nach dem vielen Hin und Her doch längst dort angekommen sein. Und dann: sind sie innerhalb von drei Stunden da. Echt jetzt? Sie fliegen zwar mit einem Tesserakt, aber bitte: Pharaduat liegt im Leerraum zwischen den Galaxien. Selbst ein Posbi-Raumschiff sollte mehr als drei Stunden für diese riesige Entfernung brauchen.

Dass in den letzten drei Romanen nicht ein einziges Mal von der MAGELLAN oder von den cyboranischen Kindern die Rede ist, finde ich ebenfalls befremdlich. Waren sie doch zu Beginn der Staffel deren Aufhänger.
»Welt der Albträume« offenbart, dass bei der Verfolgung hehrer Ziele sehr oft die Menschlichkeit geopfert wird. Das ist bei den Schwestern der Tiefe genauso wie in der richtigen Welt.