Darf Jugendliteratur flach sein?

Quelle: Amazon

Als PERRY RHODAN-Leser ist man ganz schön verwöhnt. Das stellte ich in den letzten Wochen fest, als ich ein Jugendbuch aus einem anderen Verlag gelesen habe. Es geht um die Romanversion der Serie »The Mandalorian«.

Weil wir uns nicht noch einen Streamingdienst leisten wollen, haben wir Disney+ nicht abonniert und sind somit nicht in den Genuss der Serie um den Mandalorianer und das Kind gekommen. Die erste Folge lief ja auf Pro7, die haben wir uns noch angesehen. Weil die Serie so gelobt wird und wir wissen wollten, wie die Geschichte weitergeht, hatte ich dann den Roman zur Serie gekauft. Erst später stellte ich fest, das es ein Jugendbuch war und sich an jüngere Leser richtet.

Was habe ich mich in den letzten Wochen damit gequält. Wenn es mir nicht darum gegangen wäre, mitreden zu wollen, hätte ich das Buch nach zwanzig Seiten in den Stapel abzugebender Bücher gelegt. Ich hab mich dann aber doch Kapitel für Kapitel durchgebissen. Sagen wir mal so, ein Laie wird es vielleicht nicht so extrem merken. Er wird die Figuren im Buch vielleicht oberflächlich finden und wer die Serie nie gesehen hat, wird Probleme haben, sich die Orte vorzustellen und mit einigen Begriffen nichts anzufangen wissen.

Stilistisch ist das Buch nämlich ein Abgrund. Es liest sich, als hätte ein ambitionierter Zwölfjähriger versucht, die Serie nachzuerzählen. Figurencharakterisierung – Fehlanzeige, Beschreibung der Landschaften und Orte – eher mager, Einhalten der richtigen Erzählperspektive – »Erzählperspektive« – was ist das? Ständig tauchen Begriffe und Namen auf, die nicht erklärt werden und bei denen der Autor offensichtlich voraussetzt, das man sie kennt. Aber selbst mein Mann, der ein absoluter Star Wars Crack ist, wusste manchen Begriff nicht einzuordnen. Obwohl er sogar die Kinderserien »Clone Wars« und »Rebels« gesehen hat und die Filme IV bis VI auswendig mitsprechen kann. Außerdem hat er fast alle Star Wars-Romane gelesen, die ja bei Star Wars zum Serienkanon gehören.

Ich musste mich schon ziemlich zusammenreißen, um das zu konsumieren. Da es eine Übersetzung ist, kann man nicht sagen, ob das Original besser gewesen wäre. Selbst wenn nicht, der Übersetzer hätte mehr daraus machen müssen. Zumindest die Erzählperspektiven hätte er richtigstellen können. Wie gesagt, die PERRY RHODAN-Redaktion würde ihren Lesern niemals so etwas zumuten. Ich glaube, gegen die Romanfassung von »The Mandalorian« hebt sich der schlechteste Perryroman noch deutlich ab.

Dass der Roman als Jugendbuch herausgekommen ist, macht die Sache eher schlimmer als besser. Denn wenn Jugendliche mit so schlechter Literatur konfrontiert werden, finden sie nur schwer die Faszination zum Lesen. Zumindest wird es ihnen erschwert, Freude daran zu haben. Das Buch richtet sich tatsächlich an Leute, die die Serie gesehen haben. Nur die haben die Bilder dazu im Kopf, ohne sie spielt die Handlung in sogenannten »Weißräumen«. Außerdem leidet man auch nicht mit den Figuren mit, weil es keine Innenansichten der Figuren gibt. Man weiß nicht, was in ihren Köpfen vorgeht und wie sie sich gerade fühlen. Da geht viel erzählerisches Potential verloren, was einen Roman .. nein, was Literatur erst ausmacht.

Bei dem Buch, das in Deutschland bei Panini erschien, stand bei Disney definitiv das Geld im Vordergrund, was man damit verdienen kann. Ob der Inhalt für Jugendliche wertvoll ist, scheint da niemanden interessiert zu haben.

Ob ich anhand des Buches die Serie jetzt noch sehen möchte. Hm? Vielleicht irgendwann, wenn sie auf BluRay rauskommt oder im FreeTV.

Baby Yoda aus Haftnotizen

Bild anklicken!

2018 erregten die Leute vom Viking mit einer Star Wars-Aktion für Aufsehen. Damals stellen sie das Bild eines Sturmtrupplers aus Pinnadeln her.

Dieser Tage gab es eine Fortsetzung. Ich zitiere aus der Pressemeldung:

Der sogenannte Baby Yoda ist schon vor der offiziellen Veröffentlichung von »The Mandalorian« in Deutschland der Lieblingscharakter vieler Star Wars-Fans.
Das haben sich einige inspirierte Mitarbeiter beim Büroartikellieferanten Viking zu Herzen genommen und mithilfe von 1317 Haftnotizen ihren eigenen Baby Yoda zum Leben erweckt:

  • zwölf Freiwillige haben zusammen zwanzig Stunden an dem Bild gearbeitet
  • Insgesamt wurden 1317 Haftnotizen auf fast sechs Quadratmetern verwendet
  • fünf Varianten, die zusammen ein animiertes GIF erstellen
  • Die gesamte Aktion gab es im Live-Stream und das Video danach im Zeitraffer

Damit das fertige Projekt später animiert werden konnte, wurden fünf verschiedene Versionen von Baby Yoda durch geplantes Austauschen bestimmter Haftnotizen erstellt, weshalb insgesamt 1317 Post-its über die Fläche von 9207 Quadratzoll verwendet wurden.

Den vollständigen Beitrag zu diesem Thema, sowie die Links zu den Videos finden sich im Viking-Blog.

Ich danke dem Viking-Team für den Hinweis.

Ich und LEGO

Über die Feiertage habe ich einen Selbstversuch gestartet. Wir hatten seit Oktober beim REWE Treuepunkte gesammelt und eigentlich wollte ich dafür das LEGO-Set mit dem Wal kaufen. Doch das war vor Weihnachten schon weg und so nahm ich dann den Rettungshubschrauber von LEGO-Technics. Schön an dem Modell ist, dass es eigentlich zwei Modelle sind. Auf der Rückseite der Packung ist noch ein Konzeptflugzeug abgebildet, von dem man die Anleitung auf der Internetseite von LEGO herunterladen kann. Also wenn mir der Hubschrauber mal nicht mehr gefällt, kann ich das Flugzeug bauen.

Ich bin kein großer LEGO-Experte. Als Kind hatte ich einen Kasten mit Klemmbausteinen, die aussahen wie LEGO, aber auf denen »PePe« stand. Damit habe ich damals allerhand Sachen gebaut. Unteranderem ein Wohnmobil, für das ich in der Schule sogar einen Preis bekommen habe. Seit dem war mein Kontakt mit LEGO drauf beschränkt, bei Freunden die LEGO-STAR WARS-Modelle zu bewundern. Selbst gebaut hatte ich ein LEGO-Modell also noch nie.

Ich hatte ganz schön zu tun, an dem Nachmittag nach den Feiertagen. Die Anleitung war sehr ausführlich, dennoch steckte ich ein oder zwei Mal die Steine in der falschen Richtung an. Einmal vergaß ich sogar einen Schritt und musste das Modell zum Teil wieder auseinandernehmen. Aber ich habe es geschafft. Der Hubschrauber sieht aus wie auf der Packung und die Rotoren bewegen sich. Anscheinend habe ich alles richtig gemacht.

Was ich festgestellt habe: Man benötigt für LEGO ein gutes dreidimensionales Vorstellungsvermögen, um die Anleitungen richtig zu interpretieren. Insofern wird das beim Zusammenbauen auch geschult, was ich sehr gut finde. Fingerfertig sollte man sein, also für Grobmotoriker ist LEGO eher ungeeignet. Und es macht tatsächlich Spaß. Ist also definitiv für Erwachsene und Kinder gleichzeitig geeignet.

Was ich nicht so gut finde: Bei den LEGO-Technic-Modellen gibt es sehr viele Sonderbauteile, die man eigentlich kaum anders verwenden kann, als in diesem speziellen Modell. Daraus etwas anderes zu bauen, ist nur was für Spezialisten. Kinder werden sich da schwertun. Ich fände es ohnehin für Kinder besser, wenn sie etwas nach ihrer Fantasie bauen, mit einfacheren Teilen und nicht nach Anleitung. Mich würde es auf Dauer langweilen, die Steine nur nach Anleitung zusammenzusetzen. Deshalb habe ich mein Model variiert. Es waren noch ein paar Steine übrig, die ich dann in das fertige Modell integriert habe.

Der Aufstieg von Mary Sue

Quelle: Kino.de

Vor den Feiertagen waren wir im Kino, das zweite Mal erst in diesem Jahr. Aber ein neuer Star-Wars-Film gehört für Nerds wie uns einfach zum Pflichtprogramm. Schon allein um zu sehen, ob Episode IX eine Kopie von Episode VI ist, bzw. was Regisseur J.J. Abrams mit dem Franchise angestellt hat.

Nun, es hat sich herausgestellt, dass der Film nicht so schlimm ist, wie sein Vorgänger. Episode VIII empfanden wir als Fans als so unerträglich, dass wir uns nicht einmal die BluRay gekauft haben. Und das soll schon was heißen. Ein Meisterwerk ist »Der Aufstieg Skywalkers«, wie Episode IX heißt, aber auch nicht. Er hat seine Momente und funktioniert nur auf der emotionalen Ebene. Für die Handlung sollte man im Kino sein Hirn ausschalten, denn wenn man ein wenig darüber nachdenkt, erkennt man die ganzen Logiklöcher.

Der Film ist ein typischer J.J. Abrams-Film. So wie bei Star Trek XI wird die Logik dem coolen Look und den abgefahrenen Ideen geopfert. Was aber mit diesem Film besonders deutlich wird: Star Wars ist keine Science Fiction. Es ist ein Märchen, meinetwegen auch eine Space Opera, denn so viele Fantasy-Elemente wie in Episode IX hat es in keinem der anderen Filme gegeben.

Am problematischsten empfinde ich aber nach wie vor die Protagonistin. Rey ist eine klassische Mary Sue mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, der alles gelingt und die nicht scheitert. Jeden Hobbyautor würde man deswegen verspotten. Disney und die Autoren des Films scheint das nicht zu stören. Sie geben der Figur einen fragwürdigen Hintergrund und schicken die »Multimutantin« in den Krieg zwischen Gut und Böse. Ich als Zuschauer bin über das Ende wenig überrascht und schaute während der zweieinhalb Stunden gelegentlich gelangweilt auf die Uhr.

»Der Aufstieg Skywalkers« besticht durch beeindruckende Bilder, die nett anzusehen sind. Doch zu einem guten Film gehört meiner Meinung nach auch eine gut ausgearbeitete Geschichte und nicht nur eine lückenhaften Storyidee. Ich würde sagen: viel Potential verschenkt.

Livestream aus dem Saarland

Heute ein Tipp für Kenner von Hubert Zitt. Auch in diesem Jahr wird seine Weihnachtsvorlesung an der Universität Zweibrücken wieder live im Internet übertragen. Hier der offizielle Ankündigungstext.

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Dies mal ist die STAR TREK Weihnachtsvorlesung erstmals eine reine STAR WARS Lesung. „Nur der Himmel ist doch die Grenze“

Donnerstag, 20.12.2018, 19:00 Uhr
Weihnachtsvorlesung: Die MACHT bei Star Wars und der Jediismus
Hubert Zitt, Markus Groß und Manfred Strauß

„Möge die Macht mir Dir sein.“ Dieser Satz ist zweifellos einer der berühmtesten Sätze der Filmgeschichte. Doch was hat es mit dieser geheimnisvollen Kraft in Star Wars auf sich, die angeblich großen Einfluss haben kann auf geistig Schwache? Kann man andere Personen mental beeinflussen? Wie kann Luke Skywalker Gegenstände nur mit der Kraft seiner Gedanken bewegen? Könnte es Telekinese wirklich geben, vielleicht sogar auch in unserer Galaxis? Und warum hat George Lucas in „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ die bis dahin mystische Macht entzaubert?
Diese und weitere Fragen werden Hubert Zitt und sein Team in der diesjährigen Weihnachtsvorlesung beantworten. Außerdem werden die Veranstalter auf den Einfluss der Jedi-Ritter und deren Lebensweisheiten auf das wirkliche Leben eingehen und somit auf die Frage, wieso es Leute gibt, die den Jediismus als ihre Religion angeben.

Live vor Ort im Audimax der Hochschule Zweibrücken
Oder Live im Stream unter https://www.startrekvorlesung.de/

Star Wars Blips

Auf dem neu eröffneten YouTube-Kanal von Disney – Star Wars Kids – gibt es jede Menge lustiger Kurzfilmchen, die das jugendliche Publikum an Star Wars heranführen sollen.

Leider sind die meisten Clips für Deutschland nicht freigegeben. Aber es lohnt sich trotzdem mal hineinzuschnuppern. Zumindest die Star Wars Blips, kurze Filmchen über die bekannten Droiden, sind sehenswert.

Schaut selbst:

Gratis Comic Tag 2018

Ausbeute vom Gratis Comic Tag 2018

Das ist unsere Ausbeute vom Gratis Comic Tag 2018. Dafür sind wir extra ins 35 Kilometer entfernte Bad Reichenhall gefahren. Die Bahnhofsbuchhandlung dort ist der einzige Laden zwischen Rosenheim und Salzburg, der an der Aktion teilnimmt. In diesem Jahr waren wir auch nicht die Einzigen, die sich für die kostenlosen Comichefte interessierten. Es gibt also doch mehr Comicfans in der Gegend.

Die schmalen Comichefte sind Leseproben, die nur ein Kapitel oder kleinere Kurzgeschichten enthalten. Zum »anfixen« sozusagen. Im vergangen Jahr hat das geklappt, da haben wir uns tatsächlich anschließend ein paar Comichefte gekauft. In diesem Jahr gab es unter den Heften allerdings viele Mangas, was mich persönlich nicht so reizt, weil ich Probleme mit der Leserichtung habe. Und auch die Themen haben mich nicht so interessiert.

Ein paar Perlen habe ich zwischen den Comics aber doch entdeckt. »Unerschrocken« von Penelope Bagieu, die außergewöhnliche Frauen porträtiert, oder »Schattenspringer« von Daniela Schreiter, die ihr Leben als Autistin und das anderer Autisten bildlich vorstellt. Natürlich kam ich nicht an Klassikern wie Garfield, Snoopy und Star Wars vorbei. Wobei sich Garfield nach 40 Jahren immernoch gut macht.

Gespannt bin ich auf den Comic von Nail Gaiman »American Gods« und die Geschichte der Spiegelwelt »Ekhö«. Superhelden Comics mit Deadpool und Co. habe ich in der Kiste gelassen. Die interessieren mich weniger. Dafür habe ich den chinesischen Comic der Reihe »Der freie Vogel fliegt« mitgenommen. Die Geschichte hat mich durch die schönen Zeichnungen angesprochen.

Material genug um mich in den nächsten Tagen und Wochen zu beschäftigen.

May the 4th …

Quelle: Viking.de

Der Star Wars Tag am 4. Mai ist ja eigentlich vorbei, ich teile das hier aber dennoch. Die Leute vom Viking-Blog waren so nett, mich darauf aufmerksam zu machen und haben mir sogar die Bilder zur Verfügung gestellt.

Langeweile fördert Kreativität heißt es. Es gibt Menschen denen ist im Büro so langweilig, dass sie Bilder aus Pinnnadeln stecken. Ich bin fasziniert, weil ich nicht wüsste, wann ich das in meiner Arbeitszeit machen sollte. Aber egal. Ich finde das Projekt ziemlich cool. Ich hätte mich vielleicht an einem anderen Objekt, als einem Sturmtruppler versucht, an Yoda vielleicht oder Obi Wan.  Ich stehe eher auf der Seite der Rebellen. BB8 wäre auch ein schönes Motiv. Leider habe ich nicht die Zeit dazu.

Viking ist übrigens der führende Lieferant für Bürobedarf. Ich glaube, dass ich bei denen auch schon mal etwas bestellt habe. In ihrem Blog stellen sie kreative Büroideen vor. Da findet man unteranderem auch eine Liste mit den zehn besten Streichen die man Kollegen im Büro spielen kann.

Den vollständigen Artikel zur Pinnnadelkunst mit Zeitraffer Video findet man im Viking-Blog.

Und so sieht es aus, wenn viele Leute ein Bild pinnen.

Quelle: Viking.de

Ein Droide im Haus …

… erspart den Wischmop.

Seit gestern sind wir stolze Besitzer eines kleinen BB-8 Droiden. Und was soll ich sagen. Nachdem wir ihn zum Laufen … äh zum Rollen, gebracht haben, treibt er sich in den dunkelsten Ecken herum. Vorallem da, wo man nicht so oft hinkommt. Ergebnis: Spinnenweben hängen an der Antenne und Staub sammelt sich auf der weißen Kugel des Droidenkorpus. Ich kann jetzt verstehen, warum sich Leute Saugroboter anschaffen, die sind effektiv.

Unser BB-8 ist aber nur ein Spielzeug und normalerweise so teuer, dass wir uns den nie gekauft hätten, wenn es ihn nicht bei PEARL im Angebot für 90 Euro gegeben hätte. Da konnten mein Mann und ich nicht widerstehen. Er ist aber auch einfach zu knuddelig, mit all den Geräuschen, die allerdings nicht vom Droiden selbst, sondern nur von der Smartphone-App kommen.

Wenn wir schon keine Kinder haben, dann spielen wir selber …

Alte Frauen und ein Bügeleisen

Ich komme gerade aus dem Kino. Richtig, Star Wars Episode VIII.

Nun ja … überzeugen konnte mich der Film nicht. Ich meine, dass Star Wars keine Science Fiction ist, sondern Fantasy, weiß ich ja schon länger. Aber in diesem Film wird es so deutlich, das es wehtut. Da wird die Macht für meinen Geschmack überstrapaziert. Leia, die ohne Raumanzug im Weltraum zurück zum Schiff schwebt? Leute, meintet ihr das wirklich ernst?

Von einer durchdachten Handlung sprechen, kann man auch nicht gerade. Dafür wurden zu viele Baustellen aufgemacht und nicht wirklich fertiggestellt. Oder das, was gebaut wurde, war reichlich trivial. Ich fragte mich die ganze Zeit, welche Aussage der Film hat. Was will er mir sagen? Das man erstmal alles kaputt machen muss, um neu anzufangen?

Das nächste, was mich gestört hat, war diese Gender-Sache. Mir kam es so vor, als bestünde der Widerstand nur aus alten Frauen. Dazu noch Rey und die kleine Asiatin. Sorry, das war mir dann doch eine Spur zu offensichtlich, die Frauen in den Fokus gerückt. So viel Gleichberechtigung geht schon fast nach hinten los.

Das ganz große Problem des Films ist sein Timing. Das stimmte nämlich hinten und vorne nicht. Wie lange verfolgt die Erste Ordung das Rebellenschiff? Stunden, oder Tage? Wie lange werden die Transportschiffe beschossen? Mit dem was in der Zeit dazwischen passiert, wären die hundert mal vernichtet worden.

Noch ein paar Fragen, die mich beschäftigen. Was hat Rey eigentlich von Luke gelernt? Was bedeutet es, das Reys Eltern unbedeutend waren? (Keine unbefleckte Empfängnis in diesem Fall?) Und dann ist ja auch noch Snoke, der Böse der vom Bösen gemeuchelt wurde, quasi im Vorbeigehen. Wer war Snoke und wo kam er her?

Ich könnte noch viele weiteren Fragen stellen. Aber ich lasse es gut sein. Im Vergleich zu »Rogue One« ist Episode VIII einfach nur flach.

Eine gute Szene gab es, und zwar die mit dem Bügeleisen. Grandios!