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Packender Pakt

Quelle: Perrypedia

Wow, was für ein toller Roman.

Mit Band 3 der PERRY RHODAN Miniserie »Mission SOL« hat sich Dietmar Schmidt ein Denkmal gesetzt. Die Geschichte um die 30-jährige Reise der SOL in die Galaxis Tare-Scharm ist voller Einblicke in die Seele einer Kommandantin. Das Perry Rhodan nur Zuschauer ist, kann ich in dem Fall getrost verzeihen. Im Vordergrund stehen die Spannungen zwischen Kommandantin Fee Kellind und Expeditionsleiter Roi Danton. Das beide am Ende an ihrem Ego bzw. ihrem gesteigerten Pflichtbewusstsein scheitern, macht die Geschichte noch tragischer.

Wir wissen also jetzt, warum die beiden Zellen der SOL auf Evolux geblieben sind und warum die Nachkommen der SOL-Besatzung nur ein begrenztes Wissen über die Technik haben. Fee Kellind und Roi Danton haben die Kinder der SOL mit den beiden Kugelzellen zurückgelassen, um für den Yakondo Masling Dryw Pläne eines Raumschiffantriebs zu stehlen.

Gelungen fand ich die Reaktionen der ehemaligen Talbewohner, die nach der Hypnoschulung die Rumpfcrew der SOL-Zelle 2 bilden. Der Bericht von Fee Kellind und ihre fragwürdige Entscheidung machen es Perry Rhodan schwer, Unterstützung bei den Nachkommen der SOL-Besatzung zu finden. Schließlich ist Fellinds Beschluss ihr Schicksal gewesen. Wobei auch für mich die Entscheidung zweifelhaft war, auf die Forderung des Yakontos einzugehen. Die Kommandantin und der Expeditionsleiter setzen einen Teil der Besatzung aufs Spiel, nur um vielleicht Antriebspläne zu bekommen, damit die SOL nicht wieder 30 Jahre für den Rückweg braucht. Die SOL ist ein Generationenschiff, für den Großteil der Besatzung ist das Schiff ihr Zuhause und der Weg das Ziel. Man kann es eigentlich nur auf das gekränkten Ego von Fellind und Danton schieben, warum sie sich auf den Pakt mit Dryw eingelassen haben. Eine gescheiterte Mission würde dem Ansehen beider schaden. So aber haben sie dem Nachwuchs der SOL-Besatzung geschadet, was im Grunde noch viel schlimmer ist.

Mir persönlich hat an dem Roman die Innenansicht der Kommandantin gefallen, aber auch die Beschreibung des Bordlebens und ihre Abneigung gegenüber Rhodans Sohn Roi Danton hat der Autor treffend geschildert. In seinem Werkstattbericht in der SOL 95 beschreibt er, wie sehr ihn dieser Roman aus seiner Komfortzone geholt hat und was er beim Schreiben gelernt hat. Mit »Gefährlicher Pakt« hat der Autor einen großartigen Roman geliefert, der schwierige Charaktere vor schwierige Entscheidung stellt. Klasse!

Im Folgenden heißt es nun, das Mittelteil zu finden und eine Erklärung dafür, was die Chaosmächte in Tare-Scharm treiben, sowie welche Rolle die Yakonto bei der Festsetzung der SOL Zellen spielen. Ich bin gespannt, was mein guter Freund Ben Calvin Hary in Band 4 dazu geschrieben hat.

Schwerpunkt PERRY RHODAN-Tage Osnabrück

Die vergangenen zwei Abende standen ganz im Zeichen der kommenden SOL 95, weshalb ich nicht bloggen konnte. Man möge mir verzeihen, dabei gäbe es doch so viel zu erzählen. Dafür habe ich gestern die letzten Artikel zum Layout freigegeben.

Verraten kann ich an der Stelle, dass die SOL 95 wieder eine vollgepackte Ausgabe sein wird. Das Heft wird zwei Schwerpunkte haben. Zum einen gibt es einen umfangreichen Rückblick auf die 3. PERRY RHODAN-Tage. Die Artikel richten sich an die Daheimgebliebenen. Selbstverständlich kommen auch Con-Besucher auf ihre Kosten, denn das eine oder andere wird sicherlich Erinnerungen wecken. Informativ ist es allemal.

Der zweite Schwerpunkt liegt auf der aktuellen PERRY RHODAN-Miniserie »Mission SOL«. Wir haben nicht nur Exposé-Autor Kai Hirdt, sondern auch die Autoren der Bände 2-5 zu einem Statement überreden können, und das in ganz unterschiedlicher Art und Weise.

Mark Kammerbauer veröffentlichte unlängst im englischsprachigen Architektur-Magazin »Topos« einen Artikel zu den Städten im Perryversum. Wir freuen uns, dass er exklusiv für die SOL seinen Text ins Deutsche übersetzt hat.

Die Modellbauer kommen bei einem Werkstattbericht zu einem Risszeichnungsmodell in 3D auf ihre Kosten. Außerdem im Heft wie gewohnt die Rezensionen zur Erstauflage und zu NEO.

Ach ja! In einem Interview mit dem PERRY RHODAN-Marketing erfährt man Erstaunliches über den nicht stattgefundenen WeltCon zu Band 3000.

Das Cover stammt von Raimund Peter und zeigt einen Ausschnitt aus seinem Con-Opener von Osnabrück.

Enttäuschung auf Evolux

Quelle Perrypedia

Enttäuschend! Mehr fällt mir zu Band 2 der Miniserie-MISSION SOL eigentlich nicht ein. Nach dem furiosen Start durch Kai Hirdt, gelingt es Bernd Perplies nicht, meine Euphorie weiter zu befeuern. Im Gegenteil, angesichts der vielen kleinen Unstimmigkeiten im Roman fürchte ich schon beinahe, was mich in den nächsten Bänden erwartet. Der ganze Roman wirkt auf mich oberflächlich und substanzlos. Die Plotpoints waren vorhersehbar vorbereitet und zu einfach gestrickt. So vermisse ich nicht nur die lebendigen Figuren, sondern auch die bildhaften Beschreibungen des Planeten aus dem ersten Band. Ich kenne den Zyklus nicht, auf den die Geschichte Bezug nimmt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass Evolux nur aus einer verstrahlten Wüste aus Prallfeldern und Energieschirmen besteht.

Die Geschichte, die der Autor in »Die Althanos-Verschwörung« erzählt, bleibt bis zum Ende so flach wie ihr Setting. Rhodan handelt unüberlegt und mit wenig Einfühlungsvermögen. Das er die riesige Kugelzelle der SOL alleine zu steuern versucht, gehört da ebenso dazu, wie die Tatsache, dass er Mahlia nach ihrer Hypnoschulung das Schiff überlässt und ihr alle Verantwortung aufbürdet. Mal davon abgesehen, dass ich nicht glaube, dass eine Hypnoschulung so funktioniert. Klar man hat das Wissen, aber ob man plötzlich alle Handgriffe auch auf Anhieb beherrscht, wage ich doch stark zu bezweifeln. Vor meiner ersten praktischen Fahrstunde wusste ich theoretisch auch, wie ein Auto funktioniert und was man machen muss. Aber als ich dann hinterm Steuer saß, habe ich das Auto auch erst ein paar mal abgewürgt. Unverantwortlich war auch, dass er die Siedler aus dem Tal allein mit dem Schiff zurückgelassen hat, ohne nicht wenigstens zwei oder drei Leute zu schulen. Klar will er wissen, was passiert ist, aber es gab keine direkte Bedrohung, die seinen sofortigen Einsatz gefordert hätte. Seine Jahrtausendelange Erfahrung hätte ihm sagen müssen, dass sich eine Mutter nicht aufhalten lässt, wenn sie von ihrem Kind getrennt wurde.

So war zumindest die Handlung um Mahlia etwas realistischer. Obwohl auch hier einige Kleinigkeiten zu bemängeln sind und vor allem die Nebencharaktere eher flach blieben. Irgendwie wusste ich nie, wie viele der Talbewohner jetzt eigentlich in den Einsatz gehen, weder auf der SOL-Zelle 2, noch auf der Space Disk mit der Mahlia ins Tal zurückgeflogen ist. Gut fand ich, dass sie an ihrer Mission scheitert und auf Widerstand unter den eigenen Leuten stößt. Weniger gut war, dass sie, als sie zum Schiff zurückgeflogen ist, die wenigen, die noch auf ihrer Seite standen, nicht mitgenommen hat.

Auf die Figur von Hemlir mu-Varall einzugehen. Der Bösewicht ist mir persönlich zu stereotyp. Ein ambivalentes Tentakelmonster das Rhodan foltert … Bitte, das ist so tief in die Klischeekiste gegriffen. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass er es sein soll, der Rhodan wieder befreit und zur Flucht verhilft. Sorry, das kann und will ich nicht glauben.

Hier noch einer der Flüchtigkeitsfehler, die mir aufgefallen sind. Auf Seite 36, zweite Spalte, vierter Absatz sagt Rhodan zu mu-Varall: »… Zu dem Zeitpunkt müssten die beiden Raumschiffe ins Tal gebracht worden sein.« Dann auf Seite 37 zweite Spalte oben denkt Rhodan: »Dass es ein weiteres Raumschiff dort gab und dass ein drittes derzeit noch verschollen war, verschwieg er.« – Er hat es doch schon verraten. Zum Glück scheint mu-Varall nicht zugehört zu haben.

Fazit: Es ist tatsächlich das Rätsel um die SOL, das mich hat weiterlesen lassen. Ich hoffe, die Romane der kommenden Autoren bieten mehr Tiefe und Charakterentwicklung.

Vom Lesen und Schreiben

Aufmerksame Leser meines Blogs werden festgestellt haben, dass ich in der letzten Zeit nicht mehr täglich blogge. Das liegt schlicht daran, dass ich neben der SOL jetzt auch für meine eigene Kolumne in der PERRY RHODAN Erstauflage schreibe. Textlich sind das zwar nur vier Seiten, die ich meist an einem Vormittag zusammenschreibe. Davor aber steht die Lektüre der Fanzines an, die ich von der Redaktion zugeschickt bekomme. Und das sind nicht wenige. Irgendwann muss ich die ja lesen, wenn ich darüber schreiben will. Also sitze ich meist abends da und schmökere in Fanzines, statt zu bloggen. Das ist okay, denn dafür werde ich bezahlt. Wer kann schon von sich behaupten, fürs Lesen bezahlt zu werden.

Es sind immer wieder richtig tolle Magazine dabei. Heute habe ich beispielsweise das EXODUS gelesen, das ist ein regelmäßig erscheinendes Heft mit Kurzgeschichten. Allesamt von professionellen Autoren geschrieben und von Künstlern illustriert, sehr hochwertig gefertigt, nicht nur inhaltlich. Ich bin begeistert.

Morgen werde ich mir die LARPzeit näher anschauen und die Andromeda-Nachrichten des Science-Fiction-Club-Deutschlands. Die SOL ist heute übrigens auch eingetroffen. Gut, die kann ich natürlich nicht besprechen, aber ich freue mich, denn das Heft ist nicht nur optisch ein Hingucker, auch die Beiträge passen schön zusammen. Es war bis zuletzt eine schwere Geburt, aber es hat sich gelohnt. Ich bin ja gespannt, was die Leser sagen.

Und so werde ich mich auch die nächsten Tage quer durch Fanzines und Magazine lesen. Ach ja … die Comics vom Gratis-Comic-Tag sind ja auch noch da. Da muss ich wohl Prioritäten setzten.

Ein neuer Meilenstein

Das Covermotiv gestaltete Stefan Böttcher

Wenn die SOL 94 erscheint, setzt dies einen neuen Meilenstein in der Geschichte der PRFZ und dem SOL-Magazin. Warum und wieso möchte ich an dieser Stelle noch nicht verraten, das werden die Leser selbst feststellen. Aber ich kann schon ein bisschen über den Inhalt des Heftes plaudern.

Neben den obligatorischen Besprechungen der PERRY RHODAN Erstauflage und zu NEO, erwartet die Leser einige bemerkenswerte Artikel und Interviews.

Besonders viel Spaß gemacht hat mir das Interview, welches ich mit Rainer Schorm geführt habe. Der Autor hat spannendes zu erzählen und würzt dies mit viel Humor. Alexandra Trinley hat Andreas Eschbach nach der Buchmesse zu seinem Roman »Perry Rhodan – Das größte Abenteuer« befragt.

Schwerpunkt des Heftes bilden die Jubiläen, die die PERRY RHODAN Serie in diesem Jahr begeht. Wir berichten unteranderem ausführlich vom Perry-Event in München. In sechs Beiträgen kommen Beteiligte unterschiedlicher Fraktionen zu Wort, die die Veranstaltung im Literaturhaus aus ihrem Blickwinkel beschreiben. Außerdem ging vor 15 Jahren die Perrypedia online, auch dies wird in einem Artikel gewürdigt.

Neben der Fortsetzungsgeschichte von Jörg Isenberg gibt es für die Fans von Fanfiction eine weitere Kurzgeschichte oder zwei, ganz wie man es sehen möchte. Die Fanszene wird repräsentiert von Gerhard Huber und Michael Tinnefeld.

Kurzum, es ist wieder für jeden etwas dabei.

PERRY RHODAN Fans im Video

Teil 3 der »Geschichte der PERRY RHODAN-Serie« ist seit dieser Woche online. Im letzten Video der Reihe beschäftigt sich Ben Calvin Hary mit den Fans bzw. der Fan-Szene. Dafür hat er nicht nur erstaunliche Fakten zusammengetragen, sondern auch viele schöne Fotos aus früheren Zeiten.

Die SOL wird dabei ebenso erwähnt, wie die PRFZ und der PROC. Selbstverständlich geht Ben auch kurz auf die Fans außerhalb von Deutschland ein. Das ist ebenso spannend und sollte eigentlich einen eigenen Videobeitrag wert sein.

Wenn man im Abspann genau hinguckt, taucht dort auch mein Name auf. Dabei habe ich gar nicht so viel dazu beigetragen. Erfreuen tut es mich aber trotzdem.

Wer wissen will, wie sich das Fandom rund um PERRY RHODAN entwickelt hat, sollte sich das Video unbedingt ansehen.

SOL die zehnte

Und jetzt gehts wieder an die Arbeit für die SOL

Heute eine weitere Folge: »Aus dem Alltag einer Hobby-Redakteurin«

Die SOL 94 war eine schwere Geburt in vielerlei Hinsicht. Schon im Vorfeld lief nicht alles so, wie ich mir das gewünscht hätte. Die angekündigten Artikel trudelten nicht ein oder nicht rechtzeitig. Ich musste mehrfach bei den Autoren per E-Mail nachhaken und mir Gedanken über einen adäquaten Ersatz machen, was zu noch mehr E-Mail-Konversation führte.

Nach Redaktionsschluss am 5. März hatte ich gerade Mal ein Drittel des Heftinhalts zusammen. Also dachte ich mir noch schnell ein Interview aus und fragte bei meinen Redaktions-Kollegen an, ob sie Beiträge für die SOL liefern könnten. Ende März wurde ich dann unerwartet mit so viel Material bombardiert, dass ich meine Planung umwerfen musste. Viele Artikel waren zu lang und mussten gekürzt werden, weil wir sonst die 64 Seiten-Marke überschritten hätten. Artikel, die ich gar nicht eingeplant hatte, mussten berücksichtig werden.

Das vorbereitete Interview klappte dagegen leider nicht, dafür bekam ich aus heiterem Himmel ein anderes angeboten. Also noch mal umplanen, Zeichen zählen und rechnen, ob der Text für 64 Seiten reicht oder ob es mehr werden wird.

Von der neuen Druckerei hatte ich mir Papierproben bestellt. Ich wollte wissen, auf welchem Papier sich die SOL gut anfühlt, ohne die Kosten unnötig in die Höhe zu treiben. Beim letzten Mal war das Heft auf zu starkem Papier bestellt worden, was es nicht nur teuer, sondern auch schwer gemacht hatte.

Als ich heute das Editorial geschrieben habe, dachte ich kurz daran, dass dies bereits die zehnte Ausgabe der SOL ist, die ich betreue. Inoffiziell jedenfalls. Offiziell bin ich erst seit SOL 85 Chefredakteurin, aber im Hintergrund hatte ich 2016 schon die SOL 84 koordiniert.

Unglaublich wie viel Zeit in ein solches Heft fließt, bis man es gedruckt in der Hand halten kann. Zeit die gleichsam von meinen Redaktions-Kollegen und mir aufgebracht wird und die die Leser hoffentlich zu würdigen wissen.

Eine Überraschung haben wir mit der SOL 94 allerdings für die Fans der PRFZ noch parat. Ich verrate noch nicht, was es sein wird, bin aber schon auf die Reaktionen gespannt.

Fanzines im Fokus

Dieses Wochenende steht ganz im Zeichen der Fanzines. Für meine Kolumne »Fan-Szene« in der PERRY RHODAN-Erstauflage bekomme ich vom Verlag regelmäßig die Publikationen der Clubs sowie diverse Magazine zum Thema SF- und Comic-Literatur zugesandt. Das alles will konsumiert werden. Und so lese ich mich in diesen Stunden durch die »World of Cosmos« mit der »Time Machine« von »Andromeda« bis ins »Paradise«. Insider werden wissen, was ich meine.

Die Beobachtungen, die ich dabei mache, ist, dass die Beiträge in unterschiedlichen Fanzines meist von den gleichen Leuten stammen. Der Kreis der Schreiber ist klein und man bekommt das Gefühl, sich in einer Blase zu bewegen. Schmoren im eigenen Fett sozusagen. Das macht mich ein wenig nachdenklich. Es gibt da draußen viele aktive Fans, die zeichnen und schreiben, aber meist für ihre eigenen Blogs und in den Sozialen Medien. Was mich zur Frage bringt: Wollen die nicht in den gedruckten Fanzines veröffentlicht werden, oder wollen vielleicht die Fanzine-Macher keine Artikel, die irgendwo im Netz schon mal veröffentlich worden sind?

Ich habe keine Antwort darauf. Ich kann nur für die SOL sagen, dass ich durchaus Leute anspreche, deren Beiträge ich im Netz entdeckt habe und von denen ich gern Artikel in der SOL veröffentlichen würde. In neunzig Prozent der Fälle klappt das auch.

Nicht, dass ich hier einen falsche Eindruck hinterlasse, um Himmels willen. Ich möchte den Fanzine-Machern keinesfalls vorschreiben, wie sie ihren Job zu machen haben. Aber ich kann ihnen den Rat geben, einfach mal ins Netz zu gehen und sich umzuschauen. Da gibt es eine Menge talentierter Leute, die sich freuen, wenn sie auf ihre Texte und Grafiken angesprochen werden. Und die sich durchaus vorstellen können, auch mal einen Beitrag für ein gedrucktes Fanzine zu liefern.

Das belebt die Szene und könnte manchem Club die Existenz sichern.

Erfreuliche Belegexemplare

SOL 93 & PR 3001

Gleich zwei Postsendungen mit höchst erfreulichem Inhalt habe ich diese Woche schon bekommen.

Gestern fischte ich die SOL 93 aus dem Briefkasten. Ich war gespannt, weil wir eine neue Druckerei mit dem Druck beauftragt haben. Die Qualität stimmt, das Heft sieht gut aus, fühlt sich auch so an. Jetzt hoffe ich, den Fans gefällt auch der Inhalt. Übrigens: Skandal! In der SOL 93 sind erstmalig auch nackte Brüste zu sehen. Zumindest für denjenigen, der sie findet. Viel Spaß beim Suchen!

Heute kamen dann auch die Belegexemplare von PR 3001 an. In der Mitte des Heftes die erste Ausgabe meiner Kolumne »Fan-Szene«. Darüber habe ich mich selbstredend sehr gefreut. Auch hier bin ich sehr gespannt, über die Reaktionen aus dem Fandom. Dieser Tage stelle ich bereits die dritte Ausgabe zusammen, noch ist das Ganze im Fluss. Ich möchte möglichst die Erwartungen der Fans erfüllen und bin somit vom Feedback abhängig.

Die Frühlingsausgabe der SOL

Cover SOL 93

Bald ist es wieder soweit. Die SOL mit der Nummer 93 wird voraussichtlich Mitte Februar 2019 erscheinen.

Aus gegebenem Anlass hat das Magazin der PRFZ keinen Schwerpunkt, dafür erinnern wir an den, im November verstorbenen PERRY RHODAN-Autor und Fandom-Urgestein, Achim Mehnert.

Neben den beiden Kolumnen zur Erstauflage und zu NEO beinhaltet das Heft Interviews mit Hubert Haensel und Erich von Däniken sowie allerlei Neues rund um das Perryversum. So erzählt Andreas Brandhorst in einem Werkstattbericht über seinen Heftroman PR 3005 und ein Artikel von Frank G. Gerigk befasst sich mit Bautechniken der Zukunft.

Die Fanszene wird in beleuchtet durch Beiträge von Gerhard Huber und Norbert Fiks. Außerdem stellen wir in einem Interview den russischen Fan Mikhail Bocharov vor.

Das Rätsel aus der SOL 92 wird aufgelöst und die Gewinner bekanntgegeben. Außerdem findet die Fangeschichte von Jörg Isenberg »Projekt Vertigo« ihre Fortsetzung.

Das frühlingshafte Titelbild gestaltete übrigens der autistische Künstler Stefan Wepil.