Christinas Multiversum

Ansichten, Rezensionen, Kommentare

rainbow

Königin des Rock im Kino

Quelle: Wikipedia

Der Film »BOHEMIAN RHAPSODY« bescherte uns gestern einen besonderen Kinoabend.

Selten habe ich einen so vollen Kinosaal erlebt. Der Saal war bis auf die letzte Reihe ausverkauft. Im Publikum saßen mehrere Generationen, vor allem viele Leute in meinem Alter. Die Faszination des Films war in den gut zwei Stunden im Publikum greifbar. Es wurde an den lustigen Stellen gelacht, aber die meiste Zeit war es so ruhig, dass man die buchstäbliche Nadel hätte fallen hören können, wenn nicht die geniale Musik gewesen wäre.

»BOHEMIAN RHAPSODY« ist mehr als ein Musikfilm. Es ist eine Biografie über einen besonderen Mann – Freddie Mercury – der viele Menschen inspiriert und fasziniert hat. Der Film zeigt, wie eng die Musiker von Queen zusammengearbeitet haben, wie ihre Lieder entstanden und mit welchen persönlichen Konflikten sie sich auseinandersetzen mussten. Damit gewinnt man als Zuschauer nicht nur einen Einblick ins Musikgeschäft, sondern auch in die Seele eines zutiefst sensiblen Menschen.

Der Film startet 1970 an einem Gepäckband auf einem Flughafen, wo Freddie arbeitet, bevor er mit zwei Mitgliedern der Gruppe »Smile« die Band »Queen« gründet. Der Film geht sehr feinfühlig mit dem Charakter von Freddie Mercury um. Der Zuschauer folgt seiner Entwicklung vom Außenseiter über den gefeierten Popstar bis hin zur Dramaqueen. Seine Homosexualität wird nur andeutungsweise thematisiert, denn in dem Film geht es in erster Linie um die Musik. Und sie ist es auch, die den Film trägt. Am Ende spielen Queen vor fast 1,5 Mrd. Menschen beim Live Aid Benefizkonzert im Wembley Stadion. Die Begeisterung der Massen übertrug sich auch auf die Kinobesucher. Ich hatte echt Gänsehaut. Was auch daran lag, dass die Darsteller allesamt perfekt ausgesucht waren. Besonders die Bandmitglieder sahen den Originalen zum Verwechseln ähnlich. In einer kleinen Rolle ist auch Mike Myers zu sehen, man erkennt ihn aber nur, wenn man es weiß.

Ich würde mich nicht unbedingt als Musikinteressiert bezeichnen, aber ich fand »BOHEMIAN RHAPSODY« großartig. Und das obwohl wir nicht die besten Plätze im Kino hatten (zweite Reihe links). Ich habe mich keine Sekunde der 134 Minuten gelangweilt und war wie viele Besucher am Ende schier überwältigt. Keiner ist während des Abspanns aufgestanden und gegangen, dass war schon bezeichnend.

Ich verstehe allerdings nicht, warum man einen solchen Film nur in ausgewählten Kinos zeigt. Wir mussten mal wieder durch die halbe Republik fahren, um ihn zu sehen. In der bayrischen Provinz scheint ein Musikfilm für die Kinobesitzer nicht interessant genug. Der Ansturm der Besucher am Samstagabend in Thüringen beweist mir jedoch, dass der Film ein breites Publikum anspricht. Weil uns die Musik so ins Ohr gegangen ist, haben wir heute auf der Heimfahrt zweieinhalb Stunden lang Queen gehört. Das musste einfach sein, um den großartigen Film Revue passieren zu lassen.

Hier der Trailer für jeden, den es interessiert.

 

Noch eine kleine Anekdote am Rande. Im Film gibt es eine Szene in der Freddie seinen späteren Partner Jim Hutton küsst. Eine empörte Frauenstimme in unserer Reihe kommentierte eine gemurmelte Bemerkung ihres Mannes wie folgt: »Aha, aber küssenden Lesben sind für dich in Ordnung.«

 

Irres Punkspektakel

Quelle: shop-hirnkost.de

Ich möchte an dieser Stelle auf ein Buch hinweisen, von dem ich zumindest einen Teil des Manuskriptes vorab lesen durfte.

Der Meister des Chaos, Mitinitiator der Chaostage von Hannover und Kanzlerkandidat der APPD – Karl Nagel vermischt in seinem Roman »Schlund« Autobiografisches mit einer wahnwitzigen Geschichte über »den täglichen medialen und mentalen Lärm«. Ich fand das groteske Werk unheimlich spannend und bedrückend ehrlich. Der Autor geht sowohl mit sich selbst, als auch mit unserer Gesellschaft gnadenlos zu Gericht. Das ist aufrüttelnd und manchmal auch abstoßend, aber immer faszinierend.

Das Werk kann derzeit schon im Shop des Hirnkost-Verlags vorbestellt werden. Wer bis zum 20. November seine Vorbestellung tätigt, bekommt das Buch sogar von Karl Nagel signiert.

Zusätzlich zum Roman ist eine Art Making-of erschienen. In »Reflux« veröffentlicht der Autor, Ideen und Texte, die es nicht in den Roman geschafft haben. Außerdem beschreibt er den Entstehungsprozess des Buches und seine Schwierigkeiten damit. Und um den medialen Rundumschlag zu vollenden, liefert Karl Nagel auch gleich noch den Soundtrack zum Buch dazu. Höchstselbst performt natürlich. Die LP »Karl Nagels Hymnen aus dem Schlund« enthält 16 Coverversionen von deutschen Punk-Klassikern. Auf Vinyl wie es sich für einen echten Punk gehört.

Also, wer sich schon immer mal dafür interessiert hat, wie es im Kopf eines echten Punks aussieht, dem sei das Werk von Karl Nagel empfohlen. Was mir ein bisschen im Buch gefehlt hat, war der Alkohol. Das fand ich ziemlich untypisch für einen Punk. Da muss sich der Leser wohl oder übel selber betrinken.

Hörprobe vom Buch gefällig:

Happy Halloween in Space

Das ungewöhnlichste Foto zu Halloween stammt in diesem Jahr nicht von der Erde sondern aus dem All. Die drei Astronauten der ISS haben es sich nicht nehmen lassen, sich zu kostümieren. Es wird ihnen allerdings schwerfallen, mit ihren Kostümen um die die Häuser zu ziehen. Denn nach dem fehlgegangenen Start der Sojusrakete, werden die drei noch eine Weile an Bord ausharren müssen. Angesichts des Bildes scheint das den Dreien nicht viel auszumachen.

Interessant finde ich ja die Auswahl der Kostüme … ein Russe als Elvis, eine Amerikanerin als Geisterjägerin und Alexander Gerst als Darth Vader. Einfach genial!

In dem Sinne Happy Halloween!

Quelle: dpa

Spampoesie

Dieser Tage landete eine E-Mail in meinem Spamordner, die ich echt bemerkenswert fand. Ich weiß nicht, wer das Ding geschrieben hat, wahrscheinlich irgendein Computerprogramm, das häufige Begriffe aus Suchanfragen zu einem Text verwurschtelt hat. Das Ergebnis klingt ein bisschen wie moderne Lyrik. Wahrscheinlich hätte der eine oder andere Poet damit sogar einen Preis gewonnen. Ich finde es zumindest unterhaltsam. Endlich mal eine Spam-Mail mit Kunstcharakter. Aber lest am besten selbst …

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Zweites Berliner Sci-fi Filmfest

Sci-fi Filmfest

Nach der sehr erfolgreichen ersten Veranstaltung findet in Berlin das zweite Sci-fi Filmfest vom 16. bis 17. November 2018 statt.

Dieses Jahr werden 144 Filme aus über 30 Ländern in allen 3 Kinosälen im Babylon (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin) gezeigt. Darunter viele Kurz- und Independence-Filme, sowie die Dokumentation ZERO GRAVITY-MISSION IN SPACE – Das Weltraumabenteuer von Alexander Gerst

Außerdem erwartet die Besucher ein buntes Zusatzprogramm rund um das Thema Science Fiction, z.B: Panels, Workshops, Cosplayer, eine Ausstellung, Games und vieles mehr.

Informationen, Programm und Online Tickets gibt es hier:

https://babylonberlin.eu/programm/festivals/berlin-science-fi-filmfest

Wenn Berlin nicht so weit weg wäre, würde ich glatt mal dorthin gehen.

Die SOL landet im November

Titelbild Guy Roger

Das Heft mit der Nummer 92 bietet den Mitgliedern der PRFZ wieder eine bunte Mischung aus dem PERRY RHODAN-Fandom. Neben den Besprechungen der Erstauflage sowie der Blues-Staffel der NEO-Serie liegt der Schwerpunkt auf der ersten Stadt der vereinten Erde – Terrania City. Neben Artikeln der PERRY RHODAN-Autoren Wim Vandemaan und Dennis Mathiak, ist PR-Chefredakteur Klaus N. Frick zum ersten Mal mit einer Kurzgeschichte aus dem Perryversum vertreten.

In den Interviews geben sich mit Andreas Eschbach und Uwe Anton zwei hochkarätige Autoren ein Stelldichein.

Berichte aus dem PRFZ-Vorstand, der Fanszene und zu weiteren spannenden Themen sowie die Kurzgeschichte eines ehemaligen Kanzlerkandidaten vervollständigen das Magazin.

Wie schon im vergangenen Jahr wartet das letzte Heft vor Weihnachten mit einem Preisrätsel auf, bei dem es etwas zu gewinnen gibt. Gekrönt wird die SOL 92 durch das Cover von Guy Roger, der die Titelbilder der französischen PERRY RHODAN-Ausgaben gestaltet.

Mitglieder der PRFZ erhalten das Heft im Rahmen ihrer Mitgliedschaft. Interessierte Fans können diese und andere Einzelausgaben der SOL im Space-Shop der PRFZ bestellen.

Der Bop-Saga zweiter Teil

Quelle: Amazon

Da der nette Autor mich freundlicherweise daran erinnerte, dass es da noch einen zweiten Teil seines Science-Fiction-Werkes gibt, welches ich unlängst hier wohlwollend besprochen habe, gab ich diese Woche seinem Bitten nach und las den humoristischen Roman im Zug nach München und zurück. … Wahnsinn, was für ein Schachtelsatz!

Solche oder ähnliche Bemerkungen finden sich auch in »Selfies vom Mond« dem zweiten Teil der Bop-Saga. Der Autor nimmt Augenzwinkernd seinen eigenen Text auf die Schippe und sich und seine Figuren nicht einmal ansatzweise ernst. Wie zum Weltraumteufel soll man sowas rezensieren? Man könnte meinen, der Autor erkaufe sich damit einen Freifahrtschein in Sachen Stilanalyse. Doch so leicht lasse ich mich nicht hinters Licht führen.

Die Geschichte krankt nämlich an ganz anderen Stellen, als an Schachtelsätzen oder der Synonym-Seuche. Da wird mir zum Einen nur erzählt, was ich doch eigentlich sehen will. Beispiel gefällig? „Seht ihr irgendwo einen freien Tisch?“ fragte Edward angesichts des tumultartigen Tohuwabohus in der alten Nova. Ich bekomme gesagt, dass in der Kneipe ein Durcheinander herrscht, wie genau das aussieht, enthält mir der Autor aber vor. Da hätte ich gern mehr darüber gewusst, um mir ein Bild zu machen. Wie sieht es da aus? Welche schrägen Außerirdischen hängen dort rum? Was für exotische Getränke stehen auf den Tischen? Spielt da irgendwo eine Catina-Band und vor allem, wie riecht es da? All das erfahre ich nicht. Diese Szene ist beispielhaft für viele weitere.

Auch plottechnisch wäre noch so einiges zu verbessern. Am Anfang und im Mittelteil verläuft die Handlung nämlich arg zäh. Ich hatte zunächst damit zu kämpfen, wieder in die Geschichte zu finden. Die beginnt nämlich mit Kapitel 23. Es ist ratsam Teil zwei direkt im Anschluss an Teil eins zu lesen. Bei mir lagen mehrere Wochen dazwischen und ich wusste überhaupt nicht mehr, wer von den Figuren jetzt wer war und vor allem auf welcher Mission sie nochmal unterwegs waren.

Mir hat sich auch der Sinn nicht erschlossen, warum die Reisen der Abenteurer immer so lange dauern. Mal sind es zwei Wochen, dann wieder drei. Das Universum, das André Nagerski geschaffen hat, ist so verrückt, dass er eigentlich nicht auf die Einhaltung irgendwelcher physikalischen Gesetze achten müsste. Die Reise durch ein Wurmschlupfloch sollte innerhalb von Minuten vonstattengehen. Stattdessen lässt er seine Helden wochenlang in ihrem Raumschiff aufeinander hocken, zeigt mir dann aber die Auswirkungen nicht. Die lange Reise hat keinerlei Konsequenzen für die Geschichte und ist meiner Meinung nach somit überflüssig.

Die Stärke des Autors ist gleichzeitig seine größte Schwäche. Die Wortschöpfungen und Sprüche waren im ersten Teil noch originell und witzig, verlieren im zweiten Teil aber schnell ihren Reiz. Man gewöhnt sich daran und lächelt am Ende nur noch müde, wenn die Pointe mal nicht so knackig ausfällt, wie bei den Krachern zuvor. Was mir besonders aufgefallen ist, dass der Autor in »Selfies vom Mond« viele Werbe-Slogans oder bekannte Sprüche aus Funk und Fernsehen verwendet. Das finden Jungs in der Pubertät oft irrsinnig komisch, mir gefiel es nicht, weil es einfach peinlich ist. Bei anderen Passagen wiederum nimmt André Nagerski den Leser zu sehr an die Hand, weshalb der Humor aufgesetzt wirkt. Auch hier wieder ein Beispiel: „Seid gegrüßt in Vogelweide, Fremde!“, begann der Anführer der Gruppe. „Mein Name ist Nisnas – Alter von der Vogelweide. Der Vorsteher des Dorfes …“ Hätte der Autor den Typen Walter genannt, hätte jeder den Gag verstanden, ohne das er noch irgendein Wort hätte hinzufügen müssen. Das wäre subtiler gewesen als die angewandte Holzhammer-Methode.

Jetzt muss ich aber auch noch etwas Gutes sagen: Die irrwitzigen Ideen scheinen dem Autoren auch in Teil zwei nicht ausgegangen sein. Mir gefielen am besten die Phillyponys, davon hätte ich mir gern mehr in Aktion gewünscht, ebenso mehr von den tollen Erfindungen wie dem Multifraß 2000 aus dem ersten Teil. Sprachlich ist auch »Selfies vom Mond« einwandfrei geschrieben, wobei nicht jeder Gag bei mir gezündet hat. Lustig ist die Geschichte um die Bewohner des Planeten Bop auf ihrer Odyssee durchs All allemal. Wer Douglas Adams mag, ist hier gut aufgehoben. Großes Lob von mir geht übrigens auch an den Illustrator Stefan Kolmsberger für das sensationelle Cover

Im Epilog ist Band drei angekündigt. Ich hoffe der Autor lässt seine Leser nicht allzu lange warten.

André Nagerskis »Selfies vom Mond« erschien im Selbstverlag und ist bei Amazon als E-Book und gedrucktes Buch erhältlich. Ich empfehle auch die Internetseite des Autors roboter-weinen-heimlich.de. Dort finden sich alle News rund um die Bop-Saga.

Ernüchternde Diagnose

Meine Endometriose ist wieder da.

Nach sechs Jahren Ruhe meldet sie sich mit einer eindrucksvollen Zyste zurück. Was ich schon seit Frühjahr befürchtet habe und was mir seit Juni gesundheitlich zu schaffen macht, hat sich nun bewahrheitet. Vier Zentimeter und kugelrund klebt sie im linken Unterbauch zwischen Bauchdecke und Darm. Das erkannte ich auf dem Ultraschall diese Woche beim Frauenarzt sofort. Normalerweise verursacht ein Zyste von dieser Größe noch keine Probleme. Bei mir aber schon, was wahrscheinlich an meiner Krankengeschichte liegt, über die ich hier schon mal berichtet habe.

Nach der letzten großen OP, mit Hysterektomie und Darmresektion hatte ich eigentlich gehofft, endlich Ruhe zu haben, aber die Natur lässt sich halt nicht austricksen. Dabei wäre es nicht sinnvoll, mich vorzeitig in die Wechseljahre zu schicken, denn meine Mutter hatte mit über siebzig noch eine Zyste. Nun muss ich mal sehen, wie lange ich die monatlichen Schmerzen und Darmprobleme aushalte. Früher oder später werde ich mich wieder unters Messer legen müssen.

Seufz!

Perry Rhodan 3000

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus.

Endlich, werden die Perryfans heute morgen gedacht haben. Denn seit heute kann man sich zu der Veranstaltung anlässlich von Band 3000 der PERRY RHODAN-Serie anmelden. Ich habe das selbstverständlich heute morgen auch gleich getan. Zum Einen findet die Veranstaltung in München, also in unmittelbarer Nähe, statt und zum Zweiten will ich so einen offiziellen Event nicht versäumen.

In den vergangenen Jahrzehnten veranstalteten Verlag und Redaktion bei solchen Jubiläumsbänden immer einen Worldcon. Also ein Treffen von Fans aus aller Welt, in der Größenordnung vergleichbar vielleicht mit der FedCon. Nun, Zeiten ändern sich und auch Verlage müssen sparen. Außerdem blieb die meiste Arbeit bei der Vorbereitung und Durchführung eines Worldcon an der Redaktion und ihren Mitgliedern hängen. Oftmals war das nur mittels einer 100 Stundenwoche zu stemmen. Verständlich, dass sich die Redaktion sehr gut überlegt hat, wie und in welcher Weise das Jubiläum gefeiert werden soll.

Also kein Worldcon, stattdessen ein Tag angefüllt mit vielen spannenden Programmpunkten, quasi ein Minicon. Das finde ich gut und freue mich darauf.

Übrigens: Perryfans die teilnehmen möchten, sollten sich beeilen, denn die Anzahl der Tickets ist begrenzt.

Quelle: perry-rhodan.net

»Kannst du dir das vorstellen?!«

… Diesen Satz habe ich am Freitag gefühlt einhundert mal gehört.

Auf der Zugfahrt nach Wolfenbüttel, stieg in Nürnberg eine ältere Dame zu. Sie platzierte sich in die Sitzreihe schräg hinter mir. Kurz nachdem der Zug losgefahren war, klingelte ihr Handy. Sie nahm ab und stellte es auf Lautsprecher. Was danach kam, kann man eigentlich nicht beschreiben, das muss man erlebt haben. »Waltraud und Mariechen«, von den fränkischen Komödianten Heißmann und Rassau, wären angesichts der Vorstellung, die die beiden Damen im ICE lieferten vor Neid erblasst.

Ob es um das, von der Krankenkasse nicht genehmigte, Hörgerät ging oder um die polnische Putzfrau, die Schmuck klaut und der man nicht trauen kann, bis hin zum Betrug durch RFID-Chips, der Gesprächsstoff ging den beiden nicht aus. Das Faszinierende war, dass man beide perfekt verstehen konnten, weil sie ziemlich laut sprachen. Im fränkischen Dialekt versteht sich. Dabei fiel fast jede Minute einmal der Satz »Kannst du dir das vorstellen?!« Ja, inzwischen kann ich das und das sogar sehr lebhaft. Die unfreiwillige Comedyeinlage hat übrigens nicht nur mich unterhalten, sondern auch das Ehepaar mir gegenüber. Der Mann feixte so sehr, dass seine Frau ihn ständig anrempelte. Aber auch ihr fiel es schwer, ein Lachen zu unterdrücken. Ich nehme mal an, dass sich der Rest des Großraumabteils ebenfalls köstlich amüsiert hat. Zumindest weiß ich jetzt, was ältere Witwen so bewegt.

Schlecht war nur, dass ich eigentlich arbeiten wollte. Aber sowohl schreiben als auch lesen ging gar nicht. Immer wieder riss mich ein: »Kannst du dir das vorstellen?!« aus der Konzentration. Uns so musste ich mir anhören, wie ihr Auto stehen geblieben war, weil die Batterie schwächelte, wie der Werkstattservice Starthilfe gab und wie die Dame dann mit laufenden Motor vor ihrem Haus stand und nicht reinkam, weil der Haustürschlüssel am Autoschlüssel hing. Sie ihn aber nicht abnehmen konnte, weil sie noch weiterfahren wollte, und die Batterie nach den fünf Kilometern noch nicht wieder aufgeladen war. Das war so lebensnah geschildert, dass ich die Situation bildlich vor Auge hatte. Eigentlich hätte man das Gespräch mitschneiden sollen. Das wäre wahrscheinlich ein viraler Hit im Internet geworden.

Ich war dann aber doch froh, dass ein Funkloch das Telefongespräch kurz vor Würzburg nach einer halben Stunde beendete. Sonst wäre ich mit meiner Lektüre des Seminar-Readers wahrscheinlich nie fertig geworden. Aber Live-Comedy im ICE hat man nicht alle Tage, obwohl ich glaube, dass es öfter vorkommt als man denkt. Zumindest ahne ich, woher die Künstler ihr Material haben. Niemand schreibt bessere Geschichten als das Leben selbst.