Christinas Multiversum

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Die Rache der Melder

Es ist doch irgendwie verhext. Ich erzählte an dieser Stelle am Donnerstag von dem Rauchmelder-Seminar, was ich besucht habe.

Weil ich neugierig war, ob die beiden Rauchmelder, die wir vor einem halben Jahr im Baumarkt gekauft haben, auch den gültigen Normen entsprechen, habe ich meinen Mann gebeten, den im Wohnzimmer mal runterzuholen. Das Prüfsiegel, war sogar korrekt. Dann forderte ich ihn noch auf, den Rauchmelder gleichmal zu testen. Was auch funktionierte. Nur machte das gute Stück ab da dauernd »Bipp«. Ein Zeichen, dass die Batterie leer ist.

Hm! Bei einem Gerät mit 10 Jahres-Batterie, dass man vor einem halben Jahr gekauft hat, sollte das nicht passieren. Mein Mann nahm ihn ab und drückte nochmal den Testknopf. Schwerer Fehler! Anschließend hörte das Ding nämlich nicht mehr auf, Krawall zu machen. Ich hielt mir die Ohren zu. Mein Mann versuchte es erfolglos zu deaktivieren. Dadurch, dass die Batterien fest verbaut waren, war auch das Entfernen der Batterie keine Option. Es blieb uns nicht anderes übrig, als den Rauchmelder mit brachialen Mitteln zum Schweigen zu bringen. Mein Mann bestellte gleich drei neue (Testsieger bei Stiftung Warentest), die im übrigen pro Stück ganze zwei Euro teurer waren, als die aus dem Baumarkt. Angesichts dieser Erfahrung ließen wir dann von dem Rauchmelder im Schlafzimmer lieber die Finger.

Soll ich euch was sagen … Es hat nichts genützt. Samstagmorgen 2:49 Uhr weckte uns ein lauter durchdringender Piepton. Der Rauchmelder im Schlafzimmer schlug Alarm. Wir standen im Bett im wahrsten Sinne des Wortes, um den Rauchmelder zum Schweigen zu bringen. Eindeutiger Fehlalarm, denn es war weder Rauch zu sehen, noch zu riechen. Dafür war es mit unserer Nachruhe vorbei.

Ich bin mir sicher, die Rauchmelder haben sich untereinander abgesprochen, und dass dies die Rache dafür war, dass wir seinen Kollegen entsorgt hatten. Samstagmittag kamen mit der Post die neuen zertifizierten Rauchmelder, die wir auch gleich installiert haben. Jetzt ist hoffentlich die nächsten zehn Jahre Ruhe.

Ich bin zertifiziert

Seit heute bin ich zertifizierte Fachkraft für Rauchwarnmelder. So heißen die Dinger, die hoffentlich bei jedem in der Wohnung hängen.

Ich besuchte heute mit meinen Kollegen einen Kurs, in dem ich alles Wissenswerte über Rauchmelder erfahren habe. Zum Beispiel, dass die, die es im Discounter für fünf Euro zu kaufen gibt, meistens gar nicht in Deutschland zugelassen sind. Auf dem Rauchmelder muss mindestens ein DIN-Aufdruck sein, am besten noch ein VdS-Zeichen mit Prüfnummer und einem großen Q. Ein CE-Zeichen dagegen sagt gar nichts.

Gelernt habe ich nicht nur, wie man die Dinger prüft und was auf dem Prüfzertifikat draufstehen muss, sondern auch, wie man die Dinger vernetzt, wenn man zum Beispiel den Treppenaufgang in einem Mehrfamilienhaus ausstatten muss. Aber vorwiegend ging es um den Inhalt von DIN-Normen und in welchem Bundesland welche Regeln gelten. Das ist nämlich deutschlandweit unterschiedlich geregelt. Die Baden-Württemberger haben eine Extrawurst gemacht, dafür aber auch Nägel mit Köpfen. Es geht darum, was als »bestimmungsmäßig genutzter Schlafraum« gilt und was nicht. Damit zählen dort nämlich auch Kitas und Altenheime unter die Rauchmelderpflicht. Was in Bayern nicht der Fall ist. Da müssen Rauchmelder nur in Schlafräumen und auf Fluchtwegen angebracht werden. Das ist schon ziemlich kompliziert. Solange es nicht brennt, interessiert das auch niemanden, aber wehe es passiert was … dann kann es passieren, dass die Versicherung nicht zahlt, wenn z. B. ein nicht zugelassener Rauchmelder installiert war und nicht ausgelöst hat, oder der Rauchmelder nicht geprüft wurde.

Der Dozent – ein Schwabe aus dem Schwarzwald – war gut drauf. Außerdem gab es Butterbrezn zum Frühstück, Riesenschnitzel zum Mittag und Torte zum Kaffee, zudem alles mögliche zu trinken. Anschließend haben mich die Kollegen noch auf eine der Baustellen mitgenommen, für die ich die Planung gemacht habe. Es ist spannend zu sehen, wie das alles in echt aussieht. Ich kenne die Häuser meist nur als Plan, in 3D zwar, aber mitten im Rohbau zu stehen, ist doch etwas anderes.

Alles in allem war es ein ereignisreicher Tag und eine echte Abwechslung im Büroalltag.

Neues Kontrollcenter

Workstation

Unlängst spendierte mir mein Chef zwei neue Bildschirme. Nicht das ich mit den alten unzufrieden gewesen wäre. Ich wollte meine, eigentlich der Kollegin vermachen, weil sie nur zwei mickrige 19 Zoll Bildschirme hatte. Ich hätte dann die vom ungenutzten Arbeitsplatz aus dem Werksbüro genommen. Doch der Chef bestellte gleich zwei neue.

So kam ich morgens in die Arbeit und sah mich meinem neuen »Kontrollzentrum« entgegen. Zwei Bildschirme a 32 Zoll (ca. 81 cm), das ist auf den ersten Blick überwältigend. Das kann Frau gar nicht komplett überblicken. Aber man gewöhnt sich verdammt schnell daran. Als ich am vergangenen Wochenende vorm PC bei meinen Eltern saß und auf den 19 Zoll Minibildschirm guckte, war das tatsächlich eine Umstellung.

Damit die Monitore auch schick aussehen, habe ich mir gleich ein neues Hintergrundbild von der PERRY RHODAN-Seite herunter geladen. Nämlich das Cover von NEO 181, gezeichnet von Dirk Schulz. Ich finde, es sieht in dieser Größe verdammt gut aus.

Falls sich jemand wundert, dass es auf meinem Schreibtisch so aufgeräumt aussieht: das Foto entstand an einem Donnerstag kurz vor Feierabend. Weil am Freitag immer die Putzfirma kommt, müssen die Schreibtische aufgeräumt sein. Unter der Woche sieht es bei mir chaotischer aus.

Rettet die Bienen!

Quelle: volksbegehren-artenvielfalt.de

… lautet der Slogan eines Volksbegehrens, für das man sich ab heute in den Rathäusern in Bayern eintragen kann.

Ich habe das vorhin schon getan, weil ich das Thema Artenschutz wichtig finde. Und das nicht nur, weil ich die Tochter eines Imkers bin. Es geht bei dem Volksbegehren nicht nur um den starken Rückgang der Bienenvölker in den vergangenen Jahren, sondern um alle Insekten und Pflanzen, die von der extensiven Landwirtschaft immer mehr verdrängt werden. Es geht auch um Korridore zwischen Biotopen, damit es in den wenigen geschützten Bereichen nicht zu Inzucht unter den Arten kommt. Das Thema ist also sehr viel weitreichender als nur der Schutz der Bienen.

Natürlich sind viele Landwirte nicht gut auf das Volksbegehren zu sprechen, weil die meisten inzwischen zu Handlangern der Industrie geworden sind. Das bemerkt man besonders hier im südlichen Bayern, wo es im Sommer eigentlich nur noch grüne Wiesen und Maisfelder gibt. Artenvielfalt kann da nicht entstehen.

War es in den 80er-Jahren die Industrie und der von ihr verursachte saure Regen, der die Natur bedrohte, so ist inzwischen die Landwirtschaft Schadfaktor Nummer eins. Dagegen muss mit Gesetzen vorgegangen werden. Es darf nicht sein, dass ein Bauer mehr Tiere besitzt, als sein Grund und Boden ernähren kann, und er Sojafutter aus Brasilien zukaufen muss. Wofür wiederum Regenwald abgeholzt wird. Es darf auch nicht sein, dass Lebensmittel wie Weizen und Mais angebaut werden, um sie zu Biogas oder Biosprit zu verarbeiten, während auf der Südhalbkugel Menschen an Hunger sterben.

Jeder von uns kann etwas dagegen tun. Das fängt schon damit an, seinen Rasen im Vorgarten eben nicht bereits im Frühjahr zu mähen, sondern zu warten, bis er geblüht hat. Auf dem Balkon kann man Pflanzen halten, an denen Bienen und andere Insekten Nahrung finden, wie z. B. Lavendel. All diese kleinen Dinge können eine Veränderung wirken, wenn viele Leute mitmachen.

Genauso wie bei dem Volksbegehren. Deshalb rufe ich meine Freunde und Bekannten aus Bayern auf: Geht bis zum 13. Februar ins Rathaus eures Ortes und unterschreibt. Damit wir alle gemeinsam etwas verändern können.

Wer mehr wissen will, findet die Antworten hier: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

Winterfreuden im Schnee

In der Loipe

Die letzten Tage habe ich mir eine kleine Auszeit gegönnt. Auch im Blog. Man mag es mir nachsehen. Unteranderem waren wir Langlaufen.

Ich habe schon so einigen Schnee gesehen, aber das was derzeit in der Region liegt, spottet jeder Beschreibung. Es ist schon einiges getaut und die Schneeberge an den Straßenrändern sind nur noch graue Eisberge. Aber man kann zumindest das Ausmaß dessen erahnen, was gelegen haben muss. In manchen Ortschaften muss sich der Schnee zwei Meter hoch auf den Dächern der Häuser aufgetürmt haben. So haben wir ein altes Bauernhaus gesehen, dessen Dach unter den Schneemassen eingebrochen ist.

Ich habe mindestens zwei Jahre lang nicht auf Skiern gestanden, dementsprechend nervös und vorsichtig war ich unterwegs. Weil keine Lust habe zu stürzen und mir wehzutun. Mit zunehmenden Alter ist das nicht mehr so unkritisch, als wenn man jung ist. Zumindest habe ich bei ersten Mal am Sonntag immer, wenn es leicht bergab ging, die Langlaufski vorsichtshalber abgeschnallt und bin die drei Schritte gelaufen, bis es wieder geradeaus ging.

Am Freitagvormittag war es dann schon besser. Erstens war ich dann schon sicherer und zweitens hat es leicht geschneit. Die Spur war dementsprechend zugeschneit und nur noch bedingt erkennbar, aber es war nicht mehr so glatt, so dass ich mich getraut habe, den einen oder anderen kleinen Hügel herunterzufahren. In der Loipe ist das ohnehin recht unkritisch. Ohne würde ich das nicht sturzfrei bewältigen. Ich kann nämlich nicht bremsen.

Langlaufen ist ganz schön anstrengend. Während mein Mann locker zweieinhalb Runden lief, brachte ich gerade mal eine dreiviertelste Runde zusammen. Es waren dennoch gut zwei Kilometer, auf denen ich mich völlig verausgabt habe.

Zum Schluss haben wir noch ein paar Fotos von den Schneebergen gemacht. Leider war am Freitag kein so schöner Sonnenschein wie am Sonntag. Da war es aber mit minus neun Grad so kalt gewesen, dass der Smartphone-Akku nicht mitgespielt und sich das Handy nach einem Foto ausgeschaltet hatte. Beeindruckend sind die Bilder aber dennoch.

 

 

Wohlstand und Aggression

»Das Unbehagen im Frieden: Die neue Lust am Leid« heißt ein Buch zweier Psychologie-Professoren, das im Oktober erschienen ist und das ich mir demnächst mal genauer ansehen möchte. Darin erklären sie, die zunehmende Verrohung unserer Gesellschaft und warum sich viele Menschen am Leid anderer ergötzen.

Auf das Buch aufmerksam geworden, bin ich durch ein Interview, das die Autoren dieser Tage gegeben haben. Darin erklären sie unteranderem warum Langeweile zu Aggression führt und warum Menschen gern andere Menschen leiden sehen. Sie werfen einen Blick auf die Geschichte der Menschheit und erläutern die Zusammenhänge zwischen dem menschlichen Gehirn und den psychologischen Effekten, die hinter der Wohlstands-Aggression stecken. Das ist faszinierend und erschreckend zugleich.

Sie zeigen, dass der Rechtsruck in unserer Gesellschaft, das Mobbing von Menschen im Internet, die Verrohung unserer Sprache und die Gaffer bei Unfällen auf der Autobahn einen Zusammenhang haben – unseren Wohlstand. Es ist also nicht nur ein Gefühl, wenn ich sage: Vielen von uns, geht es einfach zu gut.

Aber die Autoren betreiben in ihrem Buch nicht nur Ursachenforschung, sondern zeigen auch Wege auf, wie wir unser Selbst austricksen können und der Vernunft zum Sieg zu verhelfen. Das macht Hoffnung.

Das komplette Interview findet sich hier.

Auf einem Auge blind …

… nun ja, nicht ganz. Seit heute vormittag sehe ich auf dem linken Auge nur noch verschwommen. Was daran liegt, das meine sündhaft teure Silhouette-Brille kaputtgegangen ist.

Heute morgen kurz nach zehn: Ich komme gerade vom Steuerberater, will mir im Treppenhaus die Mütze aufsetzen, rutscht mir die Brille von der Nase, einfach so. Ich schiebe sie wieder hoch, aber sie hält nicht. Beim nächsten Versuch halte ich schließlich den Steg mit den Nasenaufsätzen in der Hand. Super!

Da stand ich nun mit meinen Beuteln voller Einkaufe, der Post, die ich noch zum Postamt bringen wollte und wusste nicht, was tun. Ohne Brille kann ich mich nicht orientieren, bei minus sechs Dioptrien verschwimmt die Umwelt zu bunten Farbschlieren. Irgendwie schaffte ich es, dass die Brille im Gesicht hielt. Was vielleicht an der Mütze gelegen hat, die ich trug.

Ich bewegte mich vorsichtig die Treppe hinunter, auch wenn ich ein wenig schwankte. (Jeder Brillenträger weiß, wie es sich anfühlt, wenn man die Brille nicht richtig aufhat. Das hat etwas von einem schaukelnden Schiff. Wo ich doch so empfindlich bin.) Ich ging also hinaus auf die Straße und steuerte den nächsten Optiker an. Der offenbarte mir, dass die Brille eingeschickt werden müsste, weil sich eine Lötstelle gelöst hatte. Bei einer 700 Euro Brille wohlgemerkt. Es könnte aber mindestens eine Woche dauern, bis ich sie zurück hätte. Ich konnte und wollte das gute Stück nicht da lassen und ging erstmal heim, um meine Ersatzbrille aufzusetzen.

Daheim die nächste Überraschung. Die Ersatzbrille hat eine andere Gläserstärke. Irgendwie habe ich die beim letzten Mal nicht aktualisieren lassen. Ich rief meinen Optiker an, der mich bat, ihm die kaputte Brille zu schicken. Er hätte noch ein Ersatzteil herumliegen, da ginge die Reparatur schneller und würde nicht zu teuer. Denn just vor zwei Monaten war die Gewährleistung des Herstellers abgelaufen. Ich packte sie also ein und schickte sie per DHL Express nach Saalfeld. Wegen meiner Ersatzbrille konnte er mir aber nicht helfen.

So, nun trage ich eine Brille, bei der mein Mann witzelte, ich sähe aus wie eine Lehrerin und bei der ein Glas von der Stärke passt, das andere aber nicht. Mit einem Auge sehe ich also scharf mit dem anderen verschwommen. Das ist echt blöd.

Zum Glück soll morgen die Sonne scheinen, dann kann ich zumindest meine Sonnenbrille aufsetzen. Zur Not hätte ich noch eine Schwimmbrille mit geschliffenen Gläsern, damit sähe ich sicher auch nicht schlechter.

Studierter Spion

»Intelligence and Security Studies« heißt der neue Master-Studiengang an der Bundeswehrakademie in Neubiberg bei München. Nicht nur Mitarbeiter der Nachrichtendienste sollen hier geschult werden, sondern auch Mitarbeiter der Polizei und anderer öffentlicher Behörden. Es soll vor allem um Weiterbildung im Bereich Krisenmanagement und Cyber-Abwehr gehen.

Absolut notwendig, wenn man bedenkt, dass zuletzt ein Zwanzigjähriger private Daten von Politikern gesammelt und veröffentlicht hat. Was können dann erst die Profis unter den Hackern?

Was mich interessieren würde: Studiert man in Neubiberg unter einem Tarnnamen? Wahrscheinlich sind die Daten der Studierenden unter Verschluss, denn sonst wären später etwaige Undercover-Einsätze nicht möglich.

Interessant ist auch folgender Zusammenhang: Der BND hat seine Hochschule in München/Haar im Dezember geschlossen und ist mit Sack und Pack nach Berlin übergesiedelt. Vielleicht ist der neue Studiengang an der Bundeswehr-Universtät nur eine Art Wiedergutmachung an die Bayrische Staatsregierung, damit der Freistaat nicht ganz ohne Spion-Ausbildung bleibt.

Wer weiß!

Krapfenbäckerei

Kaffeetafel

Weil gerade Saison ist und ich das schon immer mal ausprobieren wollte, haben wir heute Krapfen gebacken. (Für die Thüringer, die Rede ist von Pfannkuchen.)

Letzte Woche sprach ein Patisserie-Experte davon, das Krapfen die hohe Kunst des Backens wären. Na, ja. Es ist ein bisschen aufwendiger wegen des Fritierens, aber von hoher Kunst würde ich nicht sprechen.

Hefeteig dauert halt etwas, und weil die ausgestochenen Krapfen nochmal zusätzlich gehen müssen, dauert es eben nochmal eine halbe Stunde länger.

Das Fritieren war auch nicht schlimm, wegen der Koch-Sensorik unseres Ceranfelds. Das regelt nämlich automatisch die eingestellte Temperatur. Tipp am Rande: möglichst kein Fett verwenden, das bereits vor drei Monaten abgelaufen ist.

Trickreicher war das Füllen, vor allem wenn man wie ich Konfitüre aussucht, die kleine Stücke enthielt. Da hätte mir eigentlich gleich klar sein müssen, das die nicht durch die Spritztülle passt. Die Folge war: ein geplatzter Spritzbeutel, eine Riesensauerei in der Küche und ich musste mich umziehen.

Dennoch sind sie gut gelungen, die Krapfen. Schmecken tun sie ebenfalls gut, auch wenn nicht in allen Konfitüre ist.

Katastrophenfall Winter

Winter(Alb)traum

Hatte ich schon erwähnt, dass es schneit?

Jedenfalls schneit es schon die ganze Woche, aber weil Waging nicht so hoch und vor allem am See liegt, kam der Niederschlag meist als Regen runter. Nicht so in Traunstein und Berchtesgaden. Da schneite es ununterbrochen, weshalb schon die ganze Woche die Schulen geschlossen blieben und der Verkehr nur langsam rollte.

Gestern wurde es kälter und es fing es auch in Waging an zu schneien. Heute morgen lagen gute 30-35 Zentimeter. Der Kollege hatte schon angefangen zu räumen, als ich auf Arbeit kam.

Der Schnee hörte im Laufe des Tages aber nicht auf und die Nachrichten wurden immer schlimmer. Die Kollegen kamen kaum auf die Baustellen und wenn, gab es dort kein Material, weil die Lieferdienste der Zulieferer nicht fahren konnten. Einer der Kollegen landete im Straßengraben und musste ausgegraben und herausgezogen werden.

Bis zum Nachmittag herrschte Chaos pur. Im Landkreis Berchtesgaden und Traunstein wurde der Katastrophenfall ausgerufen. Viele der Kollegen wohnen dort und müssen sehen, dass sie den Schnee von den Dächern ihrer Häuser bekommen. So hat sich der Chef entschlossen, alle heimzuschicken und morgen dicht zu machen.

Bis morgen soll es weiter schneien.

Heute morgen 6:30 Uhr

Heute Mittag 12:00

Heute Nachmittag 16:30 Uhr

 

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