Von der Mündigkeit des Autors

Viele Dinge habe ich im vergangenen halben Jahr gelernt. Nicht nur wie man möglichst spannende Geschichten plottet und schreibt, sondern auch, wo meine Grenzen sind. Was ich gut kann und was nicht so gut. Woran ich noch arbeiten muss, und was ich in Zukunft ausprobieren sollte. Noch mehr aber, als alle Fertigkeiten die mit dem Schreiben zu tun haben, konnte ich jene Eigenschaften erproben, die mir schon immer schwergefallen sind.

Dazu gehört Durchhaltevermögen. Davon braucht man als Autor besonders viel, vor allem dann, wenn die Geschichte geschrieben ist und die Überarbeitungen anstehen. Das wird schnell zur Quälerei und man muss sich schon sehr gut selbst motivieren können.

Ein weiterer Punkt ist Leidensfähigkeit. Wenn der perfekte Text in den Augen des Lektors nämlich nicht so perfekt ist, wie man gedacht hatte. Da hilft auch der sachlichste Tonfall bei der Kritik nicht darüber hinweg, dass man frustriert das Handtuch werfen möchte.

Das wichtigste aber ist bei aller Kritik, sich die eigene Meinung zu bewahren. Sich nicht durch den Lektor vereinnahmen zu lassen, sondern auch mal auf dem eigenen Standpunkt beharren. Etwas was ich gerade erlerne. Regeln und Strukturen beim Schreiben sind gut, sie helfen voranzukommen, orientiert zu bleiben und aus einer guten Geschichte eine sehr gute zu machen. Aber, wenn ich einen Text bis ins letzte Wort in ein Gerüst von Regeln quetsche, wenn ich jeden Satz perfektioniere, dann geht meiner Meinung nach etwas wichtiges verloren. Individualität. Ich weiß jetzt, dass ich den erhofften Perfektionismus nie erreichen werde und dass ich das auch nicht muss, weil die klitzekleinen Schwächen und Unzulänglichkeiten das Salz eines Romans sind – das ureigene Unterscheidungsmerkmal sozusagen. Und ja, mein Schreibcoach wird mir jetzt vehement widersprechen. Ich steh trotzdem dazu.

Wie sagte mir mal ein guter Autorenfreund: »Wir Autoren müssen immer das Gefühl haben, der Boss über unseren Text zu sein, auch wenn wir wissen, dass wir vom Lektor ferngesteuert werden. Sonst kommt man sich entmündigt vor.«

Die Leiden des Autors

Indirekt, passiv, Klischee und show don’t tell – das sind die Begriffe, mit denen ich mich in den letzten Wochen und Monaten auseinandersetzen musste.
Was nichts anderes bedeutet:

  • nicht indirekt beschreiben (dazu gehört meine Lieblingsformulierung »nahm zur Kenntnis«);
  • nicht passiv schreiben (fast alle Sätze, in denen das Wort »werden/wird« enthalten ist.);
  • keine Klischees verwenden (dazu zählen alle Formulierungen, die man jeden Tag in der Zeitung lesen kann)
  • und mein »Lieblingsleitsatz« show don’t tell (zeige, was die Figur tut und fühlt, statt es zu erzählen).

Obwohl mein Schreibcoach Roman Schleifer für jede Änderung den Grund in einem Kommentar erklärte, wusste ich manchmal nicht so recht, warum das, was ich geschrieben hatte, passiv sein sollte oder indirekt. Da half dann nur ein klärendes Gespräch via Skype oder eine E-Mail mit Roman. Durch ihn erfuhr ich, dass ich ein Problem mit Zeitformen habe, speziell mit dem Einsatz von Präteritum und Plusquamperfekt. Denn im obigen Satz müsste es »ich habe erfahren« heißen. Wobei das jetzt das Perfekt ist, das in literarischen Texten nicht eingesetzt wird (dieser Teilsatz ist übrigens passiv, erkennbar am »wird«). Das war mir bisher auch noch nicht bewusst. Man lernt eben nie aus, auch dass man »man« nicht in Romanen verwenden darf. Verben wie »machte« sind genauso schlecht und werden gemeinhin als »Verbfaulheit« bezeichnet. Das Wiederrum zeigte mir mein neues Schreibprogramm Papyrus, das ich jedem Autor ans Herz lege.

Apropos ans Herz legen: Was ich mir abgewöhnen muss, ist die Verwendung von Klischees. Dazu gehört unteranderem der Begriff »Hexenkessel«, wenn ich einen Tumult beschreiben will. Entweder ich umschiffe es mit einer aktiven Beschreibung oder ich finde einen ausgefalleneren Vergleich.

Ich weiß jetzt, dass ich eine Handlung aktiv beschreiben muss und nicht drumrum erklären darf, sprich show don’t tell. Diese Anmerkung von Roman konnte ich am Ende kaum noch ertragen. Aktiv, sprich show, wird es durch Dialoge und Gesten. Wobei ich mit Letzteren aufpassen muss, damit sie nicht zu häufig vorkommen. Da ist Abwechslung gefragt. Was bedeutet, dass ich überlegen muss, wie ein Mensch Gefühle in Bewegungen, Mimik oder Gestik ausdrückt. Außerdem darf ich meine Figur nicht sehen oder beobachten lassen, sondern ich muss beschreiben, was sie sieht, da ich ja im Kopf der Figur stecke und nicht als Autor darüber schwebe. Das ist mitunter schwieriger, als ich dachte. Da kommt es manchmal auf Nuancen an, ob eine Formulierung richtig oder falsch ist.

Wie ist das nun mit all den neuen Erkenntnissen durch das Schreibcoaching von Roman?
Es hat meine Art zu schreiben verändert, weil ich jetzt genauer überlege, ob ein Satz all den Forderungen entspricht. Das ist am Anfang sehr mühsam und ich brauche für einen kurzen Text viel länger als früher. Doch laut Roman soll es nach einer Million Wörtern derart in Fleisch und Blut (wieder ein Klischee) übergehen, dass ich nicht mehr nachdenken muss.

Worüber ich mich aber richtig freue ist, dass ich jetzt weiß, wann man »das« mit s und wann mit ss schreibt. Dieses Problem verfolgt mich seit meiner Schulzeit. Ich habe schon so viele Eselsbrücken ausprobiert, aber keine hat bisher funktioniert. Ich habe das immer gefühlsmäßig eingesetzt, bis Roman mir eine einfache Regel erklärt hat, anhand der ich endlich begriffen habe, wann ich welches Wort verwenden muss. Alleine deshalb hat sich das Schreibcoaching schon gelohnt. Und natürlich auch wegen all den anderen Erkenntnisse …

Detailreiches Bild

Das habe ich noch gar nicht geteilt …

Das Cover für die Fan-Edition ist fertig. Es gefällt mir unheimlich gut. Hans-Jochen Badura hat großartige Arbeit geleistet. Ich war ja schon nach dem ersten Entwurf hin und weg. Weil es genau die Szene war, die ich mir gewünscht habe. Ich hatte mir im Auftrag meines Schreibcoach, Roman Schleifer, vier Szenen aussuchen dürfen, die für das Titelbild in Frage kamen. Natürlich hatte ich eine Lieblingsszene. Ich stellte also den Text zu den Szenen zusammen, der einen Auszug der Szene sowie die Beschreibung der Figuren und des Settings enthielt. Nach circa einer Woche bekam ich die Entwurfsskizze und freute mich riesig, dass es meine Herzblutszene auf das Titelbild geschafft hatte.

Dann ging Hans-Jochen an die Arbeit, während ich mich mit den Korrekturen am Manuskript herumquälte. Relativ schnell bekam ich von ihm einen ausgearbeiteten Entwurf, an dem mir ein paar Details noch nicht gefielen. Inzwischen standen wir in regem Kontakt und ich machte Vorschläge, wie ich mir die Szene vorstellte. Der Künstler schickte mir einen Entwurf zu den Änderungen und in dieser Woche kam dann das fertige Bild.

Ich war hin und weg. Das Bild ist derart detailreich, dass ich staunte. Bloß befürchte ich, dass man es auf dem gedruckten Titel gar nicht richtig sehen kann. Deshalb zeige ich an dieser Stelle meinen Lieblingsausschnitt.

Zweite Kostprobe vom Geheimprojekt

Ich habe lange nichts von meinem derzeitigen Geheimprojekt geschrieben. Vor allem habe ich lange nichts dafür geschrieben. Das wird sich hoffentlich in wenigen Tagen ändern, wenn ich die Fan-Edition endlich vom Tisch habe. Ich scharre schon längst mit den Hufen.

Licht! Es tut höllisch weh. Wie tausend Nadeln, die sich mir in den Kopf bohren. Stöhnend vergrabe ich mich tiefer ins Kopfkissen, doch das Licht will nicht weichen. Es ist überall, zerrt an mir, reißt mein Bewusstsein aus dem Reich der Träume an die Oberfläche.
Mein Handrücken drückt gegen mein Gesicht. Er fühlt sich feucht an. Ich ziehe ihn unter meinem Kopf hervor und betrachte ihn blinzelnd. Speichelfäden ziehen sich von der Hand zum Mund. Mühsam drehe ich mich um. Autsch! Die Bewegung schmerzt, mein Rücken fühlt sich an, als wäre er in der Mitte auseinander gebrochen.
Scheiße nochmal, was ist gestern passiert?
Mein Schädel ist doppelt so groß wie sonst, dafür aber umso leerer. Nicht der Hauch einer Erinnerung will sich mir offenbaren. Mein Mund hat die Trockenheit einer Wüste, wahrscheinlich weil mir der ganze Sapper rausgelaufen ist. Ich starre zur Decke und erkenne das »FeelingB«-Poster, das ich irgendwann dort aufgehängt habe. Ich schließe daraus, dass ich mich in meiner Wohnung befinde, doch wie ich hierher kam, weiß ich nicht mehr.
Ein Geräusch lässt mich aufschrecken. Es dauert, bis ich es identifizieren kann: Das Läuten der Türklingel. Der penetrante Laut martert mein Gehirn. Ich will nicht aufstehen, nicht jetzt. Doch derjenige an der Tür lässt nicht locker.
Ich stemme mich hoch, bis ich auf der Bettkante zum Sitzen komme. Die Schlieren vor meinen Augen verziehen sich nur langsam. Nach und nach erkenne ich meine Springerstiefel, die vor dem Bett stehen und meine ramponierte Lederjacke, die jemand über den Stuhl gehängt hat. So ordentlich, dass war bestimmt nicht ich.
Der Geruch von kaltem Rauch steigt mir in die Nase und ich registriere mit Ekel, dass er von meinem dreckstarrenden T-Shirt ausgeht. Wenn ich eines hasse, dann Nikotin.
Das Klingeln hört nicht auf, im Gegenteil, es wird drängender.
»Ja! Verdammt nochmal, ich mach ja schon!«
Auf die Füße zu kommen, ohne gleich wieder umzufallen, fällt mir gerade extrem schwer.
Wie habe ich das nur früher gemacht?
Ich glaube, ich werde langsam alt. Dieser Gedanke hat etwas Beängstigendes und ich reiße mich zusammen. Du bist einunddreißig, das ist nicht alt. Dennoch muss ich mich wie ein Greis am Türrahmen festhalten, bevor ich in den Korridor trete.
Das Klingeln hat aufgehört, dafür sind jetzt laute Klopfgeräusche zu hören und eine besorgte Frauenstimme.
Ich versuche den Schlüssel im Schloss zu drehen und stelle fest, dass nicht abgeschlossen ist. Dann drücke ich die Klinke herunter.

An einen Freund

Das Männer und Frauen auf Dauer keine echten Freunde sein können, daran habe ich immer gezweifelt. Und doch, anscheinend ist an der Aussage irgendetwas dran. Ich habe es zu oft am eigenen Leib erfahren müssen. Von einem dieser Momente erzählt das folgende Gedicht. Es ist eines der Letzten, die ich Mitte der Zweitausender geschrieben habe. Bevor ich meinen Mann kennenlernte und sich alles zum Guten wendete.

 

Es gibt Tage …

Es gibt Tage da wünschte ich,
ich wär Dir nie begegnet,
wünschte, Du seiest nicht so perfekt,
wünschte, dass es immer regnet
und damit die Tränen deckt.

Es gibt Tage da wünschte ich,
Liebe würde es nicht geben,
wünschte, dass nur Freundschaft wichtig wär,
wünschte, es gäb Dich nicht in meinem Leben
so wär es einfach, still und leer.

Es gibt Tage da wünschte ich,
ich würd Dir alles sagen,
wünschte, ich könnt Deine Gedanken sehen,
wünschte, meine ungefragten Fragen
würden nicht verloren gehen.

Es gibt Tage da wünschte ich,
ich dürfte Dich verführen,
wünschte, alles wäre nur ein Spiel,
wünschte, ich könnte Dich berühren
doch das bleibt ein fernes Ziel.

Es gibt Tage da wünschte ich,
wir würden nicht so gut zusammenpassen,
wünschte, ich wüsste nichts von Deiner Existenz,
wünschte, ich könnt Dich dafür hassen
und Du aus meinem Leben gingst.

 

Geschäftiger Freitag

Als Enkelin eines Landwirts habe ich erstaunlich wenig Sinn für Gartenarbeit. Das ich gestern wieder ran musste, um den Wein zu beschneiden, den Rasen zu mähen und Heu zu wenden, lasse ich über mich ergehen. Obwohl das bei der Hitze wahrlich kein Vergnügen war und zumal ich eigentlich viele andere Dinge zu erledigen hatte.

Der Newsletter will layoutet werden, die zweite Überarbeitung des Manuskript für die FanEdition harrt der Vollendung und da müsste auch noch die Rezension für den neunten Arkonband geschrieben werden. Da hieß es gestern Abend nach einem arbeitsreichen Sommertag im Freien, Prioritäten setzen. Abgabetermin für die FanEdition ist am 15 Juli. Also machte ich mich gestern Abend an die Arbeit und wühlte mich durch die Korrekturen, formulierte um, löschte, schrieb neu – das ist in der Tat harte Arbeit. Geschrieben ist eine Geschichte schnell, aber um sie auch lesbar zu machen, gehört eine große Portion Durchhaltevermögen. Meines war kurz vor Mitternacht erschöpft. Aber zumindest hat mein Schreibcoach nun wieder was zu lesen.

Mein gestriger Blockeintrag musste angesichts dessen zurückstehen. Dafür habe ich ihn hiermit nachgeholt.

Intuitiver Schreibtrainer

PapyrusSeit heute bin ich stolzer Besitzer von »Papyrus Autor«.

Nachdem ich die Software jetzt über einen Monat lang ausgiebig testen konnte, habe ich sie mir gekauft. Für einen Autor ist der Schritt von Office Word zu Papyrus vergleichbar mit dem Schritt von der Schreibmaschine zum modernen Textprogramm am PC.

Papyrus ist nicht nur ein Textverarbeitungsprogramm. Es ist viel mehr. Von der Datenbankanbindung, in der man externe Verweise, Datenblätter und alles mögliche speichern kann, über Mindmaps-Tool und Zeitstrahl (zum Plotten essentiell) bis hin zum E-Lektor ist alles dabei. Allein die Lesbarkeit- und Stilanalyse ist unglaublich hilfreich. Ebenso wie das anzeigen von Wörtlicher Rede (der Rest des Textes wird ausgeblendet). Alles in allem hat mir das beim Schreiben der FanEdition sehr geholfen. So sehr, dass ich es von jetzt an für alle meine Schreibprojekte nutzen werde.

Vergesst Word! Papyrus erzieht den Autor beim Schreiben zu Disziplin und besserem Stil. Zumindest ging mir das so. Nur die Sätze muss man schon noch selbst tippen.

Nicht zu vergessen die Exportversionen. Mit Papyrus lassen sich .epub und .mobi Dateien erstellen. Aber natürlich auch .doc und .rtf Dateien ausgeben. Einziger Wermutstropfen: Man muss ein wenig Geld in die Hand nehmen, aber im Vergleich zu Produkten von Adobe und Microsoft ist das Programm geradezu lächerlich günstig.

Wer mehr über Papyrus wissen will, dem lege ich die Rezension des c’t-Magazins ans Herz.

Die Demoversion kann man auf der offiziellen Seite downloaden. www.papyrus.de

Mein Beitrag zum Conbuch

Manchmal ist es vorteilhaft auf einem E-Mail-Verteiler zu stehen. Durch meine Arbeit für den Newsletter der PRFZ, gelangte ich in den letzten Monaten auf den einen oder anderen wichtigen.

So kam es, dass Anfang Dezember 2015 der Organisator des Colonia Con 22, Bernd Robker, in die Runde fragte, wer etwas zum Conbuch beitragen möchte. Ich bot ihm einen Auszug aus »Parallelwelten« an. Er meinte, da das Conbuch auch bei Amazon als E-Book erscheinen würde, wäre es ihm lieber, keine lizenzrelevanten Inhalte zu verwenden. Er würde aber gern etwas unabhängiges von mir veröffentlichen. Zwei Wochen zuvor war ich in Wolfenbüttel. Wir hatten dort eine Szenen aus meinem, zugegebenermaßen noch recht rudimentären Roman »Vor dem Ende der Hoffnung« besprochen, die ich bereits überarbeitet hatte. Sicherheitshalber schickte ich Bernd noch eine zweite Szene, die deutlich mehr Science Fiction Elemente hatte und bat ihn sich eine auszusuchen. Überraschenderweise wählte er die erste Szene, die eigentlich wenig Phantastisches enthält, dafür aber recht actionlastig ist. Anschließend kam ich in den Genuss eines zweistufigen Lektorats, das die Szene nochmal deutlich straffte und verbesserte. So wurde sie dann auch im Conbuch abgedruckt. Und für diejenigen, die kein Exemplar bekommen haben, können sie nun hier nachlesen.

Viel Spaß!

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Vergangener Herzschmerz

Mal wieder was Lyrisches diesmal aus der Rubrik Liebeslyrik. Solche Texte schreibt man nur, wenn man unglücklich verliebt ist. Und weil das bis zu meinem 33. Lebensjahr ein Dauerzustand war, habe ich ganz viele davon. Der hier ist aus dem Jahr 1996.

 

Kleiner Schmerz

Da ist ein kleiner Schmerz,
wenn ich Dich sehe.
Erinnerungen steigen empor
wie Seifenblasen,
zerplatzen an den Dornen der Gegenwart.

Ich bin noch immer auf der Suche
nach dem Teil meines Herzens,
der mir genommen wurde.
Warum glaube ich, dass nur du
ihn mir zurückgeben kannst?
Es ist Dein Lächeln,
daß mir davon erzählt.
Doch in deinen Augen lese ich etwas
ganz anderes.

Mit jedem Augenblick,
den ich mit dir verbringe,
wird mir klar, das du nicht derjenige
sein willst.

 

Motivationsspritze

Ich gebe zu, dass es mir manchmal schwer fällt nach einem anstrengenden Arbeitstag noch einen Blogartikel zu verfassen. Das ist nämlich ziemlich zeitraubend. Und wenn man den ganzen Tag, über einem Manuskript gebrütet hat, schwirrt einem schon mal Buchstabensalat durch den Kopf.

So wie heute. Noch vier Kapitel überarbeiten, dann ist die Fan Edition »für mich« fertig. Ob mein Schreibcoach derselben Meinung ist, bezweifle ich. Zumindest sehe ich das Licht am Ende des Tunnels. Parallel arbeite ich an der NEO-Kolumne für die SOL und der nächste Newsletter will auch vorbereitet werden, dass heißt ich muss mir Fragen für meinen Interviewpartner ausdenken. Da ist es doch schön zu lesen, wenn Hermann Ritter in den aktuellen Clubnachrichten 522 über die SOL 81 und den Newsletter Nummer 12 schreibt. Endlich mal jemand der sich zu dem Interview äußert, dass ich mit Klaus N. Frick im November in Wolfenbüttel geführt hatte. Ich wusste, dass es Hermann Ritter gefallen wird, wenn ich im Interview indirekt auf die Clubnachrichten eingehe. Und ich finde es immer wieder nett, wenn man einem Menschen damit eine Freude machen kann. Das motiviert mich weiterzumachen.