Pfannkuchen und Märzenbecher

Märzenbecher vorm Haus

»Das sind aber keine Märzenbecher«, sagte die Verkäuferin als ich den Topf mit den Blumenzwiebeln auf den Ladentisch stellte.
Ich deutete auf das Schildchen im Topf, das eindeutig einen Märzenbecher zeigte. »Das steht es aber …«, brachte ich meinen Einwand vor.
Die Verkäuferin schüttelte den Kopf. »Märzenbecher sind gelb.«
In dem Moment wurde mir klar, das sie von Osterglocken sprach, die im Bairischen auch Märzenbecher genannt werden. Ich wollte aber für unsere Terrasse jene weißen Blümchen, die zur Zeit neben den Schneeglöckchen überall in den Vorgärten blühen.

Da kollidierten sie wieder die beiden Dialekte – das Thüringische und das Bairische. Wie oft bin ich schon in einer hiesigen Bäckerei schief angesehen worden, als ich nach Pfannkuchen verlangt habe. Die heißen in Bayern bekanntlich Krapfen. Als Pfannkuchen bezeichnet man hier Crêpes, die ich als Eierkuchen kenne. Genauso kennen viele meiner bayrischen Bekannten das Wort »Spreißel« nicht (für Holzsplitter, den man sich in die Haut gestochen hat), obwohl das eigentlich ein süddeutsches Wort ist. Auch mit »Rewinzchen« komme ich hier nicht allzu weit, das ist Ostthüringisch und bedeutet übrigens »Feldsalat«.

Wenn ich mit meinem Mann über die Unterschiede zwischen den Begriffen spreche, hat er nur ein mitleidiges Lächeln übrig. Er muss sich mit größeren Herausforderungen herumschlagen, weil er aus einer gänzlich anderen Sprachgegend kommt, in der, sagen wir mal, so eine Art Mittelhochdeutsch gesprochen wird. Da versteht man als Uneingeweihter zunächst kein Wort. Da heißen Krapfen – Krappen, Spreißel – Schiwer und Crêpes – Kletitten. Als Marzebecher (Märzenbecher) werden aber auch da Osterglocken bezeichnet.

Da soll sich einer zurechtfinden.

Frühstück mit Panda

Schon wieder Hotel. Dieses Mal andere Stadt und viel besser. Ruhig, sowohl nah am Bahnhof als auch am Seminarort und mit einem sensationellen Frühstücksbüffet.

Beim Frühstück schaute ich aus dem Fenster und beobachtete wie rote Pandabären in den Bäumen auf der gegenüberliegenden Straßenseite herumkletterten. Wo gibt’s das schon? Das muss ich mir heute Nachmittag mal näher ansehen.

Die Anreise war gestern wieder typisch Deutsche Bahn. Kurz vor der Ankunft ging die Lok kaputt. Wir standen erstmal bis der Lokführer die Lok repariert hatte. Dann ging es weiter bis die Lok erneut ausfiel und wir gebeten wurden auszusteigen. Auf dem Nachbargleis kam zum Glück gleich ein weiterer IC, der mich schließlich ans Ziel brachte, mit immerhin nur einer halben Stunde Verspätung.

Am Bahnhof gab es auch gleich eine nette Begrüßung. Als ich aus dem Gebäude kam, empfingen mich Blitz, Donner und ein Regenguss, der mich innerhalb von wenigen Minuten pitschnass werden ließ. Ich nahm es mit Gelassenheit. Sonst hätte ich hier ja nichts zu erzählen.

Mal sehen wie das Seminar heute ist. Ich bin wahrscheinlich wieder die einzige Frau unter 20 Männern, aber das bin ich ja gewohnt. In der Branche zähle ich eben zu den Exotinnen. Welche Frau beschäftigt sich schon freiwillig mit elektrischen Schaltschränken.

Verspätetes Jahrbuch

Viel zu lange hatte ich die Arbeit aufgeschoben. Jetzt endlich konnte ich unser Foto-Jahrbuch für 2014-2015 an zwei Wochenenden durchboxen.

Seit 2008 erstelle ich jedes Jahr ein Fotobuch mit den besten Fotos, die wir in dem Jahr geschossen haben. Alle wichtigen Ereignisse werden darin dokumentiert, auch unsere Anschaffungen, die wir in dem Jahr gemacht haben. Da kann man später immer wieder nachschlagen, was wir wann unternommen haben. Außerdem sieht man sich ein solches Fotobuch häufiger an, als die Fotos auf der Festplatte.

Über die Arbeit, die in den hundert Seiten steckt, will ich gar nicht reden. Ich mache das ja gern, auch wenn ich in den vergangenen beiden Jahren keine Zeit dafür hatte. Dafür habe ich die Auswahl der Fotos in einem Aufwasch gemacht und so das nächste Jahrbuch für 2015-2016 bereits angefangen. Darüber blogge ich dann auch bald.

Wer Lust hat, kann es sich hier ansehen.

Informationsverarbeitung bei der Bahn

Diese Woche bin ich drei Mal mit dem Zug unterwegs gewesen und drei Mal hat nichts geklappt. Ich hatte Verspätung oder habe meinen Anschlusszug verpasst. Nächste Woche fahre ich wieder drei Mal. Mal sehen, was dann wieder nicht klappt.

Besonders witzig finde ich es ja, wenn die Fahrgäste den verblüfften Bahnangestellten am Servicepoint erklären müssen, warum der Zug, der gerade in den Bahnhof eingefahren ist, nicht weiterfährt. Wie am Dienstag, als mein Zug von Salzburg nur bis München fuhr und wegen eines Defektes nicht nach Frankfuhrt weiterfahren konnte. Das Bahnpersonal vom Servicepoint und auf dem Bahnsteig, davon aber nichts wusste und keine Informationen geben konnten, wie es weiter geht. Da waren die Fahrgäste aus dem Zug schlauer. Uns wurde nämlich noch während der Fahrt (ca. eine Stunde zuvor) versprochen, dass auf dem Gleis gegenüber ein Ersatzzug fährt. Doch da stand zunächst keiner. Der kam erst zehn Minuten später aus Nürnberg und sollte eigentlich nach Nürnberg zurückfahren, wurde aber nach Frankfurt umgeleitet. Diese Information sickerte aber erst so nach und nach bei den Bahnangestellten in München durch.

Noch besser war es aber heute, als ich dem Azubi am Servicepoint in München bat, er solle die Zugbindung für mein Ticket aufheben und mir sagen, von welchem Bahnsteig, der nächste ICE nach Nürnberg fährt. Da wollte der mich doch tatsächlich mit einem Zug dreißig Minuten später losschicken. Obwohl man mir im verspäteten IC schon gesagt hatte, dass ich mit dem nächsten ICE 7:55 Uhr nach Nürnberg fahren soll, um meinen verpassten IC dort zu erreichen, leider ohne zu erwähnen von welchem Bahnsteig der ICE fährt.
Sein Kommentar: »Da müssen Sie aber so lange am Nürnberger HBF warten.«
Meine Antwort: »Ach! Und am Münchner HBF muss ich jetzt nicht warten oder was?«
Was lernen wir daraus? Nur nicht am Servicepoint eine Information erfragen, ohne sie an anderer Stelle gegen zu checken.

Dafür entdeckte ich heute in besagtem ICE neben der Tür eine Vorrichtung mit vier als Smileys gestaltenden Buttons. Darunter hing das Schild: »Wie waren Sie heute mit uns zufrieden?« Ich bin ja beinahe der Versuchung erlegen, auf den roten bösen Smiley zu drücken, aber ich habe es dann doch vorgezogen, diese Bewertungsding zu ignorieren.

Frühstücksfernsehen

Übernachtung im Hotel.

Ich wache von einer Geräuschkulisse aus dem Nachbarzimmer auf. Die Wände scheinen aus Pappe, denn man kann jedes Wort verstehen. Es ist halb sechs und jemand hat die Morgensendung von RTL eingeschaltet. Ich drehe mich nochmal rum und will weiterschlafen, aber das nervige Stimmengewirr des/der Moderatoren bringt mich schier zur Verzweiflung. Wie kann man sich nur am frühesten Morgen dieses Gedudel reinziehen?

Ich schaue in den letzten Jahren immer weniger fern, weil ich den Mist, der da läuft, nicht ertragen kann. Morgens schon gar nicht. In Momenten wie diesen vermisse ich die Zeiten, als das Fernsehen erst am Nachmittag begann. Als von 14-16 Uhr noch »Videotext für alle« lief und erst danach das Programm anfing.

Erst als ich halb Acht vom Frühstück zurückkomme, ist der Fernseher nebenan verstummt. Ist denn ein bisschen Einsamkeit so schlimm, dass man den Fernseher anmacht, um Gesellschaft zu haben? Erträgt der multimedial überreizte Mensch von heute keine Stille mehr?

Ich weiß es nicht, aber ich schalte sicherlich nicht morgens das Fernsehen an, um mich berieseln zu lassen. Bei mir läuft morgens nicht mal das Radio. Ich genieße die Ruhe, die Möglichkeit mit meinen Gedanken allein zu sein. Dabei ist der Fernseher ein schlechter Gesellschafter.

Tastaturverirrungen

Grrr! Ich habe so eine kleine Aufstecktastatur für mein iPad, mit der ich immer im Zug schreibe. Eigentlich kaufte ich mir schon vor Jahren eine, aber die hat sich kurz vor Weihnachten einfach nicht mehr via Bluetooth koppeln lassen. Also bestellte ich eine Neue, diesmal das Nachfolgemodell, die ursprüngliche gab es leider nicht mehr.

Die neue ist formschöner und hat eine komplett deutsche Tastatur. Man muss also nicht mehr die Umlaute, durch irgendwelche Affengriffe anwählen. Soweit so gut. Sie funktionierte so lange, bis ich sie aufladen wollte. Ich steckte also das mitgelieferte USB-Kabel ein und verband es mit dem PC. Eigentlich sollte erst eine rote LED leuchten und wenn die Tastatur geladen ist eine grüne. Dass tat es aber nicht. Ich nahm das Ding in die Hand und als ich den Stecker berührte, blinkte kurzzeitig die rote LED auf. Es dauerte nicht lange bis ich herausfand, wenn ich die Tastatur auf eine Ecke stellte und das Kabel leicht andrückte, so dass es im Gehäuse Kontakt bekam, funktionierte der Ladevorgang. Nur wollte ich die Tastatur nicht so lange halten. Ich beschloss, das Gerät zu reklamieren.

Ich schickte es also zurück und bekam ein Neues, das sich sogar im Liegen laden ließ. Allerdings brauchte ich die Tastatur jetzt eine Weile nicht und legte sie zur Seite. Heute wollte ich im Zug schreiben und klemmte mein iPad ein. Doch schon nach den ersten beiden Worten, die ich eintippte … Verwirrung. Wieso hüpft der Cursor nach oben, wenn ich ein Leerzeichen eingebe? Und warum steht vor jedem Großbuchstaben ein Semikolon? Mehrere neue Koppelvorgänge konnten das Problem nicht lösen. Es blieb dabei. Die Hochstelltaste schreibt Semikolons und die Leertaste versetzt den Cursor eine Zeile nach oben. Was die Pfeiltasten alles so machen, ist mir noch schleierhaft, jedenfalls nicht das, was sie sollten. Das macht das Schreiben eigentlich unmöglich.

Ärgerlich! Ich werde das gute Stück wohl wieder reklamieren müssen. Leider kann ich es nicht zurückgeben, sonst hätte ich das sofort getan und mir ein anderes Modell gekauft.

Das Monument Valley von Südostoberbayern

Monument Valley im Kurpark

So langsam schmilzt der Schnee von den Wiesen und zutage treten unzählige Maulwurfshügel. Die Erosion hat ganze Arbeit geleistet, denn die Häufchen sehen aus wie die Felsformationen des Monument Valley. Richtige Miniatur-Landschaften kann man auf den Grasflächen im Kurpark und überall bewundern.

Und noch etwas seltenes haben wir am Wochenende bei unseren Spaziergängen beobachtet – im Bach tummelte sich ein Pärchen Wasseramseln. Die sind richtig selten und ich denke mal, dass neunzig Prozent der Bevölkerung nicht wissen, wie eine Wasseramsel aussieht. Die amselgroßen Vögel sind dunkelgrau bis schwarz und haben einen auffälligen weißen Latz. Wir standen mehrere Minuten am Bach und sahen ihnen beim Tauchen zu. Wasseramseln tauchen wie Enten, sie können unter Wasser hervorragend schwimmen.

Zur Wasseramsel habe ich eine besondere Erinnerung. So hieß nämlich ein Jugendbuch, das ich als Teenager gelesen habe und unheimlich toll fand. Nicht nur wegen der Liebesgeschichte, sondern wegen der tollen Illustrationen. Die waren so lebensecht gezeichnet, dass ich damals hin und weg davon war. Das Buch besitze ich übrigens heute noch. Vielleicht nehme ich es mal wieder zur Hand und lese es.

Bettgeschichten

Heute plaudere ich aus dem Schlafzimmer.

Ha! Wer jetzt glaubt, dass ich intime Details über mein Liebensleben ausplaudere, den muss ich enttäuschen. Es geht mir um das Darunter. Seit einigen Wochen haben wir eine neue Matratze. Die Anschaffung erfolgte spontan, nachdem mich in der Münchner U-Bahn die Werbung des Herstellers angesprochen hatte. Und weil mir seit einigen Monaten jeden morgen Nacken und Rücken schmerzten, dachte ich daran, eine neue Matratze zu kaufen. Die Letzten kauften wir, als ich noch in München wohnte. Es war also an der Zeit.

Die Matratzen-Internetanbieter haben keinen guten Ruf und der Anbieter EVE, für den ich mich entschied, fiel im vergangenen Jahr bei Stiftung Warentest durch. Doch die Firma hat sich bemüht und die Probleme abgestellt, in dem sie die Fertigung von England nach Deutschland verlegten und die Matratze nachbesserten. Das Verkaufsargument das mich zum Kauf bewogen hat, war aber das 100-tägige Rückgaberecht. Innerhalb dieses Zeitraums, kann man die Matratze testen und bei Nichtgefallen zurückschicken. Man bekommt dann den vollen Preis rückerstattet. Das finde ich großartig, weil mir nämlich schon einmal passiert ist, dass ich im Geschäft Probe gelegen bin und mich für ein Modell entschied. Doch als ich die Matratze dann zuhause hatte, war sie viel zu weich. Das kann bei EVE nicht passieren.

Ich bestellte also eine EVE-Matratze. Und weil wir wegen unseres winzigen Schlafzimmers nur ein 1,60 m breites Bett haben, entschied ich mich aus Kostengründen gleich für eine 160×200 cm Matratze. Das heißt, ab sofort gibt es bei uns keine Besucherritze mehr.

Kurios fand ich bei der Bestellung aber folgendes: als ich mir die Seite mit meinem iPad ansah, zeigte mir das Fenster einen Rabatt-Code mit einem Wert von 100 Euro an. Ich freute mich, wollte die Bestellung aber an unserem Mac fortsetzen, weil das bequemer ist. Doch als ich hier die Seite öffnete, wurde mir nur ein Rabatt-Code von 50 Euro angezeigt. Ich tippte also einfach den Code vom iPad ein und siehe da, ich bezahlte 100 Euro weniger für die nicht ganz billige Matratze. Letztendlich hat sie aber etwa so viel gekostet, wie die zwei Einzel-Matratzen, die wir in München gekauft hatten. Sie war also nicht teurer.

Unsere EVE wurde innerhalb von einer Woche auf Rechnung geliefert. Der Karton war sehr groß, aber nicht so groß, wie man annehmen sollte. Die Matratze war für den Versand vakuumverpackt worden und nur eine Rolle von einem Meter Länge und 40 cm Durchmesser. Ausgepackt, passte sie zunächst nicht in unser Bett, sondern stand ein paar Zentimeter darüber hinaus. Das hat sich inzwischen gegeben. Und weil sie so dick ist (25 cm) könnte man theoretisch auch auf einen Lattenrost verzichten.

Und wie schläft es sich nun?

Großartig! Sowohl mein Mann als auch ich sind begeistert. Ich habe keine Rückenschmerzen mehr und habe mir sogar noch das EVE Kopfkissen nachbestellt. Ich glaube nicht, dass wir uns von der Matratze wieder trennen werden, auch wenn wir es könnten. Außerdem kommt man jetzt viel leichter aus dem Bett, weil es nicht mehr so tief ist. Das soll ja mit zunehmendem Alter zum Problem werden. So sind wir für die Zukunft gut gerüstet.

Verspätungsstatistik vom Januar

Ich hatte mir ja vorgenommen eine Verspätungsstatistik zu führen. Das habe ich auch gemacht und möchte nun das Ergebnis von Januar präsentieren. Wenn nichts dahinter steht, war der Zug pünktlich.

Datum, Strecke, Verspätung, Gründe und Bemerkungen

2.1. Paris-Traunstein, 60 Minuten, eingeschlagene Zugscheiben durch Eis auf der Oberleitung

6.1. Traunstein-München
6.1. München-Traunstein

10.1. Traunstein-München, 15 min, Streckenstörung
10.1. München-Traunstein, 25 Min, Zug ausgefallen, alternative Verbindung genutzt

12.1. Traunstein-München, 5 Minuten
12.1. München-Saalfeld, -10 Minuten, das soll’s auch geben

16.1. Saalfeld-Traunstein

17.1. Traunstein- München, 5 Minuten, Zug bestand nur aus drei Wagen, anstatt sechs
17.1. München-Traunstein, 60 Minuten, Zug ausgefallen, alternative Verbindung genutzt, früher losgefahren und dann wegen Weichenstörung und Zugüberholungen gestanden

19.1. Traunstein-München, 10 Minuten
19.1. München-Traunstein

21.1. Traunstein-München
21.1. München-Traunstein

24.1. Traunstein-München, 20 Minuten, Bereitstellung nicht geklappt, vom EC überholt worden, der zehn Minuten später in Traunstein losfährt
24.1. München-Traunstein

26.1. Traunstein-München, 5 Minuten
26.1. München-Traunstein

31.1. Traunstein-München, 25 Minuten, Zug ausgefallen, EC hatte Verspätung, Wagenreihung falsch, ein Wagen defekt, anschließend wegen Gleisbruch auf der Strecke gestanden
31.1. München-Traunstein

Das Ende einer Ära

Der Titel meines heutigen Eintrags klingt vielleicht etwas pathetisch, aber so bezeichnete es vor Tagen eine Kollegin. Sie bezog sich damit auf mich, denn ich schließe mit dem heutigen Tag ein vierzehn Jahre dauerndes Kapitel in meiner beruflichen Laufbahn. Ich hänge, schweren Herzens nach vierzehn Jahren, meine Selbstständigkeit an den Haken und damit auch meine bisherige Arbeit in München.

Das heißt, dass ich heute meinen letzten Arbeitstag in der Firma in München bestritt, für die ich über viele Jahre lang immer wieder größere und kleinere Aufträge erledigte. Zum Schluss war ich schon so ins Team integriert, dass man mich regelrecht vermisste, wenn ich nicht da war. Und vermissen werde auch ich die Kollegen, denn in vierzehn Jahren wächst so manche Freundschaft.

So bekam ich heute nochmal einen großen Bahnhof, alle waren gekommen, um mich zu verabschieden und mir alles Gute zu wünschen und es gab auch noch ein richtig schönes Geschenk, über das ich mich wirklich gefreut habe. Ich gebe zu, ich war ein wenig sprachlos. Am Ende durfte ich auch noch meine heißgeliebte, aber von allen anderen gehasste, Touchmouse mitnehmen.

Was ich definitiv nicht vermissen werde, ist der lange Weg zur Arbeit. Ich war heute morgen wieder ganze drei Stunden unterwegs, weil ein Zug ausgefallen war, der nächste Verspätung hatte, und der dann auch noch wegen eines Gleisbruchs stehenblieb. Ab morgen kann ich zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und bin maximal eine halbe Stunde unterwegs. Ich werde davon berichten.