Love A, eine Punkband aus Trier, höre ich gern und oft.
Anfang des Jahres haben die Jungs zwei neue Songs herausgebracht. Mit »Kanten« und »Weder noch« setzten sie die Tradition fort, kritische Texte mit ruppiger aber dennoch melodiöser Musik zu vereinen. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Besonders der zweite Titel regt zum Nachdenken an.
Erschienen ist die Single als limitierte Edition auf Vinyl bei Rookie Records. Für alle die Musik lieber digital konsumieren, können die Titel bei YouTube anhören.
Ich habe lange nichts zur Deutschen Bahn gebloggt, obwohl es mehr als genug Gründe gäbe. Denn momentan müssen Pendler auf der Strecke Salzburg-München ziemlich viel ertragen.
Vergangene Woche und diese Woche von Freitag bis Dienstag Vollsperrung! Das heißt Schienenersatzverkehr und ausfallende Züge. Also fuhr ich in dieser Woche an zwei Tagen hintereinander zur Arbeit, nämlich an den beiden, an denen die Strecke nicht gesperrt war. Der Baustellenfahrplan zwingt mich außerdem seit Ende Februar noch früher von der Arbeit abzuhauen, weil der EC nicht mehr am Ostbahnhof hält, sondern ich zum Hauptbahnhof muss. Während ich mir in der Früh jetzt fünf Minuten länger gönne, um mit dem EC statt dem MERIDIAN fahren. Die alten Wagons sind trotz Neubestuhlung deutlich bequemer wie die MERIDIAN-Züge, die eigentlich eher einer »S-Bahn mit Klo« ähneln. Das hat allerdings den Nachteil, dass ich später auf Arbeit bin, weil der EC jeden Tag mit 5-15 Minuten Verspätung abfährt, die er zuvor auf einer Strecke von vielleicht 20 km angehäuft hat. Ich weiß nicht, wie die Deutsche Bahn das schafft, aber es ist so. An der Baustelle zwischen Rosenheim und München hakt es dann meistens auch und so bin ich oft erst zwanzig Minuten später da. Und wenn ich dann, wie heute, auch noch im S-Bahn-Lotto verliere, summiert es sich am Ende auf eine halbe Stunde, die ich später auf Arbeit bin.
Die Baustelle soll noch bis Mitte Mai gehen und auch an diesem Wochenende ist bis Dienstag wieder eine Vollsperrung angekündigt. Zum Glück habe ich nächste Woche Urlaub und muss mir den Stress nicht antun. Die vielen Pendler, die täglich diese Strecke fahren müssen und keinen Urlaub nehmen können, tun mir aufrichtig leid. Man muss schon eine ziemliche Leidensfähigkeit mitbringen. Wenigstens kann ich im Zug fokussiert an meinem Roman arbeiten. Und so ein Showdown, geschrieben, während der Zug eine gefühlte Ewigkeit vor einer Baustelle hält, bringt zumindest Spannung in die Fahrt.
Ich meckere selten übers Wetter und wenn, dann nur wenn es zu heiß oder zu trocken ist. Was sich aber seit Sonntag über meinem Kopf zusammenbraute, finde ich reichlich seltsam.
Schnee, Regen, Wind, ab und zu Sonne, dann wieder Schnee. Heute morgen war auf dem Weg zur Arbeit alles tief verschneit. Es sah aus, als hätten wir Dezember. Ich glaube fast, den ganzen Winter keine so schöne Winterlandschaft gesehen zu haben. Noch im Februar hätte ich mich darüber gefreut, aber heute zum 27. April …?
Die Wintersachen hatte ich zum Glück noch nicht weggeräumt. Da aber an meiner geliebte Softshelljacke der Reißverschluss kaputt ist, habe ich derzeit keine Jacke mit Kapuze. Unsere armen Tomatenpflänzchen stehen wegen der Kälte zwangsweise im Wohnzimmer. Und Autofahren im Schnee ist mit den bereits aufgezogenen Sommerreifen auch kein Vergnügen.
2007 saßen wir beim Trekdinner Ende April bei 30° C im Biergarten und in diesem Jahr könnte man sich die Ski anschnallen. Solches Wetter ist zwar für die Jahreszeit normal, aber schön finde ich es nicht. Vielleicht bringt der 1. Mai Besserung.
Gestern wollten wir zum Trekdinner. Wir saßen auch schon im Auto und fuhren, aber nach drei Kilometern leuchtete plötzlich das Werkstattzeichen auf dem Instrumentenbord auf. Mein Mann hielt sofort, machte den Motor aus und wieder an. Die Leuchte brannte hartnäckig weiter. Bis nach München sind es 100 Kilometer. Wir beschlossen umzudrehen und in die Werkstatt zu fahren, die um diese Zeit noch geöffnet sein sollte. Das Risiko unterwegs mit einem Motorschaden stehenzubleiben, wollten wir nicht eingehen.
Der Werkstattchef war nicht da, aber einer seiner Mitarbeiter kümmerte sich um unser Auto und las den Fehlerspeicher aus. Angeblich wäre unser Partikelfilter gesättigt. Wir sollten mit dem Fahrzeug besser nicht mehr fahren. Mein Mann zuckte erst einmal zusammen, weil das mit enormen Kosten verbunden ist und unser Auto in diesem Monat erst zur Durchsicht war. Was bereits eine nicht unbeträchtliche Summe gekostet hatte. Zum Glück kam der Chef vorbei und instruierte den Mitarbeiter weitere Daten auszulesen. Und siehe da der Partikelfilter war erst zu 57% voll. Sie ließen den Motor laufen, jagten die Drehzahl in die Höhe, konnten aber nichts feststellen. Dann löschten sie den Fehler und der Mitarbeiter drehte mit unserem Auto eine Testrunde. Es war alles in Ordnung.
Mein Mann fragte nach einem Termin wegen der Klimaanlage, die Anfang des Monats ausgefallen war und mit einem Kontrastmittel »geimpft« worden war. Der Mitarbeiter bot an, das gleich zu erledigen. Prompt fand er ein Leck im Kondensator. Daraufhin vereinbarten wir einen Reparaturtermin für kommende Woche. Zum Glück haben wir die lebenslange Garantie von OPEL und so sind nur 40% des Materialpreises fällig.
Inzwischen war es kurz vor Sechs. Wir überlegten, ob wir tatsächlich noch nach München fahren sollten (es sind immerhin fast zwei Stunden Fahrt) und entschieden uns dagegen. Stattdessen gingen wir bei schönstem Frühlingswetter spazieren und testeten ein neues Lokal in Waging. Den Rest des Abends verbrachten wir vorm Fernseher und sahen einen ziemlich schlechten Film, aber dazu an andere Stelle mehr.
Ein bisschen traurig war ich schon, nicht zum Trekdinner fahren zu können, da wir bereits das dritte Mal in Folge fehlten. Ich hoffe sehr, dass es jetzt wenigstens im Mai klappt.
Nicht zum erste Mal bereitete uns der Partikelfilter Probleme. Wenn der nämlich nicht richtig ausgebrannt wird, kann der Motor schon mal ins Stocken kommen. Mein Mann wird quasi für seine sparsame Fahrweise bestraft, weil er vermeidet, möglichst viel Gas zu geben oder die Drehzahlen in den roten Bereich zu treiben. Seltsam, ohne Partikelfilter wäre das Problem nicht aufgetreten. Da die Autohersteller aber die geforderten Normen ohne den Filter nicht einhalten können (Mit Filter übrigens auch nicht, wie man unlängst gesehen hat.), hinderten uns gestern Umweltschutzgründe am Weiterfahren. Elektroautos wären die Lösung des Problems, aber daran scheinen die Automobilhersteller nicht interessiert. Schließlich sind E-Autos so gut wie Wartungsfrei (kaum Verschleißteile, kein Ölwechsel u.a.) und die Ölindustrie würde auch keinen Gewinn mehr machen.
Wie immer fuhr ich heute morgen nach München zur Arbeit. Endlich angekommen stieg ich aus dem Bus und bliebt staunend stehen. Was war denn da passiert? Vor dem Gebäude in dem die Firma ansässig ist, für die ich arbeite, flatterten rot-weiße Absperrbänder. Dahinter ein völlig demolierter Haupteingang. Ein Pfeiler des Vordaches war weggebrochen, die Treppenstufen angeknackst und die Glasscheiben vom Portal waren durch das herabhängende Dach gesplittert. Auf dem Rasen davor erkannte man noch Reifenspuren, die haarscharf an einem Baum vorbeiführten, der dort steht.
Über die Treppe zur Laderampe gelangte ich ins Haus. Meine erste Frage an die Kollegen: »Was habe ich verpasst?« Dumm nur, das mir keiner etwas sagen konnte, weil es niemand wusste. Der Vorfall musste sich am Wochenende zugetragen haben. Und weil die meisten mit dem Auto kommen und den Hintereingang über die Rampe benutzen, hatten es viele auch nicht sofort bemerkt.
Aber zum Glück gibt es ja das Internet. Ich suchte und wurde tatsächlich bei der Süddeutschen Zeitung fündig. Ein betrunkener Autofahrer hatte den Unfall am späten Sonntagabend verursacht und dabei sowohl das Geschäftsauto seiner Firma, den Hauseingang sowie einen Sattelschlepper in Mitleidenschaft gezogen. Keine Ahnung wie schnell der Kerl war, denn die Strasse ist nicht so lang, dass man stark beschleunigen könnte. Aber anscheinend hat die Geschwindigkeit gereicht, um eine Spur der Verwüstung zu hinterlassen. Anschließend ist er noch zu Fuß geflüchtet. Die Polizei konnte ihn wenig später in Gewahrsam nehmen und einem Alkoholtest unterziehen. 1,3 Promille ist zwar nicht so viel, für manchen aber genug.
(Und, nein, ich arbeite nicht für eine Versicherung, falls das jemand angesichts der Bilder denkt. Im Haus gibt es mehrere Firmen.)
Die Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg ist schon seit zwei Jahrzehnten ein Garant für preisverdächtige Produktionen im Bereich Film und Animation. Viele Absolventen wechseln nach ihrem Abschluss über den großen Teich, um sich bei den großen Studios zu verdingen, eben weil der Markt für Spezialeffekte in Deutschland eher mager ist. Die Deutschen Filmindustrie geht in Sachen innovative »SpecialEffects« kein Risiko ein. Das heißt es wird in den wenigsten Fällen viel Geld dafür in die Hand genommen. Außerdem, wozu braucht man in einem Krimi auch schon groß Spezialeffekte?! So kann man auch Potential verschwenden – traurig aber war. Deshalb arbeiten so viele deutsche Animationskünstler in den Staaten, obwohl sie auch in Deutschland großartige Filme machen könnten, wenn die Produktionsfirmen ein bisschen mehr Mut zum Risiko beweisen würden. Vielleicht gäbe es dann auch schon längst einen PERRY RHODAN-Film.
Was die Absolventen der Filmakademie Baden-Württemberg alles so drauf haben, kann man an dem vierminütigen Abschlussfilm erahnen. Der bei zahlreichen Festivals eine Menge Preise gewonnen hat.
Heute bin ich mal wieder mit moderner Medizin konfrontiert worden. Ich war bei einem P-OCT, quasi einer Tomographie fürs Auge.
Coole Sache! Man guckt in eine Kamera und muss dabei einen blauen Punkt fixieren, während irgendwelche roten Linien durchs Sichtfeld hüpfen. Das ganze Prozedere hat keine zehn Minuten gedauert. Es waren auch keine Augentropfen und keine sonstigen unangenehmen Manipulationen notwendig. Alles völlig berührungslos.
Im Anschluß hat mir die Augenärztin noch erklärt, was man auf den Bildern sieht. Im Grunde wurde der Bereich um meinen Sehnerv spektral vermessen. Wahrscheinlich mit Infrarot, um auch die tiefen Netzhautschichten abzubilden. Die Dicke wurde dann in ein Diagramm eingetragen, in dem Grenzbereiche eingezeichnet sind. Es stellte sich heraus, dass die Dicke meiner Netzhaut als grenzwertig einzustufen ist, weil sie an einzelnen Stellen dünner ist als normal. Das liegt vor allem an meiner starken Kurzsichtigkeit, kann aber auch ein beginnendes Glaukom sein. Da ich in dieser Hinsicht erblich vorbelastet bin, hatte mir meine Augenärztin die Tomographie empfohlen. Einfach um einen Status zu haben. Falls sich im Laufe der nächsten Jahre etwas verändert, kann man frühzeitig mit einer Behandlung anfangen und nicht erst, wenn die ersten Symptome auftreten, denn dann ist es meistens schon zu spät.
Ich finde solche Vorsorgeuntersuchungen nützlich. Die Krankenkassen sehen das anders, denn die bezahlen ein solches P-OCT nicht. Das muss man aus eigener Tasche zahlen. Dabei ist der Aufwand, wie ich finde, minimal. Selbst wenn die Anschaffung eines solchen Gerätes teuer ist, würde sich der Preis amortisieren, wenn es häufiger genutzt würde. Dann wäre die Behandlung auch für die Krankenkasse günstiger. Aber darum geht es den Kassen nicht. Die zahlen erst, wenn »das Kind in den Brunnen gefallen ist«, sprich wenn teure Medikamente und Operationen notwendig sind. Dafür sind sie im Grunde ja auch da, aber so ein bisschen Voraussicht täte auch an dieser Stelle ganz gut.
Ich habe jetzt ein paar schöne bunte Bilder von meiner Netzhaut, inklusive einiger aussagekräftiger Diagramme, auf dass sich die Veränderungen in Zukunft in Grenzen halten mögen.
Karfreitag und es gießt in strömen. Unser Nachmittagsspaziergang fiel deshalb ein wenig kürzer aus als sonst. Mich würde nicht wundern, wenn es in der Nacht noch anfinge zu schneien, dass wäre nichts besonderes. Hoffen wir, das wir am Osterwochenende noch etwas Sonnenschein bekommen und einen ausgiebigen Osterspaziergang machen können.
In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern meines Blogs ein frohes Osterfest, einen fleißigen Osterhasen und ein paar erholsame Tage.
Das Foto von meinem Schreibtisch machte ich heute morgen. Den Osterstrauß im Hintergrund hat mein Mann letzte Woche dekoriert. Das braune Fellknäuel ist übrigens unser Tribble, der sich lautstark beschwert, wenn man ihn erschreckt oder zu nahe kommt.
Am Donnerstag der Schreck schlechthin: Der Reißverschluss meiner geliebten Handtasche ist kaputt. Totalverlust nicht mehr zu retten. Er hatte vor ein paar Wochen schon mal geklemmt, doch dann konnte ich es irgendwie wieder hinbiegen. Aber nun … er öffnete sich von allen Seiten und war nicht mehr zuzubekommen. Das Timing war äußerst ungünstig: 5:30 Uhr am frühen Morgen und ich auf dem Sprung zum Bahnhof. Im Zug bekam ich es dann hin, dass er zumindest soweit dicht hielt, damit mir in der Bahn niemand das Portmonee aus der Tasche klauen konnte. Er hielt noch, bis ich am Nachmittag in den Zug nach Thüringen stieg. Dann war es gänzlich vorbei.
Was tun?
Im Gegensatz zu vielen anderen Frauen besitze ich immer nur eine Handtasche. Mein Lieblingsstück aus Ziegenleder hatte ich mir vor Jahren in Traunstein in einem Laden für kirgisische Handwerkskunst gekauft. Das Geschäft gibt es inzwischen nicht mehr. Sattler sind auch kaum noch zu finden und auf die Schnelle (am Montag musste das gute Stück wieder fit sein) blieb nur die Option – Selbermachen. In meiner Indianerphase als Kind hatte ich viel mit Leder gearbeitet. Aus dieser Zeit habe auch noch die notwenigen Utensilien wie Pfriem, Ledernadeln und Schnur bei meinen Eltern rumliegen. Also nahm ich mich selbst dem kaputten Reißverschluss an. Das Heraustrennen ging einfach. Auch ein Ersatzreißverschluss war in meinem unerschöpflichen Vorrat an Bastel- und Nähmaterial schnell gefunden. Er war zwar blau statt braun, hatte aber die richtige Länge. Gestern Abend machte ich mich dann ans Werk und nähte den neuen Reißverschluss in meine Lieblingshandtasche ein. Pünktlich zum Ende des Sonntagabendfilms auf RTL war ich fertig.
Meine Tasche erstrahlt nun wieder in neuem alten Glanz und der blaue Reißverschluss verleiht ihr auch noch eine besondere Note.
Ich beschloss noch die beiden letzten Punkte auf meiner Liste abzuhaken und ging in Halle 5 erst zum Unsichtbar-Verlag. Ich wusste das Dirk Bernemann am Sonntag in Leipzig lesen würde und wollte mal sehen, ob sein neues Buch »Vom Aushalten ausfallender Umarmungen« schon herausgekommen ist. Und tatsächlich da stand es: Ich deutete auf das Plakat für die Lesung und sagte zu einem Verlagsmitarbeiter, wie sehr ich es bedauere, dass die Lesung erst am Sonntag sei. Wir kamen ins Gespräch und ich outete mich als große Bewunderin des Autors und dass ich gern ein signiertes Exemplar gehabt hätte. Da sagte er plötzlich: »Dirk war bis vorhin noch hier. Ich ruf mal seinen Verleger an, ob er heute noch mal vorbeikommt.« Er telefonierte und meinte dann, ich solle noch mal wiederkommen, er würde Dirk Bernemann für mich festhalten. Ich konnte es kaum fassen, sollte ich tatsächlich …
Darauf musste ich erstmal einen Kaffee trinken.
Auf dem Rückweg zum Stand schaute noch kurz bei epubli vorbei. Einer der vielen Books on Demand-Anbieter, die mit großräumigen Ständen für ihre Dienstleistungen warben. Ich hatte im vergangenen Jahr zum ersten Mal eine Kleinigkeit bei epubli drucken lassen und bin von der wechselhaften Qualität etwas ernüchtert.
Zurück am Stand vom Unsichtbar-Verlag dann der ganz große Augenblick, mein Messehighlight sozusagen: Ich traf Dirk Bernemann. Für mich einer DER zeitgenössischen Schriftsteller. Seine Bücher sind Punk und gleichzeitig aber auch hochpräzise Literatur, wie man sie heute sehr selten findet. Kein Geschwafel, jedes Wort ist überlegt und jeder Satz trifft. Ich verriet ihm, dass ich ihn, wenn ich könnte, für den Literaturnobelpreis nominieren würde. Da ich das aber nicht kann, bespreche ich seine Bücher in meinem Blog. Ich glaube, er hat sich gefreut. Ein echt sympathischer Typ. Danke, das hat mir den Tag versüßt! Auf der Rückfahrt habe ich schon die erste Geschichte aus seinem neuen Buch gelesen.
Kurz nach vier Uhr stattete ich ein letztes Mal dem PERRY RHODAN-Stand einen Besuch ab. Kai Hirdt signierte. Am Tisch saß, neben Klaus N. Frick und Klaus Bollhöfener, die graue Eminenz von Edel (grau deshalb, weil alle dunkelgraue Anzüge trugen). Ich schwatzte noch ein bisschen mit Kai und verabschiedete mich schließlich vom großen Chef.
Im Foyer übersah ich dann einen der herumliegenden Kabelschächte und kam ins Straucheln. Mein rechtes Knie wird die nächsten Wochen ein blauer Fleck zieren. Egal, das war mir die Buchmesse wert. Ich wollte die Messe bis zur letzten Minute auskosten und musste mich deswegen auf dem Weg zur S-Bahn richtig beeilen, damit ich am Hauptbahnhof noch meinen Zug nach Hause bekommen habe. Die Zeit in Leipzig ist definitiv zu kurz gewesen. Vergangenes Jahr hatte ich in der gleichen Zeit, zwar mehr von der Messe gesehen, dafür habe ich diesmal sehr nette und interessante Gespräche geführt. War aber auch gut!
Ich fand, dass der Freitag irgendwie im Zeitraffer verflogen ist. Das muss im nächsten Jahr besser werden. Ich werde mich rechtzeitig, um ein Hotelzimmer bemühen und mindestens zwei Tage bleiben.
So viel steht fest!
Mit Kai Hirdt am CrossCult-StandMarc A. Herren und Dirk SchulzDer Perry und sein Chef