Die SOL 89 im Blick

Nach der SOL ist bekanntlich vor der SOL.

Während die Mitglieder der PRFZ noch in Ausgabe 88 schmökern, bin ich bereits dabei, das Heft 89 zusammenzustellen. Den ganzen Vormittag habe ich damit zugebracht, eingereichte Artikel und Fotos zu sichten, deren Umfang zu bestimmen und in einer Excelliste zu notieren. Anschließend bin ich die Texte nochmals durchgegangen, habe kleinere Korrekturen ausgeführt, mir Zwischenüberschriften ausgedacht und die Artikel mit Bildern anschließend auf unser Online-Drive hochgeladen. Damit können die Redaktionsmitglieder schon mal mit dem Redigieren der Texte starten. Am Ende stellte ich mal wieder fest, dass ich viel zu viel Material habe. Ich muss meine eigenen NEO-Kolumne massiv kürzen, weil ich im Heft schlicht nicht genügend Platz habe. Man glaubt ja nicht, wie schnell 64 Seiten voll sind.

Wozu ich 2017 wohl nicht mehr kommen werde, ist der Newsletter. Mir fehlte in den letzten Wochen schlichtweg die Zeit, mich auch noch darum zu kümmern. Ich habe mir die Freiheit genommen, an meinen eigenen Projekten zu arbeiten. So ein bisschen Egoismus muss ab und an auch mal sein. Dafür wird es im Januar einen Newsletter geben.

Das Schwerpunkt-Thema der kommenden SOL werden die Jubiläumsstammtische aus den Jahren 2016 und 1017 sein. Wahrscheinlich sind dabei nicht alle Stammtische berücksichtigt, die in diesen Jahren ihr 20-jähriges gefeiert haben, aber zumindest von den großen Stammtischen habe ich Rückmeldungen in Form kleiner Artikel bekommen. Im Hinterkopf arbeite ich aber bereits an der SOL Jubiläumsausgabe 90, die soll international werden. Ich überlege mir gerade was für Beiträge ich dazu brauche und wo ich die her bekomme. Ich hoffe, dass das am Ende alles auch so klappt. Drückt mir die Daumen.

TERMINUS im Fokus

Coverentwurf von Raimund Peter

Meine geschätzte Kollegin aus der SOL-Redaktion, Alexandra Trinley, hat sich in den vergangenen Monaten einem ehrgeizigen Projekt gewidmet. Die Dokumentation einer PERRY RHODAN-Miniserie gab es in dieser Form noch nie. Eine so umfangreiche Sammlung an Interviews, Werkstattberichten und Artikeln muss man erst einmal zusammentragen. Sie dann auch noch in eine ansprechende Form zu bringen, ist eine weitere Mamutaufgabe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass Alexandra in letzter Zeit die eine oder andere schlaflose Nacht hinter sich gebracht hat. Aber es hat sich gelohnt. Die schöne Publikation ist vollgestopft mit wissenswertem Begleitmaterial zu TERMINUS. Der Leser erfährt sehr viel über die Entstehungsprozesse einer Miniserie, aber auch über die Arbeit von Autoren, Lektor und Redaktion. Das ergibt einen sehr spannenden Überblick.

Auszüge aus den Interviews, die im Geisterspiegel oder im Corona-Magazin erschienen, durfte ich für den Newsletter der PRFZ verwenden. Dafür nachträglich noch vielen Dank an Alexandra. Warum aber mein Name bei den Mitarbeitern im Impressum auftaucht, weiß ich nicht, weil ich eigentlich nichts dazu beigetragen habe. Das haben meine Mitstreiter aus der SOL-Redaktion und Layouter René Spreer allein gemacht. Ein großes Lob an alle.

Ich persönlich habe TERMINUS noch nicht gelesen, werde das aber bei Gelegenheit nachholen. Spätestens dann steht mir ein umfangreiches Sekundärwerk zur Seite, dass mir die Lektüre versüßen wird.

Die Publikation »Gespräche zu TERMINUS« gibt es auf den Seiten der PRFZ des PROC zum Gratis-Download im PDF- und ePub-Format.

Die SOL 88 ist unterwegs

Covergestaltung: Hans-Jochen Badura

Die nächste SOL ist im Anmarsch. Ende nächster Woche sollte jedes Mitglied der PRFZ sein Exemplar im Briefkasten haben.

Seit Sommer arbeiten die Redaktionsmitglieder und ich an dem Heft. Jetzt ist es endlich soweit.

Den Schwerpunkt stellt die STELLARIS-Serie mit Interviews und Beiträgen der Macher. Unteranderem blickt Wim Vandemaan (alias Hartmut Kasper) auf seine Zeit mit der Serie zurück, aber auch der Neue auf der STELLARIS – Olaf Brill – stellt sich den Fragen der Redaktion. Höhepunkt ist eine STELLARIS-Kurzgeschichte von Roman Schleifer.

Außerdem finden sich im Heft noch die Besprechungen zur EA und zu NEO und noch viele weitere Artikel aus und über das PERRY RHODAN-Fandom.

Ganz besonders gespannt bin ich, wie das Kreuzworträtsel bei den Lesern ankommt. Es ist ein Versuch und wenn er klappt, möchten wir öfter ein Rätsel anbieten. Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Wer also noch kein Mitglied der PRFZ ist und teilnehmen möchte, kann entweder schnell einen Mitgliedsantrag ausfüllen oder das Heft im Space-Shop der PRFZ einzeln bestellen.

Ich bin schon gespannt auf die Rückmeldungen.

Rezension zum Abgrund

Titelbild von Hans-Jochen Badura

Wenn der Chefredakteur der PERRY RHODAN-Serie einen Fanroman rezensiert, dann ist das so, als würde man als Hobbyautor eine Absolution von Mr. Perry Rhodan persönlich erhalten.

Eigentlich hatte ich ja schon nicht mehr daran geglaubt, aber dann geschehen doch noch Wunder im Universum. Am Freitag erschien im Blog der PERRY RHODAN-Redaktion die Besprechung meiner FanEdition »Am Abgrund der Unsterblichkeit«. Das Urteil fällt überraschend wohlwollend aus. Was mich sehr freut, nachdem ich von den Einstiegs-Schwierigkeiten erfahren hatte, die Klaus N. Frick mit meiner Geschichte hatte. Ich werde mich jetzt nicht herausreden, denn ich habe den »zähen« Anfang selbst verschuldet. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nicht den Mut, mich gegen meinen Schreibcoach durchzusetzen und auch nicht genügend Selbstvertrauen in meine eigenen Instinkte. Insofern kann man das mangelhafte Ergebnis durchaus positiv betrachten, denn es hat mich gelehrt, mehr auf die eigene Stimme zu hören.

Freuen tut mich vor allem, dass ich anscheinend die Figur Perry Rhodan in einer Weise charakterisiert habe, die dem Chefredakteur gefiel. Schließlich ist Perry Rhodan der Alptraum jeden Autors, weil einen dreitausend Jahre alten Unsterblichen darzustellen, nicht unbedingt einfach ist. Aber es gehörte zur Aufgabe des Exposéwettbewerbs, der dem Roman zugrunde liegt.

Jetzt jubele ich erst einmal über die erste offizielle Rezension von »Am Abgrund der Unsterblichkeit« und danke der PR-Redaktion für die positive Besprechung.

Die Rezension findet man in voller Länge hier. Und der Roman kann nach wie vor im Space-Shop der Perry Rhodan FanZentrale bestellt werden.

Besuch in der PR-Redaktion

Eigentlich sollte es so eine Art Geheimmission werden, ganz unspektakulär und ohne viel Wirbel drumrum. Leider hatte ich das im Vorfeld nicht erwähnt und auch nicht heute Mittag und so landete die Information wenige Stunden später hier im Internet.

Deshalb kann ich jetzt auch etwas über die eineinhalb Stunden verraten, die ich in der PERRY RHODAN-Redaktion in Rastatt verbrachte. Nach kurzer Begrüßung ging es in die Kantine zum Mittagessen, anschließend diskutierten Klaus Bollhöfener, Klaus N. Frick und meine Wenigkeit diverse Wünsche und Ideen, die ich von Seiten der SOL-Redaktion habe, um die SOL als Magazin noch attraktiver zu machen und um damit mehr Mitglieder für die PRFZ zu gewinnen.

Ein paar Wünsche wurden erfüllt, davon können die Leser, dann schon in der nächsten Ausgabe profitieren. Bei meiner Idee mehr Serieninhalte in der SOL zu verankern, ist man sich noch nicht sicher, was machbar ist und was nicht. Ich werde aber dranbleiben. Vielleicht ergibt sich da in Zukunft etwas.

Ansonsten war das Treffen eher unspektakulär, genauso wie die »heiligen Hallen« auch nur normale Büroräume sind. Also keine Raumschiff-Zentrale von der aus mit Schaltern und Hebeln die größte Science-Fiction-Serie der Welt gesteuert wird, wie man sich das als gemeiner Fan insgeheim vorstellt.

Spannend war es trotzdem.

EVAU mit Perry

Quelle: evau-mag.de

Diese Woche trudelte es bei mir ein, das neue EVAU-Magazin, das sich mit der Vereinswelt in Deutschland beschäftigt.

Wahrscheinlich hätte ich die Publikation gar nicht wahrgenommen, wenn es im Magazin nicht einen tollen Artikel zu PERRY RHODAN gäbe. Nils Hirseland, mein Stellvertreter in der SOL-Redaktion, erzählte mir schon vor Monaten von einem Interview, das er den Machern des EVAU gegeben habe. Vergangene Woche berichtete dann auch die PERRY RHODAN-Redaktion davon und zeigte die tolle Infografik, die sich die Autoren und Grafiker des Beitrags ausgedacht haben. Auf einem Altarfalz versuchen sie das ganze Perryversum abzubilden. Und ich finde es großartig visualisiert. Natürlich könnte man einwenden, das hier und da etwas fehlt, aber ehrlich, wo soll man bei PERRY RHODAN anfangen und wo aufhören, das Universum ist einfach zu komplex. Der PERRY RHODAN Online Club e.V und die PERRY RHODAN FanZentrale e.V werden erwähnt und auch die SOL findet als Magazin Eingang in die Grafik. Das freut mich als Mitglied der PRFZ und als Chefredakteurin der SOL natürlich. Einige Fans könnte ein Diagramm der Infografik interessieren, da werden die Verkaufszahlen der EA denen von NEO und den Taschenbüchern gegenübergestellt. Auch die E-Book-Verkäufe finden sich dort wieder. Spannend!

Andere Beiträge im Heft beschäftigen sich mit Vereinen für Blasmusik, Rollenspielen, Sport, Natur- und Tierschutz, dem Sammeln von Streichholzschachteln und vielem anderen mehr. Politisch wird es im Beitrag »Rote Socken im Grünen«. Der Autor berichtet aus der Geschichte der NaturFreunde – von Sozialismus bis TTIP. Und es gibt einen interessanten Artikel über eine Sterbebegleiterin.

Alles ist bunt und ansprechend gestaltet und bietet einen guten Querschnitt durch die deutsche Vereinslandschaft. Was mir besonders auffiel: trotz der 90 Seiten und des dicken Papiers ist das Heft unglaublich leicht.

Das EVAU-Magazin kostet 11 Euro und ist im Zeitschriftenhandel erhältlich. Man kann es aber auch auf der Internetseite des Magazins direkt bestellen. Bis zum 13. August bekommt man dort 10% Rabatt, wenn man den Code: »Mausbiber« eingibt.

Das Video der PERRY RHODAN-Redaktion verlinke ich auch gleich, damit man einen Eindruck von der Infografik bekommt.

ATLAN im Anflug

Cover der SOL 87

Ich darf an dieser Stelle ganz stolz das Cover der nächsten SOL präsentieren. Es stammt von Günter Puschmann. Er vereinigt darin Risszeichnung und Grafik und ich finde das Experiment ausgesprochen gelungen. Es ist echt mal was Neues.

Darauf zu sehen ist übrigens der Arkonide Atlan und das hat einen bestimmten Grund. Am 17. August 1962 erschien der Heftroman »Der Einsame der Zeit«. Darin tauchte Atlan zum ersten Mal in der PERRY RHODAN-Serie auf. Er trat damit einen Siegeszug an, mit dem sein Erschaffer K. H. Scheer wohl selbst nicht gerechnet hat.

Die SOL widmet anlässlich des 55-jährigen Atlan-Jubiläums dem beliebten Charakter einen Schwerpunkt, mit mehreren Artikeln, zwei Interviews und zwei Kurzgeschichten. Darunter eine exklusive Geschichte von Rüdiger Schäfer, dem Atlan-Experten und PERRY RHODAN NEO Exposéautor.

Weiterhin berichten wir von den 2. Perry Rhodan Tagen Osnabrück der PRFZ, es gibt ein Interview mit Rüdiger Schäfer zum NEO-Band 150 und viele weitere Artikel.

Die SOL wird voraussichtlich in der ersten Augustwoche verschickt.

Mein punkiger Beitrag zum Conbuch

Das Conbuch der 2. Perry Rhodan Tage Osnabrück

Vor lauter Urlaub, Redaktionsschluss und Con-Nachwehen habe ich doch glatt vergessen zu erwähnen, dass ich mit einem Beitrag im Conbuch der 2. PR-Tage Osnabrück vertreten bin. Die etwas ausgefallene Geschichte heißt »Der Weltraumpunk« und handelt von einem jungen Mann, der nach durchzechter Nacht in einer heiklen Situation erwacht. Dabei muss er sowohl den Reizen zweier Androidinnen bestehen, als auch seiner Mutter, die eine unliebsame Überraschung für ihren, dem Punkrock zugeneigten, Sohn hat.

Die Geschichte entstammt einer spontanen Idee und war meine eingereichte Textprobe beim Kurzgeschichtenseminar in Wolfenbüttel. Damals hatte ich nur acht Normseiten zur Verfügung und konnte die Geschichte nicht so zu Ende erzählen, wie ich es gern getan hätte. Weshalb ich sie mit einem offenen Ende versah. Woraufhin mir von einem der Seminarleiter bescheinigt wurde, dass der Plot ziemlich dünn sei. Manchmal braucht es eben länger, um eine Geschichte zu erzählen. Ich nutzte die Gelegenheit, den Text zu überarbeiten und einen neuen, originellen Schluss zu schreiben.

Dass die Geschmäcker von Lesern höchst unterschiedlich sind, beweist die Tatsache, dass meinem Mann der neue Schluss der Geschichte nicht so gut gefällt, wie das offene Ende zuvor. Mir war jedoch wichtig die Geschichte so zu erzählen, wie ich sie geplant hatte. Und ich war froh, dass sie im Conbuch einen Platz gefunden hat.

Denn in der kleinen Publikation ist sie in bester Gesellschaft. Neben weiteren Kurzgeschichten – u.a. von Alexandra Trinley, die ebenfalls einen Text aus einem Schreibseminar verarbeitete und einer originellen Erzählung von Norbert Fiks, in der er die »Helden seiner Jugend« wieder auferstehen und interagieren lässt – finden sich viele spannende Texte zu Perry Rhodan und Co.

Das Conbuch ist im Space-Shop der PRFZ erhältlich und kostet für Mitglieder 4 Euro und Nichtmitglieder 7 Euro.

Redaktionsschluss

Nicht nur die PR-Tage wirken nach, auch der Redaktionsschluss der SOL beschäftigt mich momentan sehr.

Die letzten Tage habe ich gefühlt 100 E-Mails verschickt. Wahrscheinlich waren es nur zehn am Tag, aber auch das reicht schon. Es frisst unerwartet viel Zeit. Viele Mails waren wirklich wichtig, einige waren Dankschön-Mails an Menschen, die mir Beiträge oder Bilder für die SOL zugesandt haben. In anderen ging es um Internes aus der FanZentrale. Besonders gefreut habe ich mich über eine E-Mail von Thomas Harbach, Profi-Rezensent u. a. bei Robots&Dragons. Er schrieb eine sehr sehr lange Besprechung zu meiner letzten FanEdition in der er lobende aber auch kritische Worte findet. Der Text wird in der SOL 88 im Herbst erscheinen. Und dann lieferte heute noch Rüdiger Schäfer die exklusive Kurzgeschichte für die SOL 87 ab. Leider hatte ich noch keine Zeit sie zu lesen, das wird aber möglichst bald nachgeholt. Zunächst muss ich noch den spannenden Roman von Madeleine Puljic zu Ende lesen und besprechen.

Momentan könnten meine Tage noch ein paar Stunden länger sein, damit ich nicht nur mit Arbeit und SOL-Redaktion beschäftigt bin. Freizeitaktivitäten wie Blog-Schreiben oder gar Fernsehen sind momentan nur eingeschränkt möglich. Zumindest habe ich mir vorgestern und gestern die beiden Sherlock-Folgen ansehen können. Die erste hat mich nicht so ganz überzeugt, da waren zu viele Klischees drin und das Ende war vorhersehbar. Dafür war die zweite Folge der 4. Staffel sensationell gut. Nun freue ich mich schon auf das Finale am nächsten Sonntag.

Und jetzt zurück ins E-Mail Programm. Es warten noch mindestens drei E-Mails darauf beantwortet zu werden.

Nachtrag zu den PR-Tagen Osnabrück

Inzwischen gibt es so einige Bildergalerien, auf denen man Fotos von den 2. Perry Rhodan Tagen Osnabrück betrachten kann. Dort bin ich ebenfalls ein paar mal vertreten. Zusammengefasst werden die Links in den nächsten Tagen auf der Seite der PRFZ zu den PR-Tagen. Also immer mal wieder vorbeischauen.

Und den Opener von Raimund Peter will ich natürlich auch niemandem vorenthalten. Raimund hat viel Zeit investiert und einen richtig schönen Animationsfilm gezaubert, den man unbedingt gesehen haben muss.