Das Geheimnis der blauen Bänder

Den Sonntagmorgen in Osnabrück ließen wir entspannter angehen. Nach einem ausgiebigen Frühstück bummelten wir erst weit nach neun Uhr zum »Haus der Jugend«. Einige Fans und auch PR-Redakteur Klaus Bollhöfener waren schon nach dem Frühstück abgereist und so fanden sich weniger Leute in den Con-Räumen ein, als am Tag zuvor. Dafür entdeckte ich Wim Vandemaan, der sich unauffällig unter die Fans mischte, um seinen Programmpunkt zu absolvieren.

Ich hielt am PRFZ-Stand die Stellung und verkaufte fleißig FanEditionen, Dorgon-Romane und die Rüsselmopscomics, damit auch Magnus den Con erleben durfte. Immer wieder kam ich dabei ins Gespräch mit Fans und Aktiven aus dem PR-Forum. Es ist schön die Menschen hinter den E-Mailadressen und Avataren kennenzulernen.

»Kurs 3000« hieß der Programmpunkt zur PERRY RHODAN-Erstauflage und Wim Vandemaan wurde nicht müde, die Fragen der Fans zu beantworten. Ich bekam von draußen nur mit, dass er bis weit hinein in die Mittagspause überzog. Reinhard Habeck bildetete den Abschluss an diesem Tag. Zusammen mit Uwe und meinem Mann packte ich schon mal den Stand zusammen, hängte Poster und Banner ab und räumte Tische beiseite. Als Herbert Keßel im Hauptsaal die Dankesworte sprach und die letzten verbliebenen Fans verabschiedete, war schon alles verstaut, die Kasse gezählt. So dass Herbert die Kartons in den nächsten Tagen nur noch abzuholen braucht.

Wir verabredeten uns noch zum Abendessen, dann verließen mein Mann und ich das »Haus der Jugend«. Wir nutzen das sonnig warme Wetter für einen Stadtbummel, holten uns ein leckeres Eis (Karamell mit Meersalz und Chili-Schokolade) und erkundeten das Geheimnis der blauen Bänder. Die hatten wir schon tags zuvor entdeckt. Sie zogen sich über die Fassaden mehrerer Häuser und der evangelischen Kirche. Keiner konnte uns genau sagen, wozu sie dienten. Joe Kutzner vom TCE gab mir schließlich einen Tipp und wir suchten einen Punkt, an dem die Striche auf den Häusern ein Bild ergeben sollten. Wir wurden tatsächlich fündig. Das Gebilde aus blauen Ringen schälte sich erst mit großem Abstand heraus und symbolisiert wohl die Lutherrose. Es hat jedenfalls mit dem Lutherjahr zu tun und wird noch bis zum Dezember zu sehen sein. Die blauen Linien sind übrigens nicht aufgemalt, sondern nur aufgeklebt. Trotzdem eine tolle Idee, wie ich finde.

Kurz vor 18 Uhr wir trafen uns mit Arndt Elmer und seiner Frau, sowie Herbert und Magnus im Foyer vom Walhalla. Zum Abendessen besuchten wir wieder das Kartoffelhaus. Dort lauschte ich andächtig den spannenden Geschichten von Arndt Elmer über seine Zeit als Autor bei der PERRY RHODAN-Serie. Für mich als Quasi-Neueinsteiger eröffnet sich dabei eine faszinierende Welt und ich bin mir sicher, dass ich nicht die einzige bin, die an so etwas Gefallen findet. Vielleicht wäre das auch etwas für die SOL. Erst weit nach 22 Uhr kam ich an diesem Abend ins Bett.

Zum Abschluss noch mein ganz persönliches Fazit: das ersten Mal lernte ich einen Con aus der Perspektive des Veranstalters kennen, obwohl ich nur eine von vielen Helfern war. Ich möchte mich an dieser Stelle bei all meinen Mitstreitern und Organisatoren bedanken, die den kleinen Con im Norden zu einem schönen Erlebnis werden ließen. Denn die 2. Perry Rhodan Tage in Osnabrück waren ein Con von Fans für Fans. Ein bisschen traurig war ich über die geringe PR-Autorenbeteiligung, die im Gegensatz zu vergleichbaren Veranstaltungen definitiv zu Wünschen übrig ließ. Rüdiger Schäfer konnte aus beruflichen Gründen nicht teilnehmen, hatte aber wenigstens eine Videobotschaft verfasst. Dennis Mathiak hatte wegen Krankheit abgesagt. Kai Hirdt und Wim Vandemaan konnten nur ein paar Stunden da sein und so hielten einzig Roman Schleifer, Uwe Anton und Arndt Elmer an beiden Tagen die Stellung (von den »Jung«-Autoren Dietmar Schmidt und Olaf Brill abgesehen). Daran müssen wir als Veranstalter definitiv noch arbeiten. Vielleicht gelingt es uns beim nächsten Mal mehr PR-Autoren nach Osnabrück zu locken, denn die Stadt ist auch ohne Con eine Reise wert.

Was mich ganz besonders freute, war das Feedback der Fans, die mir gegenüber sehr offen Lob und Kritik an der SOL äußerten. Bereitwillig ließ ich mich von ihren Vorschlägen inspirieren und sammelte viele neue Ideen für die kommenden SOL-Ausgaben. Alles in allem waren es zwei gelungene Tage, die ich unter Gleichgesinnten verbringen durfte und in denen ich den leidigen Alltag für ein paar Stunden ausblenden konnte. Denn dieses Abtauchen ist dann doch das Schönste an einem Con.

Seltsame blaue Bänder …
… werden zu einem optischen Wunderwerk

Unterwegs in Sachen Perry

Für alle die sich wundern, dass es die nächsten Tage etwas ruhiger in meinem Blog ist, den kann ich beruhigen. Ich bin das Wochende über in Osnabrück bei den 2. Perry Rhodan Tagen.

Die Anfahrt hat schon mal geklappt. Die Deutschen Bahn zeigte sich von ihrer besten Seite. In acht Stunden Zugfahrt und nur zwei Minuten Verspätung. Gratulation! Genutzt habe ich die viele Zeit für meinen Roman, der jetzt geschätzte 20.000 Zeichen länger ist als gestern. Und ich habe außerdem Dreiviertel des NEO-Romans von Reiner Schorm gelesen. Vielleicht schreibe ich auf der Heimfahrt schon die Rezension.

Nach dem Aufbau des Stands der PRFZ gestern Nachmittag, bei tropischen Temperaturen, haben wir den Abend in großer Runde mit Perry Rhodan-Autoren, -Redaktion und Fans ausklingen lassen.

Ich freue mich schon sehr darauf, heute all die Fans und Fandom-Aktiven, mit denen ich in den vergangenen Monaten gemailt habe, einmal persönlich kennenzulernen.

2. PERRY RHODAN-Tage in Osnabrück

Seit Anfang der Woche steht das Programm der 2. PERRY RHODAN-Tage in Osnabrück. Weil ich in der Organisation eingebunden bin und gern Werbung für den tollen Event machen möchte, stelle ich den Programm hier online. Vielleicht finden sich ein paar Kurzentschlossene und schauen am 27.5. bis zum 28.5. in Osnabrück vorbei.

Mehr Infos gibt es auf der Homepage der PRFZ zum Con.

Ein Conbuch gibt es natürlich auch und ich durfte schon darin herumblättern. Die Leser erwarten drei Kurzgeschichten und jede Menge spannende Artikel.

 

 

Neues von SOL und Newsletter

Das Cover zeichnete Stefan Böttcher

Das Layout der SOL, dem Mitgliedermagazin der Perry Rhodan FanZentrale, ist so gut wie fertig und den Newsletter vollende ich am Freitag. Ich hoffe, dass die Themen in beiden Publikationen den Perryfans gefallen werden.

Die SOL 86 steht unter dem Schwerpunkt »Fanszene«. Neben einem Artikel zu Stefan Wepil, einem autistischen Künstler, der versucht das Perryversum zu visualisieren, erwartet die Leser eine Geschichte um ausgebrannte Zellaktivatoren und ihre Träger, ein Interview mit Martin Ingenhoven und seinem Heftehaufen und Raimund Peter erzählt, wie die »Festung der Inquisition« entstand. Die Perry Rhodan-Biografie von Angelika Rützel findet ihre Fortsetzung genauso, wie ein neues Unterwegs-Abenteuer mit Gucky. Um Inhaltliches geht es nicht nur in den Kolumnen »Das Echo von Thez« und »NEOisiert«, sondern auch im Werkstattbericht von Uwe Anton zu »TERMINUS«. Zum ersten Mal bringt die SOL exklusive Informationen zu einer aktuellen Publikation der PERRY RHODAN-Serie. Darauf bin ich ganz besonders stolz.

Auch der Newsletter enthält exklusives Material zu PERRY RHODAN. Chefredakteur Klaus N. Frick erklärt in den »Terra News« wie es bei NEO im Exposéteam weitergeht. Im Interview befragen wir Ralf Boldt über seine Aufgabe als Schriftführer der PRFZ und über den Deutschen Science Fiction Preis. Alexandra Trinley teilt nicht nur ihre persönlichen Erfahrungen vom diesjährigen Kurzgeschichten Seminar in Wolfenbüttel, sondern spricht auch mit Olaf Kutzmutz über seine Arbeit an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung. Außerdem erfahren wir von Michelle Stern ein wenig über die Enkelin Perry Rhodans – Farye Sepheroa. Dazu gibt es in den bekannten Rubriken wieder Neues aus der PRFZ und der PR-Redaktion.

Wenn alles gut geht, landet die SOL 86 Anfang Mai in den Briefkästen der Mitglieder. Der Newsletter erscheint schon einen Monat früher, in der ersten Aprilwoche. Für diejenigen, die jetzt Lust bekommen haben und noch nicht Mitglied der PRFZ sind, können sich auf der Homepage der PRFZ anmelden.

Aktivitäten für die PRFZ

Dieser Tage bin ich neben meinem Job hauptsächlich mit allerlei Aktivitäten rund um die PRFZ beschäftigt. Der Verein in dem ich schon seit fast drei Jahren Mitglied bin, bestimmt seit einiger Zeit mein Leben. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, denn ich tue es sehr gern.

Momentan bastle ich am Newsletter mit der Nummer 18. Die Artikel sind bereits beisammen, zum Teil sind sie sogar schon redigiert worden. Es fehlt nur noch das Layout, um das ich mich am Wochenende kümmern werde. Vielleicht schreibe ich auch noch einen kleinen Artikel zur Buchmesse. Mal sehen.

Die SOL 86 ist dagegen fast schon »in trockenen Tüchern«, wie man so schön sagt. Soll heißen, alle Beiträge waren im Lektorat, das Layout steht, es fehlt nur noch der aktuelle Artikel eines PERRY RHODAN-Autors. Von wem, verrate ich aber nicht. Sobald der da ist, muss ich mich noch um das Editorial kümmern und dann steht die Schlussredaktion ins Haus. Und wenn nichts dazwischen kommt, geht die SOL 86 noch Mitte April in den Druck, damit sie pünktlich zum Start der Miniserie TERMINUS bei den Lesern ist. Wir drucken nämlich zum ersten Mal brandaktuelle Informationen zu einer laufenden Serie ab. Und das finde ich unheimlich spannend.

Nebenher koordiniere ich den Stand der PRFZ für die 2. Perry Rhodan Tage in Osnabrück. Das heißt, sobald ich alle Infos habe, muss ich die Shopliste aktualisieren und an den Verantwortlichen für den Stand schicken. Der Con in Osnabrück findet übrigens am 27. und 28. Mai 2017 statt. Fahrkarte und Hotel habe ich schon gebucht und ich freue mich bereits, viele Fans und Aktive aus dem Fandom wiederzusehen.

Warum ich heute über die PRFZ schreibe? Erstens möchte ich ein wenig Werbung machen, denn wir freuen uns immer über neue Mitglieder und zweitens feiert die PRFZ ihr zwanzigjähriges Jubiläum. Darüber schrieb heute auch PRFZ-Mitbegründer Klaus N. Frick im Blog der PERRY RHODAN Redaktion.

Wer mehr über die 2. Perry Rhodan Tage in Osnabrück wissen will, oder wer sich für die PRFZ interessiert, dem lege ich ein Besuch der Internetseite der PRFZ ans Herz. Wir sind aber auch auf Twitter und bei Facebook.

 

Stephen vs. Steven

Redakteur einer Zeitschrift zu sein, bedeutet Verantwortung und dazu gehört es auch, mit Lob und Tadel umgehen zu können. Ersteres ist angenehm und freut. Zweites ist – zumindest bei berechtigter Kritik – oft ärgerlich, weil man sich immer an die eigene Nase fassen muss und sich fragt, wie einem nur dieser Fehler unterlaufen sein konnte. Gerade wenn man ein so großes Bedürfnis nach Perfektion hat, wie ich.

Heute kam die Kritik von ganz oben. Einerseits lobend und darüber freue ich mich auch. Aber natürlich entdeckte PR-Chefredakteur Klaus N. Frick mit seiner Mutantengabe »Fehler in Texten auf den ersten Blick erkennen« einen super peinlichen Fehler.

Gleich vier Leute haben übersehen, dass der Autor von »Es« oder »Shining«, »Stephen« heißt und nicht »Steven«. Wobei man in diesem Fall argumentieren könnte, es handele sich um künstlerische Freiheit. Denn die besagte Geschichte, in der der Name auftaucht, spielt ja im Perryversum und warum sollte Stephen King dort nicht Steven King heißen. Ich weiß, dass ist eine ziemlich schwache Ausrede dafür, dass vier Leute ihren Job nicht ordentlich gemacht haben, mich eingeschlossen. Nun bin ich kein King-Experte. Ich habe von Stephen King nur einen Roman gelesen und das war »Friedhof der Kuscheltiere«. Damals empfand ich die Lektüre als äußerst unangenehm. Ich kann nicht mal sagen, woran das lag, aber ich habe seitdem keinen weiteren Roman des Autors zur Hand genommen. Vielleicht erklärt sich daher meine Blindheit in diesem Fall. Dennoch, das hätte nicht passieren dürfen.

Was lerne ich daraus: Bei Namen jedes Mal nachschlagen, egal ob man zu wissen glaubt, wie derjenige geschrieben wird.

Hier ist die Besprechung der SOL 85 im PERRY RHODAN-Blog.

SOL 85 und Newsletter 17

SOL 85 – Das Magazin der PRFZ

Die SOL ist gelandet.

Gestern fand ich die Nummer 85 in meinem Briefkasten. Es ist die erste Ausgabe auf der mein Konterfei über dem Editorial prangt. Das erste Heft, das von mir offiziell betreut wurde. Denn eigentlich habe ich schon bei der 84 im Hintergrund die Strippen gezogen.

Ich freue mich sehr über das Heft und hoffe, dass die Auswahl der Beiträge abwechslungsreich genug sind, um vielen Lesern zu gefallen. In dieser Woche habe ich die Artikel für das kommende Heft zusammengestellt, und die Planungen für Ausgabe 87, die im Sommer erscheinen wird, laufen ebenfalls. Es macht mir viel Spaß die Geschicke des Heftes in der Hand zu halten und die Arbeit meiner Mitstreiter zu koordinieren. Auch wenn es manchmal nicht so einfach ist, auf alle einzugehen und alles im Blick zu behalten. Ich investiere inzwischen jeden Tag mindestens eine Stunde, nur um E-Mails zu schreiben oder zu beantworten und frage mich, wie man das früher geschafft hat, als es noch keine digitale Kommunikation gab.

Dieses Mal bin ich nur mit dem Editorial und kurzen Beiträgen zu Rogue One und Arrival vertreten. Ach ja, und ich habe ein Interview mit PERRY RHODAN-Autor Kai Hirdt geführt. Das hat uns beiden viel Spaß gemacht, obwohl wir ziemlich unter Zeitdruck standen.

Vergangene Woche ging dann auch der Newsletter raus, den ich unter nicht ganz optimalen Bedingungen zusammenstellen musste. Aber da bin ich selbst schuld. Schlusslektorat der SOL und Newsletter gehen eben nicht zusammen. Außerdem habe ich in der Woche, in der ich an dem Newsletter gebastelt habe, meinen neuen Job angetreten. Das war alles ein bisschen viel. Deshalb wird der nächste Newsletter zeitversetzt zur SOL erscheinen. Dann finde ich hoffentlich auch einen Lektor der die Texte Korrektur liest.

Umso mehr freut mich, dass die PR-Redaktion in ihrem Blog lobende Worte für den Newsletter findet. Das ist aufbauend.

Rezension zur Telepathin entdeckt

Gestern bekam ich per Post einen Auszug aus dem PR-Jahrbuch 2014 des SFCU als Kopie zugeschickt. Dort drin findet sich nämlich eine Rezension zu meiner ersten PERRY RHODAN FanEdition »Die Telepathin«. Davon hatte ich bisher nichts gewusst.

Der Autor des Artikel ist Claas M. Wahlers und er hat zunächst die Romanhandlung zusammengefasst, wobei er aus dem Namen MENELAOS aus unerfindlichen Gründen MENTEKEL gemacht hat. Das hat mich zunächst etwas irritiert und ich musste tatsächlich nachschlagen, wie ich das Schiff genannt hatte. Entweder, ich habe in der letzten Zeit zu viel geschrieben oder der Alzheimer greift um sich.

In meinen Augen ist es ihm gut gelungen, die Geschichte nachzuerzählen. Am Ende schreibt er in einem kurzen Fazit – das gern hätte länger sein können – was ihm gefallen hat und was nicht. Wobei mir hier erneut die falsche Werbung, die von der PRFZ gemacht wurde, auf die Füße fällt. Den Werbeslogan »Frauen in der Solaren Flotte« habe ich Rüdiger Schäfer zu verdanken, der den Werbetext damals geschrieben hat. Nur ging es mir aber nie darum, »Frauen in der Flotte« zu zeigen – die gab es ja damals de facto nicht. Mir ging es hauptsächlich um »den Umgang der Solaren Flotte mit Frauen«. Was etwas völlig anderes ist und das ich schon ein paar mal hinlänglich zu erklären versucht habe. Aber egal.

Hier ist der kurze Text aus dem PR-Jahrbuch 2014 (Vielen Dank an Ekkehardt, der ihn für mich ausgegraben hat.):

»Eine Geschichte, die erst langsam und unspektakulär anläuft. Erst im letzten Drittel nimmt die Story etwas Fahrt auf und gewinnt dabei an Spannung und Tiefe. Wer den Roman zu früh aus der Hand legt, beraubt sich dann doch einer durchaus interessanten Erweiterung des Perryversums um das Jahr 2238 herum. Nicht alle Protagonisten wussten in ihrer dargestellten Form zu gefallen.
Christina Hacker hatte sich vorgenommen, die Frauen in der Solaren Flotte darzustellen. Nach meinem Dafürhalten hätte sie mehr aus dem Thema machen können. Trotzdem eine Leseempfehlung von mir.«
Claas M. Wahlers, SFC Universum, PR-Jahrbuch 2014, Seite 363

20 Jahre PERRY RHODAN-Stammtisch »Ernst Ellert«

Meine Wenigkeit beim erzählen

Wie schon gesagt, war ich am Samstag in München zum Geburtstagsstammtisch.

Wegen der Witterung reisten wir nicht mit dem Auto, sondern mit dem Zug an und waren deutlich schneller in München, als gedacht. Der Veranstaltungsort war ebenfalls schnell gefunden und entpuppte sich als Haus einer katholischen Studentenverbindung. Ich bekomme bei den Begriffen Burschenschaft & Studentenverbindung immer ein bisschen Bauchgrummeln, weil man ja so das eine oder andere Negative gehört hat. Aber Stefan, das jüngste Mitglied des Stammtisches, erzählte später über die Verbindung und so habe ich gleich mal einen neuen positiven Blickwinkel bekommen.

Die Vorbereitungen waren schon in vollem Gange und die meisten Besucher auch schon da. Es gab sogar einen kleinen Händlerraum und für’s leibliche Wohl wurde mit Kaffee, Getränken und belegten Brötchen auch gesorgt. An die ganz Mutigen wurde sogar echter 120 prozentiger Vurguzz ausgeschenkt.

Leider mussten einige der angemeldeten Besucher krankheitsbedingt absagen. Unteranderem auch Ehrenmitglied Uschi Zietsch alias Susan Schwartz. So habe ich die Autorin wieder verpasst. Das ist wie verhext, immer wenn ich zum Stammtisch komme, ist Uschi nicht da. Wahrscheinlich ärgert sie sich über mich, wegen meiner kritischen NEO-Rezensionen.

Vom straff organisierten Programm (zumindest auf dem Zettel), verabschiedeten man sich bereits zu Beginn. Die ersten Programmpunkte über die Geschichte des Stammtischs und der ESPost wurden, sagen wir mal, sehr ausführlich abgewickelt und so verschob sich mein Programmpunkt immer weiter nach hinten, was meiner Nervosität nicht förderlich war. Als ich dann endlich dran war, war kaum noch einer der Anwesenden aufnahmebereit. Viele verschnauften bei einem Kaffee. Was man ihnen nicht verübeln konnte. Ich war nach mehr als drei Stunden und sechs Vorträgen auch nicht mehr so ganz fit. Also habe ich es kurz gemacht und es lief auch ohne Vorbereitung erstaunlich gut.

Nach mir folgte dann das Highlight des Tages, der Vortrag von Hans-Peter von Peschke. Der Autor von »Invasion der Zukunft« sprach darüber, was man benötigt, um einen schmackhaften SF-Cocktail zu mixen. Dabei warf er einen Blick auf den Wandel von der klassischen Science Fiction hin zur aktuellen Sci-Fi in Kino und Fernsehen. Ich hatte auf der Hinfahrt schon mal sein Buch angefangen und ließ es mir im Anschluß an den Vortrag noch signieren, während der arme Mann an der Theke auf ein Weißbier wartete. Wenn ich es durchgelesen habe, werde ich im Blog ausführlich darüber berichten.

Im weiteren Verlauf des frühen Abends kämpfte ich nicht nur gegen mangelnde Konzentration, sondern auch gegen Kopfweh. Weshalb wir gegen 18 Uhr beschlossen, zurückzufahren. So kamen wir mit dem Zug sogar noch bis Waging und mussten nicht in Traunstein abgeholt werden. Schade, denn ich hätte mich doch noch mit dem einen oder anderen vom Stammtisch unterhalten.

Mein Fazit. Die Leute vom PR-Stammtisch »Ernst Ellert« haben sich viel Mühe gegeben und alles toll organisiert. Es war ein schöner unterhaltsamer Nachmittag, von dem ich wieder viele neue Eindrücke mitgenommen habe. An die Veranstalter eine Bitte: beim nächsten Mal das Programm nicht so voll packen und Pausen einplanen, damit man auch zwischen den Vorträgen immer mal miteinander schwatzen kann, ohne etwas zu verpassen.

Am meisten gefreut hat mich aber die DVD vom GarchingCon 2001, die ich bei Erich bestellt hatte. Ich habe mir das Video gleich am Sonntagnachmittag angesehen und darüber gestaunt, wie jung die Autoren und Mitglieder der PR-Redaktion aussahen. Wahnsinn! Dabei fiel mir traurigerweise ein, dass ich 2001 gerade nach München gezogen war und eigentlich hätte teilnehmen können, wenn ich davon gewusst hätte.

Die PERRY RHODAN EA und ich

Leserbrief im PR 2891
Interview im PR-Report im PR 2892

Seit ich offiziell erklärt habe, ich würde die EA nicht lesen, werde ich den Verdacht nicht los, dass sich die PR-Redaktion insgeheim bemüht, damit ich die Hefte kaufe. Gestern erschien nun schon das dritte Heft in Folge, in dem mein Name steht. War es in Heft 2890 »nur« eine Anzeige zu meiner FanEdition, enthielt PR 2891 einen Leserbrief von mir, mit einem Foto, das bei einem Besuch bei meiner Freundin Yvonne entstand. Ihre Tochter Lina, hatte nämlich kurzerhand den NEO-Band annektiert, den ich gerade las. Sie blätterte darin herum und betrachtete es minutenlang, obwohl ein Haluter auf dem Titel abgebildet war, der nicht gerade freundlich aussah. Mein Mann witzelte, dass sie das vielleicht an Godzilla erinnerte, denn der Papa von Lina ist Japaner. Michelle Stern, die die Leser-Kontakt-Seite betreut, war so lieb, den Leserbrief und das Foto abzudrucken.

In PR 2892 steht mein Name schon wieder drin. Diesmal erschien im PR-Report ein Interview, das Roman Schleifer mit mir geführt hat. Ich erzähle ein bisschen von der Übernahme des Chefredakteursposten der SOL. Roman hat sich schöne Fragen ausgedacht. Und weil ich das Interview keinem vorenthalten möchte, hänge ich den Text gleich an.

 

Weiterlesen