Perry 3000 Event

Karten zum Event

Heute kamen sie, die Karten zur Perry-Veranstaltung im Literaturhaus in München.

Ich darf mich glücklich schätzen, dass ich zwei der limitierten Tickets ergattern konnte. Innerhalb von vier Tagen war die Veranstaltung nämlich ausverkauft. Ich weiß nicht, ob Verlag oder PERRY RHODAN-Redaktion mit einem solchen Ansturm nicht gerechnet haben. Vielleicht hätten sie besser eine größere Location gebucht. Obwohl man ohnehin nur eine kleine Veranstaltung wollte, des Arbeitsaufwands wegen.

Ich bin jedenfalls froh, dabeisein zu dürfen. Die Programmpunkte versprechen interessant zu werden. Außerdem möchte ich im Anschluss für die SOL und die vielen Fans, die beim Kartenverkauf leer ausgegangen sind, darüber berichten. Ein paar meiner Redaktionskollegen werden ebenfalls vor Ort sein, da könnten wir im Anschluss fast noch eine SOL-Redaktionssitzung abhalten.

Schauen wir mal!

Warum man die Karten allerdings in einem größeren Karton verschickt hat, anstatt in einem simplen Umschlag, bleibt das Geheimnis des PERRY RHODAN-Onlineshops. Vielleicht resultieren hieraus die sechs Euro, die man pro Ticket zusätzlich bezahlen musste. Ich weiß es nicht, finde es aber vor allem ökologisch bedenklich.

Autor und Fandom-Urgestein gestorben

Wieder ist eine Persönlichkeit aus dem PERRY RHODAN-Fandom unerwartet und viel zu früh von uns gegangen.

Achim Mehnert (*1961) starb am 7.11.2018 in Köln.

Persönlich sind wir uns nie begegnet, denn ich besuchte nie den ColoniaCon. Aber ich kannte den Autor mit dem markanten Aussehen von Fotos und aus den Erzählungen anderer. Er schrieb für PERRY RHODAN und ATLAN genauso wie für Ren Dark und Professor Zamorra. Er war Mitveranstalter des ColoniaCon und dort immer hinter der Theke präsent.

Erneut ein PERRY RHODAN-Autor den ES vor seiner Zeit zu sich geholt hat. Wie viele Romane hätte er noch schreiben, wie viele Kölsch hätte er noch trinken wollen und bei wie vielen Cons wollte er im Kölner Jugendpark noch hinter dem Tresen stehen?

Was bleibt sind seine Texte und die Erinnerungen der Menschen, die ihn gekannt haben. Mein Beileid gilt allen Angehörigen und Freunden.

Ad Astra, Achim!

Mangels eines Fotos verlinke ich hier Achims Blog.

Kassettenkind

Mein SKR-700

Viele Punkbands bringen ihre Songs wieder oder immer noch auf Vinyl heraus. Mangels Plattenspieler könnte ich die nicht mal abspielen. Ich könnte den wahrscheinlich auch gar nicht bedienen. Wenn ich als Kind irgendwas auf Platte anhören wollte, so haben die immer meine Eltern aufgelegt. Fasziniert war ich damals aber nicht von dem Plattenspieler, sondern am meisten von dem Marderhaarpinsel, mit dem man die Staubkörner von den Platten entfernte.

Später besaß ich selbst auch ein oder zwei eigene Platten. Eine haben mir meine Eltern im Intershop gekauft, eine andere erreichte mich in einem Westpaket. Irgendwo habe ich die auch noch und meine Eltern haben noch mindestens zwei, wenn nicht gar drei Plattenspieler herumstehen (und ein Grammophon), aber wie gesagt, ich wüsste wirklich nicht mehr, wie man die bedient.

Ab 1988 war ich Kassettenkind, denn da bekam ich zur Jugendweihe und Konfirmation meinen ersten Kassettenrekorder. Einen SKR 700 – gute DDR-Ware. Der hat damals mit 1540 Ostmark ein Vermögen gekostet (für das Geld mussten meine Eltern zwei bis drei Monate arbeiten), aber dafür funktioniert er heute noch. Der Rekorder hatte den Vorteil, dass ein Radio integriert war und man die Lieblingssongs direkt und ohne Kabel aufnehmen konnte. Ein Mikro hatte er aber auch. So kam es, das ich 1988 und 1989 jeden Freitagabend vor dem Radio verbrachte und bei der Hitparade auf Bayern 3 eifrig mitgeschnitten habe. Und wehe der Moderator hat in den noch laufenden Song reingequatscht …

Irgendwann kam ich auf die Idee mangels Videorekorder auch Filme und Serien vom Fernsehen aufzunehmen. Leider hatte unser alter Fernseher keine Buchse für das »Überspiel- /Diodenkabel« und ich musste das integrierte Mikrophon des SKR benutzen. So wurden die Eltern kurzerhand zum Schweigen verurteilt, während im Fernsehen der Lieblingsfilm lief und ich hektisch die Kassette drehte, wenn eine Seite fertig bespielt war. Später hörte ich das Aufgenommene immer während der Hausaufgaben. So kommt es, dass ich einige Filme aus meiner Jugendzeit noch heute Wort für Wort mitsprechen kann – so oft habe ich die Kassetten gehört.

Autovermietungen und Kreditkarten …

… sind eine Kombination, bei der man unheimlich aufpassen muss. Leider lässt sich diese Kombination nicht vermeiden, denn ohne Kreditkarte kann man kein Auto mieten. Umso umsichtiger sollte man im Nachhinein sein. Besonders sollte man seine Kreditkartenabrechnung anschließend genau unter die Lupe nehmen.

In diesem Jahr ist es mir wiederholt passiert, dass nach dem Urlaub unerwünschte Beträge von meiner Kreditkarte abgebucht wurde. Einkäufe, die ich nie getätigt habe. Mein Verdacht fiel sofort auf die Autovermietung, bei der wir im Mai unseren Mietwagen an der Algarve gemietet hatten. Das Gleiche war uns nämlich schon 2008 in Rumänien passiert, mit der gleichen Autovermietung wohlgemerkt. Dabei hatten wir auch dieses Mal, den Mietwagen bereits in Deutschland über den ADAC gebucht und bezahlt. Doch alle Vorsicht nützte nichts, man benötigt die Kreditkarte als Kaution für den Wagen. Auf der Juniabrechnung meiner Kreditkarte tauchte die Abbuchung eines Adidas Shops in Amsterdam auf sowie weitere 11 Euro der Autovermietung in Albufeira über die ich keine Rechnung bekommen habe.

Der Verdacht, dass die Kreditkartendaten in der Autovermietung geklaut worden waren, lag nahe, weil meine Karte brandneu war und ich bisher nur einmal bei Amazon damit eingekauft hatte. Beweisen konnte ich freilich nichts. Ich ließ also die Karte sperren und bekam die unberechtigten Summen ersetzt. Hatte aber die Scherereien und musste mir mal wieder eine neue Kartennummer inklusive Pin merken.

Vergangene Woche erhielt ich ein Schreiben der Autovermietung. Sie haben im September festgestellt, dass ein Mitarbeiter der besagten Filiale in Albufeira im großen Stil Kreditkartendaten geklaut und für private Einkäufe genutzt hat. Und bestätigten damit meinen Verdacht. Sie baten um Entschuldigung und forderten mich auf, meine Kreditkartenabrechnungen auf Unregelmäßigkeit zu prüfen. Gleichzeitig erklärten Sie, dass sie den Mitarbeiter entlassen und bei den Strafbehörden angezeigt haben. Seit April trieb der oder die (uns bedienten zwei Frauen in der Filiale) Täterin ihr Unwesen. Aufgeflogen ist es aber erst im September. Das ist eine ziemlich lange Zeit, in der sicher genügend Touristen zum ahnungslosen Opfer geworden waren.

Die Konsequenz der Geschichte: Traue keiner Mietwagenfirma! Wobei man das natürlich nicht pauschalisieren kann. Schwarze Schafe gibt es überall. Bei mir bleibt jedoch nach zwei ähnlichen Vorkommnissen ein fader Beigeschmack. Zumindest werden wir diese eine spezielle Firma in Zukunft meiden.

Königin des Rock im Kino

Quelle: Wikipedia

Der Film »BOHEMIAN RHAPSODY« bescherte uns gestern einen besonderen Kinoabend.

Selten habe ich einen so vollen Kinosaal erlebt. Der Saal war bis auf die letzte Reihe ausverkauft. Im Publikum saßen mehrere Generationen, vor allem viele Leute in meinem Alter. Die Faszination des Films war in den gut zwei Stunden im Publikum greifbar. Es wurde an den lustigen Stellen gelacht, aber die meiste Zeit war es so ruhig, dass man die buchstäbliche Nadel hätte fallen hören können, wenn nicht die geniale Musik gewesen wäre.

»BOHEMIAN RHAPSODY« ist mehr als ein Musikfilm. Es ist eine Biografie über einen besonderen Mann – Freddie Mercury – der viele Menschen inspiriert und fasziniert hat. Der Film zeigt, wie eng die Musiker von Queen zusammengearbeitet haben, wie ihre Lieder entstanden und mit welchen persönlichen Konflikten sie sich auseinandersetzen mussten. Damit gewinnt man als Zuschauer nicht nur einen Einblick ins Musikgeschäft, sondern auch in die Seele eines zutiefst sensiblen Menschen.

Der Film startet 1970 an einem Gepäckband auf einem Flughafen, wo Freddie arbeitet, bevor er mit zwei Mitgliedern der Gruppe »Smile« die Band »Queen« gründet. Der Film geht sehr feinfühlig mit dem Charakter von Freddie Mercury um. Der Zuschauer folgt seiner Entwicklung vom Außenseiter über den gefeierten Popstar bis hin zur Dramaqueen. Seine Homosexualität wird nur andeutungsweise thematisiert, denn in dem Film geht es in erster Linie um die Musik. Und sie ist es auch, die den Film trägt. Am Ende spielen Queen vor fast 1,5 Mrd. Menschen beim Live Aid Benefizkonzert im Wembley Stadion. Die Begeisterung der Massen übertrug sich auch auf die Kinobesucher. Ich hatte echt Gänsehaut. Was auch daran lag, dass die Darsteller allesamt perfekt ausgesucht waren. Besonders die Bandmitglieder sahen den Originalen zum Verwechseln ähnlich. In einer kleinen Rolle ist auch Mike Myers zu sehen, man erkennt ihn aber nur, wenn man es weiß.

Ich würde mich nicht unbedingt als Musikinteressiert bezeichnen, aber ich fand »BOHEMIAN RHAPSODY« großartig. Und das obwohl wir nicht die besten Plätze im Kino hatten (zweite Reihe links). Ich habe mich keine Sekunde der 134 Minuten gelangweilt und war wie viele Besucher am Ende schier überwältigt. Keiner ist während des Abspanns aufgestanden und gegangen, dass war schon bezeichnend.

Ich verstehe allerdings nicht, warum man einen solchen Film nur in ausgewählten Kinos zeigt. Wir mussten mal wieder durch die halbe Republik fahren, um ihn zu sehen. In der bayrischen Provinz scheint ein Musikfilm für die Kinobesitzer nicht interessant genug. Der Ansturm der Besucher am Samstagabend in Thüringen beweist mir jedoch, dass der Film ein breites Publikum anspricht. Weil uns die Musik so ins Ohr gegangen ist, haben wir heute auf der Heimfahrt zweieinhalb Stunden lang Queen gehört. Das musste einfach sein, um den großartigen Film Revue passieren zu lassen.

Hier der Trailer für jeden, den es interessiert.

 

Noch eine kleine Anekdote am Rande. Im Film gibt es eine Szene in der Freddie seinen späteren Partner Jim Hutton küsst. Eine empörte Frauenstimme in unserer Reihe kommentierte eine gemurmelte Bemerkung ihres Mannes wie folgt: »Aha, aber küssenden Lesben sind für dich in Ordnung.«

 

Irres Punkspektakel

Quelle: shop-hirnkost.de

Ich möchte an dieser Stelle auf ein Buch hinweisen, von dem ich zumindest einen Teil des Manuskriptes vorab lesen durfte.

Der Meister des Chaos, Mitinitiator der Chaostage von Hannover und Kanzlerkandidat der APPD – Karl Nagel vermischt in seinem Roman »Schlund« Autobiografisches mit einer wahnwitzigen Geschichte über »den täglichen medialen und mentalen Lärm«. Ich fand das groteske Werk unheimlich spannend und bedrückend ehrlich. Der Autor geht sowohl mit sich selbst, als auch mit unserer Gesellschaft gnadenlos zu Gericht. Das ist aufrüttelnd und manchmal auch abstoßend, aber immer faszinierend.

Das Werk kann derzeit schon im Shop des Hirnkost-Verlags vorbestellt werden. Wer bis zum 20. November seine Vorbestellung tätigt, bekommt das Buch sogar von Karl Nagel signiert.

Zusätzlich zum Roman ist eine Art Making-of erschienen. In »Reflux« veröffentlicht der Autor, Ideen und Texte, die es nicht in den Roman geschafft haben. Außerdem beschreibt er den Entstehungsprozess des Buches und seine Schwierigkeiten damit. Und um den medialen Rundumschlag zu vollenden, liefert Karl Nagel auch gleich noch den Soundtrack zum Buch dazu. Höchstselbst performt natürlich. Die LP »Karl Nagels Hymnen aus dem Schlund« enthält 16 Coverversionen von deutschen Punk-Klassikern. Auf Vinyl wie es sich für einen echten Punk gehört.

Also, wer sich schon immer mal dafür interessiert hat, wie es im Kopf eines echten Punks aussieht, dem sei das Werk von Karl Nagel empfohlen. Was mir ein bisschen im Buch gefehlt hat, war der Alkohol. Das fand ich ziemlich untypisch für einen Punk. Da muss sich der Leser wohl oder übel selber betrinken.

Hörprobe vom Buch gefällig:

Happy Halloween in Space

Das ungewöhnlichste Foto zu Halloween stammt in diesem Jahr nicht von der Erde sondern aus dem All. Die drei Astronauten der ISS haben es sich nicht nehmen lassen, sich zu kostümieren. Es wird ihnen allerdings schwerfallen, mit ihren Kostümen um die die Häuser zu ziehen. Denn nach dem fehlgegangenen Start der Sojusrakete, werden die drei noch eine Weile an Bord ausharren müssen. Angesichts des Bildes scheint das den Dreien nicht viel auszumachen.

Interessant finde ich ja die Auswahl der Kostüme … ein Russe als Elvis, eine Amerikanerin als Geisterjägerin und Alexander Gerst als Darth Vader. Einfach genial!

In dem Sinne Happy Halloween!

Quelle: dpa

Spampoesie

Dieser Tage landete eine E-Mail in meinem Spamordner, die ich echt bemerkenswert fand. Ich weiß nicht, wer das Ding geschrieben hat, wahrscheinlich irgendein Computerprogramm, das häufige Begriffe aus Suchanfragen zu einem Text verwurschtelt hat. Das Ergebnis klingt ein bisschen wie moderne Lyrik. Wahrscheinlich hätte der eine oder andere Poet damit sogar einen Preis gewonnen. Ich finde es zumindest unterhaltsam. Endlich mal eine Spam-Mail mit Kunstcharakter. Aber lest am besten selbst …

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Zweites Berliner Sci-fi Filmfest

Sci-fi Filmfest

Nach der sehr erfolgreichen ersten Veranstaltung findet in Berlin das zweite Sci-fi Filmfest vom 16. bis 17. November 2018 statt.

Dieses Jahr werden 144 Filme aus über 30 Ländern in allen 3 Kinosälen im Babylon (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 10178 Berlin) gezeigt. Darunter viele Kurz- und Independence-Filme, sowie die Dokumentation ZERO GRAVITY-MISSION IN SPACE – Das Weltraumabenteuer von Alexander Gerst

Außerdem erwartet die Besucher ein buntes Zusatzprogramm rund um das Thema Science Fiction, z.B: Panels, Workshops, Cosplayer, eine Ausstellung, Games und vieles mehr.

Informationen, Programm und Online Tickets gibt es hier:

https://babylonberlin.eu/programm/festivals/berlin-science-fi-filmfest

Wenn Berlin nicht so weit weg wäre, würde ich glatt mal dorthin gehen.