Ich wünsche allen meinen Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest. Genießt die Zeit mit oder ohne Familie, ganz so wie es euch Freude macht.
Wir lesen uns wieder nach den Feiertagen!
Eure Christina
Ansichten, Rezensionen, Kommentare

Das Deutsch eine schwere Sprache ist, mag ich gar nicht anzweifeln. Schließlich haben wir Deutsche selbst oft genug unsere Schwierigkeiten damit.
Das schließt die Beamten der ansässigen Gemeindeverwaltung ein, die vor einiger Zeit nebenstehendes Schild an die Plakatwände »takerten« – Verzeihung pinnten.
Das mit der Grammatik und der Rechtschreibung klappte bei dem Schild nicht hundertprozentig. Denn aus Reis bestehen die Bretter nicht, sonst würden sie bei Regen quellen.
Drei Fehler auf einem Schild, dass ist schon fast rekordverdächtig!
Die fehlerbehaftenten Schilder wurden übrigens wenige Tage später ausgetauscht. Es besteht also noch Hoffnung.

Beim Einkauf stolperte ich unlängst über eine rosa Verpackung mit KitKat-Riegeln. Soweit so gut.
KitKat-Riegel sind jetzt nichts besonderes, und ich hätte sie wahrscheinlich auch nicht gekauft, wenn ich mir die Verpackung nicht genauer angesehen hätte. Der Satz »Made with mit Ruby cocoa beans« weckte mein Interesse. Da ich in Sachen Lebensmitteln grundsätzlich offen für Neues bin, musste ich die rosa Schokoladenriegel einfach ausprobieren.
Interessant wurde es, als ich herausfinden wollte, was denn Ruby Kakaobohnen sind. Schließlich möchte man vorher wissen, was man isst. Die Hintergrundgeschichte ist spannend. Der große Schweizer Schokoladenproduzent Barry Callebaut stellte im Herbst 2017 die vierte Form von Schokolade vor, nach dunkler, Vollmilch- und weißer Schokolade. Die rosa Schokolade mit dem fruchtigen Geschmack sollte vorerst in Asien auf den Markt kommen.
Aus was die Schokolade besteht und woher die ungewöhnliche Farbe kommt, darüber schwieg sich der Hersteller weitgehend aus. Von Ruby Kakaobohnen war die Rede. Nur das kein Schokoladenexperte der Welt je von diesen Kakaobohnen gehört hatte. Schnell kam der Verdacht genetischer Manipulationen auf, was vom Konzern aber ebenfalls dementiert wurde. Ein besonderes Verarbeitungsverfahren wäre für die Farbe verantwortlich, hieß es.
Schokoladenspezialisten vermuten das Callebaut normale unfermentierte Kakaobohnen verarbeitet. Denn erst durch das Fermentieren bekommt Kakao seine typische dunkle Farbe und den schokoladigen Geschmack. Das bedeutet aber auch, dass sich der Hersteller langwierige Produktionsschritte spart und damit Schokolade auch billiger herstellen kann. Die ungewöhnliche Farbe ist natürlich ein Hingucker und reizt viele Leute zum Kauf, die ansonsten das Produkt nicht gekauft hätten. (So wie ich.) Insofern ist so ein Produkt aus rosa Schokolade natürlich gefragt.
Nur Chocolatiers und andere Hersteller können bei Callebaut die Ruby-Schokolade kaufen, die Ruby-Bohnen sind unverkäuflich. Was nicht nur mich stutzig macht, ob das Ganze nicht ein riesiger Marketinggag ist (wie im vergangen Jahr die Einhornschokolade von Ritter Sport). Ein großer Schwindel, um noch mehr Geld zu verdienen, als ohnehin schon. Schließlich gehört KitKat zu Nestlé und damit ist eigentlich schon alles gesagt.
Ach so. Wie schmeckt sie nun, die rosa »Superschokolade«? Ich finde, sie schmeckt wie säuerliche weiße Schokolade. Und wenn man mal einen Blick auf die Inhaltsstoffe wirft, stehen da unteranderem Aromen und Zitronensäure. Wenn man Rote Bete Saft und weiße Schokolade mischen würde, bekäme man wahrscheinlich auch die rosa Farbe hin. Insofern ist die Erfindung dann doch nichts weltbewegend neues. Egal, ob die Geschichte um die Ruby Kakaobohnen nun stimmt, oder nicht.
Ein spannender Artikel (englisch) zur Ruby Schokolade findet sich im Blog von Sharon Terenzi, einer Foodbloggerin, die ausschließlich über Schokolade schreibt.
Heute ein Tipp für Kenner von Hubert Zitt. Auch in diesem Jahr wird seine Weihnachtsvorlesung an der Universität Zweibrücken wieder live im Internet übertragen. Hier der offizielle Ankündigungstext.
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Dies mal ist die STAR TREK Weihnachtsvorlesung erstmals eine reine STAR WARS Lesung. „Nur der Himmel ist doch die Grenze“
Donnerstag, 20.12.2018, 19:00 Uhr
Weihnachtsvorlesung: Die MACHT bei Star Wars und der Jediismus
Hubert Zitt, Markus Groß und Manfred Strauß
„Möge die Macht mir Dir sein.“ Dieser Satz ist zweifellos einer der berühmtesten Sätze der Filmgeschichte. Doch was hat es mit dieser geheimnisvollen Kraft in Star Wars auf sich, die angeblich großen Einfluss haben kann auf geistig Schwache? Kann man andere Personen mental beeinflussen? Wie kann Luke Skywalker Gegenstände nur mit der Kraft seiner Gedanken bewegen? Könnte es Telekinese wirklich geben, vielleicht sogar auch in unserer Galaxis? Und warum hat George Lucas in „Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung“ die bis dahin mystische Macht entzaubert?
Diese und weitere Fragen werden Hubert Zitt und sein Team in der diesjährigen Weihnachtsvorlesung beantworten. Außerdem werden die Veranstalter auf den Einfluss der Jedi-Ritter und deren Lebensweisheiten auf das wirkliche Leben eingehen und somit auf die Frage, wieso es Leute gibt, die den Jediismus als ihre Religion angeben.
Live vor Ort im Audimax der Hochschule Zweibrücken
Oder Live im Stream unter https://www.startrekvorlesung.de/

Ich bin kein großer Freund von Menschenansammlungen, auch wenn ich mich (dank meines Aufenthaltes in NYC) recht souverän und flink hindurch bewegen kann. Wie mir auch mein Schwager gestern bescheinigte, als wir den Ulmer Weihnachtsmarkt besuchten.
So ein großer Weihnachtsmarkt am Fuße des höchsten Kirchturms der Welt ist schon beeindruckend. Das letzte Mal waren wir 2008 hier und mein Mann scheuchte mich bei Minusgraden bis in die Kirchturmspitze. Gestern ließen wir es geruhsamer angehen. Vielleicht ein Zeichen, dass wir älter werden oder einfach nur, weil es ziemlich windig war. Dafür machte ich viele stimmungsvolle Fotos. Zwar tröpfelte es hin und wieder vom Himmel, aber davon ließen sich weder wir, noch die tausenden Menschen auf dem Markt irritieren.
Eigentlich wollte ich nichts kaufen, aber gleich nachdem wir den Markt betreten hatte … war da der Stand mit den Kuhfell-Taschen. Schlagartig war es um mich geschehen. Mein Mann grinste schon. (Er kennt halt die Kuhfell-Macke seiner Frau.) Ich muss dazu sagen, dass ich schon seit einer Weile nach einer neuen Aktentasche suche, und schon kurz davor stand, mir eine von diesen Taschen aus LKW-Plane zu bestellen. Doch dann stand ich gestern vor der Auslage, sah die Filztaschen mit den wechselbaren Klappen in allerlei buntem Kuhfell und war schockverliebt. Der Preis war allerdings preisverdächtig. Ich sage hier lieber nicht, was eine der Taschen kosten sollte. Ich nahm einen Flyer des Herstellers mit und sagte dem Verkäufer, dass ich es mir überlegen würde.
Wir spazierten eine ganze Stunde über den Markt, wärmten uns an Orangen-Glühwein und Punsch und aßen ein leckeres Ulmer Ofenbrot. Wir bestaunten die Dampflok im Märchenwald und die Stände mit ausgefallenem Kunsthandwerk. Ich biss in eine mit Schokolade überzogene Chilischote und kaufte ein neues Küchenmesser. Als wir dann gehen wollten, hatte ich mich entschieden. Ich würde so eine Tasche mitnehmen, auch wenn sie ein kleines Vermögen kostet. Meine letzte Handtasche hatte ich vor ewigen Zeiten in Traunstein gekauft. Das muss so 2011 gewesen sein. Nach sieben Jahren war es an der Zeit, sich wieder etwas Neues zu gönnen. Obwohl ich ja das Klischee mit den Frauen und den Handtaschen nicht mag.
Zumindest ist es ein echtes Einzelstück, was ich erwarb, von einer Ulmer Künstlerin die jedes Stück in Handarbeit fertigt. Da zahle ich den Preis gern, weil ich weiß, wie viel Arbeit darin steckt.
Hier die Impressionen vom Ulmer Weihnachtsmarkt:

Ich habe mal wieder geperlt. Irgendwie war mir danach. Wenn ich schon Millionen von Glasperlen im Schrank liegen habe, muss ich auch mal was damit machen.
Für die Kette habe ich mich von dem Modeschmuck von Coer de Lion inspirieren lassen. Die kleinen Hämatitsternchen und die Glasperlen habe ich schon ewig im Schrank, aber erst jetzt kam mir die zündende Idee.
Was ich beim Arbeiten festgestellt habe: Ich sehe nicht mehr so gut wie früher. Ich muss die Brille absetzen, damit ich die Löcher in den Perlen treffe. Daran merke ich, dass ich alt werde. Ich sollte also öfter mal wieder was fädeln und knüpfen, bevor ich gar nichts mehr sehe.
Übrigens, wem die Kette gefällt … ich verkaufe den Schmuck auch oder fertige Ketten in Wunschfarben und unterschiedlichen Längen an.
Es ist nun schon zwei Wochen her, seit wir zuletzt zum See spazierten. Ich finde, der See ist im Herbst und Winter besonders faszinierend. Vor allem, wenn das Wetter so sonnig und die Luft so klar ist, dass man bis nach Österreich blicken kann. Auch an diesem Sonntag war das wieder so. Das zog natürlich viele Besucher aus der Gegend an. Die Bänke auf der Strandpromenade waren allesamt besetzt. Am Strandkurhaus schienen Renovierungsarbeiten im Gange. Zumindest wird die Terrasse, die in den See führt, gerade neu hergerichtet. Die Boote vom Bootsverleih waren auch noch nicht Winterfest gemacht. Dafür tummelten sich die Blesshühner im See und tauchten nach Nahrung. Am Strand glitzerten die leeren Schalen der Teichmuscheln.
Wenn ich heute aus dem Fenster schaue und das matschige Weiß betrachte, das schon den ganzen Tag aus dem Himmelsgrau fällt, denke ich sehnsüchtig an diesen Vormittag am See zurück. Wenn ich das nächste Mal den See besuche, wünsche ich mir tief verschneite Landschaft und eine Eisfläche, auf der sich die Schlittschuhläufer tummeln. Vielleicht haben wir in diesem Winter ja Glück. Mal sehen!

Das trübe Wetter passte, die Stimmung auch und die Zutaten standen ebenfalls bereit. Und so kam es, dass unser Backofen an diesem Wochenende nicht auskühlte.
Immer in der zweiten Novemberhälfte starten wir mit der Adventsbäckerei. Warum im November? Weil meine Mutter immer um den 1. Advent Geburtstag hat und ich dann schon mal das passende Geschenk habe, nämlich Elisenlebkuchen und Plätzchen.
An diesem Wochenende haben wir neben Einhornkeksen und Lebkuchen noch portugiesische Puddingtörtchen gebacken, ein Brot – wie immer am Wochenende – und am Sonntagmittag gab es auch noch Flammkuchen mit roter Beete und Gorgonzola.
Die optischen Eindrücke will ich natürlich niemandem vorenthalten.

»Hörst du das?«, fragte mein Mann.
Ich lauschte, doch da war nichts. »Nein.«
»Eben, da sind keinerlei Geräusche.«
»Stimmt.«
Wir standen zwischen hohen Bergen, am Ufer des Weitsees und um uns herum herrschte absolute Stille. Der Moment hielt leider nur ein paar Augenblicke an, dann näherte sich von fern das Brummen eines Autos auf der Uferstraße und störte die Ruhe.
Eine halbe Stunde vorher spazierten wir bei minus fünf Grad durch das mit Reif überzogene Gras zum Ufer des Mittersee. Auf Grund der Trockenheit ist der Bergsee nur noch eine Pfütze. Bis zum Wasser legten wir einen weiten Weg über den ausgetrockneten Boden zurück. Mein Mann erzählte, dass in den frühen neunziger Jahren der See bis fast an den Waldrand reichte. Heute hat er gerade mal eine Tiefe von 75 Zentimeter. Die ausbleibende Schneeschmelze und anhaltende Trockenheit hat den See verkümmern lassen. Im Schatten der Berge sah er an diesem Morgen wie ein verwunschener Ort aus. Ich wäre gern noch länger geblieben, aber es war so bitter kalt, dass wir zum Auto zurück gingen und zum Weitsee weiterfuhren.
Hier schien die Sonne. Der See dampfte in der kalten Luft. Der Wasserspiegel war nicht so stark gefallen, weil der See durch eine unterirdische Quelle gespeist wird. Die zunehmende Verlandung ist aber auch hier vor allem im oberen Bereich des Sees zu sehen. Nichtsdestotrotz sind die Alpseen zwischen Ruhpolding und Reit im Winkel einer der schönsten Orte in der Gegend. Im Sommer kann man an mehreren Stellen sogar baden. An diesem Novembertag war das Wasser aber kaum wärmer als die Luft. Wir spazierten in der Sonne, bewunderten die Färbung des Waldes, das Blau des Himmels, die steil emporragenden Felsgipfel und natürlich das blaugrüne Wasser der Seen.
Ein kalter aber schöner Sonntagsausflug im November.




In den vergangenen Wochen erhielt ich vermehrt Rezensionsanfragen von Verlagen und Selfpublishern. Wenn ich wollte, könnte ich quasi den ganzen Tag nichts anderes tun, als zu lesen und zu rezensieren. Da ich aber irgendwie auch Geld verdienen muss und ich meinen Blog bewusst werbefrei halten möchte, kann ich nicht auf alle Rezensionsanfragen eingehen. Ich habe daher beschlossen, folgenden Text auf meine Infoseite zu stellen:
Ich nehme nur Rezensionswünsche entgegen, wenn sie sich auf das Genre Science Fiction beschränken. Ich lese keine Fantasy oder dystopische Romane! Ich rezensiere gern auch Romane, die sich mit Subkulturen des späten 20. Jahrhunderts beschäftigen. Ich behalte mir vor, keine Rezension zu veröffentlichen, wenn ich den Text als nicht lesbar erachte. Ich bin nicht daran interessiert, Verrisse zu schreiben oder Autorenbashing zu betreiben. Bin aber gern bereit, dem/der Autor/in meinen persönlichen Eindruck zum Roman in einer persönlichen E-Mail zu schildern.
Das klingt jetzt wahrscheinlich ein wenig arrogant, aber ich weiß mir momentan nicht anders zu helfen, da ich nicht die Zeit habe, auf jedes Angebot mit einer E-Mail einzugehen. Sorry!