Spaceküche für Trekkies Teil 6

Die endlose Geschichte unserer Spaceküche oder warum man ein bestimmtes schwäbisches Möbelhaus lieber meiden sollte …

Heute: Reklamation zum Dritten

Der Jahreswechsel 2009/2010 geht vorüber und auch Januar und Februar ziehen ins Land, ohne dass wir von dem Möbelhaus hören. Dann endlich im März bekommen wir einen Brief mit einem Reparaturtermin für den 8. April 2010.  Ich nehme einen Tag frei und warte auf die Monteure. Sie kommen und tauschen die Front mit dem losen Griff, vervollständigen die Sockelleiste, setzen eine Glasscheibe richtig ein und … Wunder über Wunder … bringen den richtigen Besteckeinsatz mit.

Nach fast 16 Monaten ist unsere Küche endlich fertig. Wir sind zufrieden, wenn auch etwas erschöpft.
Doch lange können wir uns an unserer schönen Küche nicht erfreuen …

Ende 2012 entdecken wir die ersten Risse in den Fronten. Am schlimmsten betroffen sind die gewölbten Flächen der Hängeschränke. Da wir eine fünfjährige Garantie auf die Küche haben, rufe ich beim Möbelhaus an. Sie bitten mich, Fotos von den Schäden anzufertigen und weiterzuleiten, was ich auch tue.

Die Stellungnahme vom 6.2.2013 klingt ernüchternd: Wenn, dann könnten nur die glatten Fronten getauscht werden, weil die Hängeschränke nicht mehr im Programm sind. Doch sie müssten das zunächst mit dem Hersteller wegen der Kostenübernahme klären.
Dann passiert lange nichts mehr.

Im Juni frage ich noch einmal nach, doch von dem Vorgang weiß im Möbelhaus niemand mehr, weil die Bearbeiterin in den Ruhestand gegangen ist. Also wende ich mich direkt an den Hersteller sowie an Mustering, erkläre unsere Situation und bekomme Unterstützung zugesagt.
Irgendwie geht dann alles überraschend schnell. Wir erhalten die Zusage, dass die fehlerhaften Teile (zumindest die noch lieferbaren) ausgetauscht werden; zugleich wird uns ein Termin genannt.
Am 26.8.2013 bleibe ich zu Hause und räume die Küchenschränke aus. Als der Monteur vor der Tür steht, schwant mir Böses. Es ist einer der beiden, die die Küche damals aufgebaut haben. Er lässt sich von mir alles zeigen und macht Fotos. Etwas verwirrt frage ich, wie lange sie denn heute für den Austausch benötigen würden. Da meint er, dass er nicht zum Austausch gekommen sei, sondern nur um alles zu protokollieren. Das Möbelhaus würde dann darüber entscheiden und die Teile beim Hersteller bestellen. Sprachlos sehe ich mit an, wie er davonfährt und räume murrend die Küchenschränke wieder ein.

Spaceküche für Trekkies Teil 5

Die endlose Geschichte unserer Spaceküche oder warum man ein bestimmtes schwäbisches Möbelhaus lieber meiden sollte …

Heute: Reklamation zum Zweiten

Nach der falschen Lieferung des Besteckkastens im Oktober, hörten wir lange nichts. Bis uns im Dezember ein weiterer Reparaturtermin angekündigt wurde.
Sollte es tatsächlich sein, dass unsere Küche noch vor Weihnachten und nach mehr als einem Jahr seit dem Kauf, endlich fertig werden würde?

Das Reparaturteam, wieder die beiden Typen, die auch die Küche aufgebaut hatten, kam am 21.12. 2009. Sie tauschten eine Front des Hängeschranks, den Auszug des Spülenschranks, ein Frontteil eines anderen Auszugfachs sowie zwei Glasböden. Letztere passten danach wenigstens einigermaßen farblich zu denen des anderen Schranks. Dafür hatte sich die Griffleiste des Spülenschranks gelöst und konnte nur mit Heißkleber einigermaßen befestigt werden, sah aber nicht mehr schön aus.
Die Sockelleiste jedoch konnte wieder nicht getauscht werden, weil sie angeblich in der Mitte gebrochen war. Nachkontrollieren konnten wir Letzteres nicht, weil die Monteure sie nicht mal mitgebracht hatten. Man will ja niemandem etwas unterstellen, aber wahrscheinlich hatten die beiden sie extra vergessen, damit sie noch einmal kommen mussten. Denn für die beiden jungen Monteure war ein Besuch bei uns ein toller Arbeitstag; drei bis vier Stunden Anfahrt, ein bisschen was arbeiten und dann wieder drei bis vier Stunden zurück, oder gar übernachten. Ich war richtig sauer, weil die fehlende Sockelleiste echt nervte, da der kurze Teil, der schon stand, dauernd umkippte.

Übrigens, der von uns bestellte Besteckkasten war wieder nicht dabei. Dafür präsentierte mir einer von beiden ein Prospekt, in dem ich ankreuzen sollten, welchen Besteckeinsatz wir vor einem Jahr bestellt und bereits bezahlt hatten. Seltsam, dachte ich mir, die im Möbelhaus müssen doch wissen, was wir bestellt haben. Der Kasten tauchte mit Artikelnummer auf dem Bestellformular und auch auf dem ersten Lieferschein auf. Und jetzt sollte keiner mehr wissen, was wir bestellt haben? Über so viel Unfähigkeit konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Wenn das so weitergeht, wird die Küche nie fertig, zumindest nicht vor 2010. Ich sollte recht behalten.

Spaceküche für Trekkies Teil 4

Die endlose Geschichte unserer Spaceküche oder warum man ein bestimmtes schwäbisches Möbelhaus lieber meiden sollte …

Heute: Die Reklamation

Wie gesagt, hatten wir einiges an unserer neuen Küche zu reklamieren. Von falsch geklebten Glasscheiben, über mit schwarzer Farbe beschmierte Auszüge (die definitiv auf die Monteure zurückzuführen sind) bis hin zur farblich unterschiedlichen LED-Beleuchtung. Also machte ich Fotos, schrieb einen langen Brief an das Möbelhaus und telefonierte sogar mit dem Marketingleiter des Küchenherstellers. Von letzterem bekam ich sogar neue LED-Leisten geschickt, doch es lag nicht an der Farbe der LEDs, sondern wie ich von Anfang an vermutete an den Glasböden, die aus unterschiedlichen Chargen stammten.

Schließlich meldetet sich für den 13.10.2009 ein Reparaturteam an. Wir freuten uns schon, dass unsere Küche bald fertig sein würde. Doch als die Monteure schließlich eintrafen, erfuhren wir, dass sie nur angereist waren, um die von uns reklamierten Fehler zu protokollieren. Wir wiesen nochmals daraufhin, dass immer noch der Besteckkasten fehlt und man versprach uns, diesen so bald wie möglich nachzuliefern. Und tatsächlich kam am 26.10.2009 die erhoffte Lieferung. Leider war es der falsche Besteckkasten; nämlich irgend so ein billiges Plastikding, aber nicht das teure steckbare Edelstahlteil, was wir bestellt hatten.

Also wieder in die Spur, wieder lange sinnlose Telefongespräche geführt. Dazu sollte man wissen, dass, wenn man in der Reklamationsabteilung dieses großen schwäbischen Möbelhauses anruft,  man zunächst in der Warteschleife landet. Bis man jemanden am Apparat hat, dauert es bis zu einer Viertelstunde und das ist verdammt nervig. Außerdem hat man jedes Mal einen anderen Sachbearbeiter am Telefon und darf die Geschichte jedes Mal von vorne erzählen. Den Verkaufsberater zu kontaktieren, brachte auch nichts, da jener keinen Einfluss mehr eine bereits ausgelieferte Küche hat. Ein „super“ Service ist das!

Spaceküche für Trekkies Teil 3

Die endlose Geschichte unserer Spaceküche oder warum man ein bestimmtes schwäbisches Möbelhaus lieber meiden sollte …

Heute: Lieferung und Aufbau
Wie schon gesagt, hatten wir die Küche am 13. Dezember 2008 bestellt. Im Februar 2009 waren wir noch einmal vor Ort, um einige Details, wie die Position der Anschlüsse zu klären. Wir verbrachten weitere zwei Stunden im Küchenstudio. Anschließend überwiesen wir die Anzahlung. Anfang August 2009 kam ein Anruf, dass unsere Küche demnächst geliefert werden sollte.

Am 20.8.2009 war es dann soweit. Es war ein unglaublich heißer Sommertag. Schon Tage zuvor hatten wir alles ausgeräumt und die Wände frisch gestrichen. Kurz vor Mittag sollte der Lieferwagen kommen. Gegen 11 Uhr riefen die Männer an, dass sie zwar unterwegs wären, aber auf der A8 im Stau steckten und das es später werden würde. Na gut, auf der A8 ist Stau ein alltägliches Phänomen und wir machten uns keine großen Gedanken. Als sich gegen 15 Uhr immer noch keiner hatte blicken lassen, wurde ich langsam unruhig. Die Nachrichten im Radio tönten von einer Totalsperrung der A8 und wahrscheinlich, war unsere Küche mittendrin. Dann endlich! Mit mehrstündiger Verspätung fuhr um halb fünf Uhr Abends der Möbelwagen vor. Mir schwante Böses. Wie sollten die Männer das noch schaffen und würden sie überhaupt heute noch mit dem Aufbau beginnen? Außerdem machten beiden jungen Monteure (was der eine zu dick war, war der andere zu dürr) keinen unbedingt erfahrenen Eindruck. Der Aufbau zog sich bis 21 Uhr hin. Am Ende wurde uns gesagt, dass angeblich die Sockelleiste fehlte, obwohl ich sicher war, dass ich sie im Lieferwagen gesehen hatte. Wahrscheinlich hatte sich einer der beiden vermessen und die Leiste falsch abgesägt, so dass sie nicht mehr zu gebrauchen war. Denn die beiden hatten auch den Ausschnitt fürs Spülbecken so knapp ausgesägt, dass man ihn von unten sehen konnte, wenn die Schranktür offen stand. Außerdem fehlte, der von uns bestellte, Besteckeinsatz, und der mitgelieferte Mülleimer war unbrauchbar, weil man nun mal in einem ausziehbaren Schrank keinen ausziehbaren Mülleimer würde öffnen können. Ein logischer Fehler auf den uns der Küchenberater eigentlich hätte aufmerksam machen müssen.

Auch wenn ich an diesem Abend ziemlich kaputt war, begutachtete ich die aufgebaute Küchenzeile eingehend und entdeckte weitere Qualitätsmängel. Die Monteure meinten, da sie wegen der Sockelleiste eh nochmal kommen müssten, sollten wir die Mängel direkt beim Möbelhaus reklamieren und alles würde dann in einem Rutsch erledigt werden.

Nun war nur noch die Restzahlung offen, die wir direkt bei den Monteuren begleichen sollten und hier machten wir den entscheidenden Fehler. Wir zahlten die restliche Summe vollständig aus. Wenn wir gewusst hätten, wie lange sich die endgültige Fertigstellung der Küche hinziehen würde, hätte wir einen Teil des Geldes als Druckmittel zurückbehalten. Doch anständig wie wir sind, taten wir das nicht. Ein schwerwiegender Fehler …

vorher
vorher
nachher
nachher

Spaceküche für Trekkies Teil 2

Die endlose Geschichte unserer Spaceküche oder warum man ein bestimmtes schwäbisches Möbelhaus lieber meiden sollte …

Heute: Der Kauf

Wir waren uns einig, wenn wir uns eine Küche kaufen sollten, dann nur jene die wir in Ludwigsburg gesehen hatten. Und eigentlich war eine Neuerung längst überfällig, denn unsere jetzige war eigentlich keine richtige Küchenzeile, sondern nur ein aus Baumarktmaterialien zusammengeflicktes Etwas. Da traf es sich gut, dass mein Schwager und seine Familie zu jener Zeit im Dezember 2008 ebenfalls eine Küche suchten und so verschlug es uns in die Küchenaustellung eines sehr bekannten Möbelhauses bei Ulm. Und tatsächlich, dort sahen wir unsere Traumküche wieder. Klopfenden Herzens fragten wir, ob sie die Küche auch in unser fast 200 km entferntes Zuhause liefern würden. Das wäre kein Problem, verkündetet der Berater und so beschlossen wir, das gute Stück zu bestellen.
Eigentlich glaubten wir uns gut vorbereitet. Gleich nach unserem Fund in Ludwigsburg hatten wir in blindem Aktionismus unsere Räumlichkeiten vermessen und im Internet bei Mustering auch bereits ausgesucht, welchen Schrank in welcher Ausführung wir wollten. Ich hatte eine Zeichnung angefertigt, aus der ersichtlich wurde, wo welche Anschlüsse waren und wo wir die Schränke hinhaben wollte. Allzu umfangreich war es nicht, denn unsere Küche ist nicht sehr groß und die Küchenzeile durfte maximal 2,50 Meter lang werden. Das würde vieles vereinfachen und unser Budget schonen, das dachten wir zumindest,  ebenso dass die Bestellung zum Kinderspiel werden würde. Denkste …
Wir verbrachten an diesem Tag vier!!! Stunden im Küchencenter, weil die Bestellung unserer Traumküche kompliziert und der Berater überfordert war. Ich erinnere mich noch daran, dass wir einen zusätzlichen Schrank für den Herd mitbestellen mussten, obwohl wir ihn nicht brauchten, nur damit es günstiger wurde. Diesen zusätzlichen Schrank haben wir übrigens nie erhalten. Und günstig war die Küche auf keinem Fall. Heute weiß ich, dass wir damals über den Tisch gezogen wurden.

Das es sich für das Möbelhaus dennoch nicht gelohnt hat, offenbart sich in den folgenden Ereignissen …

Die Bilder stammen aus dem Verkaufskatalog:

Quelle: Mustering
    Quelle: Mustering
Quelle: Mustering
Quelle: Mustering

 

Spaceküche für Trekkies Teil 1

Die endlose Geschichte unserer Spaceküche oder warum man ein bestimmtes schwäbisches Möbelhaus lieber meiden sollte …

Heute: Die Vorgeschichte
Angefangen hat alles an einem Sommertag 2008 in Ludwigsburg. Wir waren bei tropischen Temperaturen in den Felsengärten, einem Weinanbaugebiet in der Nähe, unterwegs gewesen. Draußen war es so heiß, dass wir uns auf dem Rückweg in ein klimatisiertes Möbelhaus flüchteten, nur um uns abzukühlen. Beim Herumschlendern entdeckten wir zunächst eine Couch, die uns gefiel und die wir uns ein paar Monate später tatsächlich kauften.
Anschließend bummelte ich eher unschlüssig durch die Küchenabteilung. Mein Mann war irgendwo abgetaucht, um aus beruflichem Interesse die Einbaugeräte unter die Lupe zu nehmen. Plötzlich kam er winkend auf mich zugelaufen. „Komm mal mit!“ Er war ganz aufgeregt, so kannte ich ihn gar nicht, und ich folgte seiner Aufforderung sofort. Er lotste mich geradewegs durch die Küchenabteilung, um ganz am Ende um die Ecke zu treten und mich anzustrahlen. „Und, was sagst du dazu?“
Ich hob den Blick und starrte geradewegs die Musterküche an, die sich vor mir präsentierte. Dabei bin ich mir fast sicher, dass mir in diesem Moment die Kinnlade runterklappte und meine Augen zu leuchten begannen.
Die cremeweiße Küchenzeile war durchgehend grifflos und hatte große gewölbte Oberschränke mit schwarzen Glaseinsetzen. Die dahinterliegenden Glasböden wurden von hinten beleuchtet und schimmerten in einem verführerischen Blaugrün. Die Arbeitsplatte und ein Teil der Unterschränke war schwarz und ebenfalls gewölbt. Zusammen mit den beige glänzenden Schubladenschränken und dem großen Apothekerschrank war das gute Stück für jeden Star Trek oder SF-Fan eine Offenbarung.
Es war Liebe auf den ersten Blick, denn mein nächster Gedanke war, dass ich diese Küche unbedingt haben musste.  Meinem Mann ging es wohl ähnlich, denn er sah sich schon suchend nach dem nächsten Berater um. Von diesem erfuhren wir, dass diese Küche der Firma Mustering Linea Orizzontale hieß und ein kleines Vermögen kosten würde.

Aufgeregt, aber dennoch traurig verließen wir das Möbelhaus wieder. Beide hatten wir uns in diese besondere Küche verliebt, doch wir waren nicht sicher, ob unser Budget eine solche Ausgabe hergeben würde. Zurück zu Hause, versuchten wir eben diese Küche in einem Möbelhaus in unserer Nähe zu finden, leider vergeblich.

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I have been – and always shall be – your friend

Ein dunkler Schatten senkte sich am gestrigen Abend aufs Trekdinner, als kurz nach 19 Uhr die Nachricht vom Tod Leonard Nimoys die Runde machte.

Da ist ein ganz Großer von der Bühne abgetreten.
Die Figur des Spock gehörte von Anfang an zu meinen Lieblingen in der Serie. Ich war und bin fasziniert von der Kultur der Vulkanier, bei deren Erschaffung Leonard Nimoy eine tragende Rolle spielte. Er machte aus Spock die Figur, die auch noch in vielen Jahrzehnten Menschen inspirieren wird. So berührte und veränderte er nicht nur mein Leben. Umso trauriger macht es mich zu wissen, dass dieser Mensch für immer von uns gegangen ist.
In all der Trauer tröstet es mich, dass ich ihm 2006 persönlich begegnen durfte. Nur eine halbe Tischlänge entfernt, stand ich damals mit klopfendem Herzen vor ihm und beobachtete, wie er eine Zeichnung von mir signierte. Diesen Moment werde ich für immer in meinem Herzen bewahren.

Leonard Nimoy wird als Spock in all den Geschichten und Gedanken der Fans weiterleben – eine Unsterblichkeit, die ihm mehr als anderen vergönnt sein mag.

Danke für all die positive Inspiration.
Live Long and Prosper – wherever you may be!

lspock

 

Star Trek Fanzines in den 90ern

lkirk_spockAls meine erste Zeichnung in einem Star Trek Fanzine veröffentlicht wurde, war das irgendwann Mitte der Neunziger und das Fanzine, war die damals sehr populäre „Trekworld“ des STCE. Damals war ich mächtig stolz, aber auch ein wenig enttäuscht, weil meine A4-große Bleistiftzeichnung nur als winziges Bildchen abgedruckt wurde, das gerade mal ein Viertel der A5-formatigen Heftseite einnahm. Ich habe in der folgenden Zeit viele Artikel, Zeichnungen und Stories dort eingereicht, von denen aber nur ein kleiner Teil wirklich veröffentlich wurde. Obwohl die Macher ständig jammerten, dass sie kein Material hätten. Stories gingen irgendwann gar nicht mehr, deshalb habe ich mich dem Star Trek Forum angeschlossen, die in der Halbjährlich erscheinenden „Starbase“ fast nur Kurzgeschichten und Zeichnungen von Fans abdruckten. Für uns Star Trek Hobbyautoren war das zu jener Zeit der heilige Gral. Während in der „Trekworld“ immer nur die bekannten, teils schon professionell arbeitenden, Namen zum Zuge kamen, bekam man beim ST-Forum auch als Unbekannter eine Chance. Und so zog ich mich, wie viele andere Fans, die nicht zum engeren Kreis der STCE Spitze gehörten, irgendwann dort zurück. Meine Zeichnung und Geschichten wurden beim ST-Forum mehr gewürdigt, auch wenn sie vielleicht nicht die Öffentlichkeit bekamen, wie sie es im STCE (oder später dem OSTFC) bekommen hätten. Aber das war mir egal.
Mein erstes veröffentlichtes Bild werde ich trotzdem in Erinnerung behalten.