Wohnwand, Teppichsuche und anderes

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Dieses Bild bin ich noch schuldig. Unsere Wohnwand steht und ist wieder eingeräumt. Großes Lob an meinen Mann, der das am vergangenen Wochenende ganz allein machen musste, während ich bei meinen Eltern in Thüringen war. Ich finde, er hat es sehr schön gemacht.

Heute waren wir noch im Möbelhaus und haben eine Schubladenbox für eines der unteren Fächer gekauft. Damit der ganze Krimskrams nicht so offen im Schrank herum liegt. Und wir haben nach einem neuen Teppich Ausschau gehalten. Leider vergeblich. Irgendwie hat uns keiner so richtig gefallen. Diejenigen, die vom Motiv gepasst hätten, waren zu groß oder zu dünn und bei denen die Größe stimmte, gefiel uns das Design nicht. Da müssen wir doch noch mal im Katalog schauen.

Anschließend wartete ich eine Stunde vergebens bei meinem Arzttermin. Kurz bevor ich dran war, wurde der Arzt zu einem Notfall gerufen. Jetzt muss ich nächsten Freitag nochmal dahin. Dafür waren mein Mann und ich anschließend im Pasta Arte in Traunstein essen. Das kleine italienische Bistro hat sich auf exklusive Nudelgerichte spezialisiert. Viele davon sind vegetarisch, aber es gab heute auch Gerichte mit Fisch und Rinderfilet. Das ungewöhnliche an Pasta Arte ist, das es dort keine Speisekarte gibt, sondern die Gerichte jeden Tag vom Koch individuell festgelegt und auf Tafeln angeschrieben werden. Damit ist man Saisonal und als Stammgast kann man sich jeden Tag überraschen lassen. Die Preise sind moderat und für die Qualität des Essens absolut in Ordnung. Wir gehen immer wieder gern dorthin. Heute konnten wir uns unsere Spagetti sogar draußen schmecken lassen.

Zum Abschluss gab es noch ein Eis beim Italiener am Maxplatz, der hat nämlich die Sorte »Dunkle Schokolade« im Angebot. Göttlich!

Der Eintausender

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Eine runde Zahl steht heute an. Ich feiere den 1000. Beitrag in meinem Blog.

Seit September 2014 versuche ich regelmäßig jeden Tag zu bloggen. In der letzten Zeit gelang mir das nicht immer, aber ich bemühe mich.

Zur Feier des Tages habe ich mein Impressum etwas überarbeitet. Es gibt ein neues Foto von mir (Danke an Alexandra) und ich habe ein paar Angaben aktualisiert und ergänzt.

Eigentlich hatte ich noch vor, das Aussehen meines Multiversums zu verändern, aber irgendwie konnte ich mich für keines der vielen WordPress-Themes entscheiden und so bleibt das Multiversum erstmal so wie es ist.

Von dieser Stelle vielen Dank an all meine Follower, die mir die Treue halten. Ich freue mich über jeden Besucher und noch mehr über einen Kommentar von euch.

 

Leere Tine

Witziger Statusbericht

Heute am Plotter: Ich rief den Status meines Druckauftrages ab und bekam nebenstehende witzige Meldung angezeigt.

Da ist also die Tine fast leer. Das arme Tinchen. Hat man sie nicht richtig gefüttert oder droht ihr der Sprit auszugehen? Fragen über Fragen.

Ich finde es immer höchst erfreulich, wenn ich in Fehlermeldungen (auch am Computer) Tippfehler entdecke, dass macht den Computer oder das Gerät irgendwie menschlich. Obwohl ich weiß, dass es eigentlich der Programmierer war, der in diesem Fall geschludert hat. Aber ich freue mich trotzdem über solche kleinen Nachlässigkeiten, schließlich tun sie niemandem weh.

Nun bin ich gefragt, damit die Tine nächste Woche nicht mehr so darben muss, sollte ich die Tin(t)enkartuschen im Plotter tauschen. Nur sehe ich dann ich nicht mehr diese nette Anzeige. Schade eigentlich!

Schlüpfriges im Zug

17.000 Zeichen auf 450 Kilometern in knapp fünf Stunden. Das war mein Werk vom Montag. Ich schrieb im Zug mal wieder an meinem Punkroman und es lief richtig gut. Was könnte ich wohl alles schreiben, wenn es auch zu Hause so klappen würde. Obwohl, manchmal habe ich auch da Tage, an denen alles passt.

Das beste jedoch war der Inhalt des Kapitels an dem ich gearbeitet habe. Ein paar mal blickte ich auf und sagte zu mir: Wenn die Leute um mich herum wüßten, worüber ich da gerade schreibe? Viele wären wahrscheinlich vor Scham im Boden versunken, die meisten hätten zumindest einen roten Kopf bekommen. Ich schrieb zwar keine offensichtliche Sexszene, aber es ging um Pornographie. Meine beiden Protagonisten sehen sich gemeinsam einen Porno an. Das Beschreiben der Handlungen und die Reaktionen meiner Figuren darauf machte mir richtig viel Spaß. Ich hoffe, dass es dann für die Leser ebenso lustig ist.

Zum Glück kann noch keiner Gedankenlesen, sonst wäre es für mich ziemlich peinlich geworden. So fand ich es ausgesprochen cool, in der Deutschen Bahn zwischen völlig unbeteiligten Menschen zu sitzen und mit sexuellen Phantasien zu jonglieren. Das verlieh dem Schreiben einen besonderen Reiz.

Sexszenen schreiben im ICE, ich finde, dass sollte jeder Autor mal ausprobieren. Es sei zur Nachahmung unbedingt empfohlen.

ATLAN im Anflug

Cover der SOL 87

Ich darf an dieser Stelle ganz stolz das Cover der nächsten SOL präsentieren. Es stammt von Günter Puschmann. Er vereinigt darin Risszeichnung und Grafik und ich finde das Experiment ausgesprochen gelungen. Es ist echt mal was Neues.

Darauf zu sehen ist übrigens der Arkonide Atlan und das hat einen bestimmten Grund. Am 17. August 1962 erschien der Heftroman »Der Einsame der Zeit«. Darin tauchte Atlan zum ersten Mal in der PERRY RHODAN-Serie auf. Er trat damit einen Siegeszug an, mit dem sein Erschaffer K. H. Scheer wohl selbst nicht gerechnet hat.

Die SOL widmet anlässlich des 55-jährigen Atlan-Jubiläums dem beliebten Charakter einen Schwerpunkt, mit mehreren Artikeln, zwei Interviews und zwei Kurzgeschichten. Darunter eine exklusive Geschichte von Rüdiger Schäfer, dem Atlan-Experten und PERRY RHODAN NEO Exposéautor.

Weiterhin berichten wir von den 2. Perry Rhodan Tagen Osnabrück der PRFZ, es gibt ein Interview mit Rüdiger Schäfer zum NEO-Band 150 und viele weitere Artikel.

Die SOL wird voraussichtlich in der ersten Augustwoche verschickt.

The Orville

Im Herbst startet diese Serie auf FOX und ich hoffe sehr, dass wir sie auch in Deutschland zu sehen bekommen. Die Comedyreihe ist eine Parodie auf Star Trek, konzipiert von Seth MacFarlane, der auch die Hauptrolle übernehmen wird. In den Trailern, die man bei YouTube findet, sieht das ganze optisch ziemlich gut aus. Mal sehen, vielleicht wird die Serien ein ebensolcher Brüller wie seinerzeit »Galaxy Quest«.

Ich hoffe es zumindest.

Versuchskanichen auf einem Gefängnisplaneten

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 152 – »Der Feind meines Feindes« von Kai Hirdt

Der Inhalt des Romans ist so komplex, dass ich auf den Spoiler verweisen muss, den ich im PR-Forum gepostet habe.

Ohne Frage ist »Der Feind meines Feindes« eine spannende Geschichte, in der es vor Seitenhieben in den spitzzüngigen Dialogen nur so wimmelt. Und auch die Fähigkeit des Autors, das Geschehen ansprechend zu visualisieren ist stets präsent. Die Charakterisierung der Thetiser als unmoralische und gefühllose Militaristen ist ihm gut gelungen. Wenn auch die Gewalt, die sie gegen ihre Gefangenen einsetzen, mich nicht so berührt hat, wie seinerzeit die Beschreibung des Barackenlagers von Rainer Schorm in NEO 109. Auch die Aachaonen mit ihrem Hang zur Aggression sind als Opfer überraschend vielschichtig gezeichnet. Rhodan kann sich am Ende nicht sicher sein, wem er trauen soll und wem nicht. Es werden viele versteckte Spuren gelegt: das Retrovirus oder die schwarzen Armbänder, die die Thetiser tragen. Fragen, die sicher in den kommenden Romanen beantwortet werden.

Einige Ideen, die in die Geschichte einfließen, sind clever wenn auch nicht originell. So basiert die Idee des Oxley-Orter auf den Subraumsignaturen bei Star Trek. Und auch hier spielt der Zufall Rhodan und seinen Mannen die Spuren der Aachaonen in die Hände. Das sich der Protektor höchst selbst mit der FERNAO und schließlich mit einer Spacejet auf die Verfolgung macht, wirkt ebenso konstruiert, wie die Haverie, die die Disk schließlich zum Absturz auf dem Dschungelplaneten bringt. Als Rhodan und seine zwei Begleiter Autum Legacy und Eric Leyden aus der abstürzenden Jet aussteigen, ist es die erste Stelle, an der ich mich richtiggehend geärgert habe. Das war oberflächlich beschrieben und wenig durchdacht. Sie gehen durch das Loch, das der Strukturfeldkonverter gerissen hat, obwohl da eine Schleuse sein müsste, sonst wären die drei schon nach dem Abwurf ins All geblasen worden. Später ist da auch eine Schleuse.

Ich muss leider anmerken, dass an vielen Stellen im Roman die Logik an einem seidenen Faden hängt, weil der Autor auf Biegen und Brechen Spannung erzeugen will, es jedoch auf Kosten der Wahrscheinlichkeit tut.

Die Komplexität der Handlung ist überwältigend und ich bewundere, wie Kai Hirdt beim Schreiben den Überblick behalten hat. Als Leser konnte ich manchen Wendungen nicht recht folgen. So zum Beispiel als Rhodan auf dem Gefängnisplaneten auf ein Barackenlager der Thetiser trifft und die gefangenen Aachaonen, gegen die überwältigten Wachen und die thetisische Wissenschaftlerin austauschen. Hier habe ich kurzzeitig den Überblick verloren, wer jetzt gegen wen ausgewechselt wurde. Ähnlich ging es mir bei der Szene als Leyden den thetisischen Gleiter in der Luft gekapert hat. Plötzlich ist auch Legacy in der Luft, obwohl sie Stunden zuvor ihren Rückentornister (in dem der Antrieb steckt) abgeworfen und zurückgelassen hat. Hm!

Das Bully mit Gucky und dem Mutanten Josue Moncadas aufbricht, um seine Frau und seine Freunde zu retten, kann ich noch nachvollziehen, aber wie leicht ihnen manche Dinge fallen, bis sie wieder an ein Hindernis geraten, verursachte bei mir dann doch das eine oder andere Stirnrunzeln. Dies zieht sich ohnehin durch den ganzen Roman. Da werden Situationen für die Protagonisten erst verschärft, um sie im nächsten Augenblick durch einen fragwürdigen Trick wieder aufzulösen. Das erinnert mich stark an den Stil, den Susan Schwartz normalerweise in ihren NEO-Romanen verwendet. Ich persönlich stelle Glaubwürdigkeit über Spannung. Aber das ist Geschmackssache. Zudem wünschte ich mir, dass der Autor etwas mehr Wert auf die technischen Möglichkeiten und Hintergründe legen würde. In Kombination mit seinem Erzähltalent, würde das mehr Harmonie in die Geschichte bringen und es kämen dabei wahrscheinlich kleine Meisterwerke heraus. So bleibt trotz der lebhaften Geschichte ein fader Beigeschmack.

Fazit: »Der Feind meines Feindes« ist ein lesenswerter Roman mit vielen Wendungen, einer ungeheuer komplexen Handlung und vielen Informationen zum laufenden Zyklus. An einigen Stellen wirkt die Geschichte ein wenig zu konstruiert und auf Grund ihrer Komplexität manchmal auch etwas zu oberflächlich.

Trauriger Einsatz

Am Donnerstag Nachmittag ereignete sich im Haus meiner Eltern ein tragischer Zwischenfall. Unser Mieter, der jetzt mehrere Wochen im Krankenhaus lag, wurde entlassen und nach Hause gebracht. Dort kollabierte er aber wieder und konnte nur von der Feuerwehr wieder aus seiner Wohnung geborgen werden. Er verstarb wenige Stunden darauf im Krankenhaus.

Für den Einsatz hatte man die vielbefahrene Straße eine halbe Stunde lang sperren müssen. Es gab viel Aufregung. Meine Eltern waren zum Glück nicht zu Hause, sonst hätte sie das wahrscheinlich ebenfalls zu sehr aufgeregt.

Heute stand ein Bericht in der Zeitung, für den der Reporter aber nicht wirklich gut recherchiert hat. Traurig.

http://saalfeld.otz.de/web/saalfeld/startseite/detail/-/specific/Hilfe-per-Drehleiter-1474575672

Quelle: OTZ.de

Die SOL 86 in den Clubnachrichten

Clubnachrichten im PR 2917

Ich habe dieser Tage wenig Zeit zum Bloggen, aber das hier muss ich los werden. Ich habe mir gerade das neueste Perry-Heft in der Bahnhofsbuchhandlung geholt. Und was lese ich da in den Clubnachrichten: viel Lob für die SOL von Hermann Ritter, den ich in Osnabrück endlich auch mal, wenn auch nur kurz, kennenlernen durfte. In fast einer ganze Spalte berichtet er über das Magazin und spart nicht mit Lob, das freut mich persönlich sehr, auch wenn die SOL Teamarbeit ist.

Der Rest des Heftes ist ungewohnt umfangreich, dem Satz und der fehlenden Leserkontaktseite nach zu urteilen, ist die Geschichte länger als üblich. Es ist aber auch ein besonderer Anlass, wenn der lange verschollene, beste Freund Perry Rhodans in die Serie zurückkehrt. Das lese ich bestimmt.

Zweimal Ostdeutsche in Fokus

In den vergangenen Tagen verfolgte ich im TV zwei mehrteiligen Dokumentationen über Ostdeutsche.

Auf ntv läuft seit vorletztem Sonntag die Dokureihe: »Die DDR privat – Von Spreewaldgurken bis FKK«. In jeder Folge werden bestimmte Themen abgehandelt. Am Sonntagabend ging es zum Beispiel um den ständigen Mangel und die daraus resultierende Improvisationsfähigkeit der Ostdeutschen. Die Dokumentation ist schon von 2013. Ich hatte sie bisher noch nicht gesehen und finde sie ausgesprochen spannend. Für eine von einem Privatsender produzierte Sendung ist sie hervorragend gemacht, nicht reißerisch und nah an der Wahrheit. Gut finde ich, dass viele unterschiedliche Interviewpartner zu Wort kommen, sowohl bekannte als auch unbekannte Persönlichkeiten der DDR. Und jeder erzählt von seinen eigenen Erfahrungen und bringt seine eigenen Sichtweise ein, so entsteht ein Puzzle, das ich für durchaus repräsentativ halte. Es werden halt nicht nur die negativen Seiten der DDR gezeigt, sondern auch die Positiven und all die Grautöne dazwischen. Leider gibt es die Dokumentation nicht auf DVD, sonst hätte ich mir sie gekauft. Auch bei YouTube finden sich nur ein paar kurze Trailer.

Eine weitere Dokumentation lief im Juni auf dem MDR und dieser Tage auf Tagesschau24 in der Wiederholung. In »Die Ostdeutschen – 25 Wege in ein neues Land« werden 25 Ostdeutsche vorgestellt, die von ihren Erfahrungen mit und nach der Wende berichten. Sie sprechen über Schicksalsschläge, Erfolge und Misserfolge, über Träume und Sehnsüchte. Ich fand sehr beeindruckend, wie offen und ehrlich die Leute darüber reden. 25 Individuen, 25 Schicksale, 25 verschiedene Wege und dennoch haben viele die gleichen Gedanken, finden sich Gemeinsamkeiten. Der Querschnitt ist gut gewählt, denn in einigen der Geschichten habe auch ich mich wiederentdeckt, wie wahrscheinlich viele andere Ostdeutsche auch. Die Dokumentation versucht dem Charakter der Ostdeutschen auf den Grund zu gehen und zu erklären, warum wir auch heute, nach mehr als 25 Jahren, immer noch anders sind, oder uns anders fühlen, als die Menschen, die in Westdeutschland geboren und aufgewachsen sind.

Die Dokumentation der Öffentlich-Rechtlichen ist auch auf DVD erhältlich und sicher nicht nur für Menschen aus den neuen Bundesländern interessant.