Strände und Palmen

Die meisten Urlauber, die hierherkommen, tun das wegen der Strände.

Die gibt es hier in allen Variationen. Mit Wellen und ohne Wellen, mit hellem Sand oder mit dunklem, mit Schirmen und Sonnenliegen oder einfach nur mit Steinen. Stets sind die Strände von Palmen gesäumt und gut gepflegt. In der Hauptsaison können sie auch ziemlich überlaufen sein.

Das Foto ist ein echter Hingucker. Ich habe lange auf der Lauer gelegen, um eine solche Szene einzufangen.

Nadelwald

Die in den Wäldern vorherrschenden Bäume sind eine spezielle Kiefernart mit ganz langen Nadeln, die es nur hier gibt. Mit diesen Nadeln filtern die Bäume die Feuchtigkeit aus den Wolken, die vom Passat von Norden gegen die Berghänge gedrückt werden.

Im Süden gibt es weniger Wald, weil es zu trocken ist.

Übrigens, die Borke dieser Kieferart ist so dick, dass die Bäume Waldbrände überstehen  und anschließend wieder austreiben können.

Adventskalender 2021

Mit dem diesjährigen Adventskalender möchte ich ein bisschen Fernweh verbreiten. Ich habe mir eines meiner Reiseziele aus der Vergangenheit herausgepickt und präsentiere in den nächsten 24 Tagen jeden Tag ein Foto und ein paar Sätze der Erklärung dazu.

Mal sehen wer zuerst errät, um welches Reiseziel es geht. Das Bild stammt übrigens von einem der schönsten Strände, die es dort gibt. Und ja er ist künstlich angelegt.

Los gehts!

Ein Wochenende wie 2019

Manch einen wird es gewundert haben, dass ich in den vergangenen tagen nicht regelmäßig gebloggt habe. das hatte vielfältige und durchaus erfreuliche Gründe. Ich liste hier mal auf, was wir am Wochenende alles so erlebt haben. Einiges bespreche ich dann nochmal im Detail in einem weiteren Beitrag.

Am Freitag fand die Mitgliederversammlung der PRFZ e.V. statt. Um 17:30 Uhr trafen wir uns online bei Zoom. Bis das Einlassprozedere mit dem Abgleich der Anmeldedaten durch war, war es 18 Uhr und der Vorsitzende konnte die Versammlung eröffnen. In diesem Jahr standen die Vorstandswahlen an und ich hatte mich für den Posten der Schriftführerin beworben. Außerdem war ich bei der MV als Protokollantin tätig und durfte die Stimmen zählen. Das ist bei Zoom übrigens nicht so einfach wie man denkt, da muss man seine Augen überall haben, damit man auch alle Hände genau sieht. Zum Glück hatten wir nur einen Bildschirm und ich musste nicht immer vor und zurückblättern. Jedenfalls verlief die Versammlung sehr strickt, danke dafür an den Versammlungsleiter, der alles voll im Griff hatte. Ich wurde gewählt und habe die Wahl angenommen. Ich bin also ab sofort Vorstandsmitglied der PRFZ e.V.. Jetzt geht die Bürokratie aber erst so richtig los. Gestern habe ich das Protokoll der MV geschrieben und zur Kontrolle an meine Mitstreiter geschickt. Wenn alles okay ist, muss ich damit nächste Woche zum Notar und meine Unterschrift legitimieren lassen. Kostenpflichtig natürlich und dann geht es an das nächste Vorstandsmitglied, der das genauso wiederholen muss und dann weiter an das nächste und an das übernächste usw. Zum Schluss wird das Protokoll ans Vereinsgericht geschickt und die bestätigen dann den neuen Vorstand, oder nicht. Manchmal gab es da in der Vergangenheit ein paar Probleme. Ich hoffe aber, dass es diesmal glatt geht, weil wir eigentlich an alles gedacht haben.

Seeoner See

Der Samstag stand dann ganz im Zeichen der Science Fiction. Ich war zum erstmal wieder seit mehr als zwei Jahren auf einem Con. Der OldieCon fand in Unterwössen statt und ich werde darüber in den nächsten Tagen ausführlicher berichten. Kurzer Vorgeschmack: es war echt schön mal wieder persönlich unter Gleichgesinnten zu wandeln.

Am Sonntag hatte mein Schwiegervater Geburtstag und wir haben mit meinen Schwiegereltern und meinen Schwägern (das sagt man laut Duden so) ganz in Familie gegrillt. Das Wetter war echt toll. Nachmittags gab es dann noch ein Eis vom Italiener und einen kleinen Bummel über den Waginger Herbstmarkt. Der sehr gut besucht war. An so viele Leute auf einem Trampel muss man sich erst wieder gewöhnen.

Das Kloster liegt auf einer Halbinsel im See

Montags wurde bei uns von 8 Uhr bis 16 Uhr das Wasser abgestellt. Die graben gerade die Straße vor unserem Haus auf, es wird also nicht das letzte Mal in den nächsten Wochen sein. Weil mein Mann Urlaub hat und wir ohne Wasser nicht daheim bleiben wollten, sind wir nach Seeon gefahren und um den See gewandert. Anschließend haben wir noch in der Gamba-Bavaria Bio-Semmeln gekauft. Bier haben die da auch. Wenn man sich anmeldet, gibt es sogar eine Brauereiführung mit Verkostung. Anschließend haben wir uns bei Vietnamesischen Imbiss in Waging etwas zum Mittag geholt und bei meinen Schwiegereltern im sonnigen Garten gegessen. Nachmittags habe ich dann das Protokoll für die MV geschrieben.

Heute hat mich dann wieder der ganz normale Wahnsinn auf Arbeit eingeholt. Ich weiß nicht, irgendwie werden die Menschen immer verrückter und bekloppter. Anders kann ich das eigentlich nicht mehr bezeichnen. Es ist grenzwertig, was da gerade abgeht.

Hier noch ein Bild vom vorletzten Wochenende. Ich habe die Enterprise-Kuh entdeckt. Bei der Registriernummer muss man sich halt die eine Sieben wegdenken.

Spaziergang zum Wasserfall

Ich weiß nicht, ob ich es schon mal erwähnt habe, aber ich habe ein Faible für Wasserfälle. Auf Madeira sind wir mal einen ganzen Tag lang alle Wasserfälle abgefahren, die wir finden konnten, und das waren eine ganze Menge. Zu einem sind wir gut zwei Stunden hingewandert, auf der schmalen Brüstung eines Levada und dann erwartete uns nur ein armseliges Getröpfel. Im Maggia-Tal im Tessin haben wir an einem einsamen Wasserfall gerastet. Die Erinnerungen daran sind heute noch präsent.

Dass es bei uns in der Gegend auch spektakuläre Wasserfälle gibt, ahnte ich bisher nicht. Am Wochenende haben wir einen gefunden. Dank Google Maps. Der Wasserfall heißt passend »Wasserwandl« und ist für hiesige Verhältnisse beeindruckend. Vom Wanderparkplatz Kohlstadt aus geht man in 50 Minuten einen mäßig steilen Forstweg hinauf. Inzwischen sind dort mehr Radfahrer unterwegs als Wanderer, was schon ein bisschen seltsam ist. Der Bach ist häufig angestaut und bietet Ausblicke auf viele kleinere Wasserfälle. Es ist keine sehr anstrengende Tour, die sogar für nicht passionierte Berggeher oder mit Kleinkindern geeignet ist.

Im Tal war es angenehm frisch. So um die 20 Grad, während außerhalb der Berge die Dreißig-Grad-Marke überschritten wurde. Wir verbrachten etwa eine Viertelstunde dort, machten ein paar Fotos und gingen dann wieder zurück zum Auto.

Hier ein paar Impressionen:

Im Urlaub

Bevor sich der eine oder andere Besucher meines Blogs wundert, weil ich nichts schreibe. Ich bin seit Donnerstag im Urlaub in Thüringen.

Donnerstagmittag sind wir losgefahren, den Staus auf der A9 zum Trotz. Die Alternativroute über Pfaffenhofen war dann aber nicht ganz so clever, weil das Ampelmanagement in Pfaffenhofen unterirdisch ist. Alle haben Vorfahrt, nur nicht der Verkehr auf der B13, was dazu führt, dass man nur im Schritttempo durch den Ort kommt, weil man an jeder Ampel gefühlte Ewigkeiten wartet.

Dann hat unser Bordcomputer hat auf dem Navigationsdisplay ein kurioses Zeichen angezeigt. Das umgestürzte Auto bedeutet nicht zu viel Wind, sondern Unfall. Normalerweise sind da immer zwei Autos abgebildet, die zusammengefahren sind. Das Auto, das auf dem Dach liegt, war mir jedenfalls neu. Der im Bild angezeigte Unfall, war aber nur eine Reifenpanne. Also nichts schlimmes. Allerdings war der Verkehr auf der Autobahn schon recht heftig. Nichts im Vergleich zum Verkehr in Lockdownzeiten.

Am Freitag waren wir dann noch in der Keksfabrik von Griesson einkaufen. Das ist immer wieder ein Erlebnis. Man steigt aus dem Auto und schon umfängt einen der Duft frisch gebackener Kekse. Im Laden dann Regale voller Kekse, teils Kiloweise abgepackt. Es gibt alles was das Herz begehrt, mit Schokolade oder ohne, Waffeln, Cookies, Schokokekse und eine 3,6 kg Prinzenrolle. Also wer gern Kekse ist, kann sich dort eindecken. Es gibt aber auch Salzgebäck, Chips, Gummibärchen und Pralinen. Wer mal in die Nähe von Kahla kommt, sollte sich das zumindest mal ansehen. Wir waren noch in der Porzellanfabrik und haben uns noch ein paar Tassen gekauft.

Am Samstag hatte mein Vater 85. Geburtstag, den wir in Nachbarschaftlicher Runde gefeiert haben und gestern haben wir im Wochenendhaus nach dem rechten gesehen. Das Wetter war ganz okay. Es hätte am Samstag nicht unbedingt dann mit Regnen anfangen müssen, wenn wir den Grill aufgebaut haben. Schauen wir mal, was die Tage noch bringen.