Star Trek Freunde im Fernsehen

Im Blog einer Freundin vom Münchner Trekdinner habe ich gestern Abend mit Erstaunen gelesen, dass sie zusammen mit ihrem Mann vom Bayerischen Rundfunk interviewt wurden. Mit dabei waren noch zwei weitere Fans vom Trekdinner. Die Aufnahmen entstanden schon im September, die Sendung »nacht:sicht« wurde aber erst am 14.11. ausgestrahlt. Das Thema war natürlich Star Trek. Wir haben uns den Beitrag sogleich angesehen und ich war positiv überrascht.

Der Moderator zeigte Sachverstand, die üblichen Klischees über Star Trek-Fans wurden ausgelassen und das Gespräch mit Metin Tolan zur Physik von Star Trek war außerordentlich interessant. Wir haben das Buch des Professors von der Technischen Universität Dortmund daheim im Regal stehen und wir haben bereits 2005 einen Vortrag von Metin Tolan im Deutschen Museum in München angehört. Da hatte der Herr noch keine grauen Haare.

Alles in allem ist es eine sehr schöne Sendung, die der BR produziert hat. Die dreißig Minuten kann man sich auch ansehen, wenn man kein Star Trek-Fan ist.

Hier der Link zum Beitrag in der Mediathek des BR.

Star Trek-Nachwuchs zu Besuch

Am Freitag waren wir wieder zum Trekdinner in München. Dieses Mal freute ich mich ganz besonders, denn es hatte sich unser, im Frankfurter Exil lebendes, Mitglied plus Nachwuchs angekündigt. Nicht nur ich war gespannt auf unser jüngstes Trekdinner-Mitglied (8 Monate), das von Mama gleich mal in ein passendes Shirt gesteckt wurde. Aufschrift: »Princess? I’d rather be a Starfleet Captain« Sehr originell wie ich finde. Und natürlich hatte die zukünftige Kommandantin alle Aufmerksamkeit und staunte über so viele unbekannte Gesichter. Dabei war sie den ganzen Abend sehr lieb und futterte Weißbrot und Babykekse.

Weil es im Restaurant Bar Portugal so heiß war, wurde vor allem die Salatkarte rauf und runter bestellt. Ich hatte Anfangs ein bisschen mit dem Parmaschinken im Salat »Italia« zu kämpfen. Obwohl er lecker war, nehme ich das nächste Mal dennoch wieder den Salat »Paris« mit Ziegenkäse.

Geredet wurde nicht nur über Kinder und Star Trek sondern über viele andere Dinge. Ich plauderte mit dem Autorennachwuchs und berichtete über meine Schreibcoach Erfahrungen. Später stieß auch ein Neuankömmling dazu, dem ich den textlichen Umfang der PERRY RHODAN Serie anhand der Harry Potter Bände (es wären 500 Bände) zu erklären versuchte.

Nachdem wir Mutter, Kind und Vater (der inzwischen auch dazu gestoßen war und zwischen all den Trekkies sichtlich verloren wirkte) verabschiedet hatten, brachen auch wir wieder nach Hause auf.

Es war ein schöner Abend in netter Gesellschaft, den wir unbedingt wiederholen müssen. Das nächste Mal vergessen wir auch nicht wieder, die Kamera mitzunehmen.

Im Juli steht die Premiere des neuen Star Trek-Films an, dann gehen wir alle zusammen im Kino. Ich freue mich schon.

Persönlichkeitsbildung mittels »Krieg der Sterne«

Starwarsidenties»Star Wars Identities« heißt die Ausstellung, die noch bis Oktober in der kleinen Olympiahalle in München zu sehen ist.

Mit einer Ausstellung hat das interaktive Multimedia-Abenteuer jedoch wenig gemein. So ist man als erwachsener Besucher zunächst irritiert, wenn man Daten-Armbändchen und Bluetooth-Headset ausgehändigt bekommt. Im filmisch inszenierten Intro werden die beiden Charaktere Anakin and Luke Skywalker vorgestellt und über die Entwicklung ihrer Persönlichkeit gesprochen. Das dies anfangs eher an belehrenden Schulunterricht erinnert als an den Besuch einer Ausstellung, sorgt beim älteren Publikum für Unverständnis …

… als es dann hieß, man sollte die Armbänder in die Felder an den einzelnen Stationen legen, um seine eigene Persönlichkeit zu entdecken, fragte ich mich schon ernsthaft, wo ich da hinein geraten war. Warum ich mich dennoch auf das Spielchen einließ, kann ich nicht genau sagen. Doch je länger ich mich durch den Parcours bewegte, umso faszinierter war ich. Die interaktiven Stationen rund um die, in Glasvitrinen ausgestellten, Originale, waren mit viel Sorgfalt entwickelt. Die im Scherenschnitt animierten und durch Filmausschnitte unterstützten Informationen zur Entwicklung menschlicher Persönlichkeit, sind nicht nur für Kinder wissenswert. Für sich selbst wählte man so eine Art Avatar, den man anschließend von Station zu Station anhand interaktiver Entscheidungen und dem Beantworten von Fragen eine eigene Persönlichkeit verleihen konnte. Das machte tatsächlich Spaß und die Zeit verging, ohne das man es bemerkte. Am Ende war ich um ein paar neue Erkenntnisse zur menschlichen Psychologie reicher und hatte meinem Avatar eine komplexe Persönlichkeit geschenkt, die ich mir per E-Mail zusenden konnte.

Besonders eindrucksvoll waren die Raumschiffmodelle, die in einer riesigen Vitrine ausgestellt waren. Wenn man sich davor stellte, wirkte es beinahe so, als würden die Schiffe mit Überlicht fliegen. Auch die Konzeptzeichnungen gefielen mir, dazu bekam man noch Informationen zum Dreh geliefert.  Im obligatorischen Shop am Ausgang konnte man T-Shirts und anderes Merchandise zu »Star Wars Identities« einkaufen.

Wir haben mit Freunden aus dem Trekdinner München die Ausstellung gemeinsam besucht (mehr dazu in Sandras Blog). Leider verloren wir zwischenzeitlich die Gruppe, weil doch sehr viele Leute gleichzeitig die Ausstellung besichtigten. Wahrscheinlich gingen wir auch zu schnell durch. Durch meine Nachtblindheit bekam ich nämlich zunehmend Probleme. Mir schmerzten die Augen, weil es in der Halle recht dunkel ist. Ach ja, ein paar Sitzgelegenheiten wären auch nicht verkehrt.

Mein Fazit: Für kleine und große Star Wars-Fans ist die Ausstellung durchaus zu empfehlen. Einzig der stolze Eintrittspreis von 20-25 Euro pro Person schlägt vor allem bei Familien mit Kindern auf die Geldbörse. Mehr Infos zur Ausstellung gibt es hier: starwarsidentities.de

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Stammtischgeplauder

Am Freitag war wieder Trekdinner.

Dieses Mal hat unser Auto mitgespielt und weil wenig Verkehr war (Ferien & Brückentag), waren wir sogar die ersten. Der harte Kern traf gegen sieben ein. Es war nicht allzu voll, deshalb konnte man mal wieder mit Leuten plaudern, die sonst an der anderen Seite des Tisches sitzen. Auch ohne Cocktail redete ich mich dabei fast um Kopf und Kragen. Über das Thema schweige ich lieber, weil es nicht jugendfrei war. Nur so viel: Wir hatten eine Menge Spaß!

Später gab ich noch meine Erkenntnisse in Sachen Schreiben mit Schreibcoach und Schreibseminar weiter und machte Werbung für die Buchmesse in Leipzig. So verging der Abend im Flug und wir verließen erst kurz vor zehn Uhr das Lokal.

Gegessen habe ich die Tagliatelle Emiliana. Nächstes Mal muss ich unbedingt mal wieder einen der leckeren Salate essen. Das »Bar Restaurant Portugal hat übrigens einen neuen Internetauftritt, hier gibt’s alles, was man wissen muss – auch das Menü. Am Freitag war ausnahmsweise mal nicht viel los. Ich denke, zur Fußball EM wird sich das ändern. Interessant finde ich ja, dass das parallel stattfindende Treffen der Piratenpartei unter eklatantem Mitgliederschwund zu leiden scheint.

Fotos gibt wie immer bei Sandra im Blog.

Frühjahrswinter

Ich meckere selten übers Wetter und wenn, dann nur wenn es zu heiß oder zu trocken ist. Was sich aber seit Sonntag über meinem Kopf zusammenbraute, finde ich reichlich seltsam.

Schnee, Regen, Wind, ab und zu Sonne, dann wieder Schnee. Heute morgen war auf dem Weg zur Arbeit alles tief verschneit. Es sah aus, als hätten wir Dezember. Ich glaube fast, den ganzen Winter keine so schöne Winterlandschaft gesehen zu haben. Noch im Februar hätte ich mich darüber gefreut, aber heute zum 27. April …?

Die Wintersachen hatte ich zum Glück noch nicht weggeräumt. Da aber an meiner geliebte Softshelljacke der Reißverschluss kaputt ist, habe ich derzeit keine Jacke mit Kapuze. Unsere armen Tomatenpflänzchen stehen wegen der Kälte zwangsweise im Wohnzimmer. Und Autofahren im Schnee ist mit den bereits aufgezogenen Sommerreifen auch kein Vergnügen.

2007 saßen wir beim Trekdinner Ende April bei 30° C im Biergarten und in diesem Jahr könnte man sich die Ski anschnallen. Solches Wetter ist zwar für die Jahreszeit normal, aber schön finde ich es nicht. Vielleicht bringt der 1. Mai Besserung.

Kurzer Ausflug

Gestern wollten wir zum Trekdinner. Wir saßen auch schon im Auto und fuhren, aber nach drei Kilometern leuchtete plötzlich das Werkstattzeichen auf dem Instrumentenbord auf. Mein Mann hielt sofort, machte den Motor aus und wieder an. Die Leuchte brannte hartnäckig weiter. Bis nach München sind es 100 Kilometer. Wir beschlossen umzudrehen und in die Werkstatt zu fahren, die um diese Zeit noch geöffnet sein sollte. Das Risiko unterwegs mit einem Motorschaden stehenzubleiben, wollten wir nicht eingehen.

Der Werkstattchef war nicht da, aber einer seiner Mitarbeiter kümmerte sich um unser Auto und las den Fehlerspeicher aus. Angeblich wäre unser Partikelfilter gesättigt. Wir sollten mit dem Fahrzeug besser nicht mehr fahren. Mein Mann zuckte erst einmal zusammen, weil das mit enormen Kosten verbunden ist und unser Auto in diesem Monat erst zur Durchsicht war. Was bereits eine nicht unbeträchtliche Summe gekostet hatte. Zum Glück kam der Chef vorbei und instruierte den Mitarbeiter weitere Daten auszulesen. Und siehe da der Partikelfilter war erst zu 57% voll. Sie ließen den Motor laufen, jagten die Drehzahl in die Höhe, konnten aber nichts feststellen. Dann löschten sie den Fehler und der Mitarbeiter drehte mit unserem Auto eine Testrunde. Es war alles in Ordnung.
Mein Mann fragte nach einem Termin wegen der Klimaanlage, die Anfang des Monats ausgefallen war und mit einem Kontrastmittel »geimpft« worden war. Der Mitarbeiter bot an, das gleich zu erledigen. Prompt fand er ein Leck im Kondensator. Daraufhin vereinbarten wir einen Reparaturtermin für kommende Woche. Zum Glück haben wir die lebenslange Garantie von OPEL und so sind nur 40% des Materialpreises fällig.

Inzwischen war es kurz vor Sechs. Wir überlegten, ob wir tatsächlich noch nach München fahren sollten (es sind immerhin fast zwei Stunden Fahrt) und entschieden uns dagegen. Stattdessen gingen wir bei schönstem Frühlingswetter spazieren und testeten ein neues Lokal in Waging. Den Rest des Abends verbrachten wir vorm Fernseher und sahen einen ziemlich schlechten Film, aber dazu an andere Stelle mehr.

Ein bisschen traurig war ich schon, nicht zum Trekdinner fahren zu können, da wir bereits das dritte Mal in Folge fehlten. Ich hoffe sehr, dass es jetzt wenigstens im Mai klappt.

Nicht zum erste Mal bereitete uns der Partikelfilter Probleme. Wenn der nämlich nicht richtig ausgebrannt wird, kann der Motor schon mal ins Stocken kommen. Mein Mann wird quasi für seine sparsame Fahrweise bestraft, weil er vermeidet, möglichst viel Gas zu geben oder die Drehzahlen in den roten Bereich zu treiben. Seltsam, ohne Partikelfilter wäre das Problem nicht aufgetreten. Da die Autohersteller aber die geforderten Normen ohne den Filter nicht einhalten können (Mit Filter übrigens auch nicht, wie man unlängst gesehen hat.), hinderten uns gestern Umweltschutzgründe am Weiterfahren. Elektroautos wären die Lösung des Problems, aber daran scheinen die Automobilhersteller nicht interessiert. Schließlich sind E-Autos so gut wie Wartungsfrei (kaum Verschleißteile, kein Ölwechsel u.a.) und die Ölindustrie würde auch keinen Gewinn mehr machen.

Erster Stammtisch im neuen Jahr

Am Freitag fand zum ersten Mal im Jahr 2016 ein Trekdinner statt. Trotz Eisregenwarnung sind wir in die Landeshauptstadt gefahren und standen bei der Einfahrt nach München erst einmal im Stau. Mit einer halben Stunde Verspätung trafen wir endlich ein und erhaschten noch die letzten beiden Plätze am Tisch.

Das Lokal war so proppenvoll, dass wir auf unseren Stammraum verzichten mussten und stattdessen ausgelagert wurden. Was nicht unbedingt vorteilhaft war, denn es war dort reichlich eng. Die Zuspätgekommenen mussten sich an die Nachbartische verteilen. So kam man nicht unbedingt mit jedem ins Gespräch. Aus dem Nachbarraum erklang merkwürdiger Gesang Marke: Operndiva, die die Noten nicht trifft. Da wäre mir jede noch so schlechte Punkband lieber gewesen. Ständig liefen fremde Leute durch den Raum, der Raumteiler wurde zu und wieder auf und wieder zu gemacht. Kurz: Es war ziemlich unruhig.

Beim Essen hatte ich mich für ein Schnitzel entschieden, weil ich nach einer komplett fleischlosen Wochen Appetit darauf hatte. Geschmeckt hat es wie immer wunderbar, nur fühlte ich mich in meiner Ecke etwas beengt. Mein Mann genoss seinen Salat Italia und machte sich anschließend noch über meine Reste her.

Im Anschluß führten wir am Tisch spannende Gespräche über Haftanstalten und die juristischen Hintergründe einer Mordanklage, tauschten uns über den Trailer zum neuen Star Trek-Film und die angekündigte neue Serie aus. Ich klingte mich irgendwann aus, um auch mit dem Autorennachwuchs ein Wort wechseln zu können.

Ruckzuck war es neun Uhr und wir mussten wegen des vorhergesagten Eisregens die Heimfahrt antreten, die allerdings völlig problemlos verlief. Mal sehen, ob es im Februar etwas ruhiger ist und dann probiere ich mal die Tagliatelle mit Gambas.

Trekdinner im Dezember

Das Weihnachtstrekdinner war schon immer der Höhepunkt im Trekdinnerjahr. So auch das am vergangenen Freitag.

Wir kamen einen Dreiviertelstunde zu spät, weil keiner von uns beiden gelesen hat, dass es dieses Mal bereits um achtzehn Uhr losgehen sollte. Alle anderen waren schon fleißig am Essen und Trinken und wir mussten für die Bestellung der sehr beschäftigten Bedienung hinterher rennen. Wieder immer vor Weihnachten war es im Restaurant-Bar-Portugal ziemlich voll. Das Restaurant mit seinem hervorragenden Essen zu günstigen Preisen und den tollen Cocktails ist inzwischen ein kleiner Geheimtipp. Im Nebenraum feierte die Münchner Abteilung der GDL stilecht mit Lebkuchenlok. Und auch sonst waren alle Tische besetzt. Vom Trekdinner hatten sich etwa dreißig Leute zusammengefunden, wobei ein Teil des harten Kerns fehlte, dafür aber viele gekommen waren, die man sonst nicht oft sieht.

Das vorbereitete Programm war eng gesteckt und startete mit dem Star Trek Quiz, das in diesem Jahr vom jüngsten Trekdinnermitglied erdacht und von Sandra in Form gebracht worden war. Für Star Trek Profis wie meinen Mann und mich war es allerdings ein wenig zu einfach. Da hätte es auch nix genutzt, wenn man uns auseinander gesetzt hätte. Der einzige Teilnehmer, der uns hätte gefährlich werden können, war leider nicht da. Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal außer Konkurrenz antreten oder zwei Quiz-Runden machen, eine leichte und eine schwere. Alle anderen fanden den Schwierigkeitsgrad genau richtig und die Fragen waren auch schön ausgedacht. Als Preise nahmen wir uns ein Set mit Mauspads und ein Metal Earth 3D Model zum zusammenbauen. Auf letzteres freue ich mich schon. Wie immer blieben viele Preise übrig. Vielleicht sollten wir beim nächsten Mal im Anschluss noch eine Tombola machen, damit auch der Rest weggeht.

Danach wurde ein Film mit Grüßen eines ehemaligen Mitglieds und ihres neun Wochen alten Nachwuchs gezeigt, worüber sich alle sehr gefreut haben. Dann kam wie immer der Jahresrückblick in Bildern und schließlich übernahm »der Captain« wie immer das Wichteln. Dieses mal nicht im Engelskostüm, sondern als Weihnachtsmann mit echtem Bart. Ich zog aus dem Geschenksack ein Hörspiel CD von den »drei ???«. Das hat mich sehr gefreut, denn die wollte ich schon immer mal hören. Mein Mann (großer Energiesparer vor dem Herrn) wickelte (wie passend) eine Energiespar DVD aus dem Geschenkpapier. Dann war es aber auch schon zehn Uhr und wir mussten den Heimweg antreten.

Am kommenden Dienstag beginnt das neue Trekdinnerjahr mit der Star Trek Vorlesung von Hubert Zitt im Livestream und der Premiere des neuen Star Wars Films.

Die Fotos vom diesjährigen Weihnachtstrekdinner gibt es bei Sandra im Blog.

Vorm Erwachen der Macht

Ganz im Zeichen des neuen Star Wars Films stand das Trekdinner am Freitagabend. Da wurde spekuliert, Befürchtungen geäußert und das Geld für die Kino-Tickets eingesammelt. Wenn wir dann gemeinsam am 18. Dezember aus dem Kino kommen, werden wir schlauer sein. Wir werden wissen, was mit Luke passiert ist und ob J. J. Abrams das bisherige Star Wars Universum genauso »vernichtet«, wie seinerzeit das Universum von Star Trek.

Ansonsten war es wieder ein schöner Abend mit vielen netten Gesprächen. Ich betrieb mal wieder Konversation mit dem Autoren-Nachwuchs und zeigte Babybilder vom jüngsten Trekdinner-Spross herum. Es waren etwa zwanzig Fans gekommen und weil die zehn Leute von der Piratenpartei im gleichen Raum »tagten«, war es mitunter so laut, dass man sich anschreien musste. Das war für meine Stimme und meine noch nicht ganz auskurierte Erkältung nicht ganz so gut.

Bereits in vierzehn Tagen werden wir uns an gleicher Stelle zur Weihnachtsfeier wieder treffen, dann mit dem obligatorischen Jahresrückblick und dem Quiz, dass in diesem Jahr mal nicht in meinen Händen liegt. Ich bin schon ganz gespannt.

Weitere Fotos vom Trekdinner gibt es wie immer bei Sandra im Blog.

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Blutiges Halloween

Das kommt von sowas!
Nun bin ich ja eigentlich kein Fan von solch neumodischem Zeug’s, dass vor Jahren aus den Staaten nach Deutschland schwappte. Ich rede von Halloween.

Das erste Mal mit Halloween konfrontiert, wurde ich im Oktober 1998. Ich war gerade mal zwei Wochen in NYC, als mich mein Mitbewohner zur Halloweenparade nach Greenwich Village schleppte. Zugegeben es war schon ein tolles Erlebnis all die Masken und Kostüme zu sehen, aber als der Hype dann nach Deutschland kam, konnte ich mich nicht wirklich damit anfreunden. Aber man ist ja ein offener Mensch und ich fand die Halloween-Trekdinner in München immer sehr stimmungsvoll. Auch wenn ich nie in einem Gruselkostüm sondern meist in Star Trek Uniform auftrat.

In diesem Jahr war mir sowieso alles egal, weil ich viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt war. Nun sah ich heute den Kürbis, der schon seit zwei Wochen im Fenster steht und der bei der Lieferung unserer wöchentlichen Gemüsekiste dabei war. Da mein Mann von den Kürbisrezepten aus dem vergangenem Jahr noch genug hat, wussten wir nicht wohin damit. Da schlug ich in meiner Einfalt vor, anlässlich von Halloween doch den Kürbis zu schnitzen. Nun, dass funktionierte auch ganz gut, bis ich mich mit dem schlecht entgrateten Griff des Schnitzmesser in die Finger schnitt. Sehr blutige Angelegenheit und auch nicht wirklich schmerzfrei. Das hat man nun davon, wenn man sich unbedingt aktuellen Trends unterwerfen muss.

Nun steht er auf der Terrasse und leuchtet, der Kürbis. Während ich mit verbundenen Fingern über der Tastatur hänge. Zugegeben ein bisschen Blut gehört zu Halloween dazu, auch wenn es das eigene ist.

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