Neue Herausforderung

Nun ist es offiziell. Wiedererwarten habe ich den Exposé-Wettbewerb des AustriaCon gewonnen. Mein Exposé und die Textprobe haben ausgereicht, um mich unter 28 Bewerbern durchzusetzen. Die Jury bestand aus den Perry Rhodan-Autoren Roman Schleifer und Uwe Anton.

Ich war erst mal sprachlos, als mich am Dienstagmorgen die Nachricht ereilte. Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet. Nach der offiziellen Gratulation kam noch eine E-Mail von Roman Schleifer, dem Verantwortlichen des Exposé-Wettbewerbs, in dem er mir gleich mal die Bedingungen diktierte: Exposé überarbeiten innerhalb einer Woche und anschließend in sechs Wochen einen Perry Rhodan-Fanroman schreiben. Hinterher fragte er mich, ob ich es schon bereue.

Gute Frage! Momentan überwiegt noch die Zuversicht, dass ich das irgendwie hinbekomme. Man möge mich vielleicht noch mal in sechs Wochen fragen. Andererseits ist die Herausforderung reizvoll. Es ist eigentlich genau das, was ich machen wollte. Einen Heftroman unter realen Bedingungen schreiben. So gesehen hat sich ein Traum von mir erfüllt. Erscheinen wird der Roman zum AustriaCon im Herbst.

Jetzt bin ich natürlich selbst dafür verantwortlich, dass der Traum nicht zum Alptraum wird. Deshalb werde ich in nächster Zeit auch nicht mehr so regelmäßig bloggen können, wie bisher.

»Action« im Dunkeln

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 112 »Ozean der Dunkelheit« von Susan Schwartz

Eines kann man Susan Schwartz nicht absprechen, Aktionszenen sind ihr Ding. Das womit vor allem Hobbyautoren ihre Probleme haben, gelingt ihr scheinbar mühelos. Der Weg von Rhodan und seinen Gefährten durch die Dunkelwelt erinnert an ein klassisches »Jump and Run«-Abenteuer mit kämpfenden Robotern in einer bizarren Umgebung. Und auch der Kampf des Leyden-Teams gegen überdimensionale Flughunde war erstklassig choreografiert.
Es passiert viel in dem Roman und dennoch lässt er mich unbefriedigt zurück. Denn er bringt die Zyklushandlung nicht einen Schritt voran. Ob das am Exposé lag, kann ich nicht beurteilen, aber man hatte als Leser das Gefühl auf der Stelle zu treten. Am Ende des Romans ist die Gruppe um Leyden immer noch auf Taui, ohne nennenswerte Informationen erlangt zu haben. Rhodan hat sich vom Posbi namens Kaveri überreden lassen, Hals über Kopf die Dunkelwelt anzusteuern und sitzt nun ebenfalls fest. Neue Informationen konnte er von dem kleinen Roboter wenig gewinnen. Und so bleibt einzig und allein die seltsame Entität, die auf der CREST herumgeistert, als interessante Neuerungen in einem ansonsten eher durchschnittlichen NEO-Roman.
Seltsam kamen mir auch die Briefe vor, die der junge Thomas Rhodan an seine Freundin nach Hause schreibt. Erzählt so ein Achtjähriger? Nun mag Rhodans Sohn mit arkonidischem Erbe ausgestattet sein und weiter entwickelt als ein normaler terranischer Junge. Doch davon war bisher nie die Rede. Ich bin sowieso der Meinung, dass man dem Jungen zu viel Bedeutung beimisst, als gut für die Handlung ist. Mich jedenfalls haben die Stellen im Roman eher gelangweilt. Und auch sonst, erschienen mir manche Erklärungen wenig durchdacht. Da werden Aussagen aus dem Hut gezaubert, um Widersprüche zu begründen, die mir zu konstruiert erscheinen.
»Ozean der Dunkelheit« war zwar besser als der Roman der Autorin aus dem letzten Zyklus. Aber ich stehe zu meiner Aussage, dass ich Susan Schwartz als Autorin für die Erstauflage für geeigneter halte als für NEO.

Ein Herz für den Rüsselmops

Quelle: PRFZ

Was hat Erich von Däniken mit einer Comicfigur wie dem Rüsselmops zu tun? Einfache Antwort: er war es, der den Schöpfer des Rüsselmops, Reinhard Habeck, dazu inspirierte.

Das liegt inzwischen fast vierzig Jahre zurück. Seit dem tauchten die Comicstrips mit dem kleinen grünen Außerirdischen regelmäßig im PERRY RHODAN-Report auf und sind inzwischen längst Kult.

Erst 2013 erschien das erste Buch, das sich komplett dem Rüsselmops widmete. Über siebzig Seiten erstrecken sich die farbenfrohen Comics mit den Abenteuern vom Rüsselmops und seinen Freunden. Das Buch im A4-Querformat bietet einen schönen Rahmen für die thematisch geordneten Geschichten. So zeigt sich, dass offensichtlich auch ein Außerirdischer mit Alltagsproblemen zu kämpfen hat. Augenzwinkernden hält uns der Künstler einen Spiegel vors Gesicht und bringt uns auf nette Weise zum Schmunzeln.

Im Nachwort erfahren wir vom Autor persönlich, wie der Rüsselmops entstand. Eine kurze Biografie über Reinhard Habeck rundet das schöne Bilderbuch ab.

Das Vorwort stammt von Erich von Däniken, der sich selbst als »militanten Mopsianer« bezeichnet und den Rüsselmops seinen galaktischen Freund nennt. So schließt sich der Kreis um den kleinen Außerirdischen mit dem großen Herzen.

Fazit: Das Buch über den Rüsselmops ist ein Bilderbuch für Junge und Junggebliebene.

Erschienen ist die Publikation im Ancient Mail Verlag. Sie kostet 14,90 EUR und ist über den SpaceShop der PRFZ erhältlich.

Geheimniskrämerei beendet

Mit einer gewissen Erlösung nahm ich heute morgen zur Kenntnis, dass auf der PERRY RHODAN-Homepage endlich der Artikel erschienen war, auf den ich seit Tagen warte. Darin geht es um Ben Calvin Hary und seinen ersten professionellen Roman für die PERRY RHODAN-Serie.

Ben und ich kennen uns schon länger. Wir sind beide FanEdition-Autoren. Ich war seinerzeit von seinem Fan-Roman sehr angetan und habe eine Rezension darüber geschrieben. Außerdem arbeiten wir im Rahmen der PRFZ zusammen. Er unterstützt mich beim Newsletter und ich stehe ihm zur Seite, wenn er Informationen zur SOL braucht. Auf dem GarchingCon im vergangenen September standen wir uns dann endlich auch von Angesicht zu Angesicht gegenüber.

Als ich vor ein paar Wochen mehr oder weniger unfreiwillig erfuhr, dass er für die neue Miniserie PERRY RHODAN-Arkon schreiben wird, habe ich mich sehr für ihn gefreut. Natürlich durfte ich mit niemandem darüber reden. Außer mit Ben! Was wir dann auch reichlich getan haben. Und ich glaube, dass dieser Umstand sowohl ihm, als auch mir eine gewisse Erleichterung bereitete, und uns auch ein wenig zusammenschweißte.

Nun ist es offiziell und ich darf ihm auch endlich in aller Öffentlichkeit herzlich gratulieren. Er ist übrigens erst der dritte Autor der FanEdition-Reihe, der es in die erweiterte Riege der PERRY RHODAN-Autoren geschafft hat. Wenn das mal kein Achtungserfolg ist, den sich Ben mehr als redlich verdient hat.

Der Roman wird am 19. Februar 2016 als Band 3 von PERRY RHODAN-Arkon unter dem Titel »Die Kristallzwillinge« erscheinen. Bitte unbedingt kaufen und lesen!

Bei Grabthars Hammer

Alan Rickman in Sinn und Sinnlichkeit
Alan Rickman in Sinn und Sinnlichkeit

Der Schauspieler Alan Rickman zählt zu den Darstellern, dessen Filme ich immer mit großem Vergnügen ansehe. Ob in Kostümfilmen wie »Sinn und Sinnlichkeit«, in Liebeskomödien wie »Tatsächlich Liebe« oder bei »Harry Potter« immer spielte Rickman seine Rollen mit außerordentlicher Präsenz. Besonders mochte ich seine Darstellung eines Schauspielers in der Science Fiction Parodie »Galaxy Quest«. Die Szene, in der er hinter einem Schminktisch sitzt, sich den Puderpinsel ins Gesicht drückt und leise vor sich hin murmelt, dass er doch einst bei der Royal Shakespeare Company gespielt hat und nun bei Supermarkteröffnungen auftreten muss, wird mir für immer in Erinnerung bleiben.

In einem PERRY RHODAN-Film hätte er mit seinem markanten Äußeren gut und gern die Rolle des Atlan übernehmen können.

Heute ist Alan Rickman im Alter von nur 69 Jahren an Krebs gestorben. In meiner Vorstellung wird Atlan immer sein Gesicht haben.

Starker Staffelauftakt

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO 111 »Seid ihr wahres Leben?«

Seit ich den PR-Heftroman »Die Weltenbaumeister« gelesen habe, freue ich mich regelmäßig auf die Romane von Oliver Fröhlich. Das er den Eröffnungsband der Posbis-Staffel abliefert, macht den Roman für mich zu etwas Besonderem.

Bereits die Eröffnungsszene ist spektakulär. Mit viel Action bindet Oliver Fröhlich den Leser an die Handlung und lässt geschickt das Ende der Szene offen. Nicht weniger spannend das zweite Kapitel, das sich um Eric Leyden und sein Team dreht und wenige Stunden zuvor spielt. In Kapitel drei erfährt der Leser, was sich vor Kapitel eins zugetragen hat. Dieses Rückwärts-Erzählen macht den Beginn des Romans unheimlich spannend. Es mag sicher Leute geben, denen das nicht gefällt, aber ich finde die Struktur, die sich Oliver Fröhlich ausgedacht hat, großartig.

Nach dem furiosen Beginn wird es etwas ruhiger, aber nicht langweilig. Die Kampeleien in Leydens Team sind so lebensecht geschrieben, dass es eine wahre Freude ist. Interessant, auch die astronomischen Informationen, die man als Leser, quasi im »Vorbeilesen«, mitbekommt. Dieses Mal ging es um die Zwerggalaxie Canis Major. Toll beschrieben waren die Abenteuer von Leydens Team auf dem Planeten Dochuul und die Entdeckung des Physiotrons. Die Idee mit den Chronofrakturen könnte einer Folge von STAR TREK oder STARGATE entstammen. Ich bin sehr gespannt, was sich daraus entwickelt.

Einzig die Entscheidung Perry Rhodans ohne Leyden durch den Transmitter zu fliegen, halte ich für fragwürdig, schließlich lässt Rhodan damit bewusst Leute zurück und das ist militärisch gesehen, nicht üblich. Zwar war das Team nicht auffindbar und die CREST stand kurz vor einem Angriff, aber vielleicht hätte man mit einer besseren Erklärung mehr Glaubwürdigkeit erzeugt. Mir kam der Abschnitt etwas zu unüberlegt vor. Und leider wurde auch am Ende dieses Romans wieder ein Charakter geopfert. Die Finnin Amanda Heikinnen wurde sehr feinfühlig charakterisiert. Schade das man ihr nur diesen kurzen Auftritt gestattete.

Alles in allem hat Oliver Fröhlich einen sehr guten Roman zum Start der neuen NEO-Staffel abgeliefert, der Lust auf mehr macht.

Ab in die Feiertage!

Frohe Weihnachten! 

Die nächsten Tage wird es im »Multiversum« etwas ruhiger sein, denn ich möchte mich voll und ganz den Feiertagen mit all dem Drumherum widmen. Deshalb wünsche ich schon heute allen Lesern meines Blogs frohe Festtage, ruhige und besinnliche Stunden und wir lesen uns zwischen den Jahren wieder.

Noch ein selbstgebastelten Weihnachtsgruß mit dem unsterblichen Perry Rhodan in einer Schneekugel:
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Meine Rückkehr ins Solare Imperium

In den zwanzig Jahren zwischen 1992 und 2012 kümmerte ich mich nicht um das Perryversum. Ich wusste zwar, dass es immer noch existierte, aber es war nicht mehr mein Universum. Zu sehr hatte STAR TREK den Platz in meinem Herzen eingenommen. Es gab dort so viel zu sehen und noch viel mehr zu lesen. Inzwischen hatte ich selbst mit dem Schreiben begonnen und ich schrieb vor allem Geschichten, die im STAR TREK-Universum spielten. Ich mochte die wissenschaftliche Herangehensweise, dass dort Wert gelegt wurde auf präzise Auslegung der physikalischen Gesetze. Und ich mochte die Figuren, die mir in so langer Zeit ans Herz gewachsen waren, so dass ich sie in- und auswendig kannte. Außerdem war STAR TREK zu einer Philosophie geworden, der ich bedingungslos folgen würde und die sich in einigen markanten Punkten von dem unterschied, was ich bei PERRY RHODAN kennengelernt hatte.

Und doch … hin und wieder riskierte ich im Buchhandel einen Blick auf die glänzenden Buchrücken der PERRY RHODAN-Silberbände. »Irgendwann«, schwor ich mir, »lese ich die einmal ganz von Anfang.« Dann würde ich vielleicht auch den Cappin-Zyklus zu Ende lesen können. Im Gespräch mit meinem Mann, stellte sich heraus, dass auch er in den Neunzigerjahren lange Zeit PERRY RHODAN gelesen hatte und ihn die Silberbände ebenfalls reizten.

Im Mai 2012 entdeckte ich bei booklooker.de – einer Internetplattform für antiquarische Bücher – ein Angebot, dass ich nicht ausschlagen konnte. Die ersten zwanzig Silberbände für einen unschlagbaren Preis. Ich kaufte sie, um damit meinen Mann zu überraschen. Anschließend passierte etwas Unerwartetes …

Ich selbst las mich in den Büchern fest, verschlang fast jede Woche einen Roman, so dass mein Mann nicht hinterher kam. Meist war ich ihm fünf Bände voraus. Und das Fieber hielt an. Als ich feststellte, dass die Silberbände nicht alle Heftromane enthielten, kaufte ich einzelne Heftromane als E-Books nach, außerdem die Plophos-Bände. Ich wollte nichts von der langen Geschichte verpassen.

Bereits sehr früh konzipierte ich eine Geschichte, die das Perryversum mit dem STAR TREK-Universum verbinden sollte und begann daran zu schreiben. Zu diesem Zeitpunkt lag mein letzter Fanfiction-Roman Jahre zurück. Ich hatte irgendwann aufgehört, weil mich Job und gesundheitliche Probleme zu sehr in Anspruch nahmen. Das Schreiben der ersten Seiten erlebte ich als ungemein befreiend. Ich stellte fest, das mir genau das gefehlt hatte. Als ich im Frühjahr 2014 das Projekt beendete, wollte ich mehr. Da entdeckte ich die FanEdition der PRFZ. Ein Projekt, das Fans die Möglichkeit bot, einen Heftroman zu schreiben. Das wollte ich tun und ich bewarb mich mit einem Exposé. Der Rest ist Geschichte. Im Dezember 2014 erschien bei der PRFZ mein Roman »Die Telepathin« als Band 15 der FanEdition. Fast gleichzeitig fragten mich die Verantwortlichen der PRFZ, ob ich nicht die Redaktion des Newsletters übernehmen wollte, was ich mit Begeisterung tat. Ich wollte wieder Teil von etwas Großem sein und der Serie etwas zurückgeben, die mir in den Monaten zuvor so viel geschenkt hatte.

Die erwachte Macht

Ich habe ihn gesehen, den neuen Star Wars Film … Und versuche mich hier an einer Spoilerfreien Kritik.

Zu allererst: Im Gegensatz zu Star Trek hat J.J. Abrams es dieses Mal nicht verbockt.

Nein wirklich, mir hat der Film gut gefallen. Er erinnert an die alte Trilogie. Vieles was in Episode IV-VI gut funktioniert hat, wurde in variierter Form wiederverwendet. Die Schlachten wirkten sehr realistisch und waren mitunter atemberaubend. Das Setting sah real aus, was vor allem daran lag, dass viel mit echten Modellen und Aufbauten gearbeitet wurde und der Film nicht ausschließlich vor dem Greenscreen entstand. Mit Humor wurde sparsam umgegangen und auf den Punkt eingesetzt. Die Handlung war einfach und bis auf wenige Dinge glaubhaft. Sogar der Physik wurde zuweilen, nicht immer, aber sehr oft, Rechnung getragen. Die neuen Darsteller spielten sympathisch und wurden gut eingeführt, aber auch die alten Haudegen hatten ihren großen Auftritt. Und bei der letzten Szene kamen mir sogar die Tränen.

Negativ anmerken kann ich eigentlich nur, dass ich mir mehr ruhigere Szenen gewünscht hätte, die Kampfszenen waren so schnell geschnitten, das ich manchmal nicht mitkam. Vielleicht werde ich auch nur alt.
Ach und noch etwas: Kurzes Gedankenspiel, was passiert, wenn man die Energie und Materie einer ganzen Sonne in einem Objekt von der Größe eines Planeten komprimiert? Richtig, je nach Masse wird daraus entweder ein Neutronenstern oder ein Schwarzes Loch. So gesehen hätte J.J. Abrams eigentlich den Ausschnitt aus Star Trek XI verwenden müssen, als Vulkan in einer Singularität zermalmt wird.

Ich kann nur sagen, dass ich das Kino mit einem guten Gefühl verließ und mir den Film auch noch ein weiteres Mal im Kino ansehen werde. Dann aber nicht in München, sondern in einem Kino in der Nähe, in dem auch der Werbefilm von Perry Rhodan läuft.

Das schönste Erlebnis am gestrigen Tag hatte ich jedoch an einer Tankstelle in Ebersberg, als einem kleinen Jungen bald die Augen aus dem Kopf fielen, weil er sah, wie mein Mann im Jedi-Kostüm unseren Corsa betankte.

Tödliches Finale

Quelle: Perrypedia

Während heute bereits der erste Band der neuen NEO-Staffel erscheint, möchte ich über den letzten Roman aus der Methans-Staffel schreiben. »Der Kopf der Schlange« wurde von Kai Hirdt verfasst, der damit drei Bände zur Staffel beigetragen hat. Eine beachtliche Leistung für den PERRY RHODAN-Neueinsteiger, der sich zu einem der beliebtesten NEO-Autoren zu mausern scheint. Manche Stimmen rufen schon nach seinem Einsatz in der Hauptserie. Aus rein egoistischen Gründen hoffe ich jedoch, dass das nicht so schnell passiert. Denn ich möchte Kai Hirdts Beiträge für NEO nicht mehr missen.

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber wenn ich die Romane des Autors lese, scheint in meinem Kopf ein Spielfilm abzulaufen. Bei keinem anderen PERRY RHODAN-Autor habe ich ein ähnlich starkes Gefühl. Besonders ging es mir so bei der Szene, als Agaior Thoton die Rodans zum Essen geladen hatte und den zynischen Gastgeber spielte, während er Crest und Rhodans Sohn Tom mit seiner Traummaschine quälte. Meiner Meinung nach war es gut und wichtig Agaior Thoton am Leben zu lassen. Ein solch fieser Bösewicht garantiert auch für die nächsten Staffeln Spannung.

Den Tod der Old Men musste ich als Leser hinnehmen, obwohl er mir nicht wirklich logisch erschien. Aber anscheinend war es für die Exposéautoren wichtig, sich von diversen Altlasten zu trennen. Das man das so abrupt machen musste … ist Geschmacksache. Ein paar weniger Tote wären auch mal wieder schön.

Traurig war ich auch darüber, dass der Roman nur zwei Kapitel mit Eric Leydens Team und dem Autoren Turin Sitareh enthielt. Aber angesichts des wichtigen Finales rund um die Entführung von Thomas Rhodan konnte ich das aber verschmerzen. Ich bin sicher, das man dem Hyperphysiker auch in der kommenden Staffel begegnen wird.

Alles in allem war »Der Kopf der Schlange« ein versöhnlicher Abschluss einer großartigen und fesselnden NEO-Staffel. Auch wenn die Namensgeber der Staffel, die Maahk, nur in der ersten Hälfte thematisiert wurden, hat mich die eingeschlagene Richtung vollends überzeugt. Danke an Expokraten und Autoren für viele spannende und lustige Stunden. Zum ersten Mal habe ich zehn NEO-Romane in Folge gelesen und ich werde weiterlesen. Band Nummer 111 wartet bereits auf meinem iPad.

Jeder der PERRY RHODAN-NEO nicht kennt, kann in den kommenden Tagen einen Blick auf die Serie riskieren. Denn den aktuellen Roman Nr. 111 gibt es derzeit kostenlos auf allen E-Book Plattformen.