Das es nicht immer superdetaillierte 3D-Animationen sein müssen, um zu begeistern, habe ich gestern auf ARTE erleben dürfen. Dort lief nämlich der gezeichnete Trickfilm »April und die außergewöhnliche Welt«. Und außergewöhnlich war sie, die Geschichte eines Mädchens in Paris, das sich nach dem scheinbaren Tod ihrer Eltern allein durchschlagen muss …
Halt! So ganz allein ist Avril nicht, immer an ihrer Seite ist Darwin ihr sprechender Kater. Er ist es auch, der ihr vorliest und sie Naturwissenschaften lehrt, ganz im Sinne der Familie, die schon seit Generationen an einem Unsterblichkeitsserum gearbeitet hat. Ob Avril eines Tages erfolgreich ist und wie das alles mit den weltweiten Entführungen von Wissenschaftlern zusammenhängt, davon erzählt der klassische Trickfilm vom französischen Comic-Superstar TARDI.
In detailreichen Bildern zeigt er ein Frankreich der 1940er Jahre, in dem es weder Elektrizität noch Erdöl gibt. In dem es aber auch durch den massiven Einsatz von Kohle und Holzkohle keine Bäume und Pflanzen mehr gibt. Das Zeitalter der Dampfmaschinen und die Herrschaft der Napoleons ist hier nie zu Ende gegangen, ein Grund dafür ist Avrils Urgroßvater.
Zu der spannenden Grundgeschichte gesellen sich noch eine Liebesgeschichte und ein Kriminalplot mit einem übereifrigen Polizisten, der es auf Avril und ihren Großvater abgesehen hat. All das macht die Handlung extrem kurzweilig.
Besonders gut hat mir Kater Darwin gefallen, der nicht nur mit seinem losen Mundwerk punktet, sondern auch mit den natürlichen Bewegungen und dem niedlichen Katzennäschen. Der Zeichner hat ihn sogar anatomisch korrekt als Kater dargestellt.
Noch bis zum 20.6. ist der Film in der ARTE Mediathek zu sehen. Allen, die auf phantastische Geschichten stehen und sich für klassische Trickfilme begeistern, kann ich nur sagen, schaut euch »April und die außergewöhnliche Welt« an. Es lohnt sich.
Warum das Mädchen im Filmtitel allerdings April heißt, während in der deutschen Synchronisation der französische Name Avril beibehalten wurde, muss ich nicht verstehen.
Das ich gern Plakate oder Schilder mit Schreibfehlern fotografiere und sammle, habe ich ja bereits erzählt. Ein paar Beispiele kann man in der Rubrik Sprachunfälle bestaunen. Dazu inspiriert hat mich Bastian Sicks Buchreihe »Happy Aua«.
Eine besonders reichhaltige Quelle in solchen Dingen ist der hiesige Intersport. Bei der Beschilderung der Kleiderständer finde ich häufig Tippfehler, ungelenke Formulierungen oder Wortschöpfungen, die mich in Erstaunen versetzen. Meist sind es unglückliche Kombinationen aus Deutsch und Englisch, die einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubern. Ob Downenjacken oder Thermonhosen, es ist faszinierend, was es so alles gibt. Einmal standen sogar reduzierte »Erwachsen« und Kinder vom FC Bayern zur Auswahl. Wer da nicht zugreift, ist selbst schuld.
Stretchthermon das neue Material für ExperimentierfreudigeBayern Fans reduziert
Da ich heuer auf dem Con selbst keine Fotos gemacht habe, muss ich hier auf andere Quellen verweisen. Eine davon ist das YouTube-Video von meines Freundes Ben, der am Samstag mit der Kamera den Con unsicher gemacht hat. Unteranderem ist auch ein Teil des SOL-Redaktionsteams zu sehen.
Ben erklärt und zeigt wie es auf einem Con zugeht, welchen Leuten man dort begegnet und was man dort so alles tun kann. Alle, die das interessiert und die noch nie auf einem PERRY RHODAN-Con waren, denen sei das Video wärmstens empfohlen.
PERRY RHODAN NEO Band 175 – »Der Moloch« von Rainer Schorm
Die MAGELLAN stößt in Droo Karuuhm auf ein konstruiertes Sonnensystem, das viele Merkwürdigkeiten aufweist und für Raumschiffe nicht ungefährlich ist. Mit der DOLAN gehen Perry Rhodan, Icho Tolot, Tuire Sitareh und Eric Leyden einem Impuls nach und landen hart auf einem Eisplaneten. Dort entdecken sie nicht nur ein überdimensionales Physiotron, dessen Wächter ihnen eine beunruhigende Botschaft mit auf den Weg gibt, sondern sie finden auch die AVEDANA-NAU, die Memeterarche mit den 11 Milliarden verschollenen Terranern. Fünf Menschen und ein Memeter erwachen aus den Schlafkapseln der AVEDANA-NAU. Das Schiff ist gestrandet und größtenteils funktionsuntüchtig. Der Memeter, ein kleiner Techniker, hat nur eingeschränkten Zugriff auf die Schiffspositronik. Zusammen mit den Menschen gelingt es ihm, einige Vorratslager zu öffnen und Waffen herzustellen, um sich gegen die Bohrschredden, ein gefährliches »Ungeziefer«, zu verteidigen. Der Tentra Herxxell überlebt als einziger den Absturz seines Raumschiffes und schlägt sich auf der Eiswelt bis zum Wrack der AVEDANA-NAU durch. Hier wird er von den Menschen aufgenommen und kämpft die nächsten Jahre mit ihnen gemeinsam ums Überleben.
Rainer Schorm teilt den Plot in drei zunächst unabhängige Handlungsstränge, die er am Ende harmonisch zusammenfügt. Das ist spannend und klug umgesetzt. Wobei mich besonders die Geschichte um den Blues Herxxell und seinen tierischen Begleiter Slam fasziniert hat. In die Wandlung vom verwöhnten Muttersöhnchen zum geläuterten Schiffbrüchigen hat der Autor viel Mühe investiert und die Gefühlswelt des Außerirdischen mir als Leser gut nahegebracht.
Auch die Truppe um Perry Rhodan stolpert auf der Eiswelt Impos (Eric Leyden konnte sich nicht zurückhalten) von einem Wunder ins nächste. Das der Wächter ein Konglomerat aus mehreren Memeter-Bewusstseinen ist, die sich von den Memetern distanzieren, darauf konnte nur ein Eric Leyden kommen, denn es es gibt kaum Hinweise, die diese Theorie stützen. Die reichlich kryptische Botschaft des Wächters hat mich allerdings mehr verwirrt, als das sie mir die Augen geöffnet hat. Wir haben also mit zwei Gruppen von Memetern zu tun, die einen die eine universelle Katastrophe verhindern möchten, es aber nicht können und die anderen die … ja was eigentlich. Noch ist nicht klar, was die Memeter mit der Entführung der Menschheit im Sinn haben. Ich hoffe, dass dies in den nächsten Romanen aufgeklärt wird.
So gar nicht klar kam ich mit der AVEDANA-NAU. Die Handlung orientiert sich ein wenig an dem Film »Passengers« und ist nicht unspannend, aber ich hatte dabei immer die Schiffsdimensionen im Hinterkopf. Ein Raumschiff von zwölf Kilometern Länge macht eine Bruchlandung auf dem Planeten und bricht dabei nicht auseinander? Man stelle sich ein zwölf Kilometer langes Gebäude vor, dessen Statik schon im Ruhezustand enormen Belastungen ausgesetzt sein müsste. Da die Schiffsysteme der Arche ausgefallen zu sein scheinen, existieren anscheinend auch keine stabilisierenden Kraft- und Antigrav-Felder mehr – zumindest wird dies nicht angesprochen. Egal wie stabil die Schiffshülle ist, der Schwerkraft und vor allem den Kreellablagerungen kann sie auf Dauer nicht trotzen. Ich möchte gar nicht wissen, wie das Schiff wieder in den Weltraum gebracht werden soll. Dazu müssen die Expokraten ganz tief in die Trickkiste greifen und das sollte eigentlich nicht so sein. Auch die handelnden Charaktere bleiben mir bis zum Schluss rätselhaft. Wieso gibt es bei den hochentwickelten Memetern niedrige Ränge? Das zeugt mir nicht von großer intellektueller Reife, schließlich sollte die Funktion eines Schiffs in Extremsituationen auch von einzelnen Personen gesteuert werden können. Wozu braucht es eine Figur wie Mama Suk, und in welcher Beziehung steht die alte Frau zu dem Journalisten? Fragen, auf die ich in den nächsten Bänden hoffentlich eine Antwort komme.
»Der Moloch« ist ein guter Roman von Rainer Schorm, der zumindest in einem Handlungsstrang bewiesen hat, dass er nicht nur über Technik schreiben kann, sondern auch eine intensive Figurencharakterisierung abzuliefern vermag. Die Physik wird wieder einmal bis aufs Äußerste gedehnt, was mich persönlich nicht so richtig überzeugen konnte. Für die Handlungsentwicklung des Zyklus‘ und der Serie ist der Roman aber durchaus wichtig und lesenswert.
Wir haben heute unsere Bewertungen über Hotel und Reiseveranstalter abgegeben. Dabei mussten wir uns durch diverse Bewertungsbögen arbeiten. Interessant fand ich den zur Demographie. Da wird jetzt nicht mehr nur zwischen männlich und weiblich unterschieden. Es gibt einen dritten Punkt: divers.
Hm! Ob das die richtige Bezeichnung ist, weiß ich nicht. Es hört sich in diesem Zusammenhang irgendwie komisch an. Transsexuell oder transgender wäre, glaube ich, der richtige Ausdruck, aber bitte nicht divers. Divers klingt als sei es etwas Übriggebliebenes, ein Sammelsurium. Zumindest ein Begriff, den ich auf keinem Fall mit den Geschlecht verbinden würde.
Aber die Medienwissenschaftler/innen die den Fragebogen entworfen haben, werden schon wissen, was sie schreiben.
Auf Servus TV laufen sehr oft ungewöhnliche Filme, so auch an diesem Mittwoch. Plötzlich wieder jung – Zurück in die 80er hieß der Streifen mit Kad Merad und Franck Dubosc in den Hauptrollen.
Zwei Männer, die die Vierzig bereits überschritten haben, sind mit ihren Leben so gar nicht zufrieden. Eric führt ein Sushi-Lokal und hat neben Steuerschulden auch noch ein Problem mit der Monogamie, weshalb sich seine langjährige Partnerin endgültig von ihm trennt. Patrice dagegen ist ein angesehener Frauenarzt und Buchautor. Mit einer wunderschönen intelligenten Frau und Tochter an seiner Seite sollte er eigentlich glücklich sein, doch weit gefehlt. Er hätte gern das abenteuerliche Leben seines Freundes Eric. Als sich die beiden Freunde im Haus von Patrices Eltern in der Normandie treffen und einen zuviel über den Durst trinken, fallen sie auf der Suche nach einer Flasche Rotwein die Kellertreppe hinab. Als sie wieder zu sich kommen, sind sie wieder jung und im Jahr 1986 gelandet. Nach kurzem Schock stellen sie fest, dass sich ihnen die Chance bietet, alle ihre Fehler wieder gut zumachen. Eric möchte wie Patrice ein angesehener Arzt werden und Patrice sich von Leben treiben lassen wie Eric. Doch sie kommen beide dem eigenen Charakter nicht aus. Bald merken sie: was sie für erstrebenswert halten, ist nicht das, was sie glücklich macht. Sie wollen schnellstmöglich in die Zukunft und ihr Leben zurück, doch das ist gar nicht so einfach.
Die intelligente Komödie über Zukunftswünsche und Bestimmung hat uns einen wunderbaren Fernsehabend verschafft. Das Duo Merad und Dubosc brilliert in dem Film durch ihre Unterschiede. Zwei Freunde die als erwachsene Männer in ihren Körpern als Jugendliche aufwachen und mit den schönen und komplizierten Seiten der 80er Jahre zurechtkommen müssen. Wie verabredet man sich, wenn man kein Handy hat? Wie dreht man nochmal die Kassette in einem Walkman um? Und Rollschuhfahren, wie ging das gleich nochmal?
Besonders witzig sind die Szenen als sie versuchen, ihr Wissen über die Zukunft gewinnbringend zu vermarkten, in dem sie der Empfangsdame eines Filmproduzenten die Handlung der erfolgreichsten Streifen des französischen Kinos erzählen, von den Besuchern, über die Sch’tis bis hin zu Ziemlich beste Freunde. Merad präsentiert sogar sein Gesangstalent als er einem Musikproduzenten vorsingt. Eine Hommage an den Film Die Fete ist auch im Film enthalten, dazu wird ein Song von Cook da Books gespielt. Überhaupt gibt es in dem Film eine Menge guter Musik aus den Achtzigern unteranderem auch der Song Voyage, Voyage der Sängerin Desireless.
Wie es bei einem französischen Film sein muss, geht es aber vorwiegend um Frauen und die erste Liebe. Er handelt aber auch über das Leben als Teenager, den Ärger mit den Eltern und wie sich die eigene Sichtweise im Alter verändert. Das ist frisch und im Kontext der achtziger Jahre eingebettet, so richtig schön nostalgisch. Für Fans französischer Komödien und für Menschen, die ihre Jugend in den Achtzigern verbracht haben, ist der Film ein unbedingtes Muss. Selbst SF-Fans könnte es interessieren, zumal es eine fantastische Komponente gibt.
Im vergangen September fand die erste Andreas-Eschbach-Tagung an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel statt. Ich berichtete hier ,hier und hier bereits darüber. Außerdem erschien im Magazin phantastisch! (69) ein sechsseitiger Bericht von mir über die Tagung. Olaf Kutzmutz hatte schon während der Tagung angekündigt, dass es eine Publikation geben würde, die alle Vorträge enthalten sollte. Dieser Tage ist die Broschüre nun erschienen.
Selbstverständlich habe ich mir das kleine Taschenbuch sogleich bestellt. Es enthält, bis auf einen, alle Redebeiträge, die während der Tagung gehalten wurden sowie das Interview zwischen Olaf Kutzmutz und Andreas Eschbach vom Sonntagabend. Ergänzt werden die Vortragstexte – von Wulf Dorn, Burkhard Spinnen, Klaus N. Frick, Kathrin Lange und Leonhard Koppelmann – durch Texte von Andreas Eschbach in denen er über das Lesen und Schreiben philosophiert sowie einen fiktiven Rückblick auf das Jahr 2002 aus dem Jahr 2050.
Gestern Abend nahm ich das Buch zur Hand, nur um darin zu blättern. Bald schon war ich wieder in Wolfenbüttel, saß im Vortragsraum der Schünemannschen Mühle und hörte den Stimmen zu, die über Andreas Eschbach dozierten. Der Autor saß schräg vor mir und dem verstohlenen Lächeln auf seinem Gesicht war zu entnehmen, dass er sich gut zu amüsieren schien. Die Lektüre war wie eine kleine Zeitreise.
Der Vortrag, der mich nach wie vor am meisten beeindruckt hat, steht auch im Buch an erster Stelle. Wulf Dorns Ausführungen zum Roman »Ausgebrannt« zu lauschen, war ein besonderes Erlebnis, das mich nachhaltig geprägt hat. Merke: Nicht nur ein Buch kann dein Leben verändern, sondern auch ein Vortrag.
Wenige Fotos illustrieren die Broschüre. Auf zweien ist sogar meine Freundin Sandra zu sehen, und auf einem bin ich auch zu sehen, wenn auch von meiner Hand verdeckt. Man merkt, ich bin ziemlich stolz darauf, dabei gewesen zu sein.
Von dieser Stelle nochmals vielen Dank an die Bundesakademie, die die Veranstaltung und diese Publikation möglich gemacht hat. Dem Ideengeber und Veranstaltungsleiter Olaf Kutzmutz kann ich nur immer wieder ein »Danke, Olaf!« zurufen. Sollte es in Zukunft ähnliche Veranstaltungen geben, bin ich sicher wieder dabei.
Die Broschüre »Danke, Jesus!« – Andreas Eschbachs fantastische Welten kann direkt auf der Internetseite der Bundesakademie bestellt werden. Es lohnt sich.
Wie vielleicht schon erwähnt, habe ich seit Dezember ein NEO-Abo. Seitdem bekomme ich die Hefte viel später, als ich sie noch in der Bahnhofsbuchhandlung gekauft habe.
Bisher wurden die Taschenhefte erst zwei Mal am Donnerstag ausgeliefert. Zwei oder dreimal kamen sie am Freitag, meistens jedoch am Samstag und wenn ein Feiertag in der Woche war, wie vergangene Woche, dann erst am Dienstag der Folgewoche. (Selbst die Autobild meines Mannes kam statt Freitag erst am heutigen Mittwoch. Ich habe das jetzt bei der Post reklamiert, gehe aber nicht davon aus, dass es etwas bringt.
Für mich bedeuten die ständigen Verspätungen schlichtweg, dass ich das Abo Ende des Jahres wieder kündigen werde und mir die NEOs stattdessen im Dorfkiosk bestelle, sofern es den bis dahin noch gibt. Ansonsten muss ich eben wieder 12 Kilometer zur nächsten Bahnhofsbuchhandlung fahren und 50 Cent zusätzlich fürs Parken in der Tiefgarage zahlen.
Ich frage mich, warum der Verlag die Taschenhefte überhaupt als Büchersendung verschickt? Ich würde gern mehr Versandkosten zahlen, wenn ich die Hefte stattdessen am Donnerstag im Briefkasten hätte. Und überhaupt: War es nicht mal so das Abonnenten, Zeitschriften und Magazine früher bekommen haben? Bei der PM ist das heute noch so, außerdem werden keine Versandkosten fällig und die Hefte waren früher im Abo auch noch günstiger.
Und nein, ich kann nicht digital lesen, davon tun mir Arm und Nacken weh. Außerdem fehlt mir dann das Haptische.
Nachdem es mir am Sonntag wieder besser ging, wollte ich wenigsten noch ein bisschen vom GarchingCon mitbekommen. Ich ließ mich also von meinem Mann auf dem Weg nach Ulm in Trudering absetzen.
Während mein Mann ausgiebigst unser neues Auto testete, konnte ich mit Autoren, meinen Kollegen aus der SOL-Redaktion und vielen Foristen schwatzen. Auch wenn am Sonntagvormittag bereits viele abreisten, traf ich viele bekannte Gesichter. So durfte ich ein längeres Gespräch mit Rüdiger Schäfer über die NEO-Serie führen. NEO-Band 200 ist sicher. Über die Zeit danach wird im Verlag noch verhandelt werden müssen. Die überraschendste Info für mich war, dass zwei NEO-Autoren im Herbst Eltern werden. Es darf sich jeder selbst ausmalen, wen es betrifft. Ich konnte der werdenden Mutter und dem werdenden Papa am Nachmittag noch persönlich gratulieren. Und wenn ich mich nicht getäuscht habe, ist noch eine PERRY RHODAN-Autorin guter Hoffnung. Die PR-Redaktion wird sich freuen, da ist für Autorennachwuchs gesorgt.
Den Stand der PRFZ haben wir um 12 Uhr geschlossen und bis 13 Uhr abgebaut. So gut wie beim vergangenen GarchingCon waren die Geschäfte nicht gelaufen, aber darüber klagten fast alle Händler, die ins obere Stockwerk verbannt worden waren.
Am Nachmittag nahm ich am Programmpunkt von Wim Vandmaan teil, in dem er sehr viele Worte über Kurs 3000 sprach und dennoch wenig sagte. Nach einer Dreiviertelstunde wurde es mir im Saal aber zu heiß, der Schweiß lief mir den Rücken herab und die Luft war auch nicht die beste. Draußen im Biergarten warteten nette Gespräche mit den Haensels, Uwe Anton sowie weiteren Autoren und Fans. Bis es um halb vier noch einmal alle in den großen Saal zur Verabschiedung zog. Wim Vandemaan, Hubert Hansel und Uwe Anton enterten nach dem Schlusswort von Moderator Stefan Friedrich die Bühne und bedankten sich im Namen aller Autoren für die Einladung zu dem gelungenen Con.
Anzumerken ist noch das umfangreiche Conbuch, welches wieder Ekkehardt Brux zusammengestellt hat. Die 168 Seiten sind gefüllt mit interessanten Themen, tollen Kurzgeschichten und schönen Abbildungen. Sobald ich es durchgelesen habe, werde ich es an dieser Stelle besprechen.
Die Con-Profis vom PERRY RHODAN-Stammtisch »Ernst Ellert« haben wieder viel Mühe und Zeit investiert, um einen gelungenen Event auf die Bühne zu stellen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Der GarchingCon 11 in Trudering war vielleicht nicht so groß und hatte nicht ganz so viele Ehrengäste wie die vergangenen Cons, zählt aber trotzdem zu dem Großereignis im PERRY RHODAN-Jahr.
Fotos habe ich leider nicht gemacht, dafür war ich viel zu sehr mit Reden beschäftigt. Aber mein SOL-Redaktionskollege Norbert Fiks hat auf seinem Blog bereits ein paar Eindrücke aus Trudering gepostet. Außerdem sei auf den Blog von Volker Hoff und die Twitter-Timeline vom Heftehaufen (Martin Ingenhoven) verwiesen.