Perry-Beschaffungs-Problem gelöst

Vor einiger Zeit jammerte ich an dieser Stelle, wie schwierig es ist, bei uns im Ort an PERRY RHODAN-Hefte zu kommen. Der einzige Kiosk hatte die Hefte immer nur sporadisch. Mal gab es den NEO, mal nur die Erstauflage, mal waren beiden vorhanden, oft aber keines von beiden. Man konnte sich nicht darauf verlassen, dort ein Heft zu kaufen. Bestellen war auch nicht möglich. Wahrscheinlich war das der Inhaberin zu aufwendig oder zu kompliziert.

Wir sind dann immer nach Traunstein gefahren. In der dortigen Bahnhofsbuchhandlung sind immer genug Hefte von beiden Serien vorrätig und man bekommt sie dort bereits am Donnerstag. Nur mussten wir meist 50 Cent Parkgebühren für die Tiefgarage zahlen, wenn wir nicht innerhalb von zehn Minuten wieder am Auto waren. Außerdem zwölf Kilometer wegen eines Heftromans ist Klimatechnisch eine Katastrophe.

Also habe ich vor einem Jahr ein E-Book-Abo für die NEO-Serie abgeschlossen und lese sie seit dem nur digital. Die Erstauflage bezog ich bis Oktober im Print-Abo.

Im Oktober öffnete dann der REWE-Markt in Waging. Als wir zum ersten Mal dort einkauften, entdeckten wir im Zeitschriftenregal die PERRY RHODAN-Erstauflage. Seit dem kaufen wir unsere Perry-Hefte im REWE. Einmal waren wir zu spät und es gab keins mehr, weshalb wir jetzt jeden Freitagnachmittag zum Supermarkt laufen, um dort fürs Wochenende einzukaufen. Da nehmen wir den Heftroman gleich mit.

Anscheinend sind wir nicht die einzigen Käufer. In den ersten Wochen gab es dort nur zwei Hefte. Heute lagen vier Stück im Regal. Ich bin begeistert. Denn, nur wenn die Hefte ausliegen, werden sie gekauft und nur wenn sie gekauft werden, liegen sie auch im Regal. Man sollte diesen Kreislauf besser nicht unterbrechen. Weswegen wir jetzt immer meinen Schwiegervater losschicken, damit er das Perry-Heft kauft, wenn wir Freitags mal nicht da sind. Ich hoffe, das funktioniert weiterhin so gut.

Übrigens, bin ich mit dem NEO-Abo aus dem PERRY RHODAN-Shop ebenfalls hoch zufrieden. Das hat bisher problemlos geklappt. Man bezahlt so viele Hefte, wie man möchte im Voraus. Und wenn sie erscheinen, bekommt man eine Benachrichtigungs-Mail. Man loggt sich im Shop ein, geht auf Abo-Verwaltung und kann sich bereits ab Donnerstag den aktuellen NEO aufs Lesegerät herunterladen. Gedruckt gibt es das Taschenheft erst am Freitag und günstiger ist so ein E-Book außerdem.

Für mich als Rezensentin hat das noch einen zusätzlichen Nutzen. Ich kann in dem E-Book besser suchen, wenn ich eine Stelle mal näher besprechen möchte. Dennoch vermisse ich manchmal die Haptik und den Geruch von bedrucktem Papier. Da bin ich dann doch irgendwo Nostalgikerin.

In den Händen der Shafakk

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 216 – »Geburt einer Torkade« von Lucy Guth

Die Crew der FANTASY wird von den Shafakk gefangen gehalten. Die schwarzen Mausbiber versuchen das Schiff zu demontieren, um die Technik des Linearantriebs zu entschlüsseln. Gucky ist der einzige, der Perry Rhodan und die Mitglieder seines Teams auf der FANTASY und dem Raumschiff der Shafakk hin und her teleportieren kann, doch seine Ressourcen sind begrenzt. Alle Versuche das Schiff zu schützen, schlagen fehl. Die Shafakk nehmen die Bull-Legacy Zwillinge gefangen und lassen sie zusammen mit anderen Crewmitgliedern in der Arena gegen einen der ihren kämpfen. Da espert Gucky ein fremdes Lebewesen.
Der junge Oproner Kashik wird seinen Eltern entrissen und zur Ausbildung auf einen fremden Planeten gebracht. Hier soll er lernen Teil einer Torkade zu werden. Der Weg dorthin ist steinig und von Verlusten begleitet. Nach seinem erfolgreichen Abschluss wird er mit einer wichtigen Mission betraut und an den Rand des Compariats geschickt.
Perry Rhodan und Gucky können den jungen Oproner aus der Bewusstlosigkeit und der Gefangenschaft der Shafakk befreien. Er stellt sich als Retter in der Not heraus. Denn gerade als die Zwillinge in der Arena um Leben und Tod kämpfen müssen, verbindet sich Kashik mit den Opronern an Bord der FANTASY zu einer Torkade. Diesem Verbund darf keine Zivilisation innerhalb des Compariat einen Wunsch verwehren. So können nicht nur die Besatzungsmitglieder in der Arena befreit, sondern auch mit Hilfe eines Schreienden Steins, den der junge Oproner im Gepäck hatte, Chaos unter den Shafakk verbreitet werden.
Die FANTASY entkommt, nicht jedoch ohne zuvor den Kreell-Block mit dem Leyden-Team an Bord genommen zu haben.

Mit diesem Roman wird endlich der Cliffhanger aus Band 214 aufgelöst. Es passiert eine Menge in dem Roman. Lucy Guth baut viele Wendungen ein und stellt die Figuren immer wieder vor neue Herausforderungen. Das hat seinen Preis. Denn je übermächtiger der Feind und desto auswegloser der Weg der Protagonisten, umso unglaublicher wirkt die Auflösung. Die Idee mit der Torkade ist gerade noch so akzeptierbar. Der Einsatz des Schreienden Steins eher weniger. Nicht nur das Kashik zufällig einen solchen mit sich führt, er ist auch noch in der Lage ihn so zu programmieren, dass er die Menschen unbeeindruckt lässt, die Shafakk aber nicht.

Das Finale gerät zu schnell und überstürzt. Da werden plötzlich allerlei Tricks aus dem Hut gezaubert. Von Guckys übermäßigen Einsatz angefangen über den Schreienden Stein bis hin zur Behandlung von Sophie Bull-Legacy mit Nanotechnologie des Ministrel. Sie kann dadurch wieder sprechen und wird gleichzeitig körperlich aufgewertet, um den Kampf zu gewinnen. Der Tod von Sork am Ende ist völlig unnötig, der Ilt wäre ohnehin nicht mitgekommen und Gucky hat genug Bitterkeit erfahren, als ihm lieb ist. Da hätte es nicht noch den Verlust eines Artgenossen bedurft.

Ronald Tekener bekommt mal wieder etwas zu tun, auch wenn er nur erwähnt wird. Es wunderte mich, dass er seit der Evakuierung der FANTASY aus der Handlung völlig verschwunden schien. Dafür lernten wir andere Besatzungsmitglieder kennen, nur um sie gleich wieder den Serientod sterben zu sehen.

Außergewöhnlich gut gefiel mir die Hintergrundgeschichte von Kashik. Mit wenigen Kapitel zeichnet die Autorin ein stimmiges Bild des Oproner-Jungen. Gleichzeitig erfahren wir mehr über das Volk der Oproner und ihre Bräuche. Nicht ganz klar sind nach wie vor die Ziele Merkoshs. Was will der Oproner? Was verbirgt er vor den Terranern? Und warum hat nicht er die anderen Schreienden Steine ausgeschaltet oder umprogrammiert. Denn offensichtlich ist dies einem Oproner möglich.

Es bleibt noch Luft nach oben in den verbliebenen beiden Romanen dieser Staffel. Die Exposé-Autoren müssen noch einige Geheimnisse aufdecken, bevor es auf Arkon weitergehen kann.

Lucy Guth hat mit »Geburt einer Torkade« gezeigt, dass sie ihr Handwerk versteht und einen NEO-Roman auch allein stemmen kann: mit viel Herz, einer Menge Action und einer spannenden Dramaturgie. Lesenswert.

Reaktion zur FanSzene

Quelle: sfcbhg.de

Es freut mich. Anscheinend wird meine Kolumne in der PERRY RHODAN-Erstauflage tatsächlich gelesen. Denn im aktuellen World of Cosmos (WoC), dem Fanzine des Science-Fiction-Club Black Hole Galaxie findet sich eine umfangreiche Rückmeldung zu einer meiner Besprechungen.

Als »Kleinkrieg?« betitelt Harun Raffael unsere schriftliche Auseinandersetzung. In der FanSzene 10 in Band 3037 kritisierte ich seinen Umgang mit den Exposé-Autoren der PERRY RHODAN-Erstauflage. Das glich damals in meinen Augen eher einer Beschimpfung als konstruktiver Kritik. Sein Literaturwissenschaftlicher Artikel über H. G. Wells war gut recherchiert, jedoch ohne die, für solch einen anspruchsvollen Text sinnvollen Quellenangaben. In seinem Leserbrief verteidigt er sich nun, dass Quellenangaben für eine Veröffentlichung in einem Fanzine nicht notwendig sind. Nun, das kann man sehen, wie man möchte. Ich vergleiche es mit den sorgfältig dokumentierten Artikeln, die ich von Ekkehardt Brux für die SOL bekomme, welche er genauso für kleinere Fanzines wie das »Exterra« schreibt oder dem Artikel von Sabine Seyfarth in den aktuellen »Andromeda Nachrichten« 267.

Tatsächlich hat Harun Raffael mit einigen seiner Vermutungen recht. Nach seiner Kritik an mir nach meiner ersten Besprechung eines WoC, schaute ich beim nächsten Mal genauer hin. Er hatte mir vorgeworfen, nicht alle Artikel des Fanzines gelesen zu haben. Was auch stimmte, weil ich schlicht nicht alles lesen kann und auch nicht alles lesen will. Dafür habe ich weder die Zeit, noch werde ich dafür angemessen bezahlt. Zumindest lese ich alle Artikel an, wecken sie mein Interesse und lassen sich komplikationslos lesen, werden sie bis zu Ende gelesen. Wie bei jedem Roman liegt es also am Autor selbst, ob sein Text so gut ist, dass ich als Leser dranbleibe.

Bei den vielen Fanzines, die sich jeden Monat auf meinem Schreibtisch stapeln, muss ich zwangsläufig eine Auswahl treffen. Selbstverständlich kann diese nur subjektiv sein, genauso, wie es meine Meinung darüber ist. Was die vermeintlichen Absatzfehler in der FanSzene betrifft, die er in seinem Leserbrief anspricht, so weise ich in dem Fall die Schuld von mir. Der Text wird in der PR-Redaktion noch von zwei weiteren Instanzen gelesen und korrigiert. Da kann ich die Absätze setzen, wie ich will, sie werden anschließend für den Spaltendruck optimiert. Da habe ich wenig Einfluss und vertraue auf die Experten aus der Redaktion. Sie werden es schon richtig machen.

Offensichtlich hat meine Kritik Harun Raffael zum Nachdenken gebracht, genauso wie seine Kritik an mir. Sowohl er, als auch ich haben Lehren daraus gezogen. Ich lese die Fanzines jetzt deutlich gründlicher und er hat in der aktuellen Ausgabe des WoC die Romane der PERRY RHODAN-Erstauflage sehr ausführlich und konstruktiv besprochen. Damit hat dieser »Kleinkrieg?« für uns beide und für unsere Leser eine positive Nebenwirkung. So soll es ja auch sein.

Wer sich für das WoC interessiert und den angesprochenen Leserbrief (Seite 14-17) nachlesen will, kann sich das PDF von der Internetseite des SFC Black Hole Galaxie herunterladen. Es lohnt sich auf alle Fälle, denn es gibt viele gute Artikel zu entdecken, nicht nur für PERRY RHODAN-Fans.

Die SOL 96 im Gespräch

Als Redakteurin der SOL jammere ich oft, dass man so wenig Feedback zum eigenen Magazin der PRFZ bekommt. Bei der Ausgabe 96 kann ich mich nicht beschweren. Gleich an drei Stellen wurde die aktuelle Ausgabe besprochen.

Uwe Bätz stellte die SOL 96 bereits am 2. Dezember in seinem Blog: »Ansichten zu Perry Rhodan« vor. Er zieht ein durchweg positives Fazit zum Heft und hat zu fast jedem Artikel etwas zu sagen. Das finde ich schön. Wer es nachlesen möchte kann das hier tun.

PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick hat sich ebenfalls zur SOL 96 geäußert. Sein Vergleich zum PERRY RHODAN-Magazin schmeichelt mir natürlich. Die SOL ist derzeit tatsächlich das einzige Magazin, was sich ausschließlich mit der PERRY RHODAN-Serie beschäftigt. Sowas spornt natürlich an. Zu lesen ist die Besprechung im Blog der PERRY RHODAN-Redaktion.

Am meisten gefreut hat mich jedoch das Feedback der vergleichsweise jungen Leserin Jennifer Denter. In ihrem Videoblog »Letters&Life« erzählt sie mehr als eine Viertelstunde lang, was ihr an der SOL 96 besonders gefallen hat. Highlight ist für sie der Bericht von Robert Corvus zum WorldCon in Dublin. Den fand ich persönlich auch sehr aufschlussreich und kann der »Vloggerin« nur beipflichten. Aber seht selbst:

Absturz auf Triton

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 215 – »Botschafter des Imperiums« von Rüdiger Schäfer

Ein Frachter der Mehandor havariert beim Eintritt ins Sonnensystem. Das Raumschiff stürzt auf Triton einem der Monde von Neptun. An Bord sind neben einer Ladung exotischer Tiere für den Zoo Terrania auch ein Abgesandter von Imperatrice Emthon V. Der Arkonide reist verdeckt, weil er Perry Rhodan eine brisante Botschaft überbringen soll. Mit viel Glück überlebt er den Absturz zusammen mit einer Handvoll Mehandor. Doch sie können nicht auf Hilfe der Terranischen Flotte warten, weil das Wrack auf der instabilen Oberfläche des Mondes unterzugehen droht. 
Rhodans Söhne werden vom Geheimdienst losgeschickt, den Botschafter aus dem verunglückten Schiff zu bergen, bevor die offiziellen Retter eintreffen. Man vermutet, dass das Schiff nicht zufällig abgestürzt ist. Ihre Chancen den Arkoniden in dem Trümmerhaufen von Frachter zu finden und lebend zu bergen sind schlecht. Denn ein paar der gefährlichen Tiere haben überlebt und stürzen sich nun auf alles was sich bewegt.

Auch wenn ich viel lieber erfahren hätte, wie es mit der FANTASY und dem Compariat weitergeht, so muss ich gestehen, dass Rüdiger Schäfer ein ausgesprochen spannender Roman gelungen ist. Da kommt dramaturgisch einiges zusammen. Leute, die in einem fast völlig zerstörten Schiff zu überleben versuchen, verfolgt von wilden Tieren und zwei Geheimagenten auf einer fast unmöglichen Mission.

Nicht zu vergessen Thora als Kommandantin der CREST II, die sich zurückhalten muss, nicht nur im Dienst, sondern auch privat. Ihre Sorge um ihren Ehemann darf sie genauso wenig zeigen, wie ihre Meinung darüber wie sie vom Terranischen Rat behandelt wird. Der beschuldigt sie nämlich, Perry Rhodan beim Diebstahl der FANTASY unterstützt zu haben. Was ja eigentlich auch stimmt. Hinzu kommt nun die Sorge um ihre Heimat. Was geht vor im Imperium? Was muss passiert sein, dass sich die Imperatrice an die Terraner wendet? Fragen, die im Laufe der nächsten Staffeln beantwortet werden müssen.

Keine Frage, Rüdiger Schäfer kennt sich aus mit Arkon und seinen Bewohnern. Dieses Detailwissen spürt man in jedem Satz. Hier eine kleine Anspielung, dort ein Informationshappen. Wer mit den Arkoniden nicht so vertraut ist, erfährt hier einiges neues. Natürlich schafft der Autor es auch diesmal wieder mich an mindestens zwei Stellen zum Weinen zu bringen. Diese emotionale Tiefe bekommt nur er so perfekt hin.

Einzig, wie Thora am Ende erlaubt wird, mit der CREST II nach Arkon aufzubrechen, ging mir zu schnell und zu problemlos, wo sie doch zuvor von allen Seiten mit Mistrauen behandelt wird. Vielleicht wollte der Terranische Rat sie auch nur loswerden.

»Botschafter des Imperiums« überrascht, weil er die Leser an einen neuen Schauplatz führt und ein unerwartetes Thema aufgreift. Viele haben darauf gewartet. Eingebettet in eine spannende Handlung erfahren wir, wie es aussieht im Arkonidischen Imperium. Eine Geschichte mittels vier Handlungsebenen spannend zu erzählen, ist nicht einfach. Rüdiger Schäfer hat das grandios gemeistert.

Das Imperium der Mausbiber

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 214 – »Der Zorn der Shafakk« von Bernd Perplies

Der unsichtbare Gegner, den Gucky im Wrack der KORRWAK enttarnt ist ein Mausbiber. Mit pechschwarzem Fell, silberverstärkten Reisszähnen und enormen Aggressionspotential ist er das ganze Gegenteil eines friedlichen Ilts. Gucky muss den Shafakk töten, um sich und den Außentrupp zu schützen.
Zurück an Bord der FANTASY gerät das Schiff beim Verlassen des Systems in einen Hinterhalt und wird von einer Flotte Shafakk Schiffe aufgebracht. Perry Rhodan gelingt es die Shafakk zu überreden, die unterlegene FANTASY nicht auf der Stelle zu zerstören, sondern sie zum Mutterschiff der Shafakk-Flotte zu bringen. Die KIRSSH versteckt sich in einem planetaren Nebel und ist mit 14 Kilometern ein Gigant.
Dort werden alle von Bord gebracht und weggesperrt. Nur Gucky hält sich versteckt und versucht die FANTASY vor dem Zugriff der schwarzen Mausbiber zu schützen. Als dies misslingt, befreit er Rhodan, um die Zerstörung des Schiffs zu verhindern. Dabei trifft er auf Sork, einem Mausbiber, der ihm ähnelt und der nicht so aggressiv ist, wie die Shafakk. Von ihm erfährt er, dass der Name Ilt, nicht der Name seiner Spezies ist, sondern ein Schimpfwort der Shafakk für genetisch unreine Exemplare wie Sork, die von den Shafakk wie Sklaven gehalten werden.
Zusammen mit Sork suchen sie in der KIRSSH nach einer Fluchtmöglichkeit für die FANTASY und ihre Crew und machen dabei eine unerwartete Entdeckung.

Sie haben es tatsächlich getan. Im NEO-Programmpunkt in Osnabrück witzelte Rainer Schorm über die Zukunft der Serie und meinte, man würde die Serie nach Rhodans Tod durch den versagenden Zellaktivator in »Das Imperium der Mausbiber« umbenennen. Ich denke mal, dass die Expokraten damals schon die Idee mit den Shafakk ausgebrütet hatten.

Das ist in der Tat eine schöne Überraschung, die von Bernd Perplies auch ausgesprochen originell umgesetzt wurde. Die Geschichte war so spannend, dass ich ziemlich erstaunt war, wie schnell ich sie durchgelesen hatte.

War ich von den Romanen des Autors für »Mission SOL« enttäuscht gewesen, so liefert er mit NEO 214 ein kleines Meisterwerk ab. Die Handlung war stimmig, die Figuren tiefgründig und agierten glaubhaft. Selbst Wogrill, das seltsame Wesen mit dem schrägen Sprachwitz, hat er furios gemeistert.

Der Roman endet erneut in einem fiesen Cliffhanger, wobei der erst im übernächsten Band aufgeklärt wird. Von mir an der Stelle nur so viel: das Leyden-Team ist zurück.

Als eher negativ empfinde ich die vielen verbalen Assoziationen zu Star Wars und Co. Mit der Verwendung der Zitate hat sich der Autor keinen Dienst erwiesen. Klar ist es verlockend und witzig, doch ich finde, dass dadurch die Originalität seiner eigenen Geschichte leidet.

Bei »Der Zorn der Shafakk« sieht man wie sehr sich NEO inzwischen von der Erstauflage abhebt. Die Einführung einer Zivilisation aus Mausbibern, die aggressiv und gewalttätig daherkommen, hat es in sich.

Wie ich den Unsterblichen traf

PERRY RHODAN von K. H. Scheer und Clark Dalton (Walter Ernsting)

1990 begegnete ich Perry Rhodan. Die Geschichte beginnt an einem kalten Tag im Februar 1990 an einem Bahnhof. Es muss früher morgen gewesen sein, vielleicht auch mitten in der Nacht, genau weiß ich das nicht mehr. Mein Vater und ich wollten das erste Mal nach der Grenzöffnung meine Tante im Schwarzwald besuchen. Der Interzonenzug fuhr zwar durch Saalfeld, hielt aber nicht an, sondern erst einige Kilometer weiter an der noch bestehenden innerdeutschen Grenze. Hier wurden Pässe kontrolliert und der Zoll nahm den halben Zug auseinander. Noch wenige Wochen zuvor hatte dort niemand zusteigen dürfen, nun bot sich für uns diese unfassbare Möglichkeit.

Einfach war es dennoch nicht, da der Zug (ein alter Intercity mit Abteilen) heillos überfüllt war. Die Menschen standen, saßen und lagen in den Gängen und sogar in den Durchgängen zwischen den Wagons. Irgendwie quetschten wir uns mit ein paar weiteren Reisenden noch hinein. Ich fand einen Platz vor der Toilette, den ich jedes Mal räumen musste, wenn einer aufs Klo wollte. So standen wir – ich saß zeitweise auf meinem Koffer – die knapp 400 Kilometer bis Stuttgart. In Nürnberg leerte sich der Zug zwar ein wenig, einen Sitzplatz bekamen wir aber nicht. Zumindest wir erlangten etwas mehr Bewegungsfreiheit.

Von Stuttgart ging die Reise in einem InterRegio weiter nach Karlsruhe. Ich weiß noch, wie beeindruckt ich von dem modernen Zug war, als er durch die vielen Tunnel rauschte. Das Beste von allem war: Wir hatten einen Sitzplatz. In Karlsruhe stiegen wir in einen D-Zug nach Basel. Basel hat mehrere Bahnhöfe, in einem davon hielten und halten die Züge aus Deutschland. Dort stiegen wir in eine Regionalbahn, die uns ans Ziel brachte. Ich habe keine Ahnung, wie viele Stunden wir unterwegs waren, es müssen acht bis zehn gewesen sein.

Meine Tante wohnte in Zell im Wiesental, einem kleinen Ort am Fuße des Hochschwarzwald. Sie hatte ein großes Haus, in dem sie, seit dem Tod ihres Mannes (dem Bruder meines Vaters) und ihrer Tochter, allein lebte. Ich durfte im Zimmer meiner verstorbenen Cousine schlafen, das so aussah, als hätte es die Achtundzwanzigjährige Minuten zuvor verlassen. Von hier aus, gelangte man über eine Terrasse ins Dachgeschoss einer Doppelgarage, das als Speicher genutzt wurde.

Neugierig wie Fünfzehnjährige sind, sah ich mich dort um und machte eine Entdeckung nach der anderen. Denn da lagerten Hunderte von Rätselheften, Comics, Büchern und Heftromanen. Von letzteren waren die meisten Arzt- oder Heimatromane, hin und wieder fanden sich auch Western und Kriegsromane darunter. Ich stöberte, bis ich auf ein paar Hefte stieß, auf denen Raumschiffe und außerirdische Welten abgebildet waren. Irgendwie faszinierten mich die Abbildungen, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt nicht viel mit Science-Fiction am Hut hatte. Ich schnappte mir die Hefte und las sie abends im Bett. Sie hatten leider keine zusammenhängende Nummerierung; es waren teilweise zerfledderte Erstausgaben aus den frühen Sechzigern. Ich verstand nicht viel von dem, was ich las, dennoch nahmen mich die Geschichten gefangen.

Es ging um eine Gruppe Raumfahrer, die auf dem Mond das Raumschiff gestrandeter Außerirdischer entdeckt hatten und um Mutanten. In einem Heft kam ein Außerirdischer vor, der wie eine große Maus aussah und immer Mohrrüben futterte, das gefiel mir. Gleich am nächsten Tag durchforstete ich den Speicher fieberhaft nach weiteren solchen Heften, fand aber keine mehr.

Bevor wir wieder nach Hause fuhren, fragte ich meine Tante, ob ich die drei Hefte mitnehmen dürfte. Sie hatte nichts dagegen und so kam ich in den Besitz meiner ersten PERRY RHODAN-Hefte mit den Nummern 10, 56 und 164, die ich bis heute aufgehoben habe.

Der Juli 1990 brachte die Einführung der D-Mark. Von einem Tag auf den anderen verschwanden alle DDR-Artikel aus den Geschäften, dafür gab es alles zu kaufen, was man von den Besuchen aus dem Westen kannte. Populär waren vor allem Zeitschriften und Romane, die in der DDR verboten waren, wie »Der Spiegel«, die »Bravo« sowie die als Schundliteratur verrufenen Heftromane. Es spielte keine Rolle, dass die Ausgaben Jahrzehnte auf dem Buckel hatten. Die Nachfrage nach Publikationen aus Antiquariatsbeständen war ungebrochen und findige Geschäftsleute nutzten jede Gelegenheit, um auf dem Marktplatz auf Tapeziertischen kartonweise Zeitschriften und Heftromane zu verkaufen.

Hier traf ich Perry Rhodan wieder. Es gab nur ein Problem: Die Händlerin hatte hunderte, wenn nicht gar tausende Romane von Perry und seinen Mannen. Wo fing ich an? Ich fischte wahllos ein paar zusammenhängende Ausgaben aus den Kartons und kaufte sie für 50 Pfennig das Stück. Wenn ich sie eine Woche später ausgelesen zurückbrachte, bekam ich 20 Pfennig pro Heft wieder heraus und konnte das Geld sofort in neue Romane investieren. So las ich mich durch einen Großteil des Cappin-Zyklus’.

Ab September 1990 sah ich mit Begeisterung »Star Trek – The next Generation« im ZDF. In den neunziger Jahren war Star Trek Kult. Man kam daran nicht vorbei und so geriet der unsterbliche Perry in den Jahren zwischen 1992 und 2013 bei mir in Vergessenheit. Ich wusste, dass das Perryversum weiterhin existierte, aber es war nicht mehr mein Universum.

Neubeginn im Chaos

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN-Mission SOL Band 11 – »NEUBEGINN« von Dietmar Schmidt

Ich hänge nach wie vor der Miniserie hinterher. Dieser Tage habe ich den vorletzten Band fertig gelesen.

Band 3, ebenfalls geschrieben von Dietmar Schmidt, hatte mich voll überzeugt, weshalb ich mich auf den zweiten Roman von ihm freute. Im Endeffekt war ich dann doch eher enttäuscht und ernüchtert. Mir wird in diesem Roman zu viel erklärt. Die Informationen hätte man gut und gerne über mehrere Romane verteilen können. Hin und wieder waren mir die Abläufe nicht schlüssig erläutert. Ich hatte das Gefühl, dass Szenen fehlten. Die Figuren können sich bei so viel Information auch nicht richtig entwickeln. Die ausgedehnte Raumschlacht war ebenfalls nicht so meins und das PERRY RHODAN-typische Technobabble störte mich dieses Mal massiv.

Positiv ist: es werden viele Fragen beantwortet. Der Expokrat hat sich Mühe gegeben, all die Ereignisse aus den Bänden zuvor zusammen zu führen. Vieles klang logisch, manches war mir zu weit hergeholt. Es fühlte sich eine Nummer zu groß an, für einen so engen Handlungsbogen wie den der Miniserie. Um das richtig zu würdigen, wäre meiner Meinung nach mehr Raum, sprich mehr Romane, notwendig gewesen. Dieses Kosmokraten- und Chaotarchen-Gedöns war mir persönlich zu abgehoben, ich bin kein Fan von solch extremen Konzepten. Manchmal ist weniger mehr.

Mahlia Meyun riss sich einigermaßen am Riemen. Ich hatte schon fast erwartet, dass sie den Typen meuchelt, der einen ihrer Mitstreiter ermordet hatte. Das sie es dann doch nicht tut, machte sie mir dennoch nicht sympathischer. Zwischen uns wird es sicher keine innige Freundschaft mehr werden.

Fazit: Dietmar Schmidt macht in dem Roman den »Erklärbär«, was sehr schade ist. Da er in Band 3 gezeigt hat, dass mehr in ihm steckt, als Fakten aneinander zu reihen und Chaotarchen-Technologie zu erklären.

Künstler in Not

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 213 – »Der letzte Flug der KORRWAK« von Rainer Schorm

Die FANTASY folgt einem Notruf. Die Transition bringt sie in ein extrem aktives Doppelsternsystem, in dem ein havariertes Raumschiff droht, in eine der Sonnen zu stürzen. Obwohl die äußeren Bedingungen mehr als schwierig sind, schickt Perry Rhodan ein Außenteam unter der Führung von Mentro Kosum los, um eventuelle Überlebende der Besatzung zu retten.
Doch an Bord des Schiffes finden die Menschen nichts, außer der Nahrung der Besatzung, die an den Wänden und Böden wächst. Aber auch die ist am Absterben. Das liegt nicht nur an dem Sonnensturm, der das Schiff regelrecht brät, sondern vor allem am Dunkelleben. Die KORRWAK war auf dem Weg in ein Vimat, wie es die FANTASY in Band 212 entdeckt hat und die mit Dunkelleben infizierte Besatzung damit ohnehin zum Sterben verurteilt. Nach und nach verdichten sich die Hinweise, dass das Schiff attackiert und die Besatzung getötet wurde. Bestätigt bekommen das Mentro Kosum und seine Mitstreiter, als sich dem Außenteam der letzte Überlebende präsentiert. Woggrill ist als »Schwarzmieter« quasi ein blinder Passagier, der das Massaker überlebt hat.
Das Außenteam, durch einen Unfall dezimiert, macht sich auf den Rückweg zur FANTASY, als sie von einem Unsichtbaren angegriffen werden. Gucky soll den Retter spielen, um das Außenteam zurückzuholen. Mittels einer EMP-Waffe enttarnt er den Angreifer. Mit dem, was da zum Vorschein kommt, hat jedoch keiner der Anwesenden gerechnet.

Rainer Schorm lässt in diesem Roman seinem schrägen Humor freien Lauf. Die Szenen mit Woggrill dem Künstler sind nicht nur sprachlich bizarr, sondern auch von der Denkweise des Wesens. Ich hätte zwar nicht einen ganzen Roman in dem Stil lesen wollen, aber die paar Kapitel waren wirklich originell. Wobei mir anfangs nicht bewusst war, dass Woggrill und die Besatzung der KORRWAK einer Spezies angehören. Ich nahm an, dass er sich als fremde Lebensform eingeschlichen hat. Was daran liegen mag, dass man nicht viel über das Aussehen seiner Mitfahrer erfährt. Mit Woggrill ist dem Autor ein neues Meisterwerk in Sachen Charakter gelungen, der uns hoffentlich noch ein wenig länger erhalten bleibt.

Die erzählte Geschichte ist ohne Frage spannend. Ein echter Pageturner, den ich sehr schnell durchgelesen habe. Besonders fies ist der Cliffhanger am Ende, der den Leser ahnungslos zurücklässt. Zum Glück gab es bereits die Leseprobe zu Band 214 auf der PERRY RHODAN-Homepage. Ich hätte das sonst nicht ausgehalten.

Ein bisschen genervt haben mich die Diskussionen. Das Außenteam ist mehrfach in bedrohlichen Situationen. Das Terrain ist fremdartig und hochgefährlich. Unteranderem verlieren sie ein Mitglied (ausgerechnet die Frau) durch einen Strahlungseinbruch. Aber statt sich schleunigst auf den Rückweg zu machen, diskutieren sie ewig über die vorhandene Alientechnologie, ohne dabei ein Ergebnis zu erzielen. Ich dachte beim Lesen ständig: »Macht, dass ihr da rauskommt, dass könnt ihr an Bord der FANTASY noch diskutieren.«

Ärgerlich ist die Gedankenlosigkeit, mit der das Außenteam in der gefährlichen Situation agiert. Mich wundert, dass es nicht mehr Verluste gegeben hat. Da waren typische Redshirts unterwegs, deren Tod von Deringhouse und Rhodan kommentarlos abgetan wird. Das Team geht sehr unvorsichtig vor. Da werden die Raumanzüge innerhalb des Schiffs geöffnet, ohne das grundlegend gesichert ist, ob von der Atmosphäre eine Infektionsgefahr ausgeht. Außerdem ist das Schiff einer enormen Strahlenbelastung durch die beiden Sonnen ausgesetzt. Selbst das stärkste Material kann so ein Teilchenbombardement nicht vollständig abhalten. Die Anzüge des Außenteams müssen allein durch die Strahlung stark kontaminiert sein, vom Dunkelleben ganz zu schweigen. Und was macht Gucky … Er teleportiert sich und den panischen Oproner Merkosh direkt vom Schiff in die Zentrale der FANTASY. Das war nur einer meiner vielen Kopfschüttelmomente.

»Der letzte Flug der KORRWAK« besticht am meisten durch die ungewöhnliche Perspektive von Woggrill. Ich bin mir nicht sicher, ob der Humor alle Leser gleich erfreuen wird. Manche werden damit ihre Probleme haben. Rainer Schorm gibt sich viel Mühe die physikalischen Eigenheiten des Sonnensystems zu erklären und dann lässt er so elementare Dinge wie Strahlenkontamination außer acht. Das fand ich schade, weil der Roman ansonsten wirklich gut ist.

Planet der Totgeweihten

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 212 – »Welt der Hoffnungslosen« von Susan Schwartz

Galduta ist ein Kind, das ums Überleben kämpft. Ausgesetzt auf einer Welt, die von gefährlichen Lebensformen nur so strotzt, infiziert mit Dunkelleben und jeden Tag den nahenden Tod vor sich. Doch sie stirbt nicht. Im Gegenteil, wo andere immer schwächer werden, wird sie stärker. Mutationen an ihrem Körper helfen ihr, sich mit der Umwelt gegen die Fressfeinde zu verbünden.
Eines Tages beschließt Galduta an den Ort der Legenden aufzubrechen. Dorthin, wo alle ohne Schmerz sind und frei leben dürfen. Was sie dort findet, ist nicht das, was sie erhofft hatte. Es ist viel mehr. Es ist eine neue Zivilisation, deren Individuen ein gemeinsamer Wunsch eint, ins All aufzubrechen, um diejenigen zu bestrafen, die sie hier ausgesetzt haben.
Die Besatzung der FANTASY wird erneut von Albträumen heimgesucht. Ein zweiter Schreiender Stein hat sich aktiviert, um die Menschen vom Raumgebiet des Compariats fernzuhalten. Doch Perry Rhodan und seine Freunde lassen sich nicht aufhalten. Um den Schreienden Stein zu deaktivieren, fliegen sie einen Planeten an, auf dem Elend herrscht. Auf der Suche nach dem Stein werden sie von Galduta und ihrem Volk festgesetzt. Sie wollen die FANTASY kapern, um sich am Compariat zu rächen.
Rhodan kann sie zum Bleiben überreden und Tekener gelingt es den Schreienden Stein auszuschalten, außerdem entdecken sie einen weiteren Oproner und nehmen ihn an Bord.

In diesem Roman kann Susan Schwartz ihre blühende Fantasie voll ausleben. Das überbordende Leben des Planeten schildert sie in bunten schillernden Bildern, eindrucksvoll und phantastisch. Mir ist das beinahe schon zu viel. Es gelingt ihr jedoch die Handlung voranzutreiben und mich mit dem Schicksal Galdutas zu fesseln.

Kleine Beobachtung von mir am Rande: Man merkt den NEO-Romanen die TV-Sehgewohnheiten der Autoren und Exposéautoren an. In letzter Zeit scheinen Zombis und ähnliches ziemlich beliebt zu sein, woran wahrscheinlich die eine oder andere amerikanische TV-Serie schuld sein könnte. Bei Susan Schwartz warte ich tatsächlich noch auf einen Steam-Punk-NEO.

Perry Rhodan agiert in diesem Roman überraschend souverän. So kennt man ihn normalerweise nur aus der Zeit des frühen Solaren Imperiums. Er handelt überlegen und weitsichtig, sogar Ronald Tekener ist beeindruckt. Überhaupt sind der Autorin die Kapitel aus der Sicht des Spielers besonders gelungen. Man spürt, dass sie einen Draht zur Figur gefunden hat.

Manche Absätze in der fortlaufenden Handlung hätten mehr Erklärungen bedurft, während an anderen Stellen die Beschreibungen hätten reduziert werden können. Die eine oder andere Kampfszene weniger, hätte dem Roman auch nicht geschadet. Der Teil, in dem die Crew der FANTASY den mutierten Zivilisten hilft, kam mir gerafft vor. Und der Fundort des Steins … na, ja … Aber das ist alles nur Jammern auf hohem Niveau.

»Welt der Hoffnungslosen« hat mich gut unterhalten. Es ist eine spannende und schön geschriebene Lektüre. Man erfährt neues über das Compariat, ohne dass die Spannung innerhalb der Staffel auf der Strecke bleibt. Wieder ein Roman von Susan Schwartz der mich positiv überrascht hat.