Verlorenen in Japan

lost-in-translationVergangenen Donnerstag sahen wir Lost in Translation auf ARTE.

Wenn mich ein Film, den ich vor einer Woche gesehen habe, heute immer noch beschäftigt, dann ist das ein untrügliches Zeichen dafür, wie tief mich der Streifen berührt hat. Dabei ist die Handlung des Film recht unspektakulär: Der alternder amerikanischer Schauspieler Bob muss zwecks Werbeaufnahmen eine Woche in einem Hotel in Tokio verbringen, wo auch eine junge Amerikanerin Charlotte mit ihrem vielbeschäftigten Ehemann eingescheckt hat. Sowohl der Schauspieler als auch die junge Frau leiden unter dem Jetlag und langweilen sich in der ihnen fremden Welt. Irgendwann treffen sich beide an der Bar und beschließen die schlaflosen Nächte zu nutzen, um sich die fremde Umwelt gemeinsam zu erschließen. Dabei erleben sie allerlei Merkwürdigkeiten der japanischen Kultur, aber ohne dieser einen Schritt näher zu kommen. Die reine Zweckbindung zwischen beiden verwandelt sich zunehmend in etwas Größeres, schwer fassbares, dass sowohl Liebe als auch Freundschaft sein könnte …

Alt trifft jung und jeder lernt aus den Ansichten des Anderen – das ist kein neuer, aber ein immer wieder faszinierender Handlungsansatz. Regisseurin Sofia Coppola (Tochter des berühmten Francis Ford Coppola) setzt das Thema sensibel und gleichzeitig bildgewaltig um. Man spürt, wie sich die zarten Bande zwischen Bob und Charlotte entwickeln, wie beide an sich reifen. Der Film lässt den Zuschauer am Gefühlsleben der Protagonisten teilhaben, an den Gesprächen mit ihren jeweiligen Partnern, am drohenden Ende ihrer Ehen. Man glaubt zu wissen, wohin die Freundschaft zwischen Bob und der jungen Frau führen wird und ist am Ende überrascht, dass es nicht soweit kommt, sondern ihre Beziehung rein platonisch bleibt. Das macht die Geschichte zu etwas Besonderem, wertet sie auf in dem allgegenwärtigen Film-Allerlei Hollywoods.

Man merkt dem Film an, dass manche Szenen spontan entstanden sind. Das verleiht ihm Frische und Unbeschwertheit, die sich auf die Darsteller überträgt. Bill Murray als Bob Harris und die damals 17-jährige Scarlett Johansson spielen das ungleiche Paar mit großer Überzeugung. Giovanni Ribisi als Charlottes Ehemann stellt den oberflächlichen Egoisten mit einer Intensität zur Schau, dass man als Zuschauer nur Abscheu empfinden kann. Brillant gespielt ist auch der japanische Regisseur des Werbespots, für den Bob nach Tokio gekommen ist. Seine Theatralik und die ellenlangen Anweisungen in japanisch, die durch die Dolmetscherin größtenteils verloren gehen (Lost in Translation) bieten jede Menge vergnügliche Momente.

Fazit: Ein Film voller Melancholie und tiefen Gefühlen, dessen Bilder lange im Gedächtnis bleiben. Einer meiner Favoriten.

Enttäuschendes Finale

Mit Band 100 geht bei PERRY RHODAN NEO eine Ära zu Ende. Frank Borsch Exposé-Autor macht Schluss und übergibt den Staffelstab an eine neue Riege von Exposé-Autoren. Doch den letzten Band hat er für sich aufbehalten, um der Staffel einen würdigen Abschluss zu geben.

Den sollte ich wirklich lesen, dachte ich mir, nachdem ich ja eigentlich nur die NEO-Romane von Rüdiger Schäfer lese und dessen Band 98 „Crests Opfergang“ mich wieder sehr gut unterhalten hat. Der Autor schafft es einfach seine Figuren so glaubhaft agieren zu lassen, sodass auch die eine oder andere Schwäche im Plot zu verschmerzen ist.

Frohen Mutes, dass ich jetzt endlich die große Auflösung bekomme, stürzte ich mich auf „Der andere Rhodan“ von Frank Borsch. Doch schon beim Lesen wurde mir bewusst, dass das zwei paar Schuhe sind. Borsch schreibt ohne Zweifel technisch perfekt und mit viel Fantasie, aber der Funken wollte einfach nicht auf mich überspringen. Vielleicht lag es auch an der Geschichte, in der es um das Schicksal von Perry Rhodans Dublikat „Rhodanos“ geht. Vielleicht hatte ich mir auch von dem großen Finale einfach zu viel versprochen. Ich weiß es nicht.

Verglichen mit „Crests Opfergang“ wirkt Borschs Roman langatmig und distanziert. Während ich Ersteren in kürzester Zeit verschlungen habe, quälte ich mich bei Band 100 von Kapitel zu Kapitel. Die, in der Handlung erklärten Zusammenhänge, wirkten auf mich manchmal arg konstruiert. Es fühlte sich so an, als versuchte der Autor mit aller Macht die Fäden miteinander verknüpfen. Was ihm aber nur bedingt gelingt. Da sind zum einen die Allianz und ihr Projekt Peaqash bei dem ich mich dauernd nach dem Sinn fragte. Wenn die Allianz den Humanoiden so überlegen ist, warum dieses Projekt, warum metzeln sie die humanoiden Völker nicht einfach nieder? Was wollen sie eigentlich damit bezwecken, wenn sie die Duplikate brechen und in Androiden verwandeln? Das hat sich mir während der ganzen Geschichte nicht völlig erschlossen. Dann ist da die Festung der Ersten, die sich schon seit Ewigkeiten gegen die Besatzer aus der Allianz wehrt und darauf hofft, dass ihre Erbauer zurückkehren. Das Konzept einer lebenden Festung mag interessant sein, aber warum hilft sie zwar dem Duplikat eines Menschen (Rhodanos) aber nicht den Duplikaten der Arkoniden, die ja auch humanoid sind. Für mich bleiben bei der Geschichte zu viele Fragen offen.

Schön fand ich dagegen die kurzen am Ende der Kapitel eingefügten und im Präsens geschrieben Geschichten einiger wichtiger Nebencharaktere. Davon hätte ich mir mehr gewünscht, ausführlicher und vielleicht einen ganzen Roman angefüllt mit solchen Szenen. Das wäre in meinen Augen ein versöhnlicherer Abschluss der Ära Borsch gewesen.

Das Bemerkenswerteste, was ich jedoch aus dem NEO Jubiläumsband mitnehme, ist folgender Ausspruch: „Der Mensch an sich besitzt Vernunft … aber in der Menge geht sie verloren …“ Besser kann man es nicht formulieren.

Quelle: Perrypedia
Quelle: Perrypedia

Trockener Sommer

Ich stehe an der Bushaltestelle. Der Wind fegt getrocknetes Laub um meine Füße, die Lindenbäume an der Straße sind braun gefärbt und schon beinahe kahl. Das Gras am Straßenrand sieht nicht besser aus, welke braune Stengel. Und auch hier teilweise kahle, wie verbrannt wirkende Stellen am Boden. Eigentlich ein typisches Bild für Oktober, doch wir haben erst Mitte August.

Es hat in diesem Sommer eindeutig zu wenig geregnet, dazu wochenlang täglich über 30 Grad – das war nicht gut für die Natur in unseren Breiten. In manchen Regionen ist es so schlimm, dass die Bauern kein Futter mehr für ihr Vieh ernten können und Futter zukaufen müssen. Das Obst vertrocknet oder fällt notreif von den Bäumen. Selbst im Alpenraum, wo es oftmals mehr regnet als anderswo, sieht die Natur verbraucht aus. Weniger grün, weniger frisch.

Werden wir uns an den Anblick gewöhnen müssen? Werden wir lernen müssen mit unserem Trinkwasser sorgsamer umzugehen? Angesichts des prophezeiten Klimawandels, müssen wir uns wohl häufiger auf Situationen wie in diesem Sommer einstellen. Eines ist sicher, üppiges Grün bis in den Oktober hinein wie in den letzten Jahren wird es heuer nicht geben. Da können auch die Regenfälle der letzten Tage nicht viel ausrichten.

Die Natur hat die Reißleine gezogen und auf Herbst geschaltet, auch wenn es erst August ist.

Exotische Duftnoten

Seit zirka zehn Jahren bevorzuge ich die Kosmetikartikel eines großen französischen Naturkosmetik-Herstellers. Zum einen kann man dessen Produkte sowohl vor Ort in den Filialen der Kette kaufen, aber auch per Katalog bestellen. Das ist ungemein praktisch, weil man sie zunächst probieren kann, bevor man sie bestellt.

Bei Kosmetikartikeln wie Cremes, Duschgel oder Shampoo ist für mich in erster Linie der Duft ausschlaggebend. Mein empfindliche Nase weiß sehr genau, was ihr gefällt und was nicht. So lehne ich stark blumig riechendes Parfüm ebenso ab, wie die intensiven Gerüche die von den meisten After Shaves ausgehen. (Ehrlich, da ist mir ein schwitzender Mann manchmal lieber.)

Besagter Kosmetikproduzent verfügt über eine ständig wechselnde Palette exotischer Duftnoten, die meist genau meinen „Geschmack“ treffen. Im letzten Jahr war ein Macadamia-Duschbad mein Favorit, in diesem Jahr ist es ein Bio-Produkt mit Karitebutter. Die Shampoos mit Kamille- und Lindenblütenduft sind bei mir schon dauerhaft in Verwendung.

Zur Zeit benutze ich ein Duschbad mit Kaffee-Extrakt. Das war zwar zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, weil ich jetzt nach dem Duschen wie ein Cappuccinobonbon rieche. Aber mein Mann findet es prima und auch ich mag es inzwischen auch ganz gern. Das ist definitiv etwas für Kaffeejunkies.

Kurzgeschichte im Druck

Ich habe eine sehr persönliche Kurzgeschichte geschrieben, die ich nicht zu veröffentlichen gedenke, weil sie als Geschenk an einen besonderen Menschen gedacht ist. Damit sie aber einen professionellen Rahmen bekommt, habe ich die Geschichte jetzt in ein schickes Layout gesetzt und ein schönes Cover dazu gezeichnet.

Zum Glück gibt es heute eine Vielzahl von Anbietern, bei denen man seine Werke als richtige Bücher drucken kann. Ich habe mich in diesem Fall für epubli entschieden, weil es mir von einer Freundin empfohlen wurde. Ich halte ja eigentlich nichts von Druckkostenzuschussverlagen. Aber epubli macht das ganze sehr transparent. Es gibt einen sogenannten „Preisrechner“, so das man bereits vorab genau weiß, was auf einen zukommt.

Auch die Webseite des Anbieters macht einen professionellen Eindruck. Man kann aus mehreren Optionen wählen: „E-Book veröffentlichen“, „Buch drucken“ oder „Buch veröffentlichen“. Ich habe mich für die „Buch drucken“ Option entschieden, weil ich ja keine Veröffentlichung anstrebe. Möglich wäre es aber, weil sich epubli dann nicht nur um den Druck, sondern auch um ISBN-Nummer und Vertrieb kümmert. Allerdings muss man als Autor dafür bezahlen und wenn das eigene Buch nicht gerade ein Bestseller wird, glaube ich kaum, dass man die Kosten dafür wieder hereinbekommt.

Nun warte ich gespannt auf mein bestelltes Druckwerk. Wenn es mir gefällt und ich keine Fehler mehr darin entdecke, kann ich so viele Exemplare nachbestellen wie ich möchte. In meinem Fall liegen die Kosten von 2,50 Euro pro Ausgabe im überschaubaren Bereich. Nun gut, die Geschichte hat ja auch nur dreißig Seiten.

Aus der Bastelecke

Ich stelle fest, dass ich eigentlich viel zu wenig über meine Perlenmanie blogge. Dabei habe ich in letzter Zeit wieder so einige neue Kreationen geschaffen.

Letztes Projekt waren geflochtene Lederarmbänder, diese lassen sich gut beim Fernsehgucken nebenher machen. Geflochten wurden die Armbänder aus vier Einzelsträngen in zwei verschiedenen Flechttechniken. Irgendwann hatte ich mal Holzknöpfe gekauft, ohne genau zu wissen, was ich damit anfangen sollte. Endlich konnte sich sie einer sinnvollen Verwendung zuführen. Die Idee die Armbänder in blau-weiß zu machen, kam übrigens von meinem Mann, quasi als Schmuck für den modebewussten Bayern. Vor einiger Zeit hatte ich ein ähnliches Armband aus Twinbeads verkauft, dass sehr gut angekommen ist.

Wer an einem der Armbänder interessiert ist, kann sich bei mir melden. Ich habe ja genug davon gemacht.

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Zwischenstand beim Geheimprojekt

In dieser Woche habe ich mal wieder etwas für mein Geheimprojekt getan. Nach dem es seit Mai ruhte, war es einigermaßen schwer wieder hinein zu finden, weil es so ganz anders ist, als die gewohnten SF-Geschichten, die ich sonst schreibe.

Eigentlich war der Roman für ein erwachsenes Publikum gedacht, aber inzwischen wird er immer mehr zu einem Jugendbuch. Mal sehen! Ich bin selbst neugierig, wohin mich die Figuren noch führen werden. Ich entdecke jedes mal etwas Neues an ihnen, das die Geschichte weiter vorantreibt. Dabei ist mir der Held meines Romans so völlig fremd, wie es ein Mensch nur sein kann. Manchmal finde ich ihn richtig sympathisch und manchmal kann ich ihn überhaupt nicht leiden, weil er Dinge tut, die nicht nett sind.

Der Plot wird über drei Akte gehen und einen Prolog, ein Zwischenspiel sowie einen Epilog beinhalten. Prolog und erster Akt sind schon fertig. Ich schreibe gerade am Beginn des zweiten Aktes und das Manuskript besteht schon aus zirka sechzig Normseiten. Da muss ich noch einiges tun, bevor die Geschichte ansatzweise fertig ist.

Affinity Designer

Cool! Mit dieser Software wird mein lang gehegter Traum war.

Seit ich das erste Mal mit Adobe Illustrator gearbeitet habe, sind mehr als zwanzig Jahre vergangen und außer Freehand (mit dem ich mich allerdings nie richtig anfreunden konnte), gab es bisher kein Programm das Illustrator das Wasser reichen konnte. Das wissen natürlich die Leute von Adobe und so sind deren Produkte für den Privatnutzer kaum erschwinglich, außer wenn man irgendwann mal in den Genuss einer Studentenversion kam.

Nach den letzten Betriebssystem Upgrades lief meine alte Adobe Suite nicht mehr am Mac und ich suchte seit langem nach einer Alternative. Bis ich letzte Woche auf ein kleines Programm im App-Store stieß, das es dort seit Oktober letzten Jahres gibt und seit Frühjahr auch in einer deutsche Version erhältlich ist.

Die kleine App kann großes und kostet gerade mal 50 Euro. Die Programmierer von Serif Labs aus England haben Affinity Designer ausschließlich für den Mac entwickelt und versprechen, dass jeder Nutzer der mit Vektorgrafiken vertraut ist, ohne große Umstellung mit Affinity klarkommt. Letzteres kann ich nur bestätigen, ich habe selten eine so intuitive Oberfläche erlebt. Manche Dinge gehen fast noch einfacher von der Hand als mit der Adobe Software. Auch das Leistungsspektrum ist vergleichbar. Jedenfalls ist mir auf Anhieb nichts aufgefallen, was ich vermisst hätte. Anscheinend gibt es auch eine Entwicklerwebseite, auf der die Benutzer ihre Wünsche äußern können, die dann nach und nach umgesetzt werden, um das Programm zu komplettieren. So bietet die aktuelle Version 1.2 bereits mehr Features, als die ursprüngliche Version.

Ich hatte jedenfalls großen Spaß bei der Arbeit mit Affinity. Dabei habe ich nur ein paar Buchstaben als Vektorgrafik angelegt und mir einen kurzen Überblick über das Programm verschafft. Das Beste ist Serif plant eine ganze Design Suite, so wird es bald auch Affinity Foto und einen Affinity Publisher geben.

Meine Fazit daher ist: Da ist Serif Labs der große Wurf gelungen und Adobe sollte sich für die Zukunft schon mal warm anziehen.

Feuchte Ärgernisse

Während ich mich gerade mit DEKRA-Reports, CE-Zeichen und Maschinensicherheit auseinandersetze, rumoren draußen Stemmeisen und Schlagbohrer.

Das Fundament unseres Nachbarhauses wurde beim Bau nicht vorschriftsmäßig isoliert, weswegen gestern eine außerordentliche Eigentümerversammlung stattfand. Nun steht zu befürchten, dass es bei unserem Haus (gleicher Bauherr) nicht anders aussieht. Es würde die permanent hohe Luftfeuchtigkeit in unserer Wohnung erklären.
Als erstes haben wir uns gestern ein Messgerät zur Bestimmung der Wandfeuchtigkeit gekauft, um zu sehen, wie es um die Feuchtigkeit der Außenwand bestellt ist. Sollte sich unser Verdacht bestätigen, droht unserem Sechs-Parteien-Haus dasselbe Prozedere. Fundament freilegen, trocknen lassen und isolieren. Die Summe wird sich inklusive Gutachter auf etwa siebentausend Euro belaufen. Zum Glück hat die Hausgemeinschaft eine stattliche Rücklagensumme gebildet.

Ärgerlich ist es dennoch, weil der Schaden erst so spät entdeckt wurde und der Bauherr nun nicht mehr regresspflichtig ist. Außerdem ist er vor zwei Wochen verstorben. Mhm, irgendwie passend.

Miniauftritt mit Anspruch

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David Rott als Philip Coosen

Kurz war er, der Auftritt von David Rott in der Folge „Der Tote an der Elbe“ aus der Reihe „Einsatz in Hamburg“. Aber die wenigen Minuten hatten es in sich. Der Schauspieler gibt einen Drogenabhängigen auf Entzug und spielt das so perfekt, dass die Szene zu einem Highlight der Episode wird. Einen Moment lang glaubt man, der Charakter habe eine gespaltenen Persönlichkeit, weil die Reaktionen so widersprüchlich sind. Das ist genial gespielt, nur Schade das der Auftritt so kurz ist.

Der Rest der Folge kann ebenfalls überzeugen, auch wenn die Ermittler eindeutig zu ziellos agieren und sich der Humor auf niedrigem Niveau bewegt. Ein schmuggelnder Flugbegleiter, ein überengagierter Privatdetektiv, ein Pornoproduzent (Halt! Es heißt „Entertainment für Erwachsene“) und eine alteingesessene Juwelierfamilie bilden den Rahmen für eine verzwickte Geschichte um Rache und Diamanten, die erst sehr spät aufgeklärt wird.

Die forsche Kommissarin Jenny Berlin, deren Name im Laufe der Handlung immer wieder für komische Situationen sorgt und wahrscheinlich ein Running Gag in der Serie ist, kann sich im Team gegen die zwei kauzigen männlichen Kollegen durchsetzen. Für meinen Geschmack befassen sich die Ermittler wie in den meisten deutschen Krimiserien jedoch zu sehr mit ihrem Privatleben, das mit ihrer Ermittlungsarbeit in Konflikt gerät.

Fazit: Die Handlung ist durchaus spannend und für eine Krimiserie diesen Kalibers überraschend gut durchdacht. Wer Krimis mag und einen David Rott in Perfektion sehen möchte, sollte sich die Folge ansehen.

Den Ausschnitt mit David gibt es auch hier zu sehen.