Kleine Obstkunde

Heute Surinamkirsche und Bananenmaracuja:

Zu den ungewöhnlichsten Früchten die auf Madeira wachsen, gehört die Surinamkirsche aus der Gattung der Kirschmyrten. Die unscheinbare Frucht ähnelt den Blütenständen des „Pfaffenhütchens“, ist im Gegensatz dazu aber nicht giftig. Die Bäume sehen tatsächlich aus wie Sauerkirschbäume nur das ihre Früchte nicht so üppig am Baum hängen wie bei uns die Kirschen. Aus diesem Grund gehört das Obst der Surinamkirsche auch zum Teuersten was man auf den hiesigen Märkten kaufen kann (37-39 Euro pro Kilo). Vom Geschmack her sind die Früchte einzigartig, sie lassen sich mit nichts Bekanntem vergleichen – ein wenig säuerlich, mit einer Spur Salz und einem unfassbaren Aroma. Von ihrer Konsistenz her erinnern sie auch hier stark an Kirschen, saftiges Fruchtfleisch umhüllt einen verhältnismäßig großen Kern.

Leider sind die Früchte wie Himbeeren nicht sehr lagerungsfähig, was bedeutet, dass sie schlecht zu exportieren sind und man sie in Deutschland nur schwer bis gar nicht bekommt.

Ein weiteres Highlight auf Madeira sind die vielen Sorten Passionsfrüchte. Eine davon ist die Bananenmaracuja. Die sieht nicht nur aus wie eine kleine Banane, sie schmeckt auch ein wenig danach. Gegegessen werden übrigens nur das Fruchtfleisch mit den Kernen, die Schale ist hart und ungenießbar.

Auf dem Foto zu erkennen: Rechts eine aufgeschnittene Bananenmaracuja und links Surinamkirschen mit Stein.

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