Hatte ich eigentlich erwähnt, dass in der »phantastisch! #99« eine Science-Fiction-Kurzgeschichte von mir abgedruckt wurde?
»Das Sanktuarium« entstand für das Kurzgeschichtenseminar in Wolfenbüttel 2024. Klaus Bollhöfener hatte mich gebeten eine Kurzgeschichte für die »phantastisch!« zu schreiben, weil er so wenige Autorinnen hatte. Also verband ich das Nützliche mit dem Praktischen und schrieb die Geschichte für das Seminar an der Bundesakademie gleich so, dass man sie anschließend veröffentlichen konnte. Danach schickte ich sie an Klaus. Dass es jedoch nochmal zwei Jahre gedauert hat, bis sie veröffentlicht wurde, konnte ich da noch nicht wissen.
Die Umstände der Veröffentlichung waren zudem nicht optimal, schließlich war ich daran beteiligt, dass das Magazin überhaupt gedruckt werden konnte. Man könnte mir also nachsagen, ich hätte ein nicht unerhebliches Eigeninteresse an der Übernahme der Druckkosten für die »phantastisch #99« durch die PRFZ gehabt. Das war aber tatsächlich nicht der Auslöser. Ich weiß, wie viel Schweiß, Arbeit und Herzblut in ein Magazin wie die »phantastisch!« fließt. Daher taten mir alle Beteiligten leid, als Klaus Anfang des Jahres eine E-Mail verschickte und zu einer Spendenaktion aufrief, damit wenigstens diejenigen ein Heft bekamen, die darin veröffentlicht hatten. Das gilt natürlich auch für den Layouter Günter Puschmann, der in die »phantastisch!« ebenso viel Kreativität steckt, wie in die »SOL«. Für meine Geschichte hat er jedenfalls eine sehr schön Grafik gemacht.
Ich hoffe, die Leser und Leserinnen der »phantastisch! #99« haben Freude an meiner Geschichte, auch wenn sie traurig endet.











