Ursprung der Macht

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 125 – »Zentrum des Zorns« von Rüdiger Schäfer

Nun ist sie also bei PERRY RHODAN NEO angekommen, die Macht, die die Galaxis durchdringt … korrigiere: »die das Universum am Beginn aller Zeiten ausgeatmet hat.« An der Stelle konnte ich mir ein Lächeln nicht verkneifen. Manche Ideen sind einfach zu gut, um sie nicht mehrfach zu verwenden. Doch zurück zum Roman.

Die MAYA dringt, mit Perry Rhodan an Bord, in die Dunkelwolke im galaktischen Zentrum vor. Er landet zusammen mit Tuire, Atlan, Marshall, Matsu, Hanafe sowie Rainbow und Schablonski auf der Heimatwelt der Maahks. Als ich las, dass sie schon wieder einen Einsatz in den MAKOTOS planten, fragte ich mich unwillkürlich, was wohl dieses Mal schief laufen würde. Bisher war ja keiner der Einsätze von Erfolg gekrönt. Die Maahks lassen sich eben nicht für dumm verkaufen. Die Truppe entdeckt auf Maahkaura eine ungewöhnliche Zivilisation. Sie lernen die Maahks von einer Seite kennen, die sie nicht erwartet haben. Rau aber herzlich und vor allem zweckorientiert. Sie dringen zum Nest der Neunväter vor, wo sie nach Tuires Angaben die Informationen bekommen, die ihnen im Kampf gegen die Maahks weiterhelfen sollen. Vor Ort geraten Atlan und Rhodan aneinander, weil der Arkonide die Zeitbombe mit Hilfe dreier Springer von der CREST zur MAYA geschmuggelt hat und bereit ist, sie auf der Maahkwelt zu zünden, um den Krieg ein für alle Mal zu beenden. Doch da hat Tuire plötzlich einen starken Erinnerungsschub und fordert die Freunde auf, schnellstens von dem Planeten zu fliehen. Die anschließende Flucht gelingt den Menschen nur, weil es einen Maahk gibt, der an seiner Existenz und der seines Volkes zweifelt.

Jener Maahk heißt Jaahkarim und man erfährt in einem parallelen Handlungsstrang, wie er geboren wird, sich entwickelt und zu einem ausgewachsenen Maahk heranwächst. Hautnah lässt der Autor den Leser teilhaben an den Erlebnissen eines Individuums dessen einziger Zweck der Kampf ist. Er schickt die Figur durch Drill und Demütigungen und konfrontiert sie mit wachsenden Zweifeln, zeigt aber sehr plastisch die Auswirkungen des Permazorns, dessen Einfluss Jaahkarim mit einer tragischen Entscheidung entkommt. Diese Kapitel sind fast spannender als die Rhodanhandlung. Und sie dienen als Gegengewicht. Sie wecken so viel Sympathie bei mir als Leser, dass ich Rhodans Zögern verstehen und Atlans Wut nicht mehr nachvollziehen kann.

Kurz vor Schluß kommt die Zeitbombe doch noch zum Einsatz, als Rhodan sie von Tuire im Bündler zünden lässt. Diese Szene gehörte zu den wenigen Schwachpunkten der Geschichte. Nicht nur das es Atlan gelingen konnte, die Zeitbombe, die sicher gut bewacht wurde, unbemerkt von der CREST auf die MAYA zu schaffen. Nein, Rhodan geht mit der Zündung eines Blindgängers auch noch ein unkalkulierbares Risiko ein. Zudem gefährdet er die Mission, in dem er Gucky zwingt, mit vier Personen zu teleportieren. Anstatt ihn nur mit Tuire und der Bombe ins Innere des Bündlers zu schicken, geht Rhodan selbst mit und überredet auch noch Atlan, sie zu begleiten. Dafür gab es keinen zwingenden Grund, weil Gucky einen eventuellen Angriff ebenso hätte abwehren können. Die Mission gelingt, wenn auch nicht so reibungslos, wie geplant. Die Bombe funktioniert nicht, aber sie blockiert den Bündler und verhindert vorerst, dass die Maahks Nachschub nach M13 schicken können.

Mit der MAYA zurück in M13 berichtet Tuire Sitareh von den Erkenntnissen, die ihm der Erinnerungsschub gebracht hat und enthüllt dabei einige erstaunliche Zusammenhänge. Er war schon einmal auf Maahkaura. Es gibt dort keine Neunväter, sondern nur einen Goldenen mit dem Namen Trivet Donkar. Denn die Goldenen haben die Maahks vor mehr als fünfzigtausend Jahren geschaffen. Donkar war einst Tuires Freund.

Die Kapitel um den Maahk Jaahkarim sind stark geschrieben. Die Charakterstudie die Rüdiger Schäfer mit dem Maahk in Band 125 betreibt, ist spannend und so intensiv, das mir Jaahkarim stellenweise näher war als Perry Rhodan. Letzterer hat trotz seines Geredes von überlegener Moral eine ziemlich unschöne Szene, in der er Tani Hanafe anschnauzt. Er kann von Glück reden, dass die Mutantin darauf so reagiert, wie erhofft. Bei mir hätte er damit genau das Gegenteil bewirkt. Aber es zeigt, wie sehr es in ihm arbeitet. Thora und Crest sind verschwunden, Arkon liegt in Trümmern, die Bedrohung für die Menschen durch die Allianz wächst und dann stellt sich auch noch Atlan gegen ihn. Das Streitgespräch zwischen Rhodan und dem Arkoniden, war beispielhaft für vieles was wir in unserer täglichen Realität erleben. Rüdiger Schäfer stellt die richtigen Fragen und zeigt, dass es viele Antworten aber keine unumstößliche Wahrheit gibt.

Auch die Beschreibungen der Methanwelten ist ihm gelungen. Man fühlt den Sense of Wonder, wenn sich der Maahk durch eine sturmgepeitschte Landschaft zäher Methannebel schleppt oder Rhodans Gruppe durch die Hauptstadt von Maahkaura schlendert. Manchmal konnte man die herrschende Enge, den Trubel und die Kälte fast körperlich spüren. Die Analogien die Rüdiger Schäfer in seinen Beschreibungen verwendet, sind fremd und vertraut zu gleich. Titelbildzeichner Dirk Schulz bringt die Eindrücke von der Atmosphäre ziemlich gut zur Geltung.

Der Konflikt zwischen der Allianz und den Humanoiden ist größer als geglaubt, auch das ist eine Erkenntnis, die Perry Rhodan am Ende erfahren muss. Tuire Sitareh kommt seiner Vergangenheit einen Schritt näher und durch ihn erfahren nicht nur Rhodan und seine Mitstreiter ein paar wichtige Zusammenhänge. Die Goldenen haben also die Maahk erschaffen. Eine Antwort die neue Fragen aufwirft. Warum taten sie das? Worin besteht der Zweck ihres Vorhabens, die Humanoiden aus der Galaxis zu tilgen? Man darf gespannt sein, welche Antworten die Expokraten für uns bereithalten.

Fazit: »Zentrum des Zorns« ist definitiv einer der Schlüsselromane des Zyklus, weil er viele Fragen beantwortet. Außerdem gewährt er einen tiefen Blick auf eine fremde Lebensform, die einem am Ende vertrauter ist, als man anfangs glaubt. Großartig!

Garching-Con Videos

ConVideo2015_BDIm September vergangenen Jahres fand der GarchingCon statt. Ich berichtete darüber. Da dies mein erster PERRY RHODAN Con war, war ich ziemlich aufgeregt. Ich habe an den drei Tagen neue Menschen kennengelernt und mit so vielen geplaudert, dass ich vom eigentlichen Programm nicht viel mitbekam. Vor wenigen Wochen kam die DVD (Blu-ray) zum GarchingCon heraus und die habe ich mir sofort in der die Blu-ray Version bestellt.

Die Macher vom PR-Stammtisch »Ernst Ellert« in München haben sich große Mühe gegeben, die drei Tage in Garching auf möglichst unterhaltsame Weise zusammenzufassen. Auf DVD oder Blu-ray kann man die gelungene Veranstaltung noch einmal Revue passieren lassen. Für die, die nicht daran teilnehmen konnten, ist es die Chance zumindest die Highlights mitzuerleben.

Auf den vier prallgefüllten Disks mit 9 Stunden Laufzeit finden sich ausführliche Ausschnitte aus jedem Programmpunkt. Für jeden Con-Tag eine Disk plus eine mit Aufzeichnungen der Kaffeeklatsch-Treffen und von ausgewählten Interviews mit Autoren und Zeichnern. Die Bildqualität ist, bis auf die Interviews, ausgezeichnet und auch gestalterisch macht das Video einen professionellen Eindruck. So bekomme ich jetzt endlich die Möglichkeit, das Verpasste in aller Ruhe auf der heimischen Couch nachzuholen.

Einziger Wermutstropfen ist das fehlende Inhaltsverzeichnis. Man sieht erst nach dem Einlegen der Blu-ray was sich darauf befindet. Im Internet gibt es eine entsprechende Auflistung. Vielleicht hätte man die einfach ausdrucken und der Hülle beilegen können. Das hätte sicher nicht sehr viel mehr gekostet.

Das 4er-Blu-ray-Set kostet 30 EUR zzgl. Versandkosten und kann über die Internetseite des GarchingCon bestellt werden.

Ideenfeuerwerk für Arkon

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN ARKON Band 9 – »Flotte der Verräter« von Kai Hirdt

Auf Glynth abgesetzt, verläuft Rhodans Plan nicht ganz so stringent, wie von ihm ausgedacht. Sie werden von einer Gruppe Glykoniden festgesetzt und entkommen nur beinahe einem heimtückischen Mordanschlag. Der junge Glynkonide Toracc bringt sie zu Tharc Sanaire in die Oaseninsel des Träumenden Gottes. Erst hier beginnt Rhodan zu begreifen, warum sich die eigentlich freundlichen Bewohner von Glynth so paranoid verhalten. Die Oase wurde von den Arkoniden zerstört, 300 Glynkoniden getötet. Auch sein Wunsch nach einem Raumschiff wird ihm nur widerwillig gewährt. Letztendlich bekommen sie die SINEAN, mit der sie tiefer ins Arkonsystem vordringen. Kurz vor Iprasa werden sie von einem Patrouillenschiff aufgegriffen, dessen philosophierender Kommandant, Rhodan und das Schiff als Abwechslung vom Alltag begrüßt und eine Untersuchung anordnet. Doch dann wird er zu den Kampfverbänden abkommandiert und Gucky kann Rhodan, Sahira und Toracc unbemerkt auf den Planeten teleportieren. Dort wartet schon die nächste Falle.

In der Nebenhandlung geht es um die Schlacht von Arkon. Atlan stellt sich mit seiner Flotte den Arkonidischen Verbänden entgegen. In einer seltsamen Botschaft fordert Imperator Bostich seinen Platz an der Spitze Arkons, den er eigentlich bereits innehat. Osma ter Rey, eine alte Kämpferin, vom Imperator vor Jahren geadelt und ins Flottenkommando berufen, versucht hinter die Gründe des Angriffs zu kommen, um das Imperium vor Schaden zu bewahren. Leider trifft sie die falsche Entscheidung, indem sie einen Trottel zum Kommandanten wählt. (Nun, ihre Auswahl, war auch nicht sehr üppig.). Es kommt zu Kampfhandlungen, als auch noch eine Flotte der USO unter Lordadmiral Monkey im Arkonsystem eintrifft. Erst als die PRÄTORIA der LFT im System erscheint, wird eine Pattsituation herbeigeführt, die die Waffen vorerst zum Schweigen bringt.

Wie bei NEO beweist Kai Hirdt, dass er auch eine komplexe Handlung mit vielen Charakteren gut beherrscht. Mit viel Liebe zum Detail widmet er sich jeder seiner Figuren und erzielt dabei den gleichen Effekt, wie in seinen NEO-Romanen: Ihm gelingt es im Kopf des Lesers einen Film ablaufen zu lassen. Dabei trifft er den philosophierenden Zweimondträger genauso perfekt, wie den überforderten Flottenchef oder den jungen Glynkoniden Toracc. Auch der Figur des Perry Rhodan verleiht er eine zutiefst menschliche Seite, indem er ihn mit Situationen konfrontiert, die ihn mal eine lustige, mal aber auch schmerzhafte Reaktion abverlangen. Mein Favorit ist die Unterhaltung zwischen Toracc und dem Zweimondträger. Die Reflexe der Zuhörer waren einfach grandios.

Die Gesellschaft der Glynkoniden ist nicht ohne Hintergrund geschrieben, da spielen viele aktuelle Probleme unserer Gegenwart hinein. Mir gefiel das, was sicher nicht bei allen Lesern der Fall sein wird. Negativ fiel mir der Bruch zwischen der sehr lustigen Geschichte aus Guckys Autobiographie und der anschließenden Szene in der Insel des Träumenden Gottes auf. Nach einem humorvoll erzählten Abenteuer findet man sich plötzlich zwischen Trümmern und verkohlten Leichen wieder. Den Wechsel fand ich ein wenig zu krass. Dennoch, bei so vielen brillanten Ideen schreitet die Handlung zügig voran und es kommt keine Minute Langeweile auf.

Über die Schilderung der Raumschlacht verliere ich an dieser Stelle keine Worte. Für die Serienhandlung ist und bleibt mir der Angriff von Atlans Flotte nach wie vor ein Rätsel. Warum greift er Arkon an und warum sendet er eine so idiotische Botschaft an das arkonidische Volk. Glaubt er wirklich, er kann diejenigen täuschen, die über keinen aktivieren Extrasinn verfügen? Und wieso mischen sich jetzt sowohl die USO, als auch die LFT-Flotte des Galaktikums in den Konflikt ein. Und warum erst jetzt und nicht schon früher? Vielleicht wären solche Massaker wie auf Glynth verhindert worden. Die Serienhandlung wird immer verworrener, ohne dass sich für mich ein klares Ziel abzeichnet. Das ist auf Dauer schon etwas frustrierend.

Am Ende finden Rhodan, Gucky und Sahira das Portal zum Wandelstern und gehen hindurch. Vielleicht werden auf der anderen Seite ein paar meiner Fragen beantwortet.

Zumindest auf eine Frage aus dem letzten Roman kenne ich nun die Antwort. Es sind also nicht nur ein archaischer Impuls sondern viele archaische Impulse, die an die Extrasinnträger geschickt werden und ihre Handlungen lenken. Das ist mir in den vorrangegangenen Romanen irgendwie nicht bewusst geworden.

Mein Fazit: »Flotte der Verräter« ist eine toll erzählte Geschichte. So muss ein gelungener Roman aussehen. Auch wenn es einige Ansätze im Plot der Serienhandlung gibt, deren Sinn sich mir nicht wirklich erschließen. Noch nicht jedenfalls!

Kreuzfahrt auf Aralon

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN ARKON Band 8 – »Die Stunde des Smilers« von Michael Marcus Thurner

Perry Rhodan, Gucky, Ronald Tekener und Korrt Moody gelingt die Flucht mit einer Leka-Disk aus der Zusammenballung der Arkon-Flotte. Dabei retten sie mit Guckys Hilfe noch Sahira aus dem Schiff des Ara-Medikers, die auf dem Weg zur ATLANTIS war. Tekener setzt Rhodan, Gucky und Sahira auf Glynth ab und begibt sich mit Moody nach Aralon, um Bostich zu entführen, der dort auf einer schwimmenden Inselklinik behandelt wird.
Unabhängig davon macht sich Shallowain auf den Weg zum selben Ziel. Der Kralasene will seinen Imperator unbedingt schützen und aus dem schädlichen Einflussbereich fortbringen. Sowohl Tekener als auch Shallowain nehmen die Hilfe verbündeter Aras in Anspruch, um auf Aralon zu landen und um auf das Habitat Vits zu gelangen. Während Tekener und sein USO-Kollege fast draufgehen, gerät Shallowain zwischen die Fronten planetenweit agierender Sicherheitsdienste, von denen jeder nach der Macht strebt. Gegen seinen Willen bekommt er eine Aufpasserin an die Seite, die er jedoch ziemlich schnell für sich gewinnen kann.
Zeitversetzt und auf unterschiedliche Weise kommen die Agenten nach Vits. Wo der Wettlauf beginnt, wer zuerst an den Imperator herankommt.
Am Ende müssen Tekener und Shallowain zusammenarbeiten und ihre Kollegen opfern, damit sie Bostich entführen und mit einem Schiff fliehen können. Zusammen, mit dem noch nicht genesenen Imperator verlassen sie den Kugelsternhaufen. Nach einem Tag im Linearraum verkündet der Medoroboter, das Bostich ohne bleibenden Schaden überleben wird.

Der Autor ist dafür bekannt, dass er seine Protagonisten nicht schont. Das stellt er in dem Roman wieder eindrucksvoll unter Beweis. Sowohl Tekener als auch Shallowain sind knallhart, wenn es darum geht, ihren Einsatz erfolgreich durchzuziehen. Da gehört das bewusste Opfern von Kollegen genauso dazu wie die Kollateralschäden, die durch den Einsatz entstehen. Mittendrin sah es fast so aus, als würde das ganze Habitat mit den 5000 Personen an Bord dem Untergang geweiht sein. Er stellt sehr glaubhaft dar, mit welcher Rücksichtslosigkeit die USO vorgeht und wirft damit einen Blick auf ein durchaus dunkles Kapitel der »galaktischen Feuerwehr«.

Das Michael Marcus Thurner zu den PR-Autoren mit der größten Fantasie zählt, wird anhand der vielen kleinen Einfälle deutlich, wie dem »Schling-mich« – einer zopfflechtenden Haarspange – oder den Freizeitaktivitäten an Bord des Habitats, das eigentlich eine Persiflage auf Kreuzfahrtschiffe ist. Großartig auch seine Ideen zu den medizinischen Behandlungen, die im Roman einen großen Raum einnehmen und fast schon als visionär zu bezeichnen sind.

Doch so gut wie Band 4 hat mir »Die Stunde des Smilers« nicht gefallen. Obwohl sehr spannend geschrieben, fehlte mir stellenweise das Setting. Es heißt, die Kunst beim Schreiben besteht im Weglassen. Der Autor beherrschte das in Band 4 sehr gut, doch dieses Mal hat er meiner Meinung nach, zu oft zu viel weggelassen. Es blieben Lücken in meiner Vorstellung. Was noch gravierender an dem Roman ist, er bleibt dem Leser einige wichtige Antworten schuldig. Wie kam Tekener auf die ATLANTIS? Warum müssen alle USO-Agenten auf Aralon ihre Identität aufgeben, um Tekener zu retten? Vieles was die Serienhandlung betraf, blieb offen. Persönlich hätte ich lieber gewusst, wie es mit Rhodan, Gucky und Sahira weitergeht, anstatt ein erneutes, zweifellos spannendes, Abenteuer mit Tekener zu erleben. Ich glaube ja, dass sich Exposé-Autor Marc A. Herren zu sehr auf die Wünsche jener Leser konzentriert hat, die Tekeners Tod in der Erstauflage noch nicht verdaut haben. Damit läuft er aber Gefahr die Serienhandlung in eine falsche Richtung zu lenken. Nun, wir werden sehen, ob und wie er die Kurve kriegt.

Die wichtigste Frage stellte sich mir am Ende: Warum ist Bostich von den Auswirkungen des Impuls geheilt, nur weil er von M13 weggebracht wurde? Die programmierte Schutzschaltung des Extrasinns, bewirkte war eine Gehirnblutung, aber nicht seinen Tod. Da der Impuls anscheinend ein einmaliger Vorgang war und kein andauernder Effekt, wie Strahlung oder ähnliches. Wie kann das Verlassen von M13 dazu führen, Bostich zu »heilen«? Das wäre dann doch ein bisschen zu einfach.

Fazit: Wer spannende Agentengeschichten mit vielen phantastischen Ideen mag, sollte »Die Stunde des Smilers« unbedingt lesen. Michael Marcus Thurner bringt die Serienhandlung wieder einen Schritt voran, wobei der Weg, wohin sich die Geschichte entwickelt, noch nicht festzustehen scheint. Es sind ja auch noch vier Bände. Lassen wir uns überraschen.

Lange Nächte auf Janus

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 124 – »Kaverne des Janus« von Susan Schwartz

Mit dem Pyramidion in der Tasche machen sich die Wissenschaftler um Eric Leyden auf den beschwerlichen Weg zur Oberfläche. Erschöpft und nach einigen Rückschlägen gelangt das Team zur DROP, um dort festzustellen, dass der Kater und die beiden Zurückgebliebenen verschwunden sind. Sie finden sie entkleidet und von in einer hungrigen Flechte überwuchert. Zurück an Bord versuchen die Wissenschaftler zu verstehen, wie sie das Rätsel der Liduuri lösen können. Dabei scheint das Pyramidion das ausschlaggebende Artefakt dazu zu sein. Mehr durch Zufall, als durch wissenschaftliche Analyse, gelingt es ihnen vier der fünf Aufgaben zu lösen
Perry Rhodan und die CREST folgen derweil der Duftspur zu einem Planeten im Tenossystem. Auf einem Raumhafen entdecken sie das verdächtige Raumschiff und betreten es. Es ist leer. Als Rhodan Thoras Schal findet, beginnt das fremde Schiff sich aufzulösen. Rhodan, Schablonski und Rainbow können gerade noch rechtzeitig verschwinden, bevor es zu Staub zerfällt und die Spur endet.
Tuire Sitareh und Ishy Matsu werden von Agaior Thoton auf dessen Schiff festgehalten und verhört. Der selbsternannte Herrscher Arkons ist von Tuire fasziniert und bietet dem Auloren an, ihm seine Erinnerungen mittels der Infiniten Traummaschine zurückzubringen. Tuire gibt an, darüber nachdenken zu wollen, entscheidet sich aber nach einem Erinnerungsschub zur Flucht. Dabei wird zwar die MAYA enttarnt, aber Ishy und Tuire können entkommen. An Bord der CREST liefert der Aulore die entscheidende Information: die Koordinaten zur Heimatwelt der Maahks.

»Jetzt hat sie’s!«, sagte ich mir nach den ersten Kapiteln. Es sieht so aus, als habe Susan Schwartz ihren Zugang zum NEO-Kosmos gefunden. Nachdem die ersten Romane der Autorin noch zu sehr nach Erstauflage klangen, liefert sie mit »Kaverne des Janus« ein zu NEO stimmiges Bild ab. Der Weg der Wissenschaftler zurück an die Oberfläche ist mit viel Spannung und Emotion erzählt. Ihr gelingt es auch die beiden Figuren Pete Roofpitter und Anneke ter Verleuwen glaubhaft mit Leben zu erfüllen. Sie beschreibt die Liaison zwischen den beiden sehr feinfühlig. Auch in den Szenen mit Tuire, Ishy und Agaior Thoton liegt viel überzeugende Charakterentwicklung. Das macht die erste Hälfte des Romans ungemein lesenswert.

Doch spätestens mit dem Ausbruch von Tuire und Ishy beginnt die Geschichte auseinander zu brechen. In der plötzlichen Hektik wirkt ihre Flucht an vielen Stellen unlogisch. Zu viele Zufälle und wenig einleuchtende Erklärungen zerstören den harmonischen Ersteindruck. Auch der Handlungszweig um Perry Rhodan leidet unter der überstürzten Abfolge. Es fühlt sich an, als hätte die Autorin zu viele Informationen aus dem Exposé in den Roman einbringen müssen, als gut für die Geschichte war. Der Roman leidet darunter, weil sie »auf zu vielen Hochzeiten tanzt«. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Handlungsebene um Perry Rhodan zu isolieren und in einem anderen Roman ausführlicher auszuarbeiten, um dafür Tuire und Ishy Matsus Flucht mehr Raum zu geben.

Was mir persönlich so gar nicht gefiel, war die Traumszene des Leyden-Teams. Mir ist bewußt, dass es für die Handlung unabdingbar war, aber die Form mit dem Du-Präsens halte ich für unglücklich gewählt. Das verwirrte und war ein zusätzlicher Bruch im Handlungsablauf. Ich gebe aber offen zu, dass ich selbst keine Idee habe, wie man das gelungener hätte realisieren können.

Gefreut haben mich dagegen die Szenen mit Kater Hermes, die sind so lebensecht, da merkt man die Katzenbesitzerin. Inzwischen möchte ich den Kater in der NEO-Handlung nicht mehr missen. Ebenfalls großartig waren die Szenen zwischen Pete und Anneke. Susan Schwartz gelingt deren Charakterisierung viel müheloser, als ihrem Kollegen im Vorgängerroman.

Am Ende noch ein paar Gedanken zum Titelbild. Die dargestellte Szene mit Agaior Thoton und Tuire Sitareh ist so nicht im Roman enthalten. Soll das die Infinite Traummaschine sein, in der Tuire steckt, oder einer der MAKOTOS? Kann es sein, dass diese Szene von der Autorin geschrieben wurde, es aber nicht ins Endmanuskript schaffte? Und überhaupt, warum wird Thoton mit weißem Haar und roten Augen abgebildet, wenn er laut der Beschreibung im Roman schwarzes Haar und graue Augen hat? Mhm!

Mein Fazit: »Kaverne des Janus« ist ein solide geschriebener Roman, in dem Susan Schwartz ihr erzählerisches Talent eindrucksvoll unter Beweis stellt. Die Geschichte beantwortet darüber hinaus einige Fragen zur laufenden Staffel. Durch den zerstückelten Aufbau vor allem in der zweiten Hälfte wurde jedoch viel Potential verschenkt. Ein Handlungsstrang weniger und es hätte möglicherweise ein echter Kracher werden können. Schade.

NEOversum in Vorbereitung

Ein neues Projekt wirft seine Schatten voraus. Es ist ein Fanprojekt, um nur soviel zu verraten. Und ja, ich konnte mal wieder nicht »Nein« sagen. Aber in diesem Fall beteilige ich mich wirklich gerne und bin sogar ein wenig stolz, gefragt bzw. empfohlen worden zu sein.

Aber als ich heute das Paket vom Verlag aufmachte, wurde mir erst bewusst, wie viel Arbeit vor mir liegt. Und ich wünschte mir auf der Stelle, der Tag hätte ein paar Stunden mehr, damit ich das alles auch bewältigen kann. Das Gute ist, noch gibt es keinen Termindruck. Ich muss also nicht hetzen und kann mich gut vorbereiten. Außerdem, was tut man nicht alles für die Lieblingsserie und ihre Fans.

Zu allererst mal lesen!

NEO_Reihe

Ambivalenter Heiler

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN ARKON Band 7 – »Welt der Mediker« von Björn Berenz

Kaum glaubt sich Perry Rhodan auf der ATLANTIS in Sicherheit, schickt ein heimtückischer Angriff ihn und die Besatzung ins Reich der Träume. Wieder erwacht, stellen sie fest, dass Sahira entführt wurde. Die ATLANTIS folgt fremdbestimmt einem Kurs zu einem Sammelpunkt in der Nähe des Arkon-Systems. Dort wartet die riesige Flotte des unbekannten Feindes, dem sie auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein scheinen.
Indes erwacht Sahira auf Aralon, der Heimatwelt der galaktischen Mediziner. Der Mantar-Heiler Aspartamin will im Auftrag von Imperator Bostich endlich hinter ihr Geheimnis kommen. Doch er hat nicht mit Goloshir gerechnet. Der ehrgeizige Ara Mediker will die Situation nutzen, um seiner ins Stocken geratenen Karriere einen Schub zu geben.

Der Autor Björn Berenz ist für mich kein Unbekannter. Ich kenne ihn durch seinem humoristischen Roman »FKK im Streichelzoo«, den ich an dieser Stelle noch besprechen werde. Dass das Schreiben eines PERRY RHODAN Romans eine ganz andere Nummer ist, merkt man dem »Jungautor« durchaus an. Der Roman liest sich flüssig, hält sich stilistisch aber oftmals zu eng an die Regeln, was mich die Leichtigkeit aus seinem »Streichelzoo-Roman« vermissen lässt. Er geht sehr ambitioniert vor und versucht mit viel Action Spannung zu erzeugen. Das gelingt ihm zwar, geht aber zu oft auf Kosten der Logik. Bei der Anwendung überzogener Spannungselemente ist es wichtig, das sie sich logisch in die Handlung einfügen. So ist die Flucht Goloshirs mit Sahira in der Leka-Disk gegen Ende eine Aneinanderreihung von Unmöglichkeiten. Wenn die Arkoniden schon ein Startverbot verhängen, tun sie das aus einem bestimmten Grund, der leider hier nicht genannt wird. Wahrscheinlich war Bostich auf der Suche nach Sahira oder Apartamin. Das sie nur auf Grund der Aussage, das Schiff stünde unter Quarantäne, den Mediker ohne Überprüfung fliegen zu lassen, ist genauso unlogisch, wie die Tatsache, dass die Positronik der Leka-Disk überhaupt erst den Start erlaubte.

Besonders auffällig, während der hektischen Actionszenen fehlten wichtige Details oder gingen in dem Drunter und Drüber verloren. So fragte ich mich nach dem Kampf Goloshirs mit Aspartamin: wo ist Sahira, steckt sie immer noch mit dem Mantra-Heiler in der Rotunde? Dafür gab es an anderer Stelle Informationen, die ich als Leser schon aus den vergangenen Romanen hatte. Sahiras Lebensgeschichte und ihr Tanz mit den Nocturnen war schlicht Infodump.

Auch die Charakterisierung von Goloshir erschien mir etwas unglücklich. Anfangs wird er als skrupelloser Ehrgeizling gezeigt, der die eigenen Kollegen als Versuchskaninchen benutzt. Dann zeigt er sich Sahira plötzlich sehr einfühlsam und menschlich, um sie am Ende plötzlich wieder für seine eigenen Zwecke einzuspannen. Die Gefühlskälte und Skrupellosigkeit die er Aspartamin vorwirft, trägt er selbst in sich. Die Ambivalenz, die der Autor wahrscheinlich zeigen wollte, kam leider nicht glaubhaft rüber.

Ebenfalls zweifelhaft ist die Situation auf der ATLANTIS. Da wird einfach so die Besatzung narkotisiert, Sahira entführt und die Positronik gesperrt. Keiner der Experten kann irgendetwas daran ändern und niemand hat eine Idee, wer es gewesen sein könnte. Wie sind die Entführer an Bord gekommen? Gibt es keine Backupsysteme, die unabhängig von der Positronik sind? Und überhaupt, wie kommt Tekener auf die ATLANTIS. Da wurde zu wenig erklärt und es bleiben zu viele Fragen offen. Was bezweckt Atlan mit der Einnahme des Arkon-Systems, wenn er doch mit Bostich unter einer Decke steckt? Bekämpfen sich die Extrasinne jetzt gegenseitig? Das wäre für den Unbekannten, der hinter dem Impuls steckt, sicher nicht erstrebenswert.

Fazit: Ein flüssig zu lesender Roman mit zu vielen Plotholes und Unwägbarkeiten. Ein gutes Beispiel dafür, dass perfekter Schreibstil und Spannung keine Garanten für einen guten Roman sind. Sondern das es gerade Individualität und die kleinen Details sind, die über die Qualität eines Romans entscheiden. Das macht »Welt der Mediker« in meinen Augen zum bisher schwächste Roman der Serie.

Noch eine persönliche Bemerkung zu Goloshir. Da mich der Name des Aras sehr stark an Gholdorodyn erinnerte, hatte ich beim Lesen immer das Bild des Keloskers vor Augen. Das war echt verstörend.

Eine Glock für Arkon

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN ARKON Band 5 – »Der Smiler und der Hund« von Gerry Haynaly

Zwei Agenten unterschiedlicher Geheimdienste auf der Suche nach der Wahrheit, so könnten man den fünften Teil der Arkon Miniserie umschreiben, der Ronald Tekener und den Kralasenen Shallowain in den Mittelpunkt stellt.

Während Tekener von USO-Chef Monkey nach Thantur-Lok geschickt wird, um nachzuforschen, was es mit dem Impuls auf sich hat und warum sich Imperator Bostich und andere Arkoniden so seltsam benehmen, findet sich Shallowain in einer weitaus verzwickteren Situation. Es sieht so aus, als habe Bostich höchstselbst, seine Leibgarde ermorden lassen. Nur Shallowain und seine Kollegin Jaga können glücklicherweise entkommen. Das deutet daraufhin, dass der Imperator unter allen Umständen vermeiden möchte, dass die Veränderungen seines Charakters von engen Vertrauten wahrgenommen und seine Handlungen in Frage gestellt werden. Sowohl Tekener, als auch Shallowain sind auf der Spur eines arkonidischen Adligen, der mehr zu den Hintergründen verraten könnte, doch der sitzt in einem Gefängnis. Aber auch Jaga hat ein Interesse daran, die Befragung des Arkoniden zu verhindern.

Die klassische Agentengeschichte von Gerry Hanayly erinnert an einschlägige James Bond- oder Actionfilme. Es gibt sogar einen weiblichen »Q«. Die Actionszenen folgen Schlag auf Schlag, wirken aber vor allem im letzten Drittel konstruiert und überhastet. Während einerseits der Autor anfangs versucht zu erklären, warum manche Kampfszene in Filmen unglaubwürdig erscheint, begeht er andererseits am Ende selbst die Fehler, die er zuvor angesprochen hat.
Die Figurenzeichnungen wirken stimmig, auch wenn ich beide Charaktere noch nicht kannte. Die Protagonisten verfügen über unterschiedliche Ausbildungen und haben einen völlig anderen Hintergrund, sind sich in ihrer Denkweise aber sehr ähnlich. Manche Dialoge kamen etwas gestelzt daher.
Gestört haben mich insbesondere die Mittel, mit denen beide Helden in den Kampf ziehen. Das war mir zu nah am Jetzt. Wenn ich »Nachtsichtgeräte« und »Infusionsnadeln« lese, stellen sich mir regelmäßig die Nackenhaare auf. Es kann doch nicht so schwer sein, einen anderen, futuristischeren Namen für diese Dinge zu finden. Und ich bezweifle ernsthaft, dass in dreitausend Jahren noch jemand weiß, was eine »Glock« ist. Auch manch ein Setting (Gefängnis) war mir nicht glaubhaft genug beschrieben, um auf einer fremden Welt im Jahr 5000 zu spielen.

Wer auf Agenten und Action steht, wird mit diesem Roman seinen Spaß haben. Mir persönlich war das geballte Hintereinander von Kampf, Flucht und Verfolgung ab der Hälfte des Romans zu üppig. Außerdem waren zu viele Bilder aus bekannten Filmen entliehen, als dass mir die Geschichte eine neue phantastische Welt gezeigt hätte. Das hektische »Schlag auf Schlag« erzeugte bei mir ein zunehmendes Unwohlsein. Mir fehlten Momente der Ruhe und Besinnung und mir fehlte vor allem eines, Informationen zum Fortgang der Serienhandlung. Der Satz im Abspann: »Der gemeinsame Einsatz von Ronald Tekener und Shallowain hat wichtige Hintergrundinformationen geliefert« brachte mich zu einem sarkastischen Lachen. Welche wichtigen Hintergrundinformationen, bitte? Außer dem Begriff »ARK-SUMMIA-Bewegung« gab es nichts neues, was die Umstände in Thantur-Lok erklärt hätte. Und was nicht auch schon die vorangegangenen Romane erläutert hätten.

Nein, mich konnte der Autor mit dem Roman so gar nicht überzeugen. Nach dem fulminanten Band 4 wirkte »Der Smiler und der Hund« wie eine Parodie auf Bond-Filme. Die Geschichte mag handwerklich gut geschrieben sein, kommt aber nicht annähernd an die intuitive Art des phantastischen Erzählens der anderen Autoren der Miniserie heran. Und vor allem lieferte sie kaum Informationen zur Handlung. Selbst das Titelbild ist da Geschmacksache.

Con-Einbruch

Wenn ich mir die Statistik auf meinem Blog so ansehe, finde ich es immer wieder faszinierend, wie sichtbar sich darin Ereignisse abzeichnen.

Zu solchen Begebenheiten zählt unter anderem die Ausstrahlung eines David Rott Films. Aber auch Tage, an denen besonders schönes oder besonders schlechtes Wetter herrscht, schlagen sich in den Besucherzahlen nieder. Freitage und Samstage sind eher schwache Tage, außer ich habe mal wieder eine Rezension auf dem PR-Forum verlinkt.

Das viele meiner »Follower« Perryfans sind, wurde am vorletzten Wochenende so richtig deutlich. Da war schönes Wetter und in Köln fand die ColoniaCon statt. Das führte dazu, dass ich an den beiden Tagen einen Negativrekord bei den Besucherzahlen zu verzeichnen hatte.

Inzwischen bekomme ich auch Besuche von anderen Blogs, mit denen ich verlinkt bin. Das finde ich schön. Ganz nette Zeilen schrieb zuletzt »Des Schamanen Wahnsinn«. Sowas freut mich immer. Ein bisschen Networking bringt für alle Beteiligten etwas und in Zeiten wie diesen muss man zusammenhalten.

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Perry’s Geburtstag

DSC08902Mein Lieblingsterraner hat Geburtstag. Rein rechnerisch wird Perry Rhodan heute 80 Jahre alt und ist somit gerade mal zwei Monate älter als mein Vater. Da möchte ich natürlich nicht zurückstehen und ihm von ganzen Herzen gratulieren.

Als ich 1990 zum ersten Mal einen Heftroman mit dem PERRY RHODAN Schriftzug in die Hände bekam, konnte ich nicht ahnen, dass diese Figur mehr als zwanzig Jahre später mein Leben ganz schön auf den Kopf stellen würde. Ich verdanke ihm viele inspirierende Momente beim Schreiben, unzählige unterhaltsame Stunden beim Lesen und einen erfolgreichen Blog, der ohne ihn nicht das wäre, was er ist.

Dankeschön, Perry! Auf viele weitere Jahrzehnte voller Abenteuer!