Fahren und schreiben

Inzwischen fahre ich so selten Bahn (im April keinen einzigen Kilometer), dass ich jeder Fahrt entgegenfiebere. Das liegt aber nicht daran, dass ich den schlechten Service der Deutschen Bahn vermissen würde. Nein, das ganz sicher nicht. So hatte ich am Donnerstagabend einen kleinen Disput mit dem Fahrscheinautomaten. Die neue Software ist noch blöder als die alte. Ich begreife nicht, wie es den Entwicklern immer wieder gelingt, etwas Schlechtes noch zu verschlechtern.

Egal, der Grund für meine Vorfreude war … ich konnte endlich wieder ungestört an meinem Punkroman arbeiten. Heute waren sogar fünf Stunden drin, in denen ich eines der wichtigsten Kapitel des Romans verfasste. Einen Konflikt der sogar mit Waffen ausgetragen wird, allerdings mit unüblichen Waffen. Am Ende kam eine mehrseitige Actionszene heraus, die mich sehr gefordert hat und für die ich lange recherchiert habe. Ich hoffe mal, dass sie später für den Leser glaubhaft ist.

Jedenfalls hatte ich heute sehr viel Spaß und ich freue mich auf Montag, an denen ich wieder fünf Stunden mit dem Zug unterwegs sein werde. Schließlich muss ich meinen beiden Protagonisten eine kleine Verschnaufpause verschaffen, bevor sie es dann sein werden, die in den Zug steigen. Auf diese Szene freue ich mich jetzt schon.

Ich hoffe nur, dass die Deutsche Bahn am Ende nicht noch an dem Roman beteiligt werden will.

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