Obrigada heißt Danke!

Portugiesisch ist schon eine seltsame Sprache. Sie sieht aus wie Spanisch, hört sich aber an wie eine Mischung aus Russisch und Flämisch. Durch die vielen Zischlaute ist man ohnehin kaum in der Lage etwas Sinnvolles zu verstehen.

Zumindest beim Lesen von Verkehrsschildern und der Speisekarte kann man sich mit ein wenig Spanisch-Kenntnissen orientieren. Fehlerfrei eine Flasche Wasser bestellen, schaffe ich aber immer noch nicht und das obwohl wir jetzt schon ein paar Mal in Portugal waren. Die Aussprache scheint für meine Zunge einfach ungeeignet. Zumindest das Wort Danke habe ich inzwischen drauf. Es heißt „Obrigada“, aber nur weil ich weiblichen Geschlechts bin, mein Mann muss „Obrigado“ sagen.

Schon die Schwester meiner Großmutter pflegte zu sagen, dass Portugiesisch eine schwere Sprache sei, sie muss es wissen, denn sie war jahrzehntelang Diakonissin in Brasilien. Ich kann ihr da nur zustimmen.

Portugiesische Namen zu bloggen ist auch nicht leicht, wie ich neuerdings festgestellt habe, denn die Sprache ist gespickt mit lauter zusätzlichen Buchstaben, die auf meiner deutschen Tastatur fehlen.

Kleines schriftliches Beispiel gefällig? Bitteschön:

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