Chronophasisches Quantenabenteuer

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 238 – »Die neun Türme« von Rainer Schorm

Im Gadenhimmel – acht Sonnen, die ein schwarzes Loch umkreisen – angekommen, werden Perry Rhodan und Ronald Tekener von den Omiten auf die Lichtwelt Drem-Doreus eingeladen. Auf ihr leben die Angehörigen von acht omnitischen Familien, die die Gaden bilden. Eine Vereinigung, die sich schon vor Jahrtausenden dem Kampf gegen das Dunkelleben verschrieben haben. Dieser spezielle Ort ist ihre Schaltzentrale, allein es fehlt ihnen der Schlüssel.
Zur Sicherheit nimmt Rhodan Omar Hawk, den Okrill Watson und die Ärztin Sud mit. Dass dies eine gute Idee ist, stellt sich heraus, als es während eines Konklave zu einem Zwischenfall kommt. Das von den Gaden gefangengehaltene Oberhaupt der Shafakk kann sich befreien und greift die Omniten an. Die Menschen und der Okrill können den aggressiven Shafakk-Aahn stoppen, bevor er die versammelten Anwesenden töten kann. 
Das Oberhaupt der Omniten, Mem Kauperon, sieht in Rhodan den Schlüssel um den Langzeitplan der Gaden zu vollenden und das Dunkelleben endgültig zu besiegen. Als Zeitträger und Unsterblicher weist Rhodan nämlich noch eine Besonderheit auf. Bei dem Biss des Loower Kindes (Band 236) wurden Informationen in seinen Körper übertragen, die zur Bedienung der Anlage der Loower notwendig sind.
Er wird zur Neunturmanlage geschickt. Dieses von den Loowern gebaute Konstrukt soll der Entität Tihit die Nahrung entziehen und sie so am Erwachen hindern. Doch Rhodan wird getäuscht. Ernst Ellert und seinen Verbündeten gelingt es, die Informationen in Rhodan so zu manipulieren, dass der von ihm ausgelöste Impuls einen kollabierenden Hyperstrudel erzeugt, der Sagitarius A* treffen wird. Die Auswirkungen werden einen Großteil der Milchstraße verwüsten und ihn damit zum Massenmörder machen.
Rhodan stellt Ellert zur Rede. Dieser gibt vor, dass es die einzige Möglichkeit wäre, um Tihit zu zerstören und das man dafür Opfer bringen müsse. Viele Billiarden Lebewesen im Universum würden dadurch gerettet. Da taucht Rhodans Tochter Nathalie mit Merkosh auf. Der Omnit behauptet, das Ellert noch nicht alles erzählt hat.

Uff! Das ist harter Stoff, um es vorsichtig zu formulieren. Was sich die Exposéautoren da zusammengereimt haben, ist komplex. In meinen Augen schon zu komplex. Eine Nummer kleiner hätte auch gereicht. Hier wird ganz viel miteinander verwurstelt und am Ende bin ich selbst nicht mehr mitgekommen. Ich wusste nicht mehr, was passiert. Dabei bin ich ein Fan komplexer Zusammenhänge, von Kosmologie und wilden Quantentheorien, aber das war selbst für mich eine Spur »to much«. Da ist eine große Portion Fantasy dabei, verknüpft mit kosmologischen Theorien und schrägen Science-Fiction-Ideen. Hut ab, vor denen, die sich sowas ausdenken können. Dennoch befürchte ich, dass einige Leser davon schier überfordert sein könnten. Die Neuleser, die man vielleicht mit Band 234 zum Einstieg überreden konnte, werden spätestens mit diesem Roman wieder die Segel streichen.

Die Geschichte selbst ist spannend. Figuren wie der Omnitische Sicherheitschef, Kavvam jad Chi, sind gut ausgearbeitet. Wobei ich seine Gedankengänge manchmal als zu menschlich empfand. So sieht er Rhodans Blut, ohne das er sich etwas dabei denkt. Omniten sind unsichtbar, sie bluten wahrscheinlich ganz anders. Allein Farbe des Blutes müsste auf den Omniten befremdlich wirken. Wahrscheinlich ist seine Wahrnehmung auch eine völlig andere. Es kommt mir so vor, als wüsste Kavvam alles über die Menschen, denn er beurteilt sie nach menschlichen Maßstäben. So wundert er sich, das Hawk so widerstandsfähig ist und dem Shafakk ernste Verletzungen zufügen kann. Es ist schon erstaunlich, wie die ach so intelligenten Gadenmitglieder, die Shafakk entwickeln konnten, ohne ihnen eine Sicherung einzubauen, die sie vor deren Aggressionen schützt. Da gehört schon sehr viel Überheblichkeit dazu. Andererseits gibt es toll umgesetzte Ideen, wie die Paternale Koggs.

Rein stilistisch ist es ein ungewöhnlicher Roman des Autors. Rainer Schorm ist für seinen augenzwinkernden Humor bekannt, den er seinen Charakteren in den Mund legt, oder sie in witzige Dialoge verwickelt. Das alles gibt es in dem Roman kaum. Zu sehr wird er von kosmologischen Erläuterungen, von den dunklen Erinnerungen Ronald Tekeners, von den Ausführungen der Omniten oder der Aktion um den Shafakk-Aahn beherrscht. Da bleibt kaum Platz für Humor und er würde auch nicht richtig dazu passen.

Sud kommt ebenfalls nicht ohne einen Eingriff davon. Bei einem Scan der Omniten, verschmelzen die Reste von Quiniu Soptors Stab mit Suds Intarsium. Sie wird kurzzeitig in die Chronophasendimension versetzt und sieht dort Jessica Tekener in einer der Chronophasenspären. Es sieht ganz danach aus, als wäre Tekeners Schwester nicht tot. Dies ist wohl der Hinweis darauf, dass man sie irgendwie in die Handlung zurückbringen will. Ganz ehrlich … meinetwegen könnte sie fortbleiben. Ich konnte mit der Figur nie etwas anfangen. Ich fand sie stets nervig und die Liaison zwischen ihr und Rhodans Sohn Thomas überflüssig. Da kam keine Romantik rüber, zu keiner Zeit, im Gegensatz zu der zarten Bande zwischen Thomas Rhodan und Hannah Stein in Band 234.

»Die neun Türme« ist ein anspruchsvoller Roman, der den Autor mal von einer anderen Seite des Schreibens zeigt. Mit vielen Fakten, Querverweisen und einer aktiongeladenen Handlung, die am Ende allerdings nur noch von den ganz Konzentrierten zu durchschauen ist. Mir schwant Übles, wenn ich an den nächsten, den finalen Roman der Staffel von Rüdiger Schäfer denke.

Mein Kommentar zur SOL 100

Quelle: perry-rhodan.net

Ich hatte bereits erwähnt, dass ich für den PERRY RHODAN-Report in Band 3088 einen kleinen Bericht über meine Arbeit als Chefredakteurin der »SOL« verfasst habe.

Netterweise erscheinen seit kurzem die Berichte mit zeitlichem Abstand auch auf der PERRY RHODAN-Homepage, so dass auch Nichtleser der Erstauflage in den Genuss der Reportberichte kommen. Die Idee finde ich gut.

Aus diesem Grund verlinke ich heute Teil 1 und Teil 2 meines »SOL« Sonderberichts. Die Fotos dazu gibt es nicht, aber dass muss auch nicht sein.

Ich freue mich schon darauf, wenn ich endlich die »SOL 100« in Händen halten darf. Ein bisschen müssen sich die Mitglieder der PRFZ und ich noch gedulden.

Bauer Media und kein Ende

Ein neuer Rundumschlag bei Bauer Media wurde angekündigt. Dieses Mal trifft es den Standort München. Auf der Liste der Opfer die Zeitschriften »Madame« und »Cosmopolitan«. Jetzt gehts quasi schon dem Luxus-Segment an den Kragen. Sehr bedenklich das Ganze. Vor allem da man momentan vieles auf Corona schieben kann, ist es viel leichter, ungewollte Firmenanteile abzustoßen.

»… da man im Luxus-Segment perspektivisch nicht die Marktführung erreichen könne …« Solche Aussagen machen mich regelmäßig wütend. »Weil wir nicht die besten sind, hören wir damit auf.« Das ist wie im Sport. Wenn Deutschland nicht gewinnt, sind unsere Sportler nichts wert.

Ich sehe die Entwicklung bei Bauer nach wie vor mit großer Sorge. Meiner Meinung nach ist die PERRY RHODAN-Redaktion in Rastatt noch nicht sicher. Momentan ist kaum Bewegung in der Sache, und dass noch keine neuen Büros angemietet wurden, deutet daraufhin, dass man bei Bauer noch etwas vor hat. Wenn wir Pech haben, erlebt die Serie vielleicht ihren 60. Geburtstag nicht mehr. Ich kann mich täuschen, hoffentlich tue ich das sogar, aber ich hab ein ziemlich mieses Gefühl bei der Sache.

Ach, ja. Die Romanhefte werden seit Band 3087 in einer Druckerei in Backnang gedruckt. Die Qualität der Cover ist besser, allerdings riechen die Hefte jetzt sehr nach Farbe. Das ist mir bei Band 3089 besonders aufgefallen. Die VPM-Druckerei in Rastatt sollte ja zum 31.10. schließen. Sie mussten allerdings vorzeitig den Betrieb einstellen, weil es in der Belegschaft einen Corona-Fall gegeben hat. (Quelle: Badische Neueste Nachrichten) Den 163 Angestellten blieb also nicht mal ein würdiger Abschied. Traurig.

Das erinnert mich alles sehr an die Zeit nach der Wiedervereinigung. Als beispielsweise in Saalfeld die Angestellten eines Verpackungsmittelwerks eines Montags zur Arbeit kamen und die Fabrikhallen leer vorfanden. Die »Investoren« hatten das Werk für eine Mark von der Treuhand gekauft, in einer Nacht und Nebelaktion die noch brauchbaren Maschinen und die Inneneinrichtung verscherbelt und waren anschließend untergetaucht. So lief es in vielen Betrieben im Osten, doch dass wurde nie publik gemacht. Jetzt trifft es halt die Betriebe in Westdeutschland.

Wir werden uns noch wundern, was uns in den nächsten Monaten so alles blüht.

Christina in den Medien

Am Freitag war Gucky-Tag. An diesem Tag erschien PERRY RHODAN Band 3088 »Gucky kehrt zurück«. Im dort enthaltenen PERRY RHODAN-Report ist mal wieder ein Artikel von mir erschienen, zuzüglich einiger Bilder.

Ben Calvin Hary bat mich im August etwas über das Jubiläum der »SOL«, dem Magazin der PRFZ, zu erzählen. Eigentlich kommt die »SOL 100« erst nächsten Monat, aber im November gibt es keinen PR-Report und so wurde der Text eben jetzt schon veröffentlicht. Wer mich also in Bild und Text erleben möchte, kann mal reinblättern. Das Heft gibt es bis Freitag noch am Kiosk oder überall als E-Book.

Ebenfalls am Freitag hat Martin Ingenhoven vom Heftehaufen ein Interview veröffentlicht, das er mit mir über meine FanEdition »Die Telepathin« geführt hat. Martin hat sich vorgenommen alle PR-Hefte von Band eins an zu lesen. Wenn ihm dazwischen mal langweilig ist, liest er PERRY-Fan-Fiction. Wer sich dafür interessiert, was ich alles so »Intelligentes« von mir gegeben habe, kann es hier nachlesen.

Zurück im Herzen

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 237 – »Das Omnitische Herz« von Kai Hirdt

Die CREST II erreicht Almonidra, das Zentrum des Compariats. Mittels eines wagemutigen Manövers gelangt Perry Rhodan mit einer kleine Gruppe, darunter Gucky und Omar Hawk auf Jad-Kantraja, die Raumstation der Omniten. Diese wird seit Monaten von aufständigen Shafakk belagert, die sich zu den neuen Herrschern im Compariat aufschwingen wollen. Die Lage auf der Station ist entsprechend desolat, vor allem weil sich die Omniten heimlich zurückgezogen und die Situation ihren überforderten Untertanen überlassen haben.
Merkosh braucht aber die Unterstützung der Omniten, um geheilt zu werden. Er muss den Zugang zum Gadenhimmel finden, der sich auf Jad-Kentraja befinden soll. Bingdu und Rhodan setzen alles daran, jemanden von der Stationsführung zu kontaktieren. Doch das erweist sich als schwierig, denn auf der Station ist längst jeder sich selbst der nächste. Sie können weder den Sicherheitskräften, noch den Pilgern, noch den Casino-Betreibern vertrauen. Außerdem plant eine Gruppe hoffnungsloser Pilger den Untergang der Station und platziert Bomben an strategisch wichtigen Orten, die von Rhodan und seinen Begleitern entschärft werden können.
Erschwerend kommt hinzu, dass sich ein Shafakk auf der Station herumtreibt, um das Herz eines Omniten zu erobern. Bei einem Angriff von ihm wird Bingdu schwerverletzt. Dumm nur, das auch die Stationsärzte Geld für eine Behandlung wollen. So bleibt den Terranern nur die Möglichkeit Geld in den Casinos zu erspielen. Zum Glück haben sie mit Ronald Tekener den gewieftesten Spieler der Solaren Union dabei.
Schließlich schaffen sie es, bis zu den geheimen Räumen der Herrscher vorzudringen, doch die Omniten sind verschwunden und der Zugang zum Gadenhimmel deaktiviert. Nur eine Medokapsel ist übrig geblieben, in die man Merkosh legen kann, um ihn zu stabilisieren. 
Als es den Pilgern gelingt, die Energiequelle der Station abzuschalten, bricht der Schutzschirm zusammen und die Shafakk entern die Station. Die schwarzen Mausbiber hinterlassen ein Blutbad unter Bewohnern und Pilgern.
Rhodan gelingt in letzter Minute die Flucht auf die CREST II. Doch auch das Schiff der Terraner wird von den Shafakk gnadenlos gejagt. Um den Verfolgern zu entkommen, gibt es nur einen Ausweg: sie müssen in eines der Schwarzen Löcher fliegen, die Almonidra umkreisen. Sie sind Transportwege zum Gadenhimmel und die Medokapsel mit Merkosh ist der Schlüssel dazu.

Er ist zurück. Ich hatte kaum noch daran geglaubt, dass der »Überallzugleichschreiber«, Kai Hirdt, noch einmal in der NEO-Serie zum Einsatz kommt. Und ich gebe zu, ich habe das Kopfkino, dass seine Romane immer bei mir auslösen, tatsächlich vermisst. Die Geschichte, die der Autor erzählt, ist nicht nur ungemein komplex – wie man an der Handlungszusammenfassung sehen kann – sie ist auch unheimlich packend. Ich hatte den Roman in wenigen Stunden durch.

Er schafft es seine Charakter auf eine spielerische Weise agieren zu lassen, die völlig natürlich wirkt. So stellt er den getäuschten Stationskommandeur Troduun genauso glaubhaft dar wie den Shafakk Worrik Rhenn, der die Station infiltriert, um Ehre zu gewinnen. Sie wechseln mehrfach die Seiten und kämpfen an verschiedenen Fronten, um am Ende für das Gute zu sterben. Bei beiden Figuren konnte ich als Leser genauso mitfühlen, wie mit Perry Rhodan, Ronald Tekener oder Omar Hawk.

Kai Hirdt vermag inzwischen unheimlich komplexe Plots zu schaffen, bei denen man durch viele Wendungen überrascht wird. Das macht seine Geschichten spannend. Da sieht man über die eine oder andere kleine Unebenheit gern hinweg, weil das große Ganze überzeugt.

Wie schon im vorangegangenen Roman ist auch dieses Mal Gucky wieder im Übermaß im Einsatz. Eigentlich agiert der Kleine mehr als Taxiservice, als dass er seine Fähigkeiten Handlungsbestimmend einsetzen darf. (Er beschwert sich im Roman sogar selbst darüber.) Das hätte man schöner lösen können. Denn es steht eigentlich im Widerspruch zu der Figur, wie sie in NEO aufgebaut worden ist, nämlich das seine Parakräfte eher eingeschränkt verfügbar sind. Ich hätte mir stattdessen gewünscht, den Okrill Watson mehr in Aktion zu sehen.

Worüber ich die Stirn gerunzelt habe, war der Couhl. Da haben Perry Rhodan und die Besatzung der CREST II der Bevölkerung eines ganzen Planeten das stabilisierende Element weggenommen, um die Blockade durch die Shafakk zu durchbrechen, weil es angeblich die einzigste Option war. Und als es dann soweit ist, funktioniert die Mumie nicht mehr, weil man sie dummerweise einer zerstörerischen Hyperstrahlung ausgesetzt hat. Wie jetzt? Sind die Wissenschaftler an Bord der CREST II wirklich so blöd? Und warum ist Rhodan nicht schon zwei Romane zuvor auf die Idee gekommen, den Durchbruch zu Jad-Kentraja mittels eines Kleinstraumschiffes zu wagen?

Mit »Das Omnitische Herz« hat sich Kai Hirdt als NEO-Autor zurück in mein Herz geschrieben. Er erzählt eine lebendige Geschichte mit vielen geschickten Wendungen nicht nur im Plot, sondern auch bei den Charakteren. Sehr schön!

Eine KI und ihr Ei

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 236 – »Das Ei der Loower« von Lucy Guth

Den Shafakk gerade rechtzeitig entkommen, gehen die Menschen auf der CREST II einem Notruf nach. Sie befreien ein fremdes Raumschiff, dass im Sog eines schwarzen Lochs gefangen ist.
Eine Expedition ins Innere der DONDERVAND entdeckt, dass nur noch die KI des Schiffes »am Leben« ist. Die Besatzung der Loower ist schon seit 100.000 Jahren tot. Obwohl die KI die Menschen für Eindringlinge hält, lässt sie sich von ihnen helfen. Auch dann noch, als sie die eigentliche Mission des Schiffes entdecken. Sie braucht ihre Hilfe, um die wertvolle Fracht, ein frisch geschlüpfter Loower, zu »erziehen«.
Gucky scheint dazu der perfekte Lehrer zu sein, auch wenn er nach wie vor unter den Auswirkungen der Psychostrahlung leidet, die man gegen die Shafakk eingesetzt hat. Letztere stöbern die CREST II wieder auf und greifen an. Die CREST II versucht zusammen mit der DONDERVAND den Raumschiffen der Shafakk zu entkommen, während Gucky den kleinen Loower zur Vernunft bringt.
Und dann ist da noch die fremde Lebensform, die bei der Rettung der DONDERVAND aus dem Ereignishorizont des schwarzen Lochs herausgerissen wurde. Das Wesen muss zurückgeschickt werden, bevor es implodiert und beide Schiffe ins Verderben reißt.

Es ist eine spannende Geschichte die Lucy Guth hier erzählt. Viele Dinge passieren gleichzeitig und man bekommt die Ereignisse aus der Perspektive von vier Personen erzählt. Das liest sich schnell und flüssig. Bemerkenswert sind die Diskussionen zwischen SENECA, der Schiffsintelligenz der CREST II, und der KI des Loowerschiffs.

Sehr schön fand ich, dass sich die Autorin viel Zeit genommen hat, um die Untersuchung des unbekannten Schiffes zu beschreiben. Ohnehin wird in diesem Roman wenig gekämpft und stattdessen viel entdeckt, sowohl in der Realität, als auch im Psychischen. Die Raumschlacht mit den Shafakk hätte am Ende nicht sein müssen, dass war definitiv zu viel des Guten. Denn die Skrupellosigkeit, mit der die Menschen unter dem Kommando von Thora gegen die Gegner vorgeht, war für einen NEO-Roman überraschend untypisch. Ich denke, da wird sich Thora von ihrem Mann eine ziemlich Standpauke anhören müssen.

Ich fragte mich nur die ganze Zeit, warum man die CRISTOBAL nicht ausschleust, die Shafakk-Schiffe damit von der CREST II (und damit auch von Gucky) weglockt, um dann die Psychowaffe gegen die Shafakk einzusetzen, so lange wie die Rettungsmission auf der DONDERVAND dauert. So weit kann der Einfluss der Strahlung auf Gucky nicht reichen.

Überhaupt. Guckys Fähigkeiten wurden dieses Mal eindeutig überstrapaziert. Lag der Ilt zu Beginn des Geschehens noch im Sterben, erholt er sich unglaublich schnell und teleportiert später gefühlt hundert Mal die Crew der CREST II zwischen den beiden Schiffen hin und her. Dass er mit seinen telepathischen Fähigkeiten dem Loower-Kind am besten helfen kann, habe ich geschluckt. Es wäre dennoch glaubwürdiger gewesen, wenn er zumindest das eine verletzte Besatzungsmitglied nicht per Teleportation hätte retten können.

Die Nebenhandlung um die Entität aus dem schwarzen Loch hat mir fast besser gefallen, als die um den kleinen Loower. Mit Donna Stetson schaffte die Autorin eine besondere Figur, die es so noch nicht in der Serie gab. Stetson ist als Autistin angelegt und ich finde, das Lucy Guth sie ziemlich glaubhaft agieren lässt. Was Donnas Chef und ihren Kollegen angeht: schön zu lesen, dass es auch im Jahr 2090 noch Arschlöcher gibt. Die einzigen Kritikpunkte, die ich anmerken kann, dass die Nebenhandlung etwas aufgesetzt wirkte. So richtig verzahnt schien sie mit dem Rest der Handlung nicht zu sein. Außerdem haben sich hier einige Anschlussfehler eingeschlichen. Stetson und ihre beiden Kollegen sind im hydropanischen Garten der DONDERVAND eingesperrt. Am Ende des 23. Kapitel bestätigt Stetsons Chef, dass die Quarantäne von der KI aufgehoben wurde und die DONDERVAND in die CREST II eingeschleust wird. In Kapitel 28 weiß er plötzlich nichts mehr davon. Außerdem kommt lange Zeit keiner der Außenstehenden auf die Idee, die drei Vermissten zu suchen. Es stellt sich auch die Frage, warum die KI der DONDERVAND das Wesen nicht selbst aufgehalten hat?

Bemerkenswert an der Handlung des Romans ist, wie hier Details aus der ganz frühen Seriengeschichte verknüpft werden. Ernst Ellert und die STERNENWIND, ebenfalls ein Schiff der Loower, werden erwähnt. Omar Hawk stellt fest, dass er bei seiner Odyssee durch die Zeitbrunnen ebenfalls auf einem solchen Schiff gewesen sein muss. Ich bin mir sicher, dass wir nicht zum letzten Mal von den Loowern gehört haben.

»Das Ei der Loower« bietet eine fesselnde Geschichte, in der fast zu viel passiert. Über viele Ereignisse wird schnell hinweggegangen, obwohl sie einer näheren Betrachtung würdig gewesen wären. Die Schlacht der Shafakk wird mit fragwürdigen Mitteln gewonnen, die die moralische Integrität der Menschen durchaus in Fragen stellen könnte. Gucky agiert zu übermächtig und einige Anschlussfehler trüben den Lesespaß. Ansonsten war das ein solider Roman der Autorin, deren Einzelbeiträge mir inzwischen fast besser gefallen, als ihre Romane in Zusammenarbeit mit Michelle Stern.

Genial finde ich übrigens das Cover von Dirk Schulz. Da hat er sich mal wieder selbst übertroffen.

Ein Jubiläum steht bevor

Die »SOL« wird 100.

Seit einigen Monaten beschäftige ich mich jetzt schon mit dem Inhalt des Heftes, das im November erscheinen wird. Eigentlich nicht nur mit dem Inhalt, sondern auch mit dem Drumherum. Schließlich soll es etwas ganz besonderes werden.

Heute darf ich schon mal das Cover präsentieren, das Raimund Peter nach meiner Idee gefertigt hat. Ich finde es sieht stark aus. Bisher gab es erst zwei SOL-Ausgaben mit umlaufenden Cover. Für die Leser wird es im Innenteil ein dazu passendes Poster geben.

Inhaltlich geht es bunt zu. Wir haben 32 Seiten mehr als sonst, die mit Artikeln, Interviews und Berichten zur größten Science-Fiction-Serie der Welt gefüllt sind. Im Schwerpunkt geht es um PERRY RHODAN und die Zukunft. Wir zeigen zwei Jugendliche, die PERRY RHODAN lesen. Weiterhin gibt es eine witzige Geschichte über SF im Perryversum und was Perry Rhodan persönlich davon hält. Klaus N. Frick spricht über die Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2021. Die NEO-Exposéautoren Rüdiger Schäfer und Rainer Schorm berichten wie es bis Band 250 weitergeht. Und wir stellen einen PERRY RHODAN-Podcast vor, ein Format, das für die Serie zukunftsweisend sein könnte.

Ein österreichischer Journalist hat uns ein Interview mit dem chinesischen Bestseller-Autor Cixin Liu zur Verfügung gestellt. Die ehemaligen Redakteure der SOL und ihr Layouter kommen zu Wort. Es gibt wieder ein Preisrätsel mit verzwickten Fragen und ich habe einige Reaktion zum »Mord« an Mausbiber Gucky zusammengetragen. Ach ja, und wir berichten natürlich von der PROW, der PERRY RHODAN Online-Woche im Juli diesen Jahres.

Ich denke mal, da sollte für jeden etwas dabei sein. Ich freue mich schon, wenn ich das Heft in Händen halten darf.

Von Sleekern und Mausbibern

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 235 – »Das Mausbibergrab« von Ben Calvin Hary

Um an den kriegerischen Shafakk vorbeizukommen, fliegt die CREST II das Heimatsystem der schwarzen Mausbiber an. Auf dem Heimatplaneten sorgt eine psionische Strahlung dafür, dass die Shafakk lethargisch und »zahm« agieren. Der Omnit Bingdu verspricht Perry Rhodan, dass er die Psi-Quelle duplizieren kann, damit die CREST II endlich ins Omnitische Herz vorstoßen kann.
Nach der Landung der des Raumschiffes auf dem Heimatplaneten der Mausbiber, bricht Perry Rhodan mit Omar Hawk, Gucky und Cameron Canary auf, die geheimnisvolle Psi-Quelle zu finden. Unterwegs treffen sie einen jungen Ilt und seine Mutter, die auf der Suche nach dem Ursprung ihres Volkes sind. Es soll sich im geheimnisvollen Tross befinden, einem Turm, der auch das Ziel von Rhodan ist. Doch das Bauwerk wird nicht nur von trägen Shafakk belagert, sondern auch von bewaffneten Drohnen beschützt. Die Mutter des jungen Ilt stirbt bei einem Angriff und wird von Gucky und den Terranern begraben.
Im Tross treffen Rhodan und seine Begleiter einen alten Freund wieder. Woggrill der Sleeker, sorgt im Auftrag des obersten Shafakk dafür, dass die schwarzen Mausbiber die Geschichte ihres Volkes erfahren. Woggrill hilft den Terranern, die Psi-Quelle zu finden und zu stehlen. Da Bingdu die Strahlung nicht kopieren kann, müssen sie den Couhl, eine 300.000 Jahre alte Mausbibermumie mit sich nehmen. Nur mit ihrer Hilfe kann die CREST II der Raumschiffflotte der erwachenden Shafakk entkommen.
In einer Nebengeschichte versucht die terranische Biologin, Danielle Pyme, hinter das Geheimnis des Okrill Watson zu kommen und erlebt dabei mehr als eine Niederlage.

Als ich das Manuskript zu diesem Roman Testgelesen habe, hatte die Sagittarius-Staffel noch nicht einmal begonnen. Ich hatte also einen ziemlichen Wissensvorsprung. Doch im Gegensatz zum letzten Mal, verspürte ich keinerlei Anschlussprobleme. Ich habe lange überlegt, ob das ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für die Staffelhandlung ist. Schlecht in dem Sinne, dass der Handlungsfortschritt zu gering ist, gut deshalb, weil die Handlung besser verzahnt ist. Wahrscheinlich ist es eine Mischung aus beiden. Fest steht, dass mich der Roman weit mehr überzeugen konnte, als die ersten Bände der Staffel. Band 234 mal ausgenommen, aber der trägt nicht zur Staffelhandlung bei.

Der Autor hat mich gut unterhalten, sowohl mit der Geschichte um die Mausbiber, als auch über die Biologin und ihre Probleme mit dem Okrill. Er hat die Figuren gut getroffen, selbst der so schwierig zu schreibende Sleeker Woggrill konnte mich überzeugen. Das einzige, was ich nicht gut fand (das hatte ich bereits beim Testlesen im Manuskript angemerkt), ist die Tatsache, dass Perry Rhodan den Couhl einfach mitnimmt, ohne groß über die Konsequenzen nachzudenken. Bei »Star Trek« würde man das als schweren Verstoß gegen die Oberste Direktive ahnden. Denn der Eingriff in die Bevölkerungsentwicklung des Planeten ist schwerwiegend. Die Shafakk, die durch die Psi-Strahlung, bisher besänftigt waren, werden den Ilts, die dort leben, wahrscheinlich den Gar ausmachen. Das ist eigentlich unverantwortlich und kann nicht im Sinne eines moralisch handelnden Perry Rhodan sein.

Zwar steht dem die Bedrohung durch das Dunkelleben gegenüber, einer Gefahr, die nicht nur die Völker der Milchstraße auslöschen könnte, sondern das ganze Universum in Gefahr bringt. Aber er denkt noch nicht einmal darüber nach, er hadert nichtmal mit dem Gedanken, dass er damit einen Teil der Planetenzivilisation zum Tode verurteilt. Da hätte ich mir ein bisschen mehr Widerstand gewünscht, auch von Seiten Guckys. Der hat durch den Besuch auf dem Planeten erfahren, dass seine Parafähigkeiten offensichtlich angeboren sind. Außerdem liegt ihm der junge Ilt am Herzen. Der heißt übrigens Tscham-Pi, wird von Gucky aber »Jumpy« genannt. Leser der Erstauflage wissen, dass Guckys Sohn Jumpy hieß.

Das Abenteuer um »Das Mausbibergrab« ist unterhaltend geschrieben, mit vielen Wendungen, auch der Einsatz des Okrill kommt erfrischend rüber. Nur Perry Rhodans Entscheidung, einem Volk ein lebenswichtiges Artefakt zu stehlen, um die eigenen Interessen durchzusetzen, finde ich moralisch höchst fragwürdig. Denn es kann dazu führen, dass aus dem Planeten bald ein einziges großes Mausbibergrab wird. Wie das grandiose Cover von Dirk Schulz bereits andeutet.

Besser spät als nie

Titelbild von Hans-Jochen Badura

Ich weiß nicht, warum es so lange gedauert hat, bis Thomas Harbach seine Rezension zu meiner zweiten FanEdition bei robots&dragons.de hochgeladen hat, aber das ist auch egal. Seine Besprechung erschien bereits in der SOL 88, jetzt kann sie auch online von jedem gelesen werden.

Den meisten seiner kritischen Anmerkungen muss ich beipflichten. Der Anfang hat mich damals selbst nicht überzeugt. Die ursprüngliche Version der Szene hatte 8000 Zeichen, doch mein Schreibcoach bemängelte, dass es zu kurz und zu wenig Konflikt drin wäre und ich solle das so umschreiben, das Perry Rhodan immer wieder scheitert. Ich tat wie mir geheißen und blies die Szene auf 25000 Zeichen auf. Mir war da schon klar, dass ich das nicht so lassen konnte. »Das nimmt uns keiner ab«, warnte ich Roman Schleifer. Wir einigten uns darauf, dass ich die Szene wieder eindampfte, auf letztendlich 18000 Zeichen und weniger Konflikte. Wie sich zeigte, war es immer noch zu viel und zu unglaubwürdig.

Einen Thriller oder Krimi zu schreiben ist extrem aufwändig, man muss im Grunde zwei Exposés schreiben. Eines aus Sicht des Täters und eines aus der Sicht des Ermittlers. Man braucht viel Hirnschmalz, damit beides fugenlos ineinanderpasst. Meine Hochachtung vor Krimiautoren ist dadurch gewachsen.

Ich finde, das es dennoch eine spannende Geschichte geworden ist und bin einigermaßen stolz auf meinen ersten Thriller.

Zur Rezension von Thomas Harbach geht’s hier lang.

Ein NEO außer der Reihe

Quelle: Perrypedia

PERRY RHODAN NEO Band 234 – »Die Himalaya-Bombe« von Rüdiger Schäfer

Liduuri-Expertin Hannah Stein wird von ihrer ehemaligen Studienbekanntschaft Thomas Rhodan-da Zoltral aus ihrem beschaulichen Leben gerissen. Die Otto-Normalbürgerin aus Köln soll in geheimer Mission versuchen, eine Bombe der Liduuri zu entschärfen, welche die Chinesen im Himalaya entdeckt und versehentlich aktiviert haben.
Was folgt, ist eine abenteuerliche Expedition in eine Liduuri-Station, die Hannah in vielerlei Hinsicht an ihre Grenzen bringt. Rhodans Söhne, Reginald Bulls Töchter und eine Angehörige des Chinesischen Geheimdienstes versuchen Hannah vor allen Gefahren zu schützen, was ihnen aber nur bedingt gelingt. Denn die Stationspositronik findet Gefallen am Intellekt der Wissenschaftlerin. Die ist jedoch von der Situation völlig überfordert.
Wird es Hannah gelingen, die Positronik zu überreden, die Bombe zu entschärfen und den Tod von 15 Milliarden ahnungslosen Menschen zu verhindern?  Hannahs heimliche Zuneigung zu Thomas Rhodan macht die Sache nicht unbedingt einfacher. 

Einen Roman zu schreiben, den auch jemand lesen kann, der PERRY RHODAN NEO nicht kennt – nichts weniger als das wünschte sich die Redaktion vom Exposéautor. Das dem Autor dies gelungen ist, steht außer Frage. Rüdiger Schäfer kann aus dem Vollen schöpfen und seine Stärken ausspielen. Die liegen in der Charakterisierung und dem Zusammenspiel der Figuren. Kein anderer NEO-Autor – außer vielleicht Oliver Plaschka – bekommt das so gut hin wie Rüdiger Schäfer.

Seine Hannah Stein ist lebensnah beschrieben, voller Schwächen und so wunderbar normal, dass ich mich gut in sie hineinversetzen kann. So manche Szene aus Hannahs Leben hat man selbst schon Mal erlebt, hat die gleichen Gedanken gehegt und ähnlich Empfindungen gefühlt. Die zarte Bindung zwischen ihr und Thomas Rhodan fühlt sich gut und echt an. Manch hartgesottenem Perryfan werden das vielleicht zu viele Emotionen sein. Ich dagegen schwelgte und verheulte eine ganze Packung Taschentücher.

Quelle: Perrypedia

Darüberhinaus ist die Geschichte spannend geschildert und wartet mit einer überraschenden Lösung auf. Eine Positronik mit Bewusstseinsspaltung – auf diese Idee muss man erst einmal kommen. Das ist zudem sehr logisch und nachvollziehbar erklärt. Fakten aus den vorangegangenen Staffeln werden an dieser Stelle schön zusammengeführt. Dem Gelegenheitsleser wird das nicht auffallen. Den NEO-Fan freut es, mit welchem Engagement der Autor versucht, die Fäden aus mehr als zweihundert Bänden zu verknüpfen.

Es ist genau die Art von Romanen, die ich bei NEO gern lese und für die ich die Serie so schätze. Da werden keine Raumschlachten geführt, keine kosmischen Verwicklungen beschrieben, sondern bodenständig vom Leben auf der Erde einer nahen Zukunft erzählt. Wenn auch das Leben dort nicht so perfekt klingt, wie man das von positiven Utopien, wie zum Beispiel von Star Trek, gewöhnt ist, erscheint es mir realistisch, wie sich der Autor die Zukunft vorgestellt hat. Wobei ich schwer hoffe, dass die männliche Dominanz in Gremien und Unis bis dahin verschwunden sein wird und Gesundheitssysteme nicht mehr nach dem Einkommen von Patienten unterscheiden.

Allerdings hat mich ein Gedanke beim Lesen des Romans nicht losgelassen, nämlich die Frage: Warum kontaktiert Reginald Bull oder die Administratorin nicht Atlan bzw. Mirona Thetin? Gibt es keinen Botschafter mehr in Andromeda? Sind die beiden nicht ohnehin noch in der Milchstrasse unterwegs? Mal davon abgesehen, dass sie für das Problem wahrscheinlich keine Lösung parat gehabt hätten, wäre eine kurze Andeutung, ob oder warum das nicht in Erwägung gezogen wurde, ganz schön gewesen. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

»Die Himalaya-Bombe« ist ein lesenswerter Roman und zwar nicht nur für NEO-Leser, sondern auch für jene, die sich nicht mit PERRY RHODAN NEO auskennen. Mir hat er so gut gefallen, dass ich ihn sicher, noch ein zweites Mal lesen werde. Mein Dank richtete sich an den PERRY RHODAN-Redakteur für die Idee und an den Autor für die perfekte Umsetzung.

Der Roman erschien mit zwei unterschiedlichen Covern. Wobei das von Köln nur in einer begrenzten Auflage und zu einem höheren Preis im Online-Shop von PERRY RHODAN zur Verfügung steht.