Der Schauspieler Alan Rickman zählt zu den Darstellern, dessen Filme ich immer mit großem Vergnügen ansehe. Ob in Kostümfilmen wie »Sinn und Sinnlichkeit«, in Liebeskomödien wie »Tatsächlich Liebe« oder bei »Harry Potter« immer spielte Rickman seine Rollen mit außerordentlicher Präsenz. Besonders mochte ich seine Darstellung eines Schauspielers in der Science Fiction Parodie »Galaxy Quest«. Die Szene, in der er hinter einem Schminktisch sitzt, sich den Puderpinsel ins Gesicht drückt und leise vor sich hin murmelt, dass er doch einst bei der Royal Shakespeare Company gespielt hat und nun bei Supermarkteröffnungen auftreten muss, wird mir für immer in Erinnerung bleiben.
In einem PERRY RHODAN-Film hätte er mit seinem markanten Äußeren gut und gern die Rolle des Atlan übernehmen können.
Heute ist Alan Rickman im Alter von nur 69 Jahren an Krebs gestorben. In meiner Vorstellung wird Atlan immer sein Gesicht haben.
Ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk machte ich meinem Mann. Der bekommt nämlich eine Actionfigur von sich selbst, quasi er als Jedi-Meister.
Auf die Idee kam ich vor dem Kinobesuch von Star Wars VII, als ich im Foyer des Mattäser in München beim Gang zur Toilette einen unscheinbaren Stand der Firma »print-your-mind« entdeckte. In einer Schauvitrine waren kleine und große Figuren ausgestellt. Sie zeigten Menschen in den verrücktesten Posen und alle waren schön bunt. Dahinter ragte eine zylinderförmige zirka 2,5 Meter hohe Kabine von ungefähr 2 Metern Durchmesser auf. Neben einem Pult mit Infomaterial wartete ein freundlicher junger Mann. Mir wurde sehr schnell klar, dass hier 3D-Scans gemacht werden konnten.
Auf meine Nachfrage, was denn der Spaß koste, legte mir der junge Mann eine Preisliste vor. Fünfzig Euro für den Scan und nochmal fünfzig für eine zwölf Zentimeter große Figur. Ich sah zu meinem Mann herüber und begann zu überlegen. Gerade heute trug er sein Jedi-Kostüm, wenn das nicht der passende Augenblick war. Kurzerhand holte ich ihn her und erklärte ihm, dass dies sein Weihnachtsgeschenk werden würde, auch wenn er die Figur erst im Januar bekäme. Mein Mann zeigte sich nicht desinteressiert und ließ sich von einem weiteren freundlichen Herrn in die Kabine bitten, während ich mit dem jungen Mann das Vertragliche regelte.
Bezahlen musste ich vor Ort erstmal nichts, was ich für seriös hielt. Die Rechnung für den Scan wurde erst fällig, als sicher war, dass aus den gescannten Daten ein Model berechnet werden konnte. Nach Überweisung der fünfzig Euro bekam ich eine E-Mail mit dem Link zum Shop, wo ich mir das Modell ansehen und die Figur in der gewünschten Größe bestellen konnte. Das habe ich gemacht und warte nun ganz sehnsüchtig darauf, meinem Mann als 3D-Figur in der Hand halten zu können. Darüber werde ich natürlich in meinem Blog berichten. Bis dahin gibts als Vorgeschmack ein Bild vom 3D-Modell. (Mit ausdrücklicher Erlaubnis der abgebildeten Person.)
Jedem jenseits der Dreißig sollte der Name Jean-Paul Belmondo ein Begriff sein. Der französische Schauspieler mit dem markanten Gesicht hat in den Sechziger- und Siebzigerjahren viele erfolgreiche Komödien gedreht. Eine davon war am Sonntagabend auf ARTE zu sehen.
In »Der Teufelskerl« geht es um einen Heftromanautor, der für eine Agentenserie schreibt. Während er ständig knapp bei Kasse in seiner desolaten Wohnung hockt, lässt er seinen Helden (eine Art James Bond) an den schönsten Orten der Welt waghalsige Abenteuer bestehen und mit schönen Frauen turteln. Dabei mag der Autor seine Figur nicht einmal, denn die benimmt sich wie ein wahrer Macho. Viel lieber würde er über einen Romantiker schreiben, aber das scheint weder seine Leser noch seinen Verleger zu interessieren. Als seine Nachbarin, eine Soziologiestudentin, dahinterkommt wer er ist, nutzt sie die Gelegenheit Informationen aus erster Hand für ihre Abschlussarbeit zu sammeln und bringt damit nicht nur den Autor sondern auch seinen Verleger aus dem Konzept.
Spannend an dem Film ist, wie geschickt die Szenen von der Realität des Autors in die des Topagenten übergehen und umgekehrt. Das ist alles sehr lustig inszeniert und soll eine Persiflage auf die Bond-Filme sein. Doch die Komödie hat auch einen intellektuellen Hintergrund. Die Figuren stellen sich nicht nur einmal die Frage, warum lesen Menschen gern Trivialliteratur, die schon damals und auch in Frankreich als Schundliteratur galt und mit der sich scheinbar gut Geld verdienen ließ.
Der Film enthält jede Menge Slapstick und »blutige« Szenen. Doch verglichen mit »The Interview« ist das Kunstblut in diesem Fall eindeutig als solches zu erkennen. Und auch die Kampfszenen wirken nicht wirklich ernsthaft. Dafür ist der Humor hintersinniger und treffender. Seitenhiebe, wie auf faule Handwerker oder knausrige Verleger, finden sich ebenso, wie verzweifelte Emanzipationsversuche junger Frauen.
Fazit: Ich habe mich bei diesem vierzig Jahre alten Film mehr amüsiert, als bei einigen der aktuellen Hollywoodproduktionen.
Wenn ich einen Termin bei einem Arzt vereinbare, bei dem ich noch nicht war, vermeide ich zu erwähnen, dass ich nicht gesetzlich versichert bin. Manchmal höre ich dann schon das Aufstöhnen der Arzthelferin am Telefon, dass doch alles voll wäre und das es beim besten Willen nicht geht. In den meisten Fällen findet sich aber doch ein Termin, auch wenn ich länger darauf warten muss. Ich nehme das gern in Kauf, weil ich keine Sonderbehandlung möchte.
Es gibt aber immer wieder Situationen in denen ich das P-Wort in den Mund nehmen muss. So wie heute. Ich brauche einen Termin beim Augenarzt. Der letzte liegt schon drei Jahre zurück und meine bisherige Augenärztin hat ihre Praxis in Schwabing. Nun kann ich nicht immer wegen eines Arzttermins nach München fahren. (Beim Gynäkologen tue ich das zwar, aber das hat seinen Gründe.) Also rief ich die hiesige Augenarztpraxis an und bat um einen Termin. Sofort wurde mir erklärt, dass es für Kassenpatienten eine Sperre gäbe und sie keine Patienten mehr annehmen würden. Ich war schon drauf und dran aufzulegen, um doch lieber in München einen Termin zu machen. Doch dann ließ ich es darauf ankommen. Ich erwähnte vorsichtig, dass ich privat versichert wäre. »Ach so, das ist was anderes“, erklärte mir die Dame am Telefon und fragte ob es mir morgen 15 Uhr passen würde. Da war ich erstmal sprachlos über so viel Dreistigkeit. Für Kassenpatienten war keine Zeit, Privatpatienten kamen scheinbar gleich dran. So was regt mich tierisch auf. Ich lehnte den Termin ab und ließ mir einen für kommende Woche geben. Gut fühle ich mich nicht dabei.
Ich liebe es Fotobücher zu gestalten und widme diesem Hobby viel Zeit und Hingabe. Mehr als zwanzig solcher Bücher habe ich im Laufe der Jahre bereits erstellt, darunter waren auch einige Auftragsarbeiten. Dabei probierte ich die unterschiedlichsten Editoren aus. Man kann sagen, dass ich inzwischen eine gewisse Erfahrung gesammelt habe. Natürlich kommt mir dabei meine grafische Ausbildung zu Gute. Doch für ein Fotobuch braucht man auch einen Blick für Bilder, damit die Auswahl der Fotos und das Layout ein harmonisches Gesamtbild ergibt. Außerdem muss man viel fotografieren, um genügend Material zu haben. Aber das war für mich noch nie ein Problem, da ich die Leidenschaft fürs Fotografieren von meinem Vater geerbt habe.
Vor etwa drei Jahren begann ich, an einem Ratgeber zur Fotobuchgestaltung zu arbeiten. Das war kurz bevor ich wieder anfing, Geschichten zu schreiben. Was wahrscheinlich der Hauptgrund dafür sein mag, warum ich die Arbeit an dem Ratgeber nicht beendet habe. Beim Update der Fotobuchsoftware entdeckte ich jetzt das begonnene Werk wieder und war überrascht, wie weit fortgeschritten das Projekt ist. Jetzt überlege ich tatsächlich, ob ich den als Fotobuch angelegte Ratgeber fertigstellen soll. Doch wie vermarkte ich das am Ende? Das ist nicht so einfach, denn für das Layout habe ich den Editor einer Fotobuchsoftware verwendet. Diese gibt aber kein PDF aus (oder nur mit Tricks) …
Mal sehen! Für 2017 ist der »Affinity Publisher«, das professionelles DTP-Programm von Serif, angekündigt. Bis dahin möchte ich den Ratgeber als Fotobuch fertigstellen und ihn dann eins zu eins in die Publisher Software übertragen. Bis es soweit ist, präsentiere ich hier schon mal den Umschlag.
Den umstrittenen Film »The Interview« kaufte ich aus einer Laune heraus und gestern haben ich ihn mir endlich angesehen.
In der Geschichte geht es um zwei amerikanische TV-Männer und den Nordkoreanischen Diktator Kim Jong-un. Letzterer droht der USA mit Atombombenangriffen und sprengt kurzerhand eine unbewohnte Insel im Pazifik in die Luft. TV-Produzent Aaron Rapoport und Moderator Dave Skylark kämpfen dagegen um Anerkennung. Weil es in ihrer Talkshow nur um die Peinlichkeiten von Hollywoodstars geht, statt um große Politik, werden die beiden in der Branche nicht ernst genommen. Da erfahren sie, dass Kim Jong-un ein Faible für ihre Show hat, kurzerhand bitten sie ihn um ein Interview. Als das Wunder geschieht und sie tatsächlich eingeladen werden, steht plötzlich die CIA vor ihrer Tür. Die will, dass die beiden das Treffen nutzen und den Diktator töten. Doch vor Ort stellt sich heraus, dass das alles andere als einfach ist, zumal Dave und Kim sich prächtig verstehen …
Ohne Frage, der Film ist lustig; man muss jedoch diese Art Fäkalhumor mögen, den Seth Rogen als Aaron Rapoport und James Franco als Dave Skylark von sich geben. Der Film ist außerdem überraschend kritisch und das nicht nur in Bezug auf Nordkorea, sondern fast noch mehr auf die USA selbst. Da werden viele Dinge angesprochen, die den Amerikanern mehr als unangenehm sein werden. Ansonsten gibt ein paar nette Actionszenen, dumme Sprüche, derben Humor und massenhaft sexistische Anspielungen. Der Diktator, brillant gespielt von Randall Park, ist scheinbar nicht so exzentrisch, wie er in der Öffentlichkeit rüber kommt, entpuppt sich aber am Ende als ziemlich durchgeknallt und steht damit dem Moderator Dave Skylark in nichts nach.
Im letzten Drittel des Films werden ein paar sehr blutrünstige Gewaltszenen gezeigt, bei denen ich tatsächlich wegsehen musste. Als ich die Altersfreigabe auf der DVD-Box sah, traf mich fast der Schlag. In Deutschland ist der Film ab 12 Jahre freigegeben. Begründet wurde dies offiziell damit, dass der Film satirischer Slapstick sei und alles so lustig, dass Kinder ab 12 es nicht ernst nehmen würden. Da bin ich anderer Meinung. Wenn jemandem der Kopf weggeschossen oder ein Finger abgebissen wird und das Blut herausspritzt oder ein Mensch mit einem Panzer überfahren wird, finde ich das nicht lustig. Das ist schließlich kein Trickfilm wie »Itchy and Scratchy« sondern ein Spielfilm, in dem die Szenen sehr realistisch waren. Diese Jugendfreigabe ist mir völlig unverständlich, auch angesichts der Tatsache, dass der Streifen, außer in Norwegen und Schweden, in allen anderen europäischen Ländern erst ab 16 Jahren freigegeben ist. Ach ja, in Südkorea steht er auf dem Index, wahrscheinlich um den nördlichen Nachbarn nicht zu reizen.
Fazit: Wer auf Satire mit Fäkalhumor steht, ist bei dem Film gut aufgehoben. Jugendlichen unter 16 Jahren ist er definitiv nicht zu empfehlen.
Es sehe wenig fern. Es gibt nur ein oder zwei Sendungen, die ich regelmäßig verfolge. Darunter ist »Elefant, Tiger und Co«. Es ist die einzige Dokusoap, die ich mir schon seit Jahren mit Begeisterung ansehe. Die Geschichten aus dem Leipziger Zoo waren und sind stets spannend und amüsant. Über die Jahre hinweg sind mir sowohl Tiere als auch Pfleger regelrecht ans Herz gewachsen. In jeder Folge teilt man Freud und Leid mit den Tierpflegern, erfährt interessante Neuigkeiten und erlebt spannende Abenteuer. Keine Zoosendung im deutschen Fernsehen ist authentischer und sympathischer als das Original aus Leipzig. Was sicher auch am Sprecher und der Auswahl der passenden Musik liegen mag.
Ich war selbst vor Jahren im Leipziger Zoo. Besonders faszinierte mich damals die Afrikasavanne. Die Zooleitung gibt sich unheimlich viel Mühe und investiert viel Geld in eine Artgerechte Tierhaltung. Das finde ich gut. Schon allein dies macht den Zoo außergewöhnlich. Das die wöchentliche MDR-Dokumentation sehr zur Popularität des Zoos beigetragen hat, ist offensichtlich. Aber ich findet diese Art von Werbung immer noch besser, als die Aktionen anderer Zoos (Siehe Dänemark, wo man vor Zuschauern eine Giraffe an die Löwen verfütterte).
So schalte ich jeden Freitag zehn vor acht den MDR ein und freue mich dann besonders, wenn es Geschichten von den Erdmännchen zu sehen gibt. Wenn ich mal wieder nach Leipzig komme, werde ich sicher auch den Zoo besuchen und mir dort die neue Tropenhalle »Gondwanaland« ansehen.
… schrieb ich in einem Gedicht in den frühen Neunzigern. Darin mache ich mir Gedanken über eine Taube, die gegen die gläserne Eingangstür geknallt war. Was das grüne Leuchten zu bedeuten hat, daran kann ich mich beim besten Willen nicht erinnern. Vielleicht gab es damals ein Polarlicht in unseren Breiten zu sehen.
Tod einer Taube
Weißer Schnee auf dem Gefieder einer grauen Taube – Entsetzen Ihr Abdruck auf Glas gebannt als letztes Abbild – Abschied Ein grünes Leuchten am Himmel – Zeichen für ein neues Leben?
Mitte Dezember überraschte mich mein Mann mit einem besonderen Geschenk; einer Dokumentation zur Fernsehserie »Sherlock«. Das hatte ich mir gewünscht, nicht nur weil ich großer »Sherlock«-Fan bin, sondern weil ich mich aus beruflichen Gründen sehr für die Produktion von Filmen und TV-Serien interessiere.
Es hat eine Weile gedauert bis ich das 320 Seiten umfassende Werk gelesen hatte. Warum? Dazu später. Zunächst möchte ich meine Begeisterung ausdrücken. »Sherlock – Hinter den Kulissen der Erfolgsserie« ist ein geniales Buch voller Informationen über die Geschichten um den Superdetektiv. In Elf Kapiteln erfährt man alles, was man über die Produktion von »Sherlock« wissen muss. Von der Idee bis zur Produktion der letzten Folge aus Staffel drei. Es enthält die Schauspielerbiografien genauso, wie Artikel zu Drehbuch, Regie, Kamera, Musik, Spezialeffekten, Maske und Kostümen. Dazu unzählige Bilder vom Dreh und aus den Folgen. Weiterhin erfährt man einiges über die Orte an denen gedreht wurde und welche Geschichten von Arthur Conan Doyle in welchen Folgen verarbeitet wurden. Entfallene Szenen werden anhand von Drehbuchauszügen lebendig. Und immer wieder werden Vergleiche zu den Originalgeschichten gezogen, indem Drehbuchauschnitte den Stellen aus den Romanen gegenübergestellt werden. Es ist erstaunlich wie viel aus den Originalen übernommen wurde und so perfekt passt, als wären die Geschichten von Doyle keine hundert Jahre alt. Die originalen Geschichten sind so aktuell, dass es nur legitim war, eine moderne Serie daraus zu machen.
Besonders spannend waren für mich die Kapitel, in denen es um den Entstehungsprozess von Drehbüchern ging. Ein Zitat eines Drehbuchautors muss ich unbedingt hier anbringen: »Kein Drehbuch wird je fertiggestellt – es wird einfach gesendet«. Meist schreiben mehrere Autoren an einem Drehbuch und es wird in der Regel bis zu achtmal umgeschrieben, bevor gedreht wird. Doch nicht nur das hat mich fasziniert. Es sind vor allem die vielen Kleinigkeiten auf die man bei der Produktion einer Fernsehserie oder einen Films achten muss. Dinge, auf die ich nie gekommen wäre. Allein was alles getan werden muss, um die Anschlüsse zwischen den Staffeln so passend hinzubekommen, damit der Zuschauer nach dem Cliffhanger nicht bemerkt, dass zwischen den Drehs mehrere Jahre vergangen sind.
Warum es dennoch mehr als einen halben Monat gedauert hat, bis ich das Buch durchgelesen hatte, lag nicht nur am Umfang, sondern vor allem darin, dass das Buch so schwer ist, dass man es beim Lesen ablegen muss. Sich einfach mal damit auf’s Sofa zu kuscheln geht nicht, denn spätestens nach ein paar Minuten tun einem die Arme weh und man legt es zur Seite. Mehr als drei bis vier Seiten am Stück habe ich nicht geschafft. Man braucht auch Zeit, um die gewonnenen Informationen zu verdauen. Das auf schweres Papier gedruckte Werk ist eigentlich ein Bildband mit viel Text dazwischen. Der Hardcover-Umschlag tut sein übriges zum Gewicht dazu und so bringt es stolze 1,3 kg auf die Waage. Ein Schwergewicht nicht nur wegen des Inhalts.
Das einzige, was mir fehlte, waren die Bildunterschriften. Vor allem auf den Darstellerseiten gibt es keine Erläuterungen zu den Abbildungen. Das ist sehr schade, tut dem positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch.
Fazit: Ein großartiger Bildband, bei dem ich sehr viel neues über die Produktion der Fernsehserie erfahren habe. Es führte dazu, dass ich mir einige Folgen nochmals angesehen habe, nur um auf die erwähnten Details zu achten. Für Fans ist »Sherlock – Hinter den Kulissen der Erfolgsserie« ein unbedingtes Muss, aber auch Leute, die sich für Film- und TV-Produktion interessieren, werden hier fündig.
Was zur Zeit auf unserem Booklooker-Account los ist, spottet jeder Beschreibung. Jeden Tag trudeln ein oder zwei Bestellungen ein.
Seit etwa drei Jahren verkaufen wir unsere gebrauchten Bücher, DVD’s und CD’s bei dem Internet-Antiquariat. Das ganze Jahr über läuft es eher schleppend, alle Monate mal ein Buch oder eine DVD, aber nach Weihnachten und im Neuen Jahr kommen die Bestellungen beinahe täglich. Da heißt es, den Überblick behalten: Was geht an wen und wohin? Erfreulich viele überweisen das Geld zügig, so dass man die Transaktion schnell abschließen kann. Manch einer lässt sich aber auch Zeit und muss nach zwei Wochen mit einer Zahlungserinnerung wachgeküsst werden. Das eine Bestellung storniert wurde, ist bisher nur einmal passiert und damals war es ein Buchhändler, der das Buch für einen Kunden bestellt hatte.
Ich finde es grundsätzlich gut, gelesene Bücher und Filme, die uns nicht so gut gefallen haben, wiederzuverkaufen. Obwohl ich als Autor ein bisschen ein schlechtes Gewissen habe. Schließlich kaufen die Bestellenden kein neues Buch, an dem der Autor etwas verdient. Dennoch fände ich es schade, Bücher und DVD’s dem Recycling zu opfern. Es gibt sicher viele Menschen in Deutschland, die sich neue Bücher und Filme nicht leisten können. So gesehen, tut man auch etwas Gutes.
Warum sich aber die Bestellungen nach den Feiertagen und dem Jahreswechsel so häufen, ist mir ein Rätsel. Das war bereits in den vergangenen Jahren zu beobachten. Sind es Leute, die das Gewünschte zu Weihnachten nicht bekommen haben, oder möchten sie ihre Geldgeschenke jetzt möglichst gewinnbringend umsetzen? Ich weiß es nicht! Aber angesichts des großen Kartons mit Büchern und DVD’s, der noch im Keller steht, kann es uns eigentlich nur recht sein.