Konsequenzen von Arroganz und Naivität

Wenn ich dieser Tage Nachrichten lese, dann kommt mir alles wie ein böser Albtraum vor. Dabei hat sich das irgendwie schon lange angekündigt. Ich will nicht sagen, dass es so kommen musste, aber es deutete sich an.

In den vergangenen zwei Jahrzehnten ist unsere Gesellschaft dekadent, naiv und narzisstisch geworden. Die Klasse der besserverdienenden Bildungsbürger schaut mit Arroganz auf die Welt, versucht jedem ihr moralisch sauberes Weltbild überzustülpen, glaubt, dass nur sie die Wahrheit kennt und dies die einzig richtige ist.

Ich glaube, dass zwanzig Prozent der Deutschen inklusive ihrer Regierungsvertreter in einer Parallelwelt leben und das diese zwanzig Prozent keinen Schimmer von der Realität haben.

Nun holt uns diese Realität ein. Unerwartet und unvorbereitet stürzt Europa in einen Krieg und jeder fragt sich, wie es dazu kommen konnte. Wir waren viele Jahre zu satt und zu verwöhnt und viel zu verblendet, dass wir vergessen haben, dass man sich Frieden und Demokratie jeden Tag aufs Neue erkämpfen muss. Vielleicht hätten wir mehr auf unsere Eltern und Großeltern hören und es nicht soweit kommen lassen sollen.

Und nein, bei einem Atomschlag helfen weder Wasser und Lebensmittelvorräte im Keller, noch eine gendergerechte Sprache. Hallo! Aufwachen! Es gibt noch mehr auf der Welt als Corona oder zu viel CO2. Die Konzentration auf nur eine Sache fällt uns nun auf die Füße.

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