Schlucht der Piraten

Sie ist eines der schönsten Täler der Insel – die Masca-Schlucht. Um diesen Ort ranken sich allerlei Geschichten und Legenden mit Piraten. Das kommt, weil dieser Ort viele Jahrhunderte schwer und nur mit dem Boot erreichbar war. Bis in die 80er Jahre gab es nur einen steilen Bergpfad auf dem man mit dem Esel oder zu Fuß herabsteigen konnte.

Inzwischen gibt es eine asphaltierte Straße, deren Serpentinen aber nicht ohne sind und die jedem unerfahrenen Autofahrer die Schweißperlen auf die Stirn treiben, vor allem bei Gegenverkehr. Ich war damals mit dem Bus dort und auch mir hing der Herz in der Hose, als das Hinterteil des Busses in jeder der engen Kurven über den Abgrund hinausragte. Das ist wahrlich nichts für schwache Nerven.

Aber schön ist das kleine Dorf, das nur aus ein paar Häusern besteht und von gewaltigen Felshängen eingekesselt ist. Der Wanderweg durch die Schlucht zum Meer wurde 2018 geschlossen, weil sich zu viele tödliche Unfälle ereignet hatten. Inzwischen wurde er ausgebaut und wieder eröffnet. Es dürfen aber nur noch maximal 125 Leute am Tag hier wandern. Was für die Natur und die Sicherheit nur gut sein kann.

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