Gedanken zum Brot

Heute ist Brot billig und leicht zu haben. Man geht zum Discounter und kauft sich eines von den vielen Sorten, die es dort gibt. Zumeist schmecken die auch sehr gut. Doch das ist nur eine Seite der Medaille, denn was wirklich drin ist in diesem Discounterbrot, wissen nur diejenigen, die es herstellen. Denn Zusatzstoffe, die sich theoretisch beim Backen auflösen, müssen nicht deklariert werden. Und mal ehrlich, wer liest denn im Supermarkt schon das Kleingedruckte. Dass das Geschäft mit dem Billigbrot noch ganz andere Auswirkungen hat, erfährt man in einer Sendung, die noch bis zum 22. Juli in der ARTE-Mediathek verfügbar ist.

»Schönes neues Brot« zeigt nicht nur, was Tradition bedeutet, sondern auch was die industrielle Herstellung von Brot mit den Böden der Landwirte und den Bäckern selbst macht, oder mit unserer Gesundheit. Das ist schon perfide, da werden von traditionellen Bäckern Sauerteigproben genommen, im Labor nachgebaut und industriell mit billigem Mehl nachgebacken. Die Menschen kaufen dann im Supermarkt ihr Lieblingsbrot und nicht mehr beim Bäcker. Der bleibt auf der Strecke, genauso wie die Landwirte.

Deshalb backen wir selbst oder kaufen unser Brot beim Biobäcker.

Roggenbrot mit Buchweizen – selbstgebacken
Gekauft – ein Essener vom Wolfgruber

2 thoughts on “Gedanken zum Brot

  1. So halten wir es ebenfalls seit Jahren. Denn wenn man einmal mitbekommen hat, was in den Billigbackprodukten enthalten sein kann, wird einem ganz anders. Teilweise kommen sogar gefrorene Teiglinge aus China…
    Leider regiert aber „Geiz ist geil“, und die Verbraucher sparen bei Brot und Brötchen, und kaufen dann lieber die neuesten iphones…

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