Die Ältern und andere Erwachsenen

Quelle: Amazon

Mit »Antonio im Wunderland« hat Jan Weiler vor mehr als zehn Jahren meine Aufmerksamkeit gewonnen. Zuvor hatte er mit »Maria ihm schmeckt‘s nicht« den großen Erfolg gelandet. Ich fand beide Romane großartig und besitze zu den Büchern auch die Hörbücher, die von Jan Weiler persönlich höchst unterhaltsam vertont wurden.

Mit »Das Pubertier« legte er einen weiteren Bestseller auf, der wie die Romane zuvor verfilmt wurde. Sogar zweimal als Serie und als Kinofilm. Es folgten weitere Bücher über sein Leben und das seiner Familie, sie kamen aber nicht an seine ersten Werke heran.

Im August erschien mit »Die Ältern« eine Fortsetzung der Pubertierreihe. In den kurzen Geschichten geht es ums loslassen, wenn sich die Sprösslinge so langsam aus dem Leben der Eltern verabschieden. Gewohnt witzig kommentiert der Autor die Lebenssituationen innerhalb der Familie. Man erlebt mit, wie sie vom Land in die Stadt zurückziehen und getrennte WGs bewohnen. Die Mutter mit der Tochter und der Vater mit dem Sohn. Ob da eine familiäre Krise dahintersteckt, darüber kann man nur spekulieren. Das Buch muss ja nicht die wahre Geschichte erzählen, obwohl sich die Begebenheiten echt anfühlen.

Als Gute-Nacht-Lektüre kann ich das Büchlein empfehlen. Es ist nicht groß und auch nicht zu umfangreich. Ob der Preis von fast 15 Euro gerechtfertigt ist … nun, das mag jeder für sich selbst entscheiden.

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