Einzelhandel gegen Onlineshops

Am Wochenende flatterte eine Broschüre vom MediaMarkt ins Haus. Darin stand unteranderem eine Küchenmaschine in einem coolen Design und mit einer Edelstahlschüssel. Wir wollen ja Plastik vermeiden. Weil die Küchenmaschine meiner Mutter in den letzten Zügen liegt, schlug ich meinem Mann vor, dass wir uns eine neue kaufen und unsere meinen Eltern geben.

Wir schauten im Internet und verglichen Preise. Schließlich beschlossen wir, die regionalen Händler zu unterstützen. Mein Mann würde am Montag beim MediaMarkt vorbeifahren und die Maschine dort kaufen, weil es ohnehin auf dem Weg liegt.

Gesagt getan. Mein Mann ging am Montag in den Laden und wollte die Küchenmaschine aus der Werbebroschüre kaufen. Schließlich waren die Angebote extra nur für diese Woche ausgeschrieben. Doch siehe da, die Maschine aus dem Prospekt gab es nicht, nur eine die minderwertiger oder eine die viel teurer war. Wir hätten die Maschine aus der Broschüre bestellen müssen, um sie zu bekommen.

Hm! Warum einen Artikel erst in einem Werbeprospekt abdrucken, wenn man ihn nicht vorrätig hat? Man sollte doch damit rechnen, dass Kunden deswegen in den Laden kommen, wenn man für etwas wirbt. Man hätte nicht hunderte davon einlagern brauchen, aber zwei oder drei Stück wären drin gewesen. Warum soll ich in einen Laden gehen, wenn ich das dort dann auch nur bestellen muss. Das kann ich von zu Hause auch und ich spare mir den Weg zweimal in den Laden zu gehen. Aber vielleicht ist das die Taktik dahinter, dass man am Ende einen Fernseher kauft, wenn man eigentlich nur einen Föhn wollte.

Fazit: Wir haben die Küchenmaschine dann doch im Internet bestellt.