Ein Perlenei zu Ostern

»Ich hätte Lust mal wieder etwas zu basteln«, verkündete ich am Karfreitagabend. »Ich weiß bloß nicht, was.«

Mein Mann nahm’s gelassen, der weiß, dass seiner Frau immer was einfällt. Weil ich an diesem Ostern bewusst darauf verzichten wollte, stundenlang vor dem Computer zu verbringen, war mir nach irgendetwas, mit dem ich meine Finger beschäftigen konnte.

Die erlösende Idee kam mir am Vormittag des Ostersamstags, als uns die Nachbarin ein gebackenes Osterlamm vor die Tür stellte. Ich beschloss für ihren Ostereierbaum auf der Terrasse ein Osterei zu basteln. Nicht irgendeines, sondern eins mit Perlen. Das Muster hatte ich mir vor Jahren mal ausgedacht. Dabei kann man Perlenreste verarbeiten und allzu schwer ist es auch nicht herzustellen. Wobei ich dann doch länger gebraucht habe, als gedacht. Ich scheine nicht mehr in Übung zu sein. Die Augen machen auch nicht mehr so mit, wie früher, habe ich festgestellt.

Aber letztendlich konnte ich es ihr heute an die Tür hängen und sie hat sich von ihrer Terrasse herauf auch herzlich bedankt.

Damit ich’s hier teilen kann habe ich es schnell noch fotografiert. Ich glaube ich mache auch noch ein Zweites für mich selbst.

In dem Sinne wünsche ich meinen Lesern noch ein frohes Osterfest.

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