PERRY goes MADDRAX

Quelle: Perry-Rhodan.net

Die Serie »MADDRAX« feiert ihren 20. Geburtstag. Ich habe bisher nur eine handvoll Romane der dystopischen SF-Heftromanserie gelesen. Die Serie erscheint bei »Bastei« und hat ähnlich wie PERRY RHODAN eine fortlaufenden Handlung.

Zwischen den beiden Heftromanserien gibt es keine Konkurrenz. Einige PERRY RHODAN-Autoren schreiben aktuell für »MADDRAX«, wie Oliver Fröhlich, Michael Marcus Thurner, Lucy Guth oder Ben Calvin Hary. Manche Autoren haben erst bei »MADDRAX« ihre Sporen verdient, bevor sie für PERRY schreiben durften.

Zum Jubiläum erschien für die Leser eine kleine Überraschung. Ein Crossover zwischen »MADDRAX« und PERRY RHODAN. Quasi ein Geschenk an die Leser beider Serien. Diejenigen die »MADDRAX« noch nicht kennen, können mal hineinlesen und umgekehrt. Aber im Grunde bedient man ohnehin fast die gleiche Fanbasis.

Ich habe diesen besonderen Band 523 an den vergangenen beiden Abenden ebenfalls gelesen. Er gefiel mir gut. Oliver Fröhlich ist für das Thema der richtige Mann. Er kennt sich gut aus und hat die Parallelwelten sehr schön verknüpft. Der Autor führt die Leser zurück zu Perry Rhodans Landung in der Wüste Gobi nach seiner Rückkehr vom Mond. Ein Handlungsabschnitt gleich zu Beginn der Serie. Als Perryleser musste ich erst einmal nachdenken, wie das damals so war, kurz nach der Mondlandung von Perry Rhodan. Matt Drax und seine Begleiterin Aruula stolpern quasi in dieses Paralleluniversum und helfen Rhodan einen Attentäter zur Strecke zu bringen. Das ist spannend geschrieben und unterhält vor allem wegen der Details, die man als Perryleser von der anderen Seite her kennt.

Das Cover des Romans lehnt sich an das Titelbild von »Unternehmen Stardust« an, dem ersten PERRY RHODAN-Roman. Fall sich jemand wundert, das Matthew Drax auf den Cover wie Richard Dean Anderson aussieht. Der Schauspieler dient als Vorlage für den ehemaligen US-Piloten, der 500 Jahre in die Zukunft versetzt wurde und sich auf einer postapokalyptischen Erde durchschlagen muss. So viel ich weiß, hat Robert Vogel dem Schauspieler irgendwann mal ein »MADDRAX«-Heft in die Hand gedrückt.

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