Crop-A-Dile in Action

Crop-A-Dile mit farbigen 3 mm Ösen

Sie ist da und sie ist beeindruckend … Mein »Mercedes« der Ösenzangen ist eingetroffen und ich habe auch schon damit gearbeitet. Allein das Gewicht, was die Crop-A-Dile auf die Waage bringt … Sie liegt in der Hand wie ein schwerer Hammer. Na, ja vielleicht hinkt der Vergleich, aber sie fühlt sich zumindest wertig an.

Das Wichtigste ist aber, dass sie genau das tut, wofür ich sie gekauft habe. Sie stanzt 3 und 5 Millimeter große Löcher und setzt dann die dazu passenden Ösen perfekt in jedes Material. Sogar in 2 Millimeter dicken Buchbinderkarton. Ich bin beeindruckt. Laut Beschreibung kann sie auch Druckknöpfe setzen, das habe ich noch nicht ausprobiert.

Was ich doof finde, dass die Crop-A-Dile – wie fast alles – in China produziert wird. Typisch! Es steht groß »American Crafts« drauf und dann lassen die Amis sie in China produzieren. Dabei ist das Ding nicht mal billig.

Bei den Amazon-Bewertungen finden sich Hinweise, dass die Plastikgriffe Chemikalien enthalten, die in Kalifornien dafür bekannt sind, Geburtsschäden und Krebs hervorzurufen. Auf meiner Zange fehlt dieser Hinweis. Also entweder, hat der Hersteller reagiert und andere Materialen verwendet. Oder, was nahliegender ist, es gibt eine spezielle internationale Verpackung, auf der das einfach nicht mehr draufsteht.

Wahrscheinlich geht es um die Weichmacher, die in flexiblen Plastikmaterialien Probleme verursachen. Ich arbeite zwar nicht den ganzen Tag damit und ich kaue nicht darauf herum. Außerdem wasche ich mir nach dem Basteln die Hände. Blöd ist es trotzdem.

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