Kontrastprogramm

Stausee in den Bergen

Auch das ist die Algarve: grüne Hügel, bewaldete Berghänge und ausgedehnte Orangenheine. Lavendel und Ginster färben die Straßenränder lila und gelb. Zwischen den Hügeln liegen Stauseen, die entfernt ans Thüringer Meer erinnern, kleine Ortschaften oder weidende Tiere. Die Kühe tragen sogar Glocken um den Hals, so dass man sich, wenn man die Augen schließt, wie auf einer Alm vorkommt. Und dann sind noch die vielen Vögel, in etwa 150 Arten.

All das stand gestern auf unserem Urlaubsprogramm. Wir fuhren mitten hinein ins Hinterland, über schöne und kaputte Straßen, durch Korkeichenwälder und trieben eine Gruppe Rennradfahrer vor uns her.

Wenn man möchte, kann man die Gegend mit allen Sinnen genießen. Neben großartigen Ausblicken, gehört der Duft der Eukalyptus- und Pinienwälder ebenso dazu, wie das Vogelgezwitscher und der Geschmack einer frisch gepflückten Orange. Bauern stehen an der Straße und verkaufen für wenig Geld Säckeweise Orangen oder Zitronen direkt von ihrer Plantage.

Ach ja, allerlei Getier ist uns auch begegnet. Streunende Hunde, die die Straße als Schlafplatz verwenden, eine Kolonie Störche und sogar eine 1,50 Meter lange Schlange, die vorm Auto schnell ins Gebüsch flüchtete.

Wer gern wandern geht oder allgemein Naturliebhaber ist, kann hier so manches Kleinod entdecken. Man braucht aber unbedingt ein Auto.

Im Hotel lösten wir am Nachmittag noch unseren Gutschein für einen Willkommenstrink ein und nach dem Abendessen stand ein Klippenspaziergang auf dem Programm.

Sonnenuntergang auf den Klippen
Störche okkupieren jeden Mast, nisten aber auch in Bäumen
Zitronen wachsen hier wie bei uns die Äpfel
Korkeichenwälder
Lavendel am Straßenrand

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