Sommerzeit

Während die meisten meckern, möchte ich mich als Fan der Sommerzeit outen.

Endlich schlafe ich wieder bis zum Weckerklingeln und wache nicht eine Stunde zuvor auf, um mich dann schlaflos im Bett zu wälzen und um just fünf Minuten vor dem Aufstehen wieder einzuschlafen. So wie in den vergangenen vier Wochen, seit es morgens früher hell wird.

Ich war schon immer ein Frühaufsteher. Ich werde meistens wach, wenn draußen der Morgen graut. Auch die Jalousien helfen wenig, weil das Schlafzimmer nach Osten ausgerichtet ist. Die Abschaffung der Sommerzeit hieße für mich, dass ich noch früher aufwachen würde, als ohnehin schon. Denn dann würde es im Mai und Juni schon zwischen drei und halb vier Uhr morgens hell werden. Außerdem wäre es im Sommer abends schon früher dunkel und man könnte viel weniger draußen unternehmen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand das gut findet.

Die Zeitumstellung ist für viele nur gefühlt lästig. Der Körper hat die eine Stunde innerhalb eines Tages kompensiert. Da ist so ein richtiger Jetlag von acht Stunden und mehr deutlich stressiger.

Also, ich finde die Sommerzeit gut und bin dafür sie beizubehalten.

3 thoughts on “Sommerzeit

  1. Ich denke die wenigsten haben ein Problem mit der Sommerzeit, die meisten haben ein Problem mit der unnötigen Umstellung. Wegen mir kann die Sommerzeit ab besten das ganze Jahr gelten, denn ob es morgens dunkel oder hell ist, ist relativ egal. Aber Abends eine Stunde länger um sich in den Garten zu setzen, zum Feierabend, das hat einfach einen Wohlfühlfaktor.

  2. Woher hast du eigentlich die Information, dass der Körper innerhalb eines Tages die verlorene Stunde kompensiert? Natürlich kann man das nicht mit einem Jetlag wie auf Fernreisen vergleichen, dem man sich i.d.R. freiwillig aussetzt. Ich persönlich weiß nur, dass ich immer länger brauche, um mich an die Umstellung im Frühjahr zu gewöhnen, je älter ich werde. Wenn ich einen guten Schlafrhytmus habe, dann bedeutet das, dass ich über einen Zeitraum von ca. 2 Wochen (!) eine Stunde zu spät ins Bett gehe, weil ich vorher einfach nicht einschlafen kann. Erst dann ist das Schlafdefizit groß genug, dass ich einmal ziemlich früh tot umfalle. Dann erst habe ich mich an die Umstellung gewöhnt. Jedes Jahr eine Tortur für mich…

    1. Darüber hat ein Schlafforscher auf Bayern 1 am Freitag doziert, als wir nach München gefahren sind. Er verglich es mit einem Jetleg, da rechnet man ja auch pro Stunde einen Tag. Natürlich kann es sein, dass nicht jeder das so problemlos wegsteckt, wie ich. Ich glaube gelesen zu haben, das 27 Prozent der Bevölkerung Probleme mit der Zeitumstellung hat. Vielleicht sollte man, wie Jonas schon sagte, die Sommerzeit fürs ganze Jahr einführen, damit wäre jedem geholfen. :-)

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