Im Labyrinth der Umleitungen

Der Pfingstsonntag begann regnerisch. Gleich nach dem Frühstück checkten wir aus unserem Hotel aus und fuhren in Richtung Ulm. Auf geradem Weg war das aber nicht möglich, weil alle paar Kilometer die Straße gesperrt war. Eine Umleitung nach der anderen blockierte unseren Weg. Ich hatte die Karte auf dem Schoß und lotste meinen Mann quer durch die schwäbische Pampa. Denn wenn wir nach den Umleitungsschildern gefahren wären, wären wir wahrscheinlich nie dort angekommen, wo wir in wollten. Der Wust an Umleitungsschildern war am Ende so groß, dass man nicht mehr wusste, welches Schild zu welcher Umleitung gehörte. Zumindest kam man an Ortschaften vorbei, von denen man nicht mal geahnt hätte, dass es sie gibt. Außerdem war kaum Verkehr und so war die Fahrerei nicht so stressig.

Den Mittag und Nachmittag verbrachten wir auf einer Geburtstagsfeier. Inzwischen hatte es auch aufgehört zu regnen. Und als wir am späten Nachmittag auf der A8 nach Hause fuhren schien sogar die Sonne vom weißblauen Himmel.

Heute habe ich erstmal die Fotos gesichtet und fügte die Besten zu den Blogeinträgen dazu.

Interessante Ortschaften am Wegesrand.

3 thoughts on “Im Labyrinth der Umleitungen

  1. hehe, das kenne ich irgenwoher. Wir waren vor einigen Jahren nach Friedrichshafen gefahren. Und da wir Zeit hatten, sind wir quer durch den Schwarzwald gefahren. Und dabei über unzählige Umleitungen und Dörfer getingelt.

    Witzig dabei, als wir in Friedrichshafen in einem Cafe saßen, kam eine Gruppe Biker rein und setzten sich an den Nebentisch. Ihr Tischgespräch war dann die unglaublich vielen Umleitungen im Schwarzwald, der sie nahezu verzweifeln ließ ;-)

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