Wo bin ich? Tag 2

Es ist schweinekalt.

Heute morgen stiefelten wir los, ausgerüstet wie zu einer Antarktis-Durchquerung. Dick vermummt, in mehrere Lagen Kleidung gehüllt, fror ich mir in der U-Bahn dennoch fast einen ab.

Draußen vor den Fenstern der Bahn, die hier übrigens auf Reifen fahren, Nebel. Eine trübe Suppe, in der man kaum hundert Meter weit sehen konnte, schon gar nicht nach oben. Zumindest ließ sich eines der unzähligen Sehenswürdigkeiten in voller Größe bewundern, auch wenn der Verkehrslärm drumrum, einen fast taub werden ließ.

Trotz der Kälte sind Unmengen an Touristen in der Stadt unterwegs. So auch auf ihrer höchsten natürlichen Erhebung. Wenn jetzt zu dieser Zeit und bei der Witterung so viel los ist, wie ist das dann erst im Sommer? Ich mag mir die Menschenmassen gar nicht ausmalen. Wir flüchteten schnell in die Seitengassen, da wurde man auch nicht von den Straßenhändlern verfolgt und konnte ein klein wenig von dem Flair erahnen, das diese Stadt ausmacht. So lange, bis uns die Kälte wieder in die U-Bahn zurück trieb.

Wie Sie sehen, sehen Sie nichts.

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