Reichlich beschäftigt

Das Ergebnis von drei Stunden Arbeit.
Das Ergebnis von drei Stunden Arbeit.

… war ich in den letzten Tagen. Nach fast acht Wochen besuchte ich mal wieder meine Heimat. Dort hatten sich einige Aufgaben angesammelt, die mein Mann und ich sukzessive erledigten.

Dazu gehörte auch der Aufbau meines neuen Schreibtisch/-schranks, den ich im Dezember bestellte und der endlich Anfang März geliefert worden war. Das gute Stück besteht aus 39 Teilen (Schrauben und Co nicht mit gerechnet) und sollte in 56 Arbeitsschritten zusammengefügt werden.

Ich baue gern Möbel zusammen, erinnert es doch ein bisschen an ein Puzzel. Nur lag dieses Mal der Schwierigkeitsgrad etwas höher. Wir kamen gut voran und hatten das gute Stück bereits nach drei Stunden aufgebaut. Mir tat zwar hinterher alles weh, vor allem die Kniescheiben, vom vielen auf dem Boden rumkriechen, aber Tisch und Schrank standen. Alles war gut, bis ich die Glasböden einschob. Die hingen nämlich aus unerfindlichen Gründen schief im Regal. Also betrieb ich erst einmal Ursachenforschung und fand schnell den Grund des Übels. Es war das erste Brett, das wir zusammengefügt hatten. Dies war nämlich keineswegs mittig, wie man visuell annehmen mochte. Die Löcher waren auf einer Seite um drei Millimeter versetzt und wir hatten es prompt verkehrt herum eingebaut. Der dazugehörige Hinweis in der Anleitung war nur als Bemaßung angeben. Da ich mich mit dem Schreiben von Anleitungen einigermaßen auskenne, weiß ich, dass das unzureichend ist. Ein großes Ausrufezeichen wäre passender gewesen. Um den Fehler zu beheben, hätten wir alles wieder auseinandernehmen müssen, wozu ich a nicht die Lust und b nicht mehr die Nerven hatte. Zum Angleichen legte ich an einer Seite der Glasböden einfach etwas unter.

Am Montag tat ich dann etwas, was ich liebe und viel zu selten tue. Wir waren schwimmen. Schon nach zehn Bahnen im Schwimmerbecken, erinnerten mich meine Arme, dass ich aus der Übung bin. Ich schwamm trotzdem noch ein paar Bahnen weiter. Während mein Mann im Anschluss die Wasserrutschen testete, wechselte ich nach draußen. Es war ein Traum. Sonnenschein, milde 18 °C und keine Menschenseele im Wasser. Ich hatte tatsächlich das 120 Quadratmeter große Außenbecken ganz für mich alleine. Cool!

Am Dienstag ging’s dem Elterlichen Wintergarten an den Kragen. Ausräumen, kehren, wischen und Fensterputzen nahmen den ganzen Vormittag in Anspruch. Viel Zeit für andere Dinge bleibt mir zuhause nie. Da fällt auch schon mal der eine oder andere Blogeintrag kürzer aus.

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